Zweiter Weltkrieg - Josef Mengele

Frühe Bekanntmachung und Vorwürfe

  • Am 30. April 1945, dem Todestag Adolf Hitlers, erstmals in einem Bericht über Kriegsverbrechen erwähnt.
  • Bezeichnet als „Mengele, genannt Mephisto“, verantwortlich für chirurgische Experimente an Zwillingen und Selektionen von „unheilbaren“ Kranken.
  • Gelistet auf Suchliste Nr. 8 der Kommission für Kriegsverbrechen.
  • Nach zweimonatiger Internierung durch die US Army im August 1945 entlassen.

Flucht und Identitätswechsel

  • Vier Jahre unter dem Namen „Fritz Holmann“ verborgen.
  • Danach Flucht nach Argentinien unter dem Decknamen „Helmut Gregor“ (Ankunft 1949, unterstützt durch Rotkreuz-Pass).
  • 1956 Reise nach Deutschland, um Martha, die Witwe seines Bruders, zu treffen.
  • Zu diesem Zeitpunkt kein Haftbefehl in der Bundesrepublik, obwohl sein Name auf westalliierter Fahndungsliste stand.
  • Westdeutsche Botschaft in Buenos Aires bestätigte seine Identität ohne Nachfragen.

Neue Ermittlungen und weitere Flucht

  • Herbst 1958: Hermann Langbein entdeckt Mengeles Scheidungsurkunde und informiert Bonner Staatsanwaltschaft.
  • 1959 wird Haftbefehl erlassen; Mengele flieht bereits 1958 nach Paraguay und erhält Staatsbürgerschaft.

Aufspüren durch Mossad und Verbleib

  • 1962 wird Mengele in Brasilien von einem Mossad-Team lokalisiert; Entführungsplan wird in Tel Aviv gestoppt.
  • Lebte danach als „Wolfgang Gerhard“ als Farmverwalter, erpresst von Arbeitgebern.

Tod und Beisetzung

  • 1975 Umzug nach São Paulo.
    1. Februar 1979: Tod durch Ertrinken beim Baden in Bertioga.
  • Beerdigung unter seinem letzten falschen Namen.

Sources:

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