Verlustlisten I.WK Korrekturen

Hallo DES Verlustlisten-Spezis,

damit habe ich dann heute auch gleich mal begonnen.

Bei Recherchen zu meinem aktuellen Projekt fand ich diesen DVL-Eintrag,

https://des.genealogy.net/search/show/556123

bei dem ich die fehlenden Angaben *Ort und Einheit eingetragen habe.

In dem gleichen Seitenabschnitt gingen mir dann noch 8 weitere
Einträge ins Netz, die unter gleichen Mangelerscheinungen litten.

https://des.genealogy.net/search/show/2887122
https://des.genealogy.net/search/show/2887129
https://des.genealogy.net/search/show/2887136
https://des.genealogy.net/search/show/2887144
https://des.genealogy.net/search/show/2887151
https://des.genealogy.net/search/show/2887159
https://des.genealogy.net/search/show/2887175
https://des.genealogy.net/search/show/2887178

Auch bei diesen Einträgen habe ich die noch fehlenden Angaben eingetragen.

Zusätzlich habe ich den, bei Recherchen oft hilfreichen „Dienstgrad“ eingetragen.

Das ist aber nur für die Dienstgrade ab Gefreiter aufwärts wirklich Sinnvoll, da
nur diese über die gesamte Laufzeit der Liste durchgängig eingetragen wurden.

Da das meine ersten Korrektur-Gehversuche sind, schaut ihr viellt. mal drüber.

Liebe Grüße

Eberhard (Sauerbrei)

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Hallo Eberhard,

verstehe ich Dich richtig, Du hast bei diesen Personen Angaben ergänzt, die Du anderen Quellen entnommen hast?

Wenn das der Fall ist, dann ist das nicht gewollt.

Bei DES-Projekten wie den Verlustlisten des 1. Weltkriegs werden ausschließlich die Informationen erfasst, die in diesen Verlustlisten zu finden sind. Ergänzungen oder Korrekturen von Setzfehlern sind nicht erlaubt.

Die Verlustlisten sind hier die Quelle, auf die sich alle Angaben beziehen. Für jede zusätzliche Information müsste sonst eine abweichende Quelle angegeben werden und das ist nicht vorgesehen.

Herzliche Grüße,

Susanne (Nicola)

Hallo Susanne,

vielen Dank das du meine Änderungen mal Korrrektur gelesen hast.

Nein, da hast du wohl leider etwas falsch verstanden.

Alle Eintragungen wurden von mir 1:1 aus der Dt. Verlustliste I.WK übernommen.

Diese Angaben wurden bei der Ersterfassung vergessen (sowas soll vorkommen).

Da diese bisher leider fehlenden Angaben für die Datenqualität und
Recherche aber äußerst wichtig sind, habe ich sie nun nachgetragen.

Es wurden keinerlei Angaben aus anderen Quellen verwendet.

Wenn sonst nichts weiteres zu beanstanden ist, dann hat ja alles gut geklappt.

Wenn es noch Ergänzungen hierzu gibt, können wir das gerne hier besprechen.

Vielen Dank für deine Unterstützung bei der Verbesserung der Dt. Verlustliste.

Liebe Grüße

Eberhard (Sauerbrei)

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Das ist insofern richtig, dass die Angaben dort tatsächlich zu finden sind, also nicht aus anderen Quellen ergänzt wurden.

Allerdings entsprachen die Korrekturen/Ergänzungen nicht den Grundsätzen bei der Erfassung.
Ursprünglich ging es doch auch nur um die Korrektur von Tippfehlern, nicht um die Ergänzung von Daten.

Die wurden nicht vergessen, die waren in der Form überhaupt nicht vorgesehen.
Da hat also niemand etwas falsch gemacht.
Zu Beginn gab es nur die Erfassungsfelder Name, Vorname und Ort.

Andere Angaben wurden im Nachgang über unterschiedlichste Methoden ergänzt.
Regimenter z. B. über die sog. „Flächenerfassung“, der Verlust-Status über eine Handy-App, die GOV-ID über einen Algorithmus.
Da dabei die Funktionsweise jeweils eine völlig andere ist, kann es sein, dass dabei nur 90 Prozent berücksichtigt werden konnten.

Für Familienforscher - die unsere Haupt-Zielgruppe sind - spielen das Regiment (sofern angegeben) und der Dienstgrad (sofern angegeben) ihrer Vorfahren eher eine untergeordnete Rolle.
Die suchen nach Namen und Ort, finden ihre Vorfahren und bekommen diese Informationen zusätzlich angezeigt, sofern auf der Seite angegeben.

Das kann ich nicht bestätigen. Wenn ich nicht ganz falsch liege, dann gab es zeitlich Phasen, wo Dienstgrade genannt wurden und andere, wo sie fehlen.

Herzliche Grüße,

Susanne

Hallo Susanne,

das hättest du aber auch gleich hier schreiben können, meine ersten
Korrekturen habe ich ja extra zur Kontrolle u. Diskussion hier eingestellt.

Ich bin da nicht so Kritik-Empfindlich, denn Fehler machen wir ja alle.

Ich war überigens selbst etwas überrascht, das man mir die Mitarbeit
bei der Verbesserung der Verlustliste I.WK bzgl. Daten angeboten hat.

Aber nachdem ich das anfängliche Mißtrauen überwunden hatte, habe
ich mich dann, aber unter Einschränkungen, doch dazu bereit erklärt.

Verbessrung ist hierbei aber auch immer mit Veränderungen verbunden,
also „Wasch mich, aber mach mich nicht naß“, kann hier nicht funktionieren.

Wen ich dann aber feststelle, das schon beim ersten Korerrekturtest, mit
Hinweis auf bestehende Regeln, sogleich Hürden aufgebaut und NoGo-
Areas definiert werden und auch nqch andere unschöne Dinge passieren,
halte ich das für unangebracht und in der Sache nicht für sehr hilfreich.

Auch früher getroffene Festlegungen sollten kritisch hinterfagt werden.

Die Dt. Verlustliste I.WK, ist ja wohl der einzige durchgängige Nachweis
zu diesem Thema, und demzufolge auch eine sehr wichtige Quelle, z.B.
für den Volksbund deutsche Kriegsgräberfürsorge und andere Forscher,
und da ist die genaue Einheit und der Dienstgrad eine wichtige Angabe.

Da wird dann häufig auch nach sehr vielen Namen gleichzeitig gesucht,
z.B. beim Abgleich von Kriegslazarettlisten und Friedhofsverzeichnissen.

Und da die Datenfelder Einheit und Dienstgrad ja vorhanden sind, ist
hier auch keine Änderung im System sondern nur im Denken erforderlich

Und auch die Familienforscher sollte man hier mal nicht so unterschätzen,
die würden sich über die verbesserte Datenqualität sicher auch sehr freuen.

Wir sollten das ganze Thema einfach mal sachlich und offen betrachten.

Das sollten wir aber möglichst hier machen, damit sich auch andere am
Thema interessierte Kollegen ggfs. an der Diskussion beteiligen können.

Nachdem die Verlustliste I.WK, gerade ein gut brauchbares Face-Lifting
erhalten hat, wäre etwas frischer Wind unter der Haube schon angebracht.

Also Arbeiten wir doch weiter an der Verbesserung der Dt. Verlustliste I.WK.

Liebe Grüße

Eberhard (Sauerbrei)

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Hallo @Hermann.Hartenthaler,

du schaust ja häufig hier vorbei und hinterläßt :heart:-chen.

Da bekommst du ja mal mit, wie intensiv, akribisch, hartknäckig …
hier um die Verbesserung der Dt. Verlustliste I.WK gerungen wird.

Und das alles zum Nutzen der CompGen Anwender.

Wie sieht es denn eigentlich in dieser Angelegenheit aus?

Jetzt ist ja wenigstens schon mal klar was hier gebraucht wird.

Aber wann/wie geht es denn weiter.?

Liebe Grüße

Eberhard (Sauerbrei)

Da braucht es entweder viele Spenden oder Entwickler, die das angehen wollen.

Danke für diese aufschlußreiche Antwort.

Nur die „Benutzer-Bereinigung“ wird Tag-ein Tag-aus in epischer Breite diskutiert.:grinning_face:

Vielleicht kriegen wir ja bei der Verbesserung der Verlustliste I.WK etwas gestemmt.

Das Potential der Möglichkeiten ist da ja noch bei weitem nicht ausgeschöpft.

Aber es wird schon bei den jetzt diskutierten Mininimalverbesserungen schwierig.

Hallo Eberhard,

du hattest am 26. September angeregt, deine neun ergänzten Datensätze zu prüfen. Dies habe ich eben gemacht. Dabei ist mir folgendes aufgefallen:

https://des.genealogy.net/search/show/2887122 Im Feld „Ort“ hast du leider den Standort des Lazaretts Altona-Burgdorf erfasst. Nach meiner Kenntnis wird im Feld „Ort“ nur der Geburtsort oder hilfsweise der Wohnort des Soldaten erfasst. Hier muss daher nach meiner Kenntnis das Feld „Ort“ leer bleiben. Bitte korrigieren.

https://des.genealogy.net/search/show/2887178 Im Feld „Reg. o.ä.“ ist dir ein Tippfehler unterlaufen. Es heißt bestimmt „Kür.Regt.“, nicht „Kpr.Regt.“. Bitte korrigieren.

Siehe auch die Hinweise auf Verlustlisten Erster Weltkrieg, Verlustlisten Erster Weltkrieg/Editionsrichtlinien und Verlustlisten Erster Weltkrieg/Projekt/Häufige Fragen.

Hier bin ich gegensätzlicher Meinung. Bei über 8,5 Millionen Datensätzen sind einheitliche Editionsrichtlinien unerlässlich. Wenn es also ein Feld „Dienstgrad“ gibt, sollte auch jeder in der VL angegebene Dienstgrad erfasst werden.

Nebenbei: Wenn Du in der VL nach Dienstgrad selektierst, wirst du feststellen, dass erst für 1200 Datensätze ein Dienstgrad erfasst wurde. Dieses Thema ist somit fast unbearbeitet. Da brauchst du dich nicht wundern, wenn du Datensätze mit nicht erfasstem Dienstgrad findest.

Zum Dienstgrad sollte dringend erst mal definiert werden (etwa in den Editionsrichtlinien) wie der Dienstgrad erfasst wird: Die exakte Abkürzung aus der VL oder der ausgeschriebene Dienstgrad? Bis jetzt wird da kunterbunt unterschiedlich erfasst. Ich konnte hierzu keine Anweisung bei den VL finden.

Liebe Grüße in den Kohlenpott und weiterhin frohes Schaffen
Matthias

Hallo Matthias,

das finde ich super, das du dir die Mühe gemacht hast da mal drüber zu schauen.

Die Einträge 1 und 2 waren fehlerhaft erfaßt, das habe ich korrigiert.

Da sind wir gerade dabei.

Es soll wohl das jeweils angegebene Kürzel, bei 1 z.B. Hptm. erfasst werden.

Ich würde empfehlen dahinter den kpl. Dienstgrad zu setzen Hptm. (Hauptmann)

Wer sucht schon nach einem Hptm.

Dazu bräuchte man zwar keine Heerscharen aber sicher eine Kompanie.

Da ich aber nur die von mir bei Recherchen selbst gefundenen Einträge mit
Tippfehlern oder Fehlstellen korrigiren werde, würde das doch recht lange dauern.

Die Überlegung ist, wenn man den Fehler schon gefunden hat, kann man ihn
gleich selbst korrigieren und muß dazu nicht eine weitere Person einspannen.

Das kann natürlich nur durch Personen erfolgen, die sich im Thema auskennen.

Ich würde auch nicht nach „nicht erfassten Dienstgraden“ suchen, sondern
diese nur im Rahmen einer ohnehin anstehenden Fehlerkorrektur miterfassen.

Deshalb würde ich die niederen Dienstgrade auch nicht gezielt erfassen.

Vielen Dank für deine Aufmerksamkeit.

Liebe Grüße

Eberhard (Sauerbrei)

Nur zum besseren Verständnis:
Was sind die Einträge 1 und 2
und wie und wo wurden die korrigiert.

Danke Dir, Matthias denn Du bist das sechste Auge.
Je mehr Augen, umso besser!
Andere Fehler hatte ich als Admin schon im Vorfeld korrigiert.

Da das Projekt der Erfassung der Verlustisten 1. WK (Name, Vorname, Ort) seit mehr als 10 Jahren abgeschlossen ist und im Nachgang noch einige Ergänzungen über andere Verfahren vorgenommen wurden, bin ich verwundert, dass das jetzt von außen als Wunsch nochmal neu aufgerollt werden soll.

Wenn es Menschen gibt, die der Meinung sind, dass auch der Dienstgrad noch flächendeckend (soweit in der Quelle angegeben) erfasst und somit durchsuchbar ist, dann meldet Euch bitte, um dafür ein Konzept zu erarbeiten und das dann auch über die gesamte Laufzeit mehr oder weniger täglich zu begleiten.

Herzliche Grüße,

Susanne (Nicola)

das sind die beiden Einträge aus Matthias Beitrag, die Fehler sind dort aufgeführt.

Eine flächendeckende Erfassung des Dienstgrades habe ich nicht angeregt/gewünscht.

Siehe hierzu meine nachfolgenden Erläuterungen.

Matthias meint damit wohl nur, das man genau festlegt in welcher Form
der Dienstgrad erfaßt wird, und das sollten wir dann auch mal machen.

Aber vielleicht sollte sich Matthis noch mal selbst dazu äußern.

Man sollte den Verbesserungsrahmen hier auch nicht zu sehr überspannen.

Selbst die von mir angeregten kleinen Verbesserungen machen ja schon Mühe.

Liebe Grüße

Eberhard (Sauerbrei)
.

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Hallo Susanne,

könnte es vielleicht sein, das du mit dem „weniger erfahrenen Menschen“ mich meinst? :grinning_face:

Ich finde, als Kommandeurin eines Nebelwerfer-Battaillons, wärst du auch gut aufgehoben.

Aber nachdem der Nebel wieder verzogen ist, sollten wir wieder zur Sache zurückkehren.

Da man deinem Schreiben entnehmen könnte, ich hätte mir die Admin-Berechtigung
unberechtigter und unfähigerweise erschlichen, werde ich den Ablauf mal schildern.

Als @MichaelRosePhD eine neue DVL-Anzeigeoberfläche vorstellte, die überigens
sehr gut gelungen ist und viele Verbesserungen brachte, dachte ich das vielleicht
auch unter der Haube, bzgl. Datenqualität noch einiges Verbesserungswürdig wäre.

Diese Erkenntnis beruhte auf jahrzehntelangen Erfahrungen mit der Verlustliste I.WK
von Beginn an bis heute (100tausende Datenabfragen u. ca. 1000 Tippfehlermeldg.).

Daher bot ich Michael an (aus heutiger Sicht geradezu leichtsinnig), dabei mitzuhelfen.

Daraufhin erhielt ich, für mich ganz überraschend, die folgende Nachricht.

Nach einigem hin und her (könnt ihr nachlesen) erhielt ich dann die Berechtigung.

Michael hielt mich wohl für erfahren und umsichtig genug für diese Berechtigung.

Als Anwender macht man sich ja normalerweise keine Gedanken darüber, ob
der Berechtigungserteiler in dem Augenblick vielleicht nicht voll Geschäftsfähig ist,
oder noch schlimmer, das man da in interne Querelen verwickelt werden könnte.

Um mal auszuprobieren wie die Korrektur-Oberfläche so funktioniert, habe ich dann
mal einige Einträge (siehe Beitrag 1) korrigiert und dann hier zur Kontrolle eingestellt.

Da wollte ich einfach nur wissen ob ich’s richtig gemacht habe und ob bei den
Korrekturen vielleicht doch noch einige Besonderheiten zu berücksichtigen sind.

Und dann ging die Party erst richtig los, hier und auch als PN, keine sachliche
Diskussion, sondern nur Einschränkungen und Verweise auf bestehende Regeln.

Ich bin gewohnt eigenständig zu arbeiten, das ist bei CompGen wohl ein Problem.

Als braves Schoßhündchen an der kurzen Leine, bin ich leider völlig ungeeignet.

Wenn man so an Verbesserungen herangeht, würde VW noch den Käfer bauen,
der wurde auch nach Regeln gebaut, die dann aber auch mal ein Update erhielten.

Nun sind wir hier trotz des vielen Geschreibsels, leider immer noch nicht weiter.

Wenn das bei allen Mitmachprojekten so geht, ist das wirklich keine Empfehlung.

Wir sollten hier doch zu einer sachlichen Diskussion des Themas zurückkehren.

Es geht hier doch nicht um den Untergang des Abendlandes, sondern nur um die
Festlegung, was in 2 Datenfeldern (Einheit u. Dienstgrad) eingetragen werden soll.

Und da die Datenfelder Einheit und Dienstgrad, ja schon vorhanden sind, ist
hier auch keine Änderung im System, sondern nur im Denken erforderlich

Das sollten wir doch bei ein Wenig gutem Willen auf allen Seiten, zustande bringen.

Das würde m.E die Datenqualität und Nutzbarkeit der DVL erheblich verbessern.

Auch ein Leuchtturmprojekt braucht mal ein Update sonst läßt die Strahlkraft nach.

Sorry, einiges was nichts mit der Sache zu tun hat, mußte einfach mal gesagt werden.

Liebe Grüße

Eberhard (Sauerbrei)

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Darf ich Dich so verstehen, dass Du meine Erläuterungen für unsachlich hältst?

Könnte es nicht eher sein, dass ich das Thema aus verschiedensten Blickrichtungen betrachte,
(inhaltlich, methodisch und strategisch) und Deine Betrachtungsweise möglicherweise etwas einseitig ist?

Ich fasse noch einmal zusammen:

  1. Weder die Einheit noch die Dienstgrade sind in den Verlustlisten durchgängig zu finden. Es gibt tausende von Seiten, wo die komplett fehlen. (Inhalt)

  2. Die Einheiten sind - sofern vorhanden - zu einem großen Prozentsatz über die sog. Flächenerfassung erschlossen. Dabei wurden einheitliche Regeln angewendet, die es ermöglichen, danach zu suchen. (Inhalt und Methode)

  3. Auf eine kleinteilige Erfassung von Regimentern, die Eintrag für Eintrag erfasst werden müssten wurde verzichtet. Dies gilt z. B. für Armierungs-Bataillone (hier ein Beispiel) oder für die Rubrik „Weitere Verluste“ - auch hierzu ein Beispiel
    Schaut man sich die unterschiedlichen Abkürzungs-Varianten an, dann würden diese Datensätze nur dann über eine Suche gefunden, wenn man bei der Suche exakt diese Suchbegriffe verwenden würde.
    Oder wenn man hier exakt nach den Regeln der Flächenerfassung vereinheitlichen würde.
    Nicht ohne Grund wurde die Flächenerfassung nur durch eine sehr überschaubare Anzahl von Mitarbeitenden durchgeführt, die mit diesen Regeln vertraut waren. (Strategie)

  4. Der Dienstgrad wurde überhaupt nicht flächendeckend erfasst. Ich sehe keinen großen Mehrwert darin, das Projekt noch einmal aufzurollen und diese Angaben flächendeckend nachzuschieben.
    Der Nutzen bzw. Mehrwert für die Forschergemeinde ist praktisch nicht vorhanden.
    Wer hat schon eine Suchstrategie: „Zeige mir alle „Gefr.“ des Infanterie-Regiments 75“.
    Er könnte möglicherweise als weiteres Filterkriterium hilfreich sein, wenn man den Dienstgrad seines Vorfahren zufällig kennt und bei häufige vorkommenden Namen deshalb nach „Zeige mir alle Thomas Müller, die im Infanterie-Regiment 75 gedient haben und den Dienstgrad Gefreiter aufweisen“ suchen würde.
    Man sollte dabei auch daran denken, dass weder Regiment noch Dienstgrad für einzelne Personen über den gesamten Weltkrieg hinweg unveränderlich sind.
    (Methode und Strategie)

  5. Dasselbe könnte man analog auch für die Einheit argumentieren. Dass wir die - im Gegensatz zum Dienstgrad dennoch - über die Fläche erfasst haben, ist für Familienforscher durchaus bedeutsam, denn darüber lassen sich Querverbindungen zu Kriegs- oder Friedensstammrollen herstellen, wo es möglicherweise noch viel mehr Informationen zu den Vorfahren gibt.
    Da stehen Aufwand und Nutzen in einem sinnvollen Verhältnis. (Inhalt und Strategie

  6. Auch bei den nicht erfassten (kleinteiligen) Einheiten ist die Information ja nicht verborgen, sondern ebenfalls aus dem Digitalisat ersichtlich. Der einzige Unterschied wäre, dass sie schon bei der Anzeige des Suchergebnisses zu sehen sind. (Strategie - Aufwand vs. Nutzen/Mehrwert)

  7. Ich halte es allerdings für unschädlich, wenn im Rahmen von Fehlermeldungen Datensätze mit diesen Angaben angereichert werden.
    Ist halt Nice-to-have.
    Ob es eine von @Eberhard_Sauerbrei immer wieder beschworene „Verbesserung“ ist, bezweifele ich. Der einzige Vorteil, dass diese Angaben schon im Datensatz hinterlegt sind und nicht nur auf dem Digitalisat. Für eine Suchstrategie taugen sie weniger.

Langer Rede kurzer Sinn:
Für mich als „Prozesseigentümer“ ist nach den ganzen Diskussionen zum Thema die Option, @Eberhard_Sauerbrei zu ermöglichen, eigenständig Korrekturen und Ergänzungen vorzunehmen vom Tisch.

Er kann meinetwegen „verbessern“, indem er Einträge als Fehler meldet und Ergänzungen vorschlägt, die ein Projektbetreuer (im Prinzip nur noch ich) auf den Tisch bekommt. Ein Verfahren, das sich seit 16 Jahren bewährt hat und DES-Projekte zu dem macht, was sie sind.

Ich habe gestern übrigens in diesem Thema ein bisschen aus dem Nähkästchen geplaudert, wie die Qualitätssicherung - nicht nur bei den Verlustlisten, sondern im gesamten DES von Anbeginn an konzipiert wurde.

Erfassen bzw. erweitern ohne jegliche Kontrolle ist dort nicht vorgesehen.

Tut mir leid, ist lang geworden, scheint mir aber wichtig, hier zu informieren, was sich die Macher bei der Erfassungsmethode DES und bei der Quelle Verlustlisten 1. Weltkrieg gedacht haben.

Herzliche Grüße,

Susanne (Nicola)

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Ja, ist wichtig. @robertpaessler und ich haben den Arbeitsstand hier im Blog vorgestellt. Den Dienstegenerator hat Robert auf dem Schirm und wollte darüber nochmal mit genea.logic (Jakob) sprechen.

Zum Ausgangspunkt: Ich bin gerade auf der Rückreise vom Deutschen Archivtag, nachdem ich vorher auf dem Genealogentag war. Ich versuche, das erstmal nachzuvollziehen, nachdem mich jetzt etliche Nachrichten auf verschiedenen Kanälen erreicht haben.

Nach aktuellem Stand hat dieser Datensatz (Matheus Weyerganz) einen Ort (Straß, Düren), aber keine Einheit. (Letztere scheint von Susanne wieder gelöscht worden zu sein.) Ich gucke mir jetzt nicht noch die 8 weiteren Einträge an und bleibe bei diesem. Bei den weiteren Einträgen kam das Feld „Dienstgrad“ noch mit ins Spiel, davon sehe ich erstmal auch ab. Ich halte fest, dass @Eberhard_Sauerbrei sein Vorgehen hier ausdrücklich offengelegt hat, also niemanden übergehen wollte.

Ich sehe dann einen Einwand von @Susanne.Nicola:

Damit geht die Kontroverse los. Ich bin aber einigermaßen entsetzt, dass eine so erfahrene Mitarbeiterin jemandem, der sich doch nur konstruktiv einbringen will, ohne Not so einen grundlegend verkehrten Ansatz zutraut. Man sollte wirklich erstmal von der Annahme ausgehen, dass andere im Prinzip etwas vernünftiges wollen. Hier sind doch in der Quelle Ort und Einheit ganz klar zu sehen:
image

Dann kommt ein Argument von Susanne, das ich so verstehe: Korrekturen dürfen sich nur auf Tippfehler bei der Erfassung beziehen. Wenn sich die Erfassungsregeln während des Projekts geändert haben, dann dürfen die fehlenden Angaben nicht nachträglich eingefügt werden. Außerdem sind die Einheiten (Regimenter usw.) für Familienforscher nicht wichtig.

Ihr habt mich an dieser Stelle gedanklich eigentlich schon verloren. Wenn das so sein sollte, wo ist es dann nachzulesen? Sowohl im Datenpapier in Zenodo als auch in der Projektbeschreibung im Genwiki wird der komplette Informationsgehalt der Verlustlisten dokumentiert. Es wird dort aber mitnichten offengelegt, dass für bestimmte Felder nur Bruchteile der Informationen erfasst wurden und - was nun wirklich krass ist - eine Ergänzung der fehlenden Informationen sogar abzulehnen ist. Dafür sehe ich auch in den Editionsrichtlinien oder den FAQ keine Hinweise.

Ich bin an dieser Stelle auch in meiner Rolle als Wissenschaftler etwas schockiert. Eine Veröffentlichung von Daten mit großen Lücken, die aber verschleiert werden und die zu füllen sogar unerwünscht ist?

Susanne

bitte ich also, den wirklichen Zustand der Verlustlistenerfassung mitsamt ihren Lücken und Fortschritten einmal offenzulegen. Es sieht für mich jetzt nämlich so aus, als ob das Projekt mitnichten „seit 10 Jahren abgeschlossen“ ist. Und daher auch so, dass wir uns über neue Mitarbeiter in verantwortlicher Rolle sehr freuen dürfen.

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@GeorgFertig

Lies bitte mal den Beitrag 14 in diesem Faden.

Dort ist vieles beschrieben und wenn Du etwas nicht verstehst, dann frage bitte nach.

Viele Aussagen und Vermutungen, die Du hier anstellst, beruhen leider auf Irrtümern Deinerseits.

Herzliche Grüße,

Susanne (Nicola)

Nein, Susanne. Ich habe das gelesen. Bei einem abgeschlossenen Projekt muss mit offenen Karten gespielt werden. Oder es ist eben nicht abgeschlossen. Dann müssen die Przesseigentümer die Lücken offenlegen und es zulassen, dass andere anfangen, sie zu füllen und zu diskutieren.

Hallo Susanne,

das ist ja wirklich sehr schön, gute Nachrichten zum Wochenende.

Das hätten wir aber auch ohne soviel Aufwand erreichen können.

Das laß ich mal so stehen. :grinning_face:

Das ist in unserer Diskussion nicht relevant, da es hier nur darum geht, in der
Verlustliste „enthaltene“ Einheiten und Dienstgrade soweit möglich zu erfassen.

Wie damals die Einheiten erfasst wurden ist hier auch unerheblich.

Man hatte da wohl mehr die Heimatforscher im Fokus, aus heutiger Sicht ein Fehler.
Alle in der Verlustliste vorh. Einheitenangaben sollen für die Recherche kpl. erfasst werden.

Die fehlende Einheit kann einzeln oder mit anderen Fehlern gemeldet werden

Das mag für die kleinteilige Suche von Genealogen gelten
die einmal nach ihrem Uropa suchen, der im I.WK gefallen ist,
aber systematische Kriegsopferforschung geht eben anders.

Wenn man z.B. die Opfer eines Lazarettes recherchiert (hier Beispiel 5 von 943)

Hierzu mal ein Suchbeispiel
in Suchfeld Name: erste 3-4 Buchstaben Nachname
in Suchfeld Einheit: nur die Nr. der Einheit
Da kommt man sehr schnell zu dem gesuchten Eintrag.
Wenn da zuviel kommt viellt noch 1. Buchstabe Vorname.
Wenn gar nichts kommt z.B weil +1918, andere Selektion.

