Guten Morgen,
die Teilnehmer einer Diskussionsliste bestimmen deren Inhalt in einem vom Listenmoderator bzw. -gruender vorgegebenen Rahmen. Dieser kann sehr eng oder auch sehr weit gesteckt sein. Wenn der Listenmoderator, also Fred Rump, einer Diskussion breiten Raum zubilligt, die auch entfernte Randgebiete der Genealogie mit einschliesst, dann ist das ein Fakt und sollte akzeptiert werden. Dem, der das nicht akzeptieren kann, bietet das Internet schier unendliche Alternativen.
Wer von Euch hat eine Zeitung abonniert? Lest Ihr ALLE Beitraege, seid Ihr mit allen Beitraegen einverstanden? Wer riefe zum Boykott, nein, sogar zur Sabotage der Zeitung auf, wenn nicht ALLE Beitraege im Sinne des Abonnenten sind? Wer bestellt ein Fernsehmagazin ab nur weil dort auch Fernsehsendungen aufgefuehrt sind - und moeglicherweise auch kommentiert - werden, die einen nicht interessieren?
Fred Rump als Moderator hat zum Ausdruck gebracht, dass er die Diskussionen billigt. Es wurde von verschiedener Seite mehrfach um Toleranz gebeten. Wenn nun nicht sachlich auf Diskussionsbeitraege eingegangen wird, sondern diese auch mit persoenlichen Angriffen verbunden sind, wenn nun sogar zu Spam-Angriffen aufgerufen wird - deren Befolgung uebrigens strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen kann -, dann wirft das ein trauriges Bild darauf, was unter Toleranz verstanden wird. Ein bisschen Stil, ein bisschen Hoeflichkeit, steht jedem gut an. Dazu gehoert uebrigens auch, dass man andere Listenteilnehmer nicht nur einfach mit dem Nachnamen nennt (wie z.B. "Schmidt und Mueller behaupten,...") sondern, wenn man per "Sie" ist, dem Namen auch "Herr" bzw. "Frau" voranfuegt, oder, wenn man per "Du" ist, den Vornamen (ggf. in Verbindung mit dem Nachnamen) verwendet.
Jede Liste kann kaputt gemacht werden. Der Listenmoderator steckt den Rahmen, gibt ganz grob den Kurs vor. Wer diesen nicht akzeptieren will oder kann, sollte zumindest soviel Respekt vor allen Anderen aufbringen, die Liste nicht kaputt machen zu wollen. Wer sich in einen Bus setzt, sollte die Fahrtrichtung akzeptieren, oder, wenn er in die entgegen gesetzte Richtung will, sich in einen anderen Bus setzen.
Viele Gruesse
Wolfgang Naujocks