Das neue Zentrum der Projekte

Ich habe mich noch nicht sehr vertieft damit befasst. Aber nach dem (aktuellen) GEDCOM-Standard 7 kann eine UID zu jedem EVENT_DETAIL und zu jeder IDENTIFIER_STRUCTURE angelegt werden. Eine IDENTIFIER_STRUCTURE wiederum kann an sämtliche Typen von Record gehängt werden, u.a. die zentralen FAMILY_RECORD, INDIVIDUAL_RECORD und SOURCE_RECORD.

Der Q-Nummer auf der Ebene von Personendatensätzen entspricht eher das @XREF:INDI@ beim INDIVIDUAL_RECORD. Wenn die Aussagen über Identitäten erweitert und verändert werden, kann rasch mal eine neue @XREF:INDI@ vergeben werden. Die UID-Kennungen bleiben aber erhalten, sammeln sich sogar an, wenn Datensätze verschmolzen werden.

Hier im Verein ist die UID sowohl bei Gedbas als auch bei den Online-OFBs entscheidend für das Generieren von Permalinks, die sich auf Personen beziehen. Also ja, es ist nachzudenken, welche Art von Kennung für reale Personen zu nutzen ist (im Unterschied zur „PERSONA“, also „Person in einer spezifischen Rolle in einem spezifischen Quelleneintrag“ wie jetzt in einer einzelnen Zeile der JuWeL-Daten).

Genauere Diskussion hier (mit Albert Emmerich).

Diese Diskussion über Persistente Identifikatoren (PID) ist wichtig. Im ConfIDent-Projekt haben wir dazu Persistent Identification for Conferences | Data Science Journal veröffentlicht. Mein Beitrag dazu bezog sich auf die Event-Signatur. Genauso wie ein wissenschaftliches Event eine Signatur hat, die zu einer statistisch hohen Eindeutigkeit führt, wenn man nur genug Signatur-Elemente zusammenbekommt, gilt das auch für Personen. Signatur-Elemente sind z. B.:

  • Nachname
  • Vorname
  • Geburtsort
  • Geburtsdatum
  • Sterbeort
  • Sterbedatum

Und natürlich alle Verwandtschaftsbeziehungen sowie weitere Kontextelemente. Die Zuordnung von Signaturen zu PIDs (als mit Quellen belegten Claims) und umgekehrt das Nachschlagen von Signaturen auf Basis von PIDs ist eine der Kernaufgaben in Wissensdatenbanken.

Das Kernthema bei PIDs ist Stabilität. Wenn eine PID-Struktur einmal eingeführt, dann sollte man auch Jahrzehnte dabei bleiben. Amazon macht das z.B. mit den Produkt-Links. Ursprünglich waren die aus ISBN-Nummern abgeleitet inzwischen steht B07QYTWXHD z.B. für eine Software Amazon.de

Hier ein Vorschlag von Deepseek

Vorschlag, wie eine PID aussehen sollte (z. B. UUID, Q-ID oder anderes):

Eine gute PID sollte maschinenlesbar, möglichst eindeutig und idealerweise auch für Menschen handhabbar sein. Hier ein Vergleich gängiger Formate:

Format Beispiel Vorteile Nachteile
UUID 550e8400-e29b-41d4-a716-446655440000 Weltweit eindeutig, keine zentrale Vergabestelle nötig, breit unterstützt Unlesbar für Menschen, keine semantische Bedeutung
Q-ID (Wikidata) Q42 (Douglas Adams) Kurz, erkennbarer Präfix, angebunden an Wissensgraphen Zentrale Vergabe durch Wikidata nötig
ORCID 0000-0002-1825-0097 Standard für Forschende, inkl. Prüfziffer Nur für Personen, nicht für andere Entitäten
Handle/DOI 10.5334/dsj-2022-011 Auflösbar, persistente Infrastruktur, hierarchisch Vergabe über Agentur, teilweise lang
ARK ark:/12148/btv1b8449691v Keine zentrale Stelle nötig Weniger verbreitet als DOI
NanoID V1StGXR8_Z5jdHi6B-myT URL-sicher, kompakt, kollisionsarm Keine eingebaute Auflösungs-Infrastruktur

Bei uns ist darüber hinaus die Pfadabhängigkeit zu beachten. Wenn Permalinks bei @Juling in den Online-OFBs als UIDs ausgegeben werden und diese auch von @jzedlitz in Gedbas genutzt werden, dann ist das erstmal so gesetzt. Ich würde sie dann noch durch Labels ergänzen.

Bei keinem CompGen-Projekten bisher ist ein Vereinigen von Personendatensätzen unterschiedlicher Forscher oder unterschiedlicher PERSONA-Angaben zu einer realen Person vorgesehen. Alles steht nebeneinander, auch bei GEDBAS oder bei den online-OFB (wenn eine Person in zwei Orten vorkommt z. B.). Man kann Permalinks auf OFBs oder GEDBAS setzen, aber wenn es mehrere Datensätze zu Person X gibt (Person X kommt in drei OFBs vor oder 20 Forscher haben zu Person X etwas GEDBAS hochgeladen), hat man im Extremfall genausoviele Permalinks.

Jetzt sind wir aber an einem Wendepunkt, falls das, was für das Rechercheportal (mit dem bisherigen Arbeitstitel ‚Zentrum der Projekte‘) angedacht ist, wirklich realisiert wird: Zum ersten Mal würden bei CompGen Personendatensätze aktiv miteinander verknüpft. Daher finde ich es an dieser Stelle wichtig, über eine eindeutige Kennzeichnung (Persistent Identifier) solcher verknüpfter Personen nachzudenken. Die Diskussion hier (mit Albert Emmerich) zeigt gerade, dass die UID dafür nicht geeignet ist

Oder anders formuliert:

Der GEDCOM-7-Standard sieht hier ein neues Tag namens EXID vor. EXID ist erst einmal eine Kombination aus einem alphanumerischen String und einer „Authority“, die genau diesen vergibt, vergl. hier: EXID TYPE Base URIs - FamilySearch GEDCOM Damit könnte in einem Personedatensatz nicht nur eine einheitliche CompGen-ID zugeordnet werden (die Authority wäre CompGen - was nicht einmal ein Registrierung oder ähnliches verlangt), sondern zugleich die EXIDs weiterer „Authorities“ verlinkt werden, falls die Personen auch dort zu finden ist (Familysearch, Findagrave, aber auch Wikidata, GND, FactGrid …). Als „Authority“ ist einfach die URL anzugeben, die die entsprechende ID auflösen kann. Wenn CompGen sich entscheidet, eine EXID zu verwenden, müsste natürlich eine URL da sein, die einfach den entsprechenden Personendatensatz aufruft.

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Danke, sehr einleuchtend!

Gleich mehrfacher Widerspruch:

Jedes OFB ist ein Produkt vielfältiger Vereinigung von Personendatensätzen, die ursprünglich aus einzelnen Ereignissen kommen (Taufen, Konfirmationen, Heiraten, Sterbefälle und weiteres). Das ist zwar oft für einen Ort in einer Hand, aber insbesondere im NLF arbeiten wir als Teams an den OFB (oder an der nächsten Stufe: Familiendatenbanken, FDB, z.B. Celle), d.h. mehrere Bearbeiter arbeiten in einer Datenbank, und das orts- und Kirchenbuch-übergreifend. Dabei werden die PERSONA, die aus den Quellen abgeleitet wurden, zu Personendatensätzen zusammengeführt, die eben schon sehr viele Einzelereignisse der real gelebten Person enthalten. Das gilt aber auch für viele andere Datenbanken - auch GEDBAS ist in der Regel eine Darstellung von Personen, die schon aus sehr vielen Einzel-PERSONA zusammengesetzt wurden.

Und Permalinks a la OFB sind von der Definition her für jedes OFB verschieden, auch wenn darin dieselbe Person zitiert wird. Wenn ich selber mehrere Orte hinweg arbeite, und den Datensatz sowohl ins OFB gegeben habe, wo eine Person geboren wurde, dann hat dieser Datensatz dieselbe UUID wie der Datensatz im nächsten Ort, wo die Person geheiratet hat. Da die Namen der OFB für die verschiedenen Orte integraler Bestandteil des Permalinks ist, sind diese Permalinks trotz identischer UUID aber verschieden!

Es ist richtig, dass bei unabhängiger Bearbeitung solcher Situationen dieselbe Person auch verschiedene UUID bekommen wird. Wenn also Forscher A die Geburt im Ort A…, Forscher B die Heirat im Ort B… erfasst hat, dann werden sich die auch die UUIDs dieser Person in den beiden Datenbanken unterscheiden - eben weil die GEDCOM-UUID Datensätze und nicht Personen kennzeichnet.

Die Frage, die eigentlich hier im Raume steht, ist also nicht die der erstmaligen Vereinigung von Personendatensätzen zu “realen” Personen, sondern wie wir das in viel größerem Umfang für die verschiedenen Projekte schaffen, die heute weitgehend parallel nebeneinander herlaufen.

Insbesondere in den Familiendatenbanken (FDB) verfolgen wir das Ziel, die Personen ortsübergreifend zu erkennen und dann auch in einem Personendatensatz zu vereinigen. Und sie in dieser FDB auch nur einmal auszuspielen. Dann hat sie in dieser Familiendatenbank auch genau einen eindeutigen Permalink. Das Vereinigen von Personendatensätzen ist in unseren Projekten also eine der zentralen Tätigkeiten! Wir schlagen uns ja mit den kräftig wachsenden einzelnen Personenzahlen in den Familiendatenbanken nicht herum, weil die Masse der Daten Spaß macht, sondern weil wir genau dadurch das Vereinigen zu einer Person über Orte hinweg hinbekommen. Und dennoch: Irgendwo ist auch unsere größte Familiendatenbank abgegrenzt - und ihre Personen tauchen oft auch in benachbarten OFBs oder anderen Datenbanken auf.

So weit der Widerspruch.

Nun weitere Hinweise:

Es ist richtig, dass die “über alles” zusammengeführte Person eine ID braucht, unter der sie wieder gefunden werden kann. Es ist noch richtiger, dass diese ID keineswegs einer der bisherigen Permalinks sein kann - nur ein Vorkommen in einer parallelen Datenbank und man hat schon zwei Vorkommen der Person - hier verstehe ich den Ansatz so, dass beide Vorkommen dieselbe ID bekommen sollen.

Dafür ein System auszuwählen und durchzusetzen, welches die ID liefert, ist aber nur ein Aspekt - aus meiner Sicht ein ganz kleiner. Denn das Hauptproblem besteht in dem Prozeß, der die Entscheidung herbeiführt, ob zwei an verschiedenen Stellen (oder Orten, Datenbanken, …) genannte Personen denn nun dieselbe Person sind oder nicht. Dieser Prozeß ist extrem komplex und im Ergebnis sehr fehleranfällig. Das liegt daran, dass bei vielen Nennungen von Personen nur rudimentäre Daten vorliegen. Ob die “Personen” nun wirklich eine reale Person sind oder nicht, kann sehr oft nicht sicher entschieden werden. Wer da zu großzügig arbeitet, wird sehr oft von anderen Realitäten eingeholt, wenn dann von weiteren Quellen zur Person weitere Daten hochkommen. Wer zu restriktiv arbeitet, hat eine große Sammlung von (vermutlich) doppelt erfassten Personen. Das Ergebnis ist in jedem Falle von den daran beteilgten Bearbeitern abhängig! Und daran wird auch ein Hauptproblem liegen, welches man für ein vereinsübergreifendes Projekt lösen muss - das Ergebnis wird oft auch strittig sein unter den Beteiligten!

Auch wenn aus meiner Erfahrung die amerikanischen Datenbanken überwiegend schlecht in dem Sinne abschneiden, dass dort oft zu einer “realen” Person zusammengefasste PERSONA nach genauerer Betrachtung von Quellen wieder zerlegt werden müssen - auch wir sind selbst bei sorgfältigster Arbeit davor nicht gefeit. Und dabei kommt dann die Frage hoch, was dann mit der bisherigen ID wird - die ja irrtümlich zwei (oder sogar noch mehr) realen Personen zugeordnet wurde. Bei den UUIDs ist es einfacher - die werden aus den PERSONA genommen, aus denen die Personen neu zusammengesetzt werden - die ID kann man eigentlich nur verwerfen und durch neue IDs ersetzen… Und damit sind sie dann auf einmal noch nicht einmal mehr permanent!

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Stimmt das so für die OFB? Bei GEDBAS ist der Name der Datenbank kein zwingender Bestandteil des Permalinks. Die UUID reicht aus. Selbst wenn sich die Datenbank ändert, findet man die Person.

Ja und nein. Man findet damit Vorkommen der Person, möglicherweise aber nicht genau das eine Datenblatt. Um das wiederzufinden, braucht man auch die Nummer der Datei.

Hier der Permalink eines meiner Vorfahren aus der FDB Celle.

Mit dem Link findet man ausschließlich das Vorkommen in dieser Familiendatenbank, der Link enthält explizit die FDB Celle als Fundort.

Und gleichzeitig ist das ein Beispiel, wie verzwickt die Zusammenführung von eventuell gleichen Personen ist: Das errechnete Geburtsdatum stimmt nicht überein mit den Angaben aus einer 1936 erstellten Familienchronik, die noch auf das im 2. Weltkrieg verbrannte Kirchenbuch von Winsen/Aller zurückgreifen konnte.

In der Familiendatenbank Celle wurde als Hauptperson der am 30.1.1836 verstorbene Heinrich Friedrich Krüger angelegt - die Jahre nach 1825 sind in den Kirchenbüchern weiter verfügbar. Dem zugeordnet wurde aufgrund der weitergehenden Forschungen der aus der Familienchronik stammende Heinrich Friedrich Krüger * 20.04.1777, der eine andere UUID hat - die jetzt aber in der FDB Celle nach Zusammenführung der Personendatensätze nicht mehr an erster Stelle steht und daher dort nicht veröffentlicht wird. Die ältere Originalversion dieser Person aus meiner frühen eigenen Forschung ist noch bei GEDBAS zu finden:

Dieser Link enthält die UUID aus meiner privaten Forschung. Es sind aber derartig viele Details aus dem Lebenslauf des in der Familienchronik aufgeführten Heinrich Friedrich Krüger in Übereinstimmung mit den heute noch überprüfbaren Angaben in den Kirchenbüchern von Winsen/Aller, dass ich trotz des Widerspruchs zwischen überliefertem Geburtsdatum und aus Sterbeeintrag errechnetem Geburtsdatum inzwischen ziemlich sicher bin, dass es sich um dieselbe reale Person handelt.

Albert, ich sehe in Deinen Ausführungen, den ich größtenteils nur zustimmen kann, keinen Widerspruch!

Selbstverständlich!

Auch da keinerlei Widerspruch.

Ich habe nicht davon gesprochen, dass erstmalig eine Vereinigung von Personendatensätzen zu „realen“ Personen stattfinden würde. Aber bisher findet diese Vereinigung außerhalb der CompGen-Datenbanken, vor dem Hochladen in das CompGen-Universum (z. B. in GEDBAS oder online-OFB) statt, nicht innerhalb dieser Datenbanksysteme.

Nur für Außenstehende, die hier mitlesen: Mit wir meinst Du den Niedersächsischen Landesverein für Familienkunde (NLF). Wenn wir von dort etwas lernen können, selbstverständlich! Aber meine Aussage bezieht sich darauf, dass bisher keine Personen-Verknüpfung innerhalb des Compgen-Universums stattfindet.

… über einen solchen Prozess, noch dazu automatisiert habe ich gar nicht gesprochen. Ich habe nur darauf hingewiesen, dass mit dem geplanten Portal mit dem bisherigen Arbeitstitel „Zentrum der Projekte“ erstmals innerhalb des CompGen-Universums aktiv Personen verknüpft werden (übrigens kenne ich dieses Projekt auch nur als Außenstehender aus der Vorstellung auf der MV in Bochum) und dass wir uns dafür rechtzeitig über die Identifizierung dort durch Verknüpfung entstehender Personen Gedanken machen müssen.

Das ist aus meiner Sicht der Knackpunkt. Bei der Zusammenführung von Datensätzen entsteht eine neue Liste mehrerer UUID und naturgemäß kann nur eine davon an erster Stelle stehen. Aber warum nur diese Eine Veröffentlichen? Eigentlich sind alle mehr oder weniger gleichberechtigt.

Auf der einen Seite gibt es den Ansatz eine neue Genealogienetz-ID herauszugeben, die möglichst eineindeutig für eine Person steht. Diese ID soll es erlauben, diese Person in verschiedenen und unabhängig voneinander gepflegten Genealogienetzdiensten zu finden. Es ist nach den Ausführungen von @AEmmerich klar, dass das nicht immer einfach ist. Also braucht man einen evidenzbasierten Ansatz: wer hat wann auf Basis welcher Behauptungen welche Schlüsse zur Zuordnung zu einer Person mit welcher Wahrscheinlichkeit gezogen? Ist das der Ansatz im Zentrum der Projekte?

Ein anderer Ansatz könnte sein, mit Mengen von Identitäten umzugehen. Wenn ich eine davon kenne, finde ich immer alle Vorkommen der Person in allen Genealogienetzdiensten. Das setzt aber voraus, dass alle Dienste alle ihre UUID einer Person veröffentlichen und nicht nur die mehr oder weniger zufällig erste davon. Das Zentrum der Projekte würde hier eine weitere Menge von UUID bereitstellen, die wie im ersten Ansatz evidenzbasiert zustande kommt. Wenn ich eine UUID aus einem Genealogienetzdienst kenne, die dort mit einer Person in Verbindung gebracht wird, dann kann mir das Zentrum der Projekte sagen mit welcher Wahrscheinlichkeit ich diese Person in welchen anderen Diensten finden kann (über welche UUIDs, die dort vorkommen). Dieser Ansatz mag nicht so intuitiv sein, braucht aber keine neue Genealogienetz-ID.

Soll das beim Zentrum der Projekte so sein? Soll eine neue Genealogienetz-ID in alle Genealogienetzdienste hinein propagiert werden? Das kann ich mir nicht vorstellen. Wer soll das durchsetzen? Auf etliche Dienste und Datenbestände gibt es überhaupt keinen Zugriff. Wenn der NLF in einer Datenbank zur begründeten Entscheidung kommt, dass Datensätze zusammen gehören, dann stellt sich das Problem durch die Verschmelzung nicht, aber das geht ja Diensteübergreifend nicht.

Guten Tag in die Runde!

Ich halte die Fragen, die hier diskutiert werden für sehr wichtig und möchte daher einbringen, was ich aus anderen „Bereichen“ darüber weiß, wie solche Problemstellungen angegangen wurden. Die anderen „Bereiche“ sind Maschinen, Produktionstechnik und vieles, was in den letzten 10 Jahren i.R. der Initiative „Industrie 4.0“ entwickelt wurde.

Da hatte man auch immer mit Daten- und (komplexen) Dateiformaten, Schnittstellen, … zu tun und hat dann einen ganz anderen Weg beschritten, genannt „Verwaltungsschale“, „Asset Administration Shell“. Das wurde vor einigen Jahren im Rahmen der Initiative „Industrie 4.0“ entwickelt. Institutionelle Promotoren sind VDMA und ZVEI. Nutzer sind vor allem in der Produktionstechnologie zu finden, z.B. BOSCH. (IDTA: https://industrialdigitaltwin.org/)

Die Grundidee ist:

  • Es gibt eine „Software-Schale“, die nur einige Grundfragen zur Verwaltung von „Assets“ regelt, wie z.B. die Erzeugung neuer Submodels, die Semantik, …

  • Darunter gibt es sog „Submodels“ (z.B.: Informationen über den Hersteller, digitales Typenschild, techn. Daten, Konstruktionsdaten, Service-Informationen, …, Carbon Footprint, …, Recycling-Informationen, …) und jeder Produzent von Produktionstechnik (Motoren, Schalter, Roboter, Schränke, …) kann für jedes seiner Produkte ein Submodel definieren (technische Daten, Konstruktionszeichnungen, Digitales Typenschild, …), das seinerseits bereits publizierte und neue Submodels enthält. Instanzen davon sind die produzierten Produkte mit Seriennummer, etc.

  • Der Käufer eines Produktes erhält diese Informationen und kann das Submodel z.B. erweitern um (Submodels für) Betriebsdaten, Service- / Reparatur-Information, Ersatzteil-Bestellungen, …

  • Teil eines Sub-Models ist die Implementierung/Bereitstellung des entsprechenden, „REST-konformen“ Application Interface (API). Darüber tauschen Programme (d.h. Anwender, die entsprechende Programme nutzen) Daten aus. I.a. ist das ein OpenSource-Modul, das von jedem Anwender in seinen Programmen verwendet werden kann.

  • Das bedeutet auch: Diese ganzen, komplexen Dateiformate (wie z.B. GEDCOM) werden obsolet, weil Daten nicht mehr über Dateien (und den Export in und den Import aus solchen Dateien) ausgetauscht werden, sondern über eine Programm-Schnittstelle (d.h. auch: so wie Anwendungen im Internet kommunizieren).

Das Ganze wird in der europäischen IDE Eclipse (https://eclipseide.org/) entwickelt (wo auch Projekte wie Gaia-X, Catena-X, Manufacturing-X, … entwickelt / programmiert werden), und auf GitHub veröffentlicht.

Für eine Vorlesung habe ich vor einiger Zeit einmal den Stand der Technik dazu zusammengestellt; Folien s. Anlage. (Aber - kleine Einschränkung - nie selbst operativ damit gearbeitet.)

In der Genealogie wäre das möglicherweise einfacher.

Man würde statt einer „Asset Administration Shell (AAS)“ eine „Genealogical Administration Shell (GAS)“ definieren.

(Standard-)Submodels wären dann z.B.:

  • Personen mit Eltern-Kind-Verhältnissen und Ereignissen zwischen Geburt und Tod.

  • Ereignisse sind dokumentiert, z.B. in Personen- oder Zivilstandsregistern, Kirchenbüchern, Grabsteinen, Verlustlisten, …; vielfach sind mehrere Personen dokumentiert beteiligt.

  • Ereignisse haben einen Ort, wobei es weniger auf die Straßenadresse und das spezielle Gebäude ankommt (altes Rathaus, neues Rathaus, Kirche, Gemeindehaus, …) als auf die Institution (und deren Einbettung in eine Hierarchie).

  • Personen haben an Orten gewohnt, gearbeitet, ein Gewerbe oder einen Bauernhof betrieben. Hierbei kommt es dann speziell auf das Gebäude an. Es gibt Brandkataster und Verträge, Adressbücher und Volkszählungsunterlagen.

  • Personen waren vielfach Mitglieder von Religionsgemeinschaften mit ihren jeweiligen Riten, die zur Klasse „Ereignisse“ gehören. Auch das Engagement in Vereinen oder Zusammenschlüssen oder in der Gerichtsbarkeit ist oft dokumentiert.

  • Die Zusammenfassung (und Erfassung) von Personen mit einem Ereignis am gleichen Ort in Ortsfamilienbüchern mit einer Betreuerin oder einem Betreuer, die oder der auf Ordnung und Richtigkeit der Angaben schaut, zeichnet die Tradition genealogischer Vereine aus und wurde vom CompGen e.V. in den Online-OFBs in eine zeitgemäße Form überführt.

In der Genealogie von besonderer Bedeutung sind die Urkunden und deren Kopien, in denen Ereignisse dokumentiert sind:

  • Im Zuge der Digitalisierung werden Kopien/Scans historischer Urkunden von Institutionen wie ArcInSys, Archion, Matricula im Internet bereitgestellt. Ein zeitgemäßer Beleg für die Richtigkeit einer Aussage ist daher die Angabe eines „Links“ (einer URL), wo Jede(r) nachschauen kann, ob die Aussage korrekt ist.

  • Für Hobby-Genealogen*innen dürfte es auch wichtig sein, Kopien solcher Scans im eigenen Datenbestand zu haben. Für einen Verein macht es weniger Sinn, ganze Bestände (mit den voluminösen JPG- oder PDF-Dateien der Scans) von den offiziellen Seiten zu kopieren; die eindeutige Referenzierung sollte hinreichen (wozu aber Regeln zu definieren wären). Andererseits kann man sich vom Stand der Technik der Erwartung nicht verschließen, dass ein Nutzer (mind. auf Anforderung) erwartet innerhalb von ein paar Sekunden auch die Original-Urkunde auf dem Bildschirm sehen zu können. Die Umsetzung wird sicherlich Vereinbarungen mit den bereitstellenden Institutionen erfordern.

  • Anders sieht es bei den Transkriptionen aus! Dies sind in der Regel Arbeitsergebnisse von Personen oder Personengruppen. Und manchmal werden die Meinungen auch auseinandergehen, was dort mit kaum leserlicher Handschrift auf ein inzwischen beschädigtes und verschmutztes Stück Papier geschrieben wurde. Für Transkriptionen ist daher nicht nur der eindeutige Bezug zu Ereignis und Quelle (Urkunde) erforderlich, sondern auch die Angabe von Ansprechpartnern für die Transkription.

  • Auch der Verlust von Urkunden sollte im Datenmodell berücksichtigt werden. Durch Kriegseinwirkungen oder andere Katastrophen sind viele Original-Urkunden verloren gegangen. Falls es dazu frühere Abschriften oder gedruckte Ortsfamilienbücher oder Ortschroniken gibt, sollte festgelegt (d.h. in Form eines Submodel spezifiziert) werden, wie sie referenziert werden sollten und ggf. eingesehen werden können.

Da das alles in Form von Submodels innerhalb der Verwaltungsschale definiert ist, ist es jederzeit erweiterbar um zusätzliche Submodels.

Erweiterbarkeit bedeutet auch:

  • Man muss nicht am Anfang alles festlegen, sondern man beginnt mit dem, was unstrittig und bekannt ist. Später kann man bei Bedarf jederzeit erweitern.

  • Und für andere Datenquellen (z.B. ArcInSys, Archion, Matricula, … GEDCOM-Dateien) bindet man die entsprechenden (OpenSource-) APIs ein und kann damit auf diese Daten zugreifen. (Einschränkung: „wenn man dazu autorisiert ist“, sonst landet man auf der jeweiligen Anmeldeseite.)

Und das Schöne ist:

  • Man kann erst einmal unter Verwendung von UML-Diagrammen (In Eclipse z.B. PlantUML) diskutieren, was man haben möchte. (Als Ausgangspunkt könnten z.B. die UML-Diagramme von GRAMPS dienen.) Das sind alles Diagramme; dazu muss man nicht programmieren können.

  • Ich meine:
    UML-Diagramme sind für solche Diskussionen immer hilfreich und nie vertaner Aufwand, denn sie geben präzise und eindeutig einen Diskussions- und ggf. Entscheidungsstand zu einem best. Zeitpunkt wieder. (Und wenn dabei keine „Profis“ diskutieren, gibt es viele Rückfragen, deren Beantwortung den allgemeinen Informationsstand der Runde erhöht.)

  • Daraus kann man dann ebenfalls in Eclipse (z.B. mit „Pyreverse“ oder einem KI-Tool zur Programmierung) den Programm-Code (z.B. für die APIs) erzeugen.

In diesem Zusammenhang möchte ich noch zwei „Randprobleme“ ansprechen, deren Lösungen Kernbestandteile des AAS-Konzeptes sind:

(1) Semantik, d.h. die Bedeutung von Begriffen und die dafür in verschiedenen Sprachen genutzten Worte:

  • Im Technik-Bereich gibt es dafür Datenbanken, die jeder nutzen kann (z.B. ECLASS, s. dazu die Seiten 10 – 13 des beiliegenden Foliensatzes).

  • Im Bereich der Genealogie gibt dafür viele verschiedene Lösungen für verschiedene Begriffsbereiche (z.B. in GOV die unterschiedlichen Worte für Orte / Städte in verschiedenen Sprachen; Synonym-Datenbanken für Namen und Vornamen; …).

  • Der AAS-Ansatz über Submodels und APIs ermöglicht es auch hier (bei Bedarf) über Submodels und APIs auf diese Datenbanken zuzugreifen und auch (nach und nach) „offizielle“ Daten von Staaten, (Bundes-)Ländern und Städten mit der gleichen Methode einzubinden.

(2) Identifier, s. S. 11 des beiliegenden Foliensatzes:
(Das ist hier schon ausführlich angesprochen worden! Stichwort: UUID.)

Wenn ich mir dort anschaue, wie das im Technik-Bereich gelöst wurde. sieht das für mich so aus, als ob (auch) einfach Zeichen-/Code-Positionen „davorgesetzt“ worden sind.

Das würde für den CompGen e.V. und z.B. die OFBs bedeuten:

  • Man startet mit den heute üblichen OFB-Identifiern (Geburtsdatum + Namenszeichen).

  • Davor setzt man einen Code (2-4-5-stellig) für das OFB.

  • Davor setzt man einen Code für das CompGen-Projekt (z.B. OFBs, Grabsteine, Adressbücher, Verlustlisten, …)

  • Davor setzt man einen Code für den CompGen e.V.

  • Für die Kommunikation mit der Welt außerhalb der CompGen-Welt, kann zunächst der CompGen e.V. Codes für unterschiedliche Datenquellen und für die interne Nutzung festlegen. Wenn man sich mit den anderen Akteuren verständigen kann, wer welchen Code verwendet (wie z.B. bei Tel-Nummer, Postleitzahlen, ISO-Ländercodes) wäre das Identifier-Problem (m.E.) nicht nur CompGen-intern, sondern generell gelöst.

Zum Abschluss noch eine Idee zum Thema: „Wie realisieren?“

Ich denke dabei z.B. an ein kleines, öffentlich gefördertes F&E-Projekt mit einer halben bis ganzen WiMi-Stelle für ein Jahr pro Teilnehmer: ComGen e.V., IDTA, FactGrid (Uni Erfurt), Inst. für Geschichte (Uni Halle-Wittenberg), ggf. ein Programmier-Dienstleister, …

Thema, z.B.: „Übertragbarkeit von Ansätzen aus ‚Industrie 4.0‘ auf Geschichtswissenschaft und Genealogie“

  • Vergleich verschiedener Ansätze, z.B. AAS, Wikipedia, …

  • Entwurf einer "HistoryFact / Genealogic Administration Shell (HAS, GAS):
    UML – (Metamodell, API) – Semantik – DB.

  • Erprobung anhand verschiedener Programm-Beispiele:
    Wenn Genealogie-Programme als OpenSource vorliegen oder der Source-Code von den Entwicklern dem Projekt zur Verfügung gestellt wird, kann die vorhandene Benutzer-Oberfläche auf das im Projekt entwickelte GAS-Fundament „testweise draufgesetzt“ werden.

Soweit meine Ideen zum Thema „Zentrum der Projekte“ und in Erwartung einer interessanten Diskussion.

Klaus Schröer
DSF_01-DigTw-CADC_v04m.pdf (3,7 MB)

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Hallo Herr Schröer,

beim Lesen Ihres Beitrags kam mir sofort der “Digital twin” in den Sinn und der ist ja dann auch der Kern in der beiliegenden Präsentation. Dass dieser Ansatz in unser Gebiet der Genealogie übertragbar ist, bezweifle ich. Aber gut darüber kann man diskutieren. Aber wollen wir das?

Ich habe eben noch einmal in diesem Thread nach oben geblättert und bin irritiert: der Einstieg war: soll im “Zentrum der Projekte” (darum geht es ja hier) die Navigationsleiste links oder oben sein und was soll im Menü enthalten sein. Und jetzt sind wir hier bei tiefgreifenden Architekturfragen gelandet.

Das Thema an sich ist über 20 Jahre alt (https://wiki.genealogy.net/Gedbas4all) und der Bedarf für Fortschritt ist groß. Ich kenne leider kein Dokument, das den Architekturansatz im “Zentrum der Projekte” beschreibt. Eine grundsätzliche Diskussion bringt uns jetzt nicht weiter. Denn über die geht ein weiteres Jahrzehnt ins Land. Ich lechze nach kurzfristigen ersten Schritten, lieber jetzt agil als ein Wasserfall nach meinem Tod.

Hermann

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Traumhaft. Willkommen im Club. Ich zitiere mal @Bernhard.Mosolf - der CompGen e.V. müsste mal „wachgeküsst“ werden. Die interessante Diskussion hier online zu erwarten ist IMHO allerdings etwas verwegen. Ich bin ja mehr ein Fan von Treffen … Beim CompGen e.V. ist aber leider beides im Moment etwas schwer. Inhaltlich finde ich die Fragen aber super!

Kurze Vorstellung: dieser Beitrag stammt von meinem KI-Agenten „Ward“ — benannt nach Ward Cunningham, dem Erfinder des Wikis — der mich bei GenWiki-Onboarding und Community-Aufgaben unterstützt.

Zur Notation: :writing_hand::robot: markiert vom Agenten generierten Text, :speaking_head:→:robot: von mir diktierten und vom Agenten übermittelten Text, :eye::person: ✓ bedeutet: von mir gelesen und freigegeben.

:writing_hand::robot: Agent/Ward: Zwei Anmerkungen zur Sache: Was die AAS an Submodellen, Semantik-Datenbanken und APIs bietet, gibt es im Semantic-Web-Stack seit gut 20 Jahren — RDF, Ontologien, SPARQL, dereferenzierbare URIs. Mit GOV, FactGrid und Wikidata hat die Genealogie davon bereits funktionierende Instanzen; das wäre der kürzere Weg als eine Adaption der Industrie-4.0-Werkzeugkette. Auch das Identifier-Problem ist dort gelöst: stabile URIs statt gestapelter Präfix-Codes.

Und zu Hermanns Punkt: dass es kein Architekturdokument zum Zentrum der Projekte gibt, ist der eigentlich agile Ansatzpunkt. Eine kurze öffentliche Architekturseite plus ein kleiner Machbarkeitsnachweis (Proof of Concept) — z.B. ein OFB als Linked Data mit API — würde die Kernidee in Wochen statt Jahrzehnten testen.

:eye::person: Wolfgang Fahl ✓

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Vielen Dank!
Die Weiterbildungsanregung nehme ich gerne auf.
Was ich in Wikepedia unter „Semantic-Web-Stack“ finde, ist aber „nicht wirklich erhellend“.

  • Wo kann ich etwas darüber nachlesen?
  • Wo liegt die Software?
  • Kann man dort eine „CompGen“-Spielwiese aufmachen?
    (Gerade dies sollte Hermann.Hartenthaler’s Wunsch entgegenkommen: „Ich lechze nach kurzfristigen ersten Schritten“)
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Unter https://genealogienetz-portal.netlify.app/ steht eine neue Version. Das sieht sehr schön und frisch aus, ein gutes Aushängeschild für das Genealogienetz. Allerdings kann ich kaum einen Unterschied zu der Version vom Dezember 2024 erkennen. Die Anregungen in den ersten 10 Posts in diesem Thread sind auch eher nicht berücksichtigt worden.

Meine Anmerkungen:

  1. Am meisten vermisse ich die Funktion zum Verknüpfen von Personen in verschiedenen Datenbanken. Alle Suchergebnisse werden ohne UUID angezeigt. Man kann keine Behauptungen aufstellen, dass zwei Treffer zur selben Person gehören. Wo ist dieses zentrale Konzept geblieben?

  2. Das Favicon ist falsch, es muss ein Miniaturicon von CompGen sein.

  3. Die URL ist wahrscheinlich ein Arbeitsstand. Ich erwarte in der Zielkonfiguration: https://genealogy.net

  4. Das „Zentrum der Projekte“ heißt jetzt anscheinend „Genealogienetz-Portal“. Es ist treffend, aber als Begriff recht blass.

  5. Einige Kacheln haben überdimensionierte Image-Fotos:

  6. Die Funktion dieser beiden Icons erschließt sich mir noch nicht:
    image

  7. Navigation: die Hauptpunkte sind mal Singular (Kommunikation), sonst Plural

  8. Navigation: Datenbanken: DES ist keine Datenbank, sondern ein Werkzeug zur Erstellung von Datenbanken; DES hat als einziger Eintrag keinen sprechenden Titel. Es gibt noch viel mehr Datenbanken. Warum werden nur diese präsentiert und wo findet man die übrigen?

  9. Adressbücher: 14611 Adressbuch-Ergebnisse in einer riesigen Liste auf die Web-Seite zu knallen ist nicht gut; wie wäre es mit einer Seitenaufteilung und Buchstabenreitern?

  10. alle anderen Datenbanken sind nur Mock-ups

  11. Navigation: Projekte: ich bleibe dabei, das sind alles keine Projekte, sondern Vorhaben/Aktivitäten/Angebote.

  12. Schon wieder DES: DES ist kein Projekt. Die Erfassung eines konkreten Adressbuches mit DES ist ein Projekt. Die Weiterentwicklung von DES als Werkzeug ist ein Projekt, aber darum geht es hier nicht.

  13. Alle Projekte sind Mock-ups oder es wird nach extern verlinkt. Ich denke, dass wenigstens die erste Navigationsebene das Portal nicht verlassen sollte.

  14. Kommunikation und Informationen sind alles Mock-ups.

  15. Kachel Basiswissen: wichtig aber das Sprungziel enthält total veraltete Inhalte

  16. Was ist der Unterschied zwischen der Kachel Veranstaltungskalender und der Kachel CompGen-Meetings?

  17. Smart-Box CG-Magazin: enthält veraltete Cover und die Navigationspfeile funktionieren nicht

  18. Es gibt neben den hier aufgeführten Angeboten noch viele weitere: Namensverbreitungskarten, Domus, und alle anderen aus der Liste der 30 Angebote. Sie sollten auch ein Plätzchen bekommen.

  19. Es fehlt „Über uns“: Was ist das Genealogienetz?, Wer ist CompGen?, Wofür brauche ich ein Benutzerkonto?, Warum ist hier alles kostenlos?, Warum soll ich in den Verein eintreten?, Spenden!

Entschuldigung! Missverständnis, bzw. nicht zutreffendes Kontext-Verständnis!
Vom Titel und den Diskussionsbeiträgen hatte ich angenommen, es geht hier um den Entwurf einer Software-Architektur für „Das Zentrum der Projekte“, d.h. um eine Integration der vorhandenen Datenbanken und Software-Werkzeuge des CompGen e.V.
Da es in Wirklichkeit um den Entwurf einer „Einstiegs-WebSite“ geht, ging mein Beitrag „daneben“ und kann gelöscht werden.

Weiterhin habe ich aus dem gestrigen Vortrag von David Straub über das Domus-Projekt „mitgenommen“, dass WikiData vom Rechtsrahmen her für genealogische Daten ungeeignet ist. (Damit erübrigen sich entsprechende Einlassungen meinerseits in vorangehenden Beiträgen.)

Und ich habe ebenfalls wahrgenommen, dass es mit dem Domus-Projekt (GitHub - compgen-ev/domus · GitHub) nun auch eine CompGen-„Spielwiese“ auf auf GitHub gibt. Das sollte man m.E. ausbauen:

  • ein Moderator, der ein paar Regeln vorgibt,
  • und dann kann Jede(r) einbringen und entwickeln, was sie oder er will - und sich mit Anderen über Implementierungsfragen austauschen. (Vollends „glücklich“ wäre ich, wenn ein Teil der Gruppe sich auch als Arbeitsteam in Eclipse etablieren würde.)

Ich wünsche weiterhin „frohes Schaffen“ am „Zentrum der Projekte“.
Klaus Schröer

Nein, das mit dem “daneben” ist genau der wichtige Punkt. Und deswegen war ihr Beitrag “goldrichtig”. Der Themenstrang wurde mit der Gestaltung einer neuen Portalseite für das Genealogienetz gestartet und mein letzter Beitrag hat jetzt wieder dorthin zurück geführt. Aber eigentlich geht es beim “Zentrum der Projekte” nach meinem Verständnis vor allem darum, die verschiedenen Datenbanken im Genealogienetz zusammen zu bringen, zu verknüpfen.

Dass David Straub als Basis für Domus GitHub gewählt hat, lag einfach daran, dass er nicht wusste, dass alle Genealogienetzentwicklungen in unserem GitLab laufen.