Hallo Listenmitglieder,
meine Meinung ist, wir k�nnen uns noch lange �ber einen teilweise unbefriedigenden Umgang mit Kirchenb�chern in den ehemaligen deutschen Ostgebieten beklagen. W�re es nicht schon lange an der Zeit, das sich die Bundesregierung mit ihren Gremien, der Bund der Vertriebenen oder die katholische und evangelische Kirche in Deutschland dieser Sache annehmen, und f�r eine fach-und sachgerechte Archivierung rechts oder links der Oder Sorge tragen? Schlie�lich handelt es sich hierbei um ein unwiederbringliches Kulturgut. Vielleicht gibt es aber auch Aktivit�ten der vielf�ltigen genealogischen Gruppierungen diesbez�glich, von den wir nur nichts wissen. Mitglieder gibt es ja auch in der NSL.
Viele Gr��e von Fritz
PS: hoffentlich wird das nicht so eine lange Diskussion wie mit den xxx
Fritz Schote schrieb:
meine Meinung ist, wir k�nnen uns noch lange �ber einen teilweise unbefriedigenden Umgang mit Kirchenb�chern in den ehemaligen deutschen Ostgebieten beklagen. W�re es nicht schon lange an der Zeit, das sich die Bundesregierung mit ihren Gremien, der Bund der Vertriebenen oder die katholische und evangelische Kirche in Deutschland dieser Sache annehmen, und f�r eine fach-und sachgerechte Archivierung rechts oder links der Oder Sorge tragen? Schlie�lich handelt es sich hierbei um ein unwiederbringliches Kulturgut. Vielleicht gibt es aber auch Aktivit�ten der vielf�ltigen genealogischen Gruppierungen diesbez�glich, von den wir nur nichts wissen. Mitglieder gibt es ja auch in der NSL.
Hallo Fritz,
klare Fragen kann man klar beantworten.
Da die Kirchenb�cher von den Kirchen gef�hrt wurden, bleiben sie, solange diese bestehen, auch deren Eigentum und eine Zusammenfassung in kirchlichen Archiven in ihrer Entscheidungsgewalt. In den staatlichen und weltlichen Archiven, �ber die die Bundesregierung allenfalls verhandeln k�nnte, also nur der Rest (Zivilstandsregister, Rechts- und Eigentumssachen etc.). Ansonsten gilt international das Herkunftsprinzip. Dass dieses von den Staaten zwar anerkannt, aber