Veröffentlichen, aber wie?

Servus miteinander,

ich sammle seit über 23 Jahren Personen und deren Partner die den Namen Sichelstiel tragen. Natürlich kann ich bei vielen keine Verbindung herstellen. Ganz zu schweigen von Einzelnennungen aus dem 14. oder 15. Jahrhundert.
Nun möchte ich mal langsam an die Veröffentlichung des ganzen denken. Mir fehlt nur ein „zündender“ Gedanke wie ich das am besten bewerkstellige. Ich denke es wird in vielen Fällen daran scheitern da ich keine klassische Linie habe die ich abbilden möchte sondern einige Zweige und viele Einzelnennungen.

Sicher bin ich mir bisher nur, dass ich keine „grafische“ Darstellungsform will. Also Baumstruktur oder ähnlich.

Für Vorschläge oder Beispiele bin ich dankbar. Vielleicht wurde so etwas von jemanden unter uns schon gemacht, man muss ja das Rad nicht neu erfinden.
Das ganze händisch zu erstellen scheitert an der Datenmenge.

Grüße
Andreas Sichelstiel

Hallo Andreas,

verstehe ich das richtig: du willst die Ergebnisse deiner Arbeit als Textwerk schreiben und z. B. in der Familie weitergeben können?

Ich habe im vergangenen Jahr die Ergebnisse meiner jahrelangen Forschung in Mikroauflage in vier Bänden drucken und binden lassen und an interessierte Verwandte weitergegeben.

Wenn es das ist, kann ich dir morgen ausführlich schreiben, wie ich vorgegangen bin.

Viele Grüße von Matthias (Schmidt)

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Hallo Andreas,

da Du mit der Anfrage auf genealogie-programme kommst, gehe ich davon aus, dass die Daten bereits in einem Genealogieprogramm eingegeben sind. Und die meisten dieser Programme erlauben einen Export in eine GEDCOM-Datei.

Dann ist - zumindest als erster Schritt - eine Veröffentlichung auf GEDBAS zu erwägen (Hilfe/Anleitung: https://wiki.genealogy.net/GEDBAS/FAQ). Vorteil: Auf nach Veröffentlichung eingehende Rückmeldungen kann einfach mit Updates reagiert werden, indem eine aktualisierte Datei hochgeladen wird.

Viele Grüße
Albert (Emmerich)

Guten Abend,

Dankeschön für die schnellen Antworten.
GEDBAS kenne ich natürlich und bin da auch vertreten. Mir geht es aber um genealogisch relevante Zeiträume. :grinning:
Natürlich kann man nicht wissen ob das eigene Buch in hundert Jahren noch existiert aber ich glaube die Chance ist höher als bei GEDBAS… Zumal bei mir um die Ecke eine Zweigstelle der Bayerischen Staatsbibliothek ist.
Erfahrung mit drucken usw. ist vorhanden. Habe schon einige Bücher rausgebracht. Das ist kein Problem, es geht rein um die Art und Weise wie ich eine Vielzahl von Linien und Einzelpersonen vernünftig darstelle resp. was für ein Programm da am besten zu nutzen ist.

Der angesprochene GEDCOM Export wird sicherlich hier zum Einsatz kommen. „Mein“ Programm (Heredis) ist für diesen Zweck den ich angedacht habe nicht wirklich geeignet.
Ich will das ganze ziemlich trocken in Textform für den einen Forscher der in 100 Jahren die Sichelstiele bearbeitet schön mit Quellen und Text bereitstellen. Das ist zumindest die Grundidee…

Grüße
Andreas

Hallo,

ich bin recht zufrieden mit dem plug-in FamilyBookCreater von Stefan Harms zum Programm FamilyTreeMaker.

Mit freundlichen Grüßen

Stefan

Hallo Andreas,

für mich klingt das wie eine klassische One Name Study, wie es sie auf WikiTree gibt.

Leuchtturm-Beispiel ist sicher die Geisinger Name Study von @Abadis.

Bei so viel Struktur kann ich mit meiner Steurenthaler Name Study natürlich irgendwie einpacken, biete sie aber trotzdem als weiteres Beispiel an.

Details dazu gibt es beim One Name Studies Project, aber wenn du weitere Fragen hast, kannst du dich natürlich auch gerne hier melden.

Gruß
Flo

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Servus miteinander,

Danke für den Tipp zum FamilyTreeMaker, mich überzeugt aber der nicht.

Was WikiTree angeht sehe ich das so, dass hier das einzige entsteht was in meinen Augen Potential hat um auch in vielen Jahren noch zu bestehen. Ich werde das parallel zu meinem vorhaben verfolgen.

Grüße

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Hallo Andreas,

gerne auch mal ein Familienbuch mit Ahnenblatt ausprobieren.
Kostenlose Demo-Version gibt es hier:

Download – Ahnenblatt

Öffnen einer Heredis-GEDCOM problemlos möglich. Das Buch wäre im pdf oder docx Format speicherbar - kann also optional auch weiterbearbeitet werden.

Die Demo-Version gibt schon mal einen Eindruck, wie das Buch aussieht, streut allerdings gelegentlich das Wort „Demo“ ein …

Gruß, Dirk

Das werde ich tun, Danke

Moin Andreas,

Probier mal „The Complete Genealogy Reporter“ aus. Funktioniert über eine GEDCOM-Datei.

Reiner (Eckermann), Hohnstorf

Ich finde das Programm sehr gut und habe es für gedruckte Familienbücher viel genutzt. Leider hat der Autor den Vertrieb eingestellt.
Und es ist hier weniger geeignet, da es auf zusammenhängende Bäume ausgerichtet ist, für eine Namensstudie müsste man sehr viel konfigurieren.

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Danke für den Tipp Reiner. Der Stichpunkt ist wie @Hermann_Hartenthaler sagt die vielen unzusammenhängenden Zweige.

Grüße

Ich kenne ein Programm das meine Anforderungen erfüllt, ich habe nur gehofft, dass der Kelch an mir vorüber geht.
Das Programm nennt sich GF-Ahnen, wird nicht mehr weiterentwickelt ist aber (obwohl in vielen Punkten antiquiert) für diese Aufgabe bestens geeignet. In einigen Punkten ist es bisher ungeschlagen. Nur leider ist es furchtbar zu bedienen.
Anbei eine Beispielseite aus einem Buch von mir.
124.pdf (101,1 KB)

Welches Programm kann sowas? Ahnenblatt?
Da ist jede Person über eckige und spitze Klammern verbunden. Hab da ein KB inkl. Paten und Zeugen bzw. jede Person die genannt wird (inkl. Pfarrer) ausgewertet. Da ergibt sich ein faszinierendes Netz aus Verbindungen.
Das Sichelstiel Ding das ich vorhabe ist zwar kein OFB, aber ich habe auch hier viele Familen die über mehrere Generationen neben her laufen.
Der nicht relevante Textteil ist auf ein Minimum reduziert. Es kommt nicht 1000 mal die Phrase xy wurde am … getauft usw… das gefällt mir, bläht das ganze nur unnötig auf.

Hallo Herr Sichelstiel,

haben Sie mal Familienbuch 6.0 ausprobiert? Das kann Familienbuch und Ortsfamilienbuch erstellen, Verwandschaftsbeziehungen können vollkommen egal sein, und es gibt viele Optionen für die Ausgabe der Personen und diverser Anhänge.

Es gibt ja diverse Programme aus dem deutschsprachigen Raum, das Familienbücher erstellen kann. Das oben angeführte Familienbuch 6.0. Ahnenblatt wurde von Herrn Böttcher auch schon erwähnt. GHome von Herrn Suhr kann das auch. Beliebt für Ortsfamilienbücher war immer Gen_Pluswin von Gisbert Berwe, der aber leider verstorben ist und damit das Programm nicht mehr vertrieben wird. Aber eventuell kommt man ja noch an eine Installation davon. Sie haben noch GF-Ahnen erwähnt - aber warum ist das so negativ? FamilyBookMaker ist unglaublich umfangreich und detailliert mit unglaublich vielen Optionen. Aber eben leider kein eigenständiges Programm, sondern ein AddOn vom Family Tree Maker, man muß sich also zwei Programme besorgen.

Jan Escholt

Moin Jan,

das heißt Family Book Creator und ist von Stefan Harms. Ganz prima Produkt. Allerdings in Zusammenhang mit Family Tree Maker, wie ganz richtig bemerkt. Und für Andreas: Vielleicht doch mal auf die Webseite gehen und bei Stefan anfragen, was er so vorhat.

Gruß Reiner (Hohnstorf)

Ich selbst habe für ein Buch ganz einfach Microsoft Word genutzt mit den darin enthaltenen Funktionen Inhaltsverzeichnis/ Überschriften.
Viele Grüße, Franz

Hallo Andreas,

ich bin ein wenig verwirrt, was die eigentliche Frage ist.

Zu Beginn las es sich so, dass du ein Buch erstellen willst und eine bessere Alternative zu dem von Heredis erstellten Buch suchst.

Jetzt heißt es, dass du bereits die für dich passende Buch-Software gefunden hast, dir nur die Bedienung nicht gefällt (da du deine Daten in Heredis pflegst, heißt „Bedienung“ also GEDCOM-Import und Bucherstellung aufrufen).

Du fragst, ob Ahnenblatt ein bestimmtes Layout verwendet, obwohl du vor zwei Tagen geschrieben hast, dass du dir Ahnenblatt mal anschauen willst.

Gut, manchmal fehlt es an Zeit (dann sollte man aber auch nicht solche Fragen stellen, die ein zeitintensives Testen mit sich bringen), daher hänge ich mal ein Beispiel eines Familienbuchs mit Ahnenblatt an. Es handelt sich um eine ganz kleine Personengruppe und es wurden bewusst keine Fotos verwendet (genauso wie in deinem Beispiel - außer einem Standardbild auf der Startseite). Das Buch ist komplett so, wie es von Ahnenblatt erzeugt wurde - also ohne jegliche Nacharbeit. Diverse Optionen erlauben noch Anpassungen. Habe hier die Option „Datenschutz“ verwendet - daher einige Personen als „…“.

Buch - Familienbuch - Ahnenblatt 4.pdf (1,3 MB)

Da dir die Bedienung wichtig ist: nach dem Start von Ahnenblatt habe ich für dieses Buch 8 Mausklicks benötigt (Import einer GEDCOM-Datei, Erstellung des Familienbuches und Export als pdf).

@Hermann_Hartenthaler Ich habe in meinen eigenen Recherchen 16 Programme gefunden, die Familienbücher erstellen können. Vielleicht macht es Sinn eine ähnliche Aufstellung wie hier…
https://wiki.genealogy.net/Darstellung_einer_komplexen_Musterfamilie_in_Genealogieprogrammen
… zum Thema Familienbuch anzulegen. Sonst fliegen nur Softwarenamen durch den Raum, ohne dass es praktische Beispiele gibt. Bei der nächsten ähnlichen Frage dann das gleiche wieder …

Gruß, Dirk

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Guten Tag,

ich bitte vielmals um Entschuldigung wenn ein seltsamer Eindruck entstanden ist.
Folgendes zu Erklärung:
Ich habe bis vor 5 Jahren für mein OFB mit GF-Ahnen gearbeitet. Meine persönlichen Daten habe ich noch nie mit GF-Ahnen bearbeitet. Einfach aus dem Grund weil ich keine Notwendigkeit gesehen habe. Mein bisheriger Anspruch war rein auf das Thema Datenbank beschränkt. Zuerst benutzte ich jahrelang Legacy, seit 2 Jahren Heredis.
Es ist richtig, ich kann in GF-Ahnen das verwirklichen was ich möchte. Dies will ich aber unbedingt verhindern.
Ich suche quasi eine Software (Preis ist mir egal) mit der ich unzusammenhängende Linien in einem Buch ausgeben kann. Der Fokus liegt dabei, dass ich die primären Daten ohne lange Texte ausgeben kann und ich ein Notizfeld habe bei dem ich die Quelle beschreiben kann. Mehr will ich nicht. OK, ein Register noch, aber sonst nix…

Es ist richtig, ich habe geschrieben, dass ich mir Ahnenblatt ansehe, aber ich bin bis dato noch nicht dazu gekommen. Aber das werde ich heute, ggf. den ganzen Abend lang machen.
Ich werde berichten.

Und Danke für das Beispiel!

Herzlich,
Andreas

Der allererste Eindruck ist sehr gut! Kann aber noch nichts genaues sagen.
Nur ein Frage habe ich.
Durch die Ausgabe von Heredis schauen die Ortsangaben so aus:

Kann ich das irgendwie schnell in Form bringen? Oder muss ich jeden Ort händisch ändern?

5 Beiträge wurden in ein neues Thema verschoben: Aussehen eines OFB`s in unterschiedlichen Programmen