Und im Feld Einheit kann ich über Kürzel wie res* fuß* hus* pio* … Einheiten finden.

Auch wenn das für dich nicht relevant erscheint, ist deshalb die komplette Einheit sehr wichtig.

Ich hatte bereits geschrieben, das das auch niemand gefordert hat,

Aber wenn ich z.B. einen Leutnant suche von dem nur der Name bekannt
ist, kann ich den dann über Name und Dienstgrad recht schnell eingrenzen.

Daher sollte man den Dienstgrad, wenn Änderungen anstehen einfach miterfassen.

Es wäre noch festzulegen, ob beim Dienstgrad z.B. Hptm.
noch der Langtext „Hauptmann“ dahinter geschrieben wird.

Das wäre für die Suche und zum Verständnis einfacher.

Das macht aber auch nur Sinn für Dienstgrade ab Gefreiter aufwärts, denn
bei den unteren Dienstgraden gibt`s einfach zu viele (keine Unterscheidung).

Das gilt gerade besonders für die Einheiten, die müßten kpl. erfaßt werden.

Das hast du gut erkannt, diesen Unterschied brauchen wir.

Diese Aussage (ohne den letzten Absatz) ist die wichtigste von allen.

Bisher konnte man über die Tippfehlermaske ja leider keine fehlenden
Einträge bei Einheit und Dienstgrad melden, aber jetzt geht das endlich.

Das sind jetzt ganz normale Tippfehler die auch so behandelt werden.

Ich werde das bei Forschern die die DVL etwas professioneller nutzen verbreiten.

Den letzten Absatz lasse ich dir durchgehen, du weißt eben nicht wovon du redest.

Normalerweise ist dafür als Strafe das recherchieren von 10.000 Kriegsopfern fällig. :grinning_face:

Das ist schade, ich hätte die Korrekturen direkt bei meinen Recherchen gemacht.

Das werde ich sicher auch reichlich tun, allerdings nicht sortiert nach Einheiten
sondern wie bei Recherchen so üblich, kreuz und quer so wie es halt kommt.

Du hattest ja oben einige Brennpunkte z.B. die Armierungs-Bataillone benannt,
viellt. kann man da ja auch was zentral bereinigen, als immer darin rumzustochern.

Das du als einziger Projektbetreuer übrig geblleben bist finde ich schade,
aber das du dich da jetzt mit derlei Arbeiten abgibst, finde ich nicht gut.

Ich sehe deine Arbeit eher bei der Planung der weiteren Verbesserung der
Verlustliste I.WK, denn die enthält ja noch weitaus mehr Potential als diese
paar Peanuts, über die wir hier so zeitaufwendig herumdiskutiert haben.

Eine wichtige Verbesserungsmöglichkeit ist schon in Punkt 1 enthalten.

Das Leuchturmprojekt Verlustliste I.WK ist ja kein Museumsstück, das man
nur ansehen aber nicht anfassen darf, sondern ein wichtiges Arbeitsmittel für
viele Forscher, das man aktuell an die Nutzerbedürfnisse anpassen sollte,

CompGen hat ja als Alleinstellungsmerkmal, mit dem Militärportal und der
Verlustliste I.WK zwei sehr wichtige Recherchequellen in seinem Programm.

Aber jetzt ist genug geblubbert.

Arbeiten wir weiter an der Verbesserung des Leuchturmprojektes Verlustliste I.WK.

Liebe Grüße

Eberhard (Sauerbrei)

Ich glaube ja nach wie vor, dass ihr darüber nachdenken solltet, wie ein ordentliches Onboarding von Freiwilligen aussehen kann und auch, ob solche Diskussionen in von allen einsehbaren Kategorien geführt werden müssen.
Wenn ich nicht schon abgeschreckt wäre, wäre ich es spätestens jetzt.

Im Übrigen, die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt hat immer wieder gute Webinare, vor kurzem auch zum Thema „Gute Zusammenarbeit“ :wink:

Ein Webinar zu dem Thema ist auch bei YouTube zu finden

Vielleicht findet sich dort ja auch noch der zweite Teil „Teamarbeit ist gut - mit Vertrauen besser-gute Zusammenarbeit fördern“

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