WARTE(M)BERGER LAND [Bennhausen <=> Wartenberg ?]

Zum "Wartenberger" Land:

Wartenberg (ca. 12 km n�rdlich Kaiserslautern) war eine
Grafschaft, die bis 1789 bestand und laut Pf�lz.
Geschichtsatlas um 1789 folgende Hauptgebiete umfasste:

a) Wartenberg: Dorf und Umgebung
b) Fischbach bei Hochspeyer, Dorf und Umgebung
c) Aschbacherhof bei Kaiserslautern
d) Ellerstadt bei D�rkheim
e) Marienthal, westlich von Rockenhausen, und Gebiete
s�d�stlich davon.

Bennhausen grenzte fast an Gebiet e, - nur das
Falkenstein'sche Jakobsweiler lag noch dazwischen - geh�rte

aber seit 1706 zu Nassau-Weilburg.
In dieser Zeit - und davor - wurden aber D�rfer und
Herrschaftsgebiete h�ufig verkauft, vertauscht, verpf�ndet
usw.

Aus der Ortsgeschichte (s.Internetseite der Gemeinde):
Bennhausen, schon als Reichslehen in Besitz der Herren von
Bolanden, sp�ter der Herren von Tannenfels geh�rig gewesen,
wurde 1376 mit Stammburg Neubolanden aus Bolandischen Besitz
an die Kurpfalz abgetreten und mit dem Pfalz-Simmerischen
Amt Bolanden vereinigt. Seitdem bestand zwischen den Grafen
von Nassau-Saarbr�cken und Weilburg und Pfalz-Simmern
Streit, da das Dorf sowohl in den Kirchheimer (Nassauischen)
und Pf�lzischen (Bolandischen) Amtsbeschreibungen als
Zubeh�r erw�hnt wird. Durch den Vertrag von 1706 ging nach
dem Denombrement (Lehensverzeichnis) der Herrschaft 1683 um
1688 ganz verlassene Dorf, samt dem pf�lzischen Hof in
unbestrittenes Eigentum der Grafen von Nassau-Weilburg zu
deren �berrheinischen Herrschaft Kirchheim �ber. 1356
�bergaben Dechant und Kapitel zu Zell dem Grafen Heinrich 2.
von Spohnheim und dessen Erbe das Patronatsrecht. 1357
stiftete der Graf eine ewige Messe. Von der Kirche ist
nichts erhalten, wahrscheinlich wurde sie schon im 17.
Jahrhundert zerst�rt. Wie das Patronatsrecht von Zell
erworben wurde, ist nicht bekannt.

Wie das Denombrement (Lehensverzeichnis) der Herrschaft
Kirchheim berichtet, war Bennhausen zur Zeit der
franz�sischen Reunion (1680) v�llig �de und unbewohnt und
wurde nach dem Pf�lzischen Erbfolgekrieg als Ganzes an einen
Hofmann vergeben. ...

Mit freundlichen Gr��en

Friedrich H�ttenberger

http://www.huettenberger.homepage.t-online.de

"Hanno V. J. Kolbe" <kolbe@hicleones.com> schrieb: