Liebe Listenleser,
wer besitzt noch eine alte Telefonbuch-CD und könnte Auskünfte geben?
Bei Ancestry gibt es zwar eine Sammlung „Deutschland, Telefonbuchindizes, 2001 und 2003“, aber es werden dort keine Original-Seiten angezeigt. Und bei den Daten, die dort angezeigt werden, hat Ancestry die Straßennamen weggelassen. Das sieht dann so aus:
Ohne Straßennamen nützt es mir leider nichts. Ich könnte zwar versuchen, über Kleinanzeigen eine alte CD zu besorgen, aber ich habe schon lange kein CD-Laufwerk mehr und ich kenne auch niemanden, der noch eines hat.
Es gibt auch noch spätere Ausgaben, aber danach nahmen Mobilnummern und das Bewusstsein für Datenschutz zu, so dass die Daten nicht mehr so umfangreich sind.
Hallo Jesper,
vielen Dank für deine Antwort. Ich habe mir von deinen verlinkten CDs von Nr. 1 und 3 die ISO-Datei heruntergeladen. Sie lässt sich mit Hilfe von 7-Zip auch öffnen. Aber dann komme ich nicht weiter. Entweder erscheint die Meldung „Diese App kann auf dem PC nicht ausgeführt werden“ oder es erscheinen kryptische Angaben.
Keineswegs erledigt! Ich habe die drei Info-CDs über die oben genannten Links heruntergeladen, kann sie aber ebenfalls wie oben beschreiben nicht lesen. Es blockiert der Fehlerhinweis: „Auf diesem PC (Win 11) nicht zu öffnen“. Dazu wird wohl ein Zusatzprogramm benötigt. Wie also genau kommt man unter Win11 an den Inhalt der Info-CD 1.0 bis 3.0 aus den Jahren um 1995? Danke im voraus.
Die Anfrage ist zwar schon etwas älter, aber hier ist die Antwort, weil ich auch grade diese Problematik hatte:
Man nehme einen DOS-Emulator, am besten DOSBox und installiere die DOS-Version (!) der D-Info-Software. Das funktioniert ziemlich problemlos, sowohl beim Installieren wie auch bei der Ausführung.
[Manfred_Haertel] Manfred_Haertel <genealogy.net
manfred_haertel>
24. Januar
Man nehme einen DOS-Emulator, am besten DOSBox und installiere die DOS-
Version (!) der D-Info-Software. Das funktioniert ziemlich problemlos,
sowohl beim Installieren wie auch bei der Ausführung.
Was genau meinst Du mit „ziemlich problemlos“? Ich habe noch nie einen
DOS-Emulator verwendet, interessiere mich aber auch für die alten
Telefonbuchdaten.
Hallo Manfred,
danke für den Tipp. Habe „DOSBox Pure“ unter RHEL8 gestartet, viel zu installieren gibts ja nicht. Danach das ISO-Image heruntergeladen und gemountet, anschließend die DOS-Version von DInfo installiert und gestartet.
Es ist genau so, wie Du schreibst, völlig problemlos und echtes „retro-feeling“ Selbst die Maus funktioniert in dem DOS-Fenster…
Viele Grüße
Jan
P.S. Der Emulator „DOSBox Pure“ ist auch für Windows und MacOS verfügbar. Download hier. Man wird dabei nach einer Spende gefragt, kann man aber auch erstmal ignorieren und ggf. später nachholen.
Der Betrieb ist, wie Jan ja schon schreibt, VÖLLIG problemlos. Es funktioniert einfach so wie damals.
Mich mit DOSBox zu beschäftigen hatte ich vorher noch keinen Bedarf, da hatte ich noch eins, zwei kleine Verständnisprobleme zu überwinden, bevor es funktioniert hat. Daher habe ich wohl das Wort “ziemlich” gewählt.
Bei meinem OpenSuse Linux war die originale DOSBox sogar schon vorinstalliert. Das kann ich nur bedingt für “IT-Laien” empfehlen, könnte aber die von mir benutzte Konfigurations-Datei bei Interesse zur Verfügung stellen.
ABER: Jan hat das DOSBox Pure entdeckt, was ich nicht kannte und nach meinem Eindruck von dessen Webseite laientauglich sein muss. Ich würde dann empfehlen, das zu benutzen.
zur Nutzung von DInfo möchte ich noch ergänzen, dass man das heruntergeladene ISO-Image nach der Installation nicht löschen sollte, denn beim Start von DInfo wird geprüft, ob die „CD“ (also das ISO-Image) vorhanden ist, d.h. ob bestimmte Dateien davon zugreifbar sind. Wenn diese nicht gefunden werden, gibt es beim Start eine Fehlermeldung und das Programm beendet sich.
Ein Export von Daten in csv- bzw. dBase-Format ist übrigens auch möglich, aber man kann nicht den vollständigen Datenbestand exportieren.