Update - Umlaute

Hallo,

habe gestern ein Update gemacht … plötzlich werden alle Umlaute kryptisch :confused: Diese Namen werden jetzt auch nicht mehr gefunden. Selbst bei den Kommentaren sind sie kryptisch.

Hatte das noch nie, obwohl ich schon von Anfang an dabei bin; außerdem wird die Zahl der Personen nicht upgedatet; stattdessen wird jede gelöschte Person (codiert) angezeigt. Trotzdem müsste die Zahl nach dem Update höher sein.

Viele Grüße

Herbert (Henkel)

Ergänzung:

Umlaute.pdf (102,0 KB)

So sieht das aus - komischerweise alle Umlaute und das “ß” gleich !

Meine Daten übrigens: 58 503

Viele Grüße

Herbert (Henkel)

Hallo Herbert,
sieht nach einem Problem mit der Zeichencodierung aus. Vermutlich stimmt die in der Upload-Datei verwendete Zeichencodierung nicht mit der im Dateikopf deklarierten Zeichencodierung überein.

Viele Grüße
Jan

Hallo Jan,

vielen Dank für Deine Antwort - die Zeichencodierung … wie kann ich da etwas ändern ?

Ehrlich gesagt , kenne ich mich mit den Internas von GEDCOM-Dateien nicht aus und musste das bisher auch nicht. Ich habe sonst eine GEDCOM-Datei erzeugt und diese hochgeladen - fertig.

Wie jetzt auch. Nun habe ich aus verschiedenen Ahnenprogrammen (erst FTM, dann Stammbaumdrucker GEDCOM-Dateien erzeugt und die dann erneut hochgeladen.

Genauer aus FTM auf zwei Wegen - GEDBAS aktualisiert;

dann aus FTM GEDCOM, diese in Stammbaumdrucker importiert und dann erneut als GEDCOM-Datei exportiert - GEDBAS aktualisiert.

Jetzt kommt etwas Kurioses heraus: manchmal werden die Umlaute und das “ß” richtig geschrieben, manchmal nicht:

Umlaute 2.pdf (39,8 KB)

Das kann doch jetzt nicht mehr mit der Zeichencodierung zusammenhängen :wink:

Woran liegt das ?? Ich habe schon häufig GEDCOM-Dateien bei GEDBAS hochgeladen, aber so ein nicht besonders erfreuliches Ergebnis hatte ich noch nicht.

Viele Grüße

Herbert (Henkel)

Ergänzung:

diese ?, Elisabetha * 1640 kommt in meiner Datei nur einmal vor - hier habe ich zufällig in dem Beispiel für die unterschiedlichen Schreibweisen diese Elisabetha zweimal entdeckt (siehe PDF-Datei)

Viele Grüße

Herbert (Henkel)

Hallo Herbert,

beim Export ins Gedcom-Format ist es bei den meisten Programmen möglich, die Zeichencodierung fest vorzugeben, ansonsten wird das Programm diese Angabe automatisch feststellen, was in den meisten Fällen auch gut funktioniert. Die Angabe der Zeichencodierung (Satzkennung „1 CHAR“) befindet sich dann im obersten Abschnitt („0 HEAD“) der Gedcom-Datei.
Wenn man aber beim Export eine Zeichencodierung festlegt, die sich von der tatsächlich im Datenbestand verwendeten Codierung unterscheidet, wird es zwangsläufig zu Problemen kommen. Daher könntest Du die Einstellungen beim Export nach bzw. Import aus Gedcom prüfen und auf „automatische Erkennung“ o.ä. ändern.

Wenn sich aber im Datenbestand Zeichen einer anderen Zeichencodierung befinden, dann kann das zu Problemen führen. Der Stammbaumdrucker hat m.W. eine Prüfroutine, um Probleme in der Dateistruktur zu entdecken, müsste dann eigentlich auch solche „Zeichenprobleme“ finden können. Schau doch mal, ob Dir beim Import in den Stammbaumdrucker oder beim Export daraus irgendwelche Meldungen angezeigt werden.

Andere Möglichkeit wäre, dass es beim Import in GEDBAS Probleme gab. Vielleicht hat das Aktualisieren nicht geklappt und Du müsstest den gesamten Bestand nochmal hochladen. Dass Du doppelte Einträge siehst, könnte auf ein Problem dieser Art hindeuten.

Viele Grüße
Jan

Hallo Jan, hallo Jesper,

Jan, herzlichen Dank für Deine schnelle und ausführliche Antwort !
Ich habe erneut Stammbaumdrucker aufgerufen und dabei eine Anfangsmeldung
erhalten, die auf ein Problem mit der Zeichencodierung bei einigen Umlauten
und dem"ß" hinwiesen.

Fünf Angaben zur Behebung bzw. Änderung der Codierung waren vorgegeben;
eine unterlegt, die habe ich genommen:

ASCII (DOS Codepage 437)
ASCII (DOS Codepage 850)
ANSEL
ANSI (Windows Codepage 1252) (genommen !)
UTF 8

Meine letzte Antwort ist nicht vollständig rübergekommen; neuer Versuch:

Hallo Jan, hallo Jesper,

Jan, herzlichen Dank für Deine schnelle und ausführliche Antwort !
Ich habe erneut Stammbaumdrucker aufgerufen und dabei eine Anfangsmeldung
erhalten, die auf ein Problem mit der Zeichencodierung bei einigen Umlauten
und dem"ß" hinwiesen.

Fünf Angaben zur Behebung bzw. Änderung der Codierung waren vorgegeben;
eine unterlegt, die habe ich genommen:

ASCII (DOS Codepage 437)
ASCII (DOS Codepage 850)
ANSEL
ANSI (Windows Codepage 1252) (genommen !)
UTF 8

Erneut Export als GEDCOM - hochgeladen (neu) auf GEDBAS

Habe natürlich noch nicht alles überprüft, aber z.B. gefunden, dass
die genannte Dopplung immer noch besteht. Auch z.B. die Nennung
unter „M“ am Anfang (einzelne Müller - immer noch kryptisch).
Ich habe aber viel mehr Müller weiter unten; die kryptischen oben
sind dort auch neben allen anderen richtig angezeigt.

Ich vermute, dass die Aktualisierung in GEDBAS nicht richtig funktioniert.
Die Gesamtpersonenzahl der Aktualisierung stimmt. das ist aber vermutlich
nur die Personenanzahl, die mit der hochgeladenen Datei ankommt.

Man kann ja keine eigenen Einzeleiträge in GEDBAS bearbeiten oder löschen.

Schade, dass die Datei durch die kryptischen Einträge jetzt ein wenig „unseriös“ wirkt.
Das gilt übrigens auch durch die Angabe, wie viele Quellenangaben vorhanden
sind. Ich weiß aber nicht, ob die nur der Einsender und der Betreuer lesen kann. :wink:
Bei anderen Einsendern habe ich sie nicht gefunden.

Ich möchte hier Bernd Josef Jansen zitieren:

"… Die hier von mir veröffentlichten Ahnenlisten sind das Ergebnis meines Hobbys Familienforschung.
Ich habe sie für meine näheren und weiteren Verwandten, aber auch für alle sonstigen interessierten Hobbyforscher
eingestellt. Meine Ahnenliste ist keine wissenschaftliche Arbeit und erhebt auch nicht den Anspruch,
eine solche zu sein. Aus diesem Grund gebe ich in der Regel keine Quellen an. Wenn ich mich mit einer
Familie beschäftige, versuche ich alle mir zugänglichen Quellen auszuschöpfen. Aus dem mir dann vorliegenden
Material erstelle ich dann meine Ahnenreihen. Hierbei notiere ich mir aber nicht bei den einzelnen Personen aus
welcher jeweiligen Quelle ich die Informationen für diese Person entnommen habe. Mir ist bewusst, dass dies
nicht den Standards wissenschaftlicher Arbeit entspricht. Aber nochmal: dies ist keine wissenschaftliche Arbeit!
Sollten Sie nach wissenschaftlichen Grundsätzen erstellte Genealogien mit den entsprechenden Quellenangaben
suchen, sind Sie auf meiner Webseite [bei mir Datei] falsch.

… Ich habe fast alle Nieder- und Hochadeligen Familien schon vor teilweise 10 oder 20 Jahren erforscht [bei mir
bis zu 40 Jahre] und mich seitdem nicht mehr damit beschäftigt. Bei über 100.000 Personen [bei mir gut 49.000]
in meinem Datensatz kann ich mich dann in der Regel nicht mehr an die jeweilige Quelle erinnern. Aufgeschrieben
haben werde ich diese auf keinen Fall, denn dies ist keine wissenschaftliche Arbeit! …"

Ich habe zwar keine 100.000 Personen in der Datenbank, aber immerhin auch über 49.000.
Jeder, der eine Quelleninformation vermisst - es sind ja nur ganz wenige da - kann die
Daten als erste Richtschnur verwenden und ggf. auch bei mir nachfragen. Meistens
kann ich auch zumindest angeben, woher ich die Angaben habe. Es ist aber z.T. sehr lange her. (s.o.)

GEDBAS ist natürlich nicht meine Webseite, daher muss ich wohl akzeptieren, wie der Anbieter das handhabt.

Ich will nur einmal schreiben, wie das bei mir ankommt.

Es gibt für mich jetzt nur drei Möglichkeiten:

  • ich akzeptiere die kryptischen Darstellungen und die weiteren Angaben

  • ich lösche meine Datei und lade sie ganz neu (keine Aktualisierung)

  • ich lösche meine Datei bei GEDBAS, die mir schon viele interessante Kontakte gebracht hat

Weitere Experimente mit GEDCOM und deren Internas möchte ich nicht machen.
Sorry, jetzt verlagere ich das Problem auf Jesper, der sicher auch Anderes zu tun hat
und dem wir dankbar sein können , dass er GEDBAS betreut.

Das war jetzt sehr lang, aber es war mir wichtig.

Ich neige zu Punkt eins. :wink:

Viele Grüße

Herbert (Henkel)

Hallo Jesper,

alle Probleme beseitigt !! :upside_down_face:

Herzlichen Dank und viele Grüße

Herbert (Henkel)

Die richtige Wahl (mit der alle Zeichen übertragen werden können) ist UTF-8. Keine Ahnung, warum es diese alten Varianten überhaupt noch zur Auswahl gibt. GEDBAS kommt mit allen klar. Nur mit diesen alten Zeichencodierungen hat man an irgendeiner Stelle stets Zeichenverlust - mal mehr (ASCII), mal weniger.

Das Problem hier war (vermutlich) von der Wahl des Zeichensatzes unabhängig. Ich schaue mir das (nach der schnellen Behebung der Symptome heute Morgen) noch genauer an.

Only English please!