Weitergabe von Daten

Liebe Gisela, liebe Forschungsmitglieder,

leider finde ich nicht mehr den Artikel von dem Rechtsanwalt, aber ich
schreibe es mal mit meinen Worten. Wenn Du Daten im Internet veröffenlichst
gibst du sie ja der Allgemeinheit frei und stimmst indirekt der Weitergabe und
Verbreitung zu, außer sie sind mit Passwörtern geschützt. Auch der Passus
auf der Homepage "Kopieren ist nicht erlaubt" ist unwirksam, weil sie sind
ja öffenltich zu sehen. Ich rede hier aber nicht vom geistigen Eigentum,
dass ist geschützt.
In deinem Fall ist es aber anders. Die Daten standen nicht im Internet, du
hast sie ihm privat gegeben und um keine Veröffentlichung gebeten, was
dieser Mitforscher nicht eingehalten hat. Damit hat er eindeutig gegen das
Persönlichkeitsrecht und die Privatshäre verstoßen und ich würde ihn darauf
ansprechen und energisch verlangen die Daten von seiner HP zu nehmen, wenn es
persönliche Daten sind bzw. wenn du möchtest das sie veröffentlicht werden
kannst du verlangen das er die Quellenangaben in seiner HP einzubindet.
Wenn es keine persönliche Daten sind, wie z. B. eine Abschrift oder
Ausarbeitung von Dir, kann er sie wieder abschreiben und bei sich auf der HP
einsetzen. Ist schon ganzschön kompliziert die Rechtssprechung.
Mal ein Beispiel. Ich habe von einem Forscher eine Ausarbeitung von ihm
bekommen mit den Namen Auswanderer aus Geching nach Westpreußen 1793. Diese
Arbeit hätte ich nehmen können, abschreiben und einwenig umformilieren und
als meine Ausarbeitung ins Netz stellen. Ich habe ihn aber gefragt ob ich
seinen Namen nennen darf und habe es zwar unter meinen Namen eingesetzt, aber
als erstes steht das mir der Forscher diese Ausarbeitung zur Verfügung
gestellt hat. Er bzw. ich bin jetzt mit der Veröffentlichung der Daten
einverstanden und sie stehen offen im Netz. Jetzt kann sie jeder verwenden und bei
sich einbauen.
Ich hoffe, ich konnte Dir einwenig weiterhelfen

liebe Grüße Kerstin aus Meerane
private Homepage - _www.ahnen-forscher.de_ (http://www.ahnen-forscher.de)

Kerstin,

es kommt doch nicht darauf an, ob jemand mit "copy & paste" arbeitet oder etwas abschreibt, auch nicht, ob er/sie beim Abschreiben leicht umformuliert. In jedem Fall handelt es sich um ein Plagiat, wenn die Quelle nicht genannt wird. Nicht nur der Herr Guttenberg hat es zu sp�ren bekommen, dass Plagiate Konsequenzen nach sich ziehen. Dabei ist es vollkommen gleichg�ltig, ob aus dem Netz abgeschrieben wird oder aus einem Buch. Es ist auch vollkommen unerheblich, dass Internetbeitr�ge und B�cher "schlie�lich ver�ffentlicht" wurden.

Gru�
Rolf-Peter

Hallo Listenleser und interessierte an diesem Thema!

Obwohl Frau Weber den Artikel des Anwalts nicht mehr finden kann, scheint Sie bestens mit der Materie vertraut zu sein. Nach Durchsicht ihrer Mitteilung hier ist mir klar, das es für sie selbst korrekt sein muss ganze Seiten meines Blogs als Abbild in Ihre eigene Netzseite eingebaut zu haben.
So musste ich es eben gerade beim googlen zur Kenntnis nehmen und bin einfach fassungslos über diese Dreistheit! Frau Kerstin Weber hat meine Blogseiten im grossen Stil in ihre Seiten www.ahnen-forscher.de als Bild hinein kopiert.

Da Frau Weber mit ihrer u.g. Aussage sich selbst absolut im Recht zu wähnen scheint möchte ich hier die Rückmeldung dazu von versierten Listenmitgliedern einholen:

Muss ich es mir wirklich widerspruchslos gefallen lassen, das Frau Weber komplette Ab-Bilder von mir persönlich erstellten Netzseiten ohne mein Wissen und ohne einen Verweis/link in Ihre eigenen Seiten kopiert und so veröffentlicht?
Anfügen muss ich noch, das Frau Weber die von mir erstellte Arbeit mit einem persönlichen Text, scheinbar ihrem eigenen Foto und kurzem Einleitungstext entfremdet hat und zusammenhangslos dazu berichtet: "Diese Familien habe ich gefunden...".

So gesehen ist das sogar fast richtig: Frau Weber hat meine Familienseiten, von mir zusammen getragene Namen und Daten im Netz gefunden. Ich bin wirklich fassungslos über diesen Fund!

Neben Einträgen in OFB und bei familysearch ist dies übrigens das wiederholte Mal, dass ich durch die "Hintertür" erkennen muss, dass von mir eingestellte Daten abgekupfert wurden. Leider rührt dies jedes Mal nachweislich erkennbar aus dieser Liste. Ist ja alles korrekt, wenn ich so dumm bin etwas einzustellen, wird mir der Eine entgegnen.

Traurig daran finde ich nur, das meine eigene Arbeit, Zeit und die Kostenaufwände durch unterlassene Hinweise auf meine Person als Suchende nie Berücksichtigung finden. So arbeite ich anderen zwar zu die meine als ihre Arbeit ausgeben. Kann selbst aber keine Kontakte knüpfen und gewinne nichts hinzu.

Von der kommerziellen Ebene mag ich gar nicht erst sprechen. Nun ja, ich bin halt selbst "schuld". Schade nur, dass man wirklich keine Lust mehr auf den Austausch hat.

Frau Weber wurde übrigens zeitnah kontaktiert und um Stellungnahme sowie Löschung der Kopien meiner Seiten gebeten.

Gruss

Andrea

-----Original-Nachricht-----

Hallo Listenleser und interessierte an diesem Thema!

Obwohl Frau Weber den Artikel des Anwalts nicht mehr finden kann, scheint Sie bestens mit der Materie vertraut zu sein. Nach Durchsicht ihrer Mitteilung hier ist mir klar, das es für sie selbst korrekt sein muss ganze Seiten meines Blogs als Abbild in Ihre eigene Netzseite eingebaut zu haben.
So musste ich es eben gerade beim googlen auf den Netzseiten von Fr. Weber zur Kenntnis nehmen und bin einfach fassungslos über diese Dreistheit!
Da Frau Weber mit ihrer u.g. Aussage sich selbst absolut im Recht zu wähnen scheint möchte ich hier die Rückmeldung dazu von versierten Listenmitgliedern einholen:

Muss ich es mir wirklich widerspruchslos gefallen lassen, das Frau Weber komplette Ab-Bilder von mir persönlich erstellten Netzseiten ohne mein Wissen und ohne einen Verweis/link in Ihre eigenen Seiten kopiert und so veröffentlicht?
Anfügen muss ich noch, das Frau Weber die von mir erstellte Arbeit mit einem persönlichen Text, scheinbar ihrem eigenen Foto und kurzem Einleitungstext entfremdet hat und zusammenhangslos dazu berichtet: "Diese Familien habe ich gefunden...".

So gesehen ist das sogar fast richtig: Frau Weber hat meine Familienseiten, von mir zusammen getragene Namen und Daten im Netz gefunden. Ich bin wirklich fassungslos über diesen Fund!

Neben Einträgen in OFB und bei familysearch ist dies übrigens das wiederholte Mal, dass ich durch die "Hintertür" erkennen muss, dass von mir eingestellte Daten abgekupfert wurden. Leider rührt dies jedes Mal nachweislich erkennbar aus dieser Liste. Ist ja alles korrekt, wenn ich so dumm bin etwas einzustellen, wird mir der Eine entgegnen.

Traurig daran finde ich nur, das meine eigene Arbeit, Zeit und die Kostenaufwände durch unterlassene Hinweise auf meine Person als Suchende nie Berücksichtigung finden. So arbeite ich anderen zwar zu die meine als ihre Arbeit ausgeben. Kann selbst aber keine Kontakte knüpfen und gewinne nichts hinzu.

Von der kommerziellen Ebene mag ich gar nicht erst sprechen. Nun ja, ich bin halt selbst "schuld". Schade nur, dass man wirklich keine Lust mehr auf den Austausch hat.

Frau Weber wurde übrigens zeitnah kontaktiert und um Stellungnahme sowie Löschung der Kopien meiner Seiten gebeten. Verweis/link von Original und Fälschung sende ich interessierten Lesern gerne mit privater Netzpost zu!

Gruss

Andrea

-----Original-Nachricht-----

Schon vorhin habe ich ausgef�hrt, dass die Auslassungen von Frau Weber (s. unten) nicht der Rechtslage entsprechen. Das Statement, dass man den "Artikel eines Anwalts nicht mehr finden" k�nne, hat die Qualit�t einer verdummenden Ausflucht. Kein Anwalt ist so d�mlich, das Behauptete als Rechtslage zu ver�ffentlichen.

Rolf-Peter

Hallo Rolf-Peter!

Deine Ausführungen von vorhin hier in der Liste zum Kommentar von Kerstin Weber habe ich sogar mit grossem Interesse gelesen. Danke dir dafür! Gerade diese stärkte meine Hoffnung, dass diese "Auslassungen" wohl nicht ganz zutreffend sein können. Da ich mich persönlich übelst betroffen fühle denke ich, diese "Machart" der Frau Weber sollte hier ausführlich besprochen werden, da es diese Liste im Besonderen betrifft.

Andrea

-----Original-Nachricht-----