Hallo Doris,
die Militärkirchenbücher kenne ich. Ebenso habe ich Marijampole (Film 192 52 59: 1852 - 72), Wischtiten (200 79 77 ab ca 1900) und Kowno angesehen. Desweiteren im Ev. Zentralarchiv Berlin die deutsche Seite der Grenze, das Taufregister Sadweitschen (ab 1713) und im Geheimen Preuß Staatsarchiv die Kolonistentabellen von 1736 (bin noch lange nicht durch). Empfehlen kann ich noch die Auswanderkartei in die Ostgebiete um 1800 (Film 153 92 48) Dort sind ziemlich ungeordnet Auswanderer u.a. nach Litauen oft mit detailierten Angaben zu ihrer Herkunft und der Familie zu finden. Ich habe auch Kontakte innerhalb der Forschergemeinschaft und bis nach USA, die mit mir die Puzzelteile zusammensetzen. Auf die Filme für Wizajny warte ich noch.
Ich habe zudem das Glück, daß meine Mutter noch in Wirballen geboren wurde und in der Familie eine lebendige Erinnerung bis ca. 1800 (Zeit vor der Einwanderung in Litauen) bestand. So habe ich viel zusammentragen können. Dennoch kann ich bisher nicht beweisen, wer konkret nach LItauen eingewandert ist. Ich habe nur HInweise. Das Problem ist, daß die Kirchenbücher in Wirballen erst 1843 einsetzen und die Militärkirchenbücher nur bis ca. 1810 auf dieses Gebiet zutreffen. Auch die ursprüngliche Herkunft meiner Familienzweige kann ich deswegen bisher nicht beweisen. Es verdichten sich aber die Hinweise, daß zumindest 4 Zweige aus dem Hessischen bzw. dem Siegerland kamen.
Die Filme für Wladyslawow werde ich mir vormerken. Szaki erscheint für mich derzeit noch zu weit weg.
MIt freundlichem Gruß
Grit aus Berlin
Suche immer: Reinecker, Drescher, Stein, Jung, Kebbel (Köppel etc), Katzke, Matthes
in der Gegend um Eydtkuhnen (Dt) und Wirballen (Lit)