Liebe Leser
hier eine Stellungnahme des Volksbunds zu Myheritage
wer weiß hierzu mehr zu berichten
grüsse
reinhard donder
verzeihen Sie die späte Rückmeldung, aber Ihre E-mail vom 20.12.2019 hat natürlich bei uns zunächst ungläubiges Stirnrunzeln und dann Bestürzung ausgelöst. Danke, dass Sie diesen Stein ins Rollen gebracht haben! Die Überprüfung des Sachverhalts sowie der rechtlichen Optionen ist komplex und braucht einige Zeit. Es hängen möglicherweise Tatbestände daran, die wir in Gänze noch nicht absehen können. Um es kurz zu fassen: Unsere Ermittlungen dauern noch an.
Wir sind uns jedoch schon jetzt sicher, dass die Daten nicht im Rahmen einer vertraglichen Vereinbarung oder sonstigen wirtschaftlichen Beziehung an myheritage weitergegeben wurden. Wir teilen vollumfänglich Ihre Bewertung, dass dies keine satzungsgemäße Aufgabe des Volksbundes wäre und versichern Ihnen, dass dies auch so bleiben wird. Wir sind nach wie vor dem großen humanitären Ziel verpflichtet, wozu neben der Kriegsgräberpflege auch die Angehörigenbetreuung und familiäre Schicksalsklärung gehört und das wird immer unentgeltlich bleiben.
Staatliche Mittel aus Steuergeldern und unsere Spenden verpflichten uns auch weiterhin zu dieser Haltung.
Fassen Sie diese Nachricht bitte als Zwischenbescheid auf. Wir melden uns bei Ihnen, wenn wir ein belastbares Ergebnis haben.
Mit freundlichem Gruß und noch allen guten Wünschen für das neue Jahr,
Dirk Backen
Abteilungsleiter
Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.
Bundesgeschäftsstelle • Abteilung Service und Kooperation Werner-Hilpert-Str. 2 • 34117 Kassel • Deutschland
Tel. +49 (0)561 7009 128 • Fax +49 (0)561 7009 284
Spendenkonto: Commerzbank Kassel • IBAN: DE23 5204 0021 0322 2999 00 •
BIC: COBADEFFXXX
Vertretungsberechtigter Vorstand: Wolfgang Schneiderhan •
Generalsekretärin: Daniela Schily • Registergericht: Amtsgericht Kassel, VR 951 • USt-IdNr. DE 113 092 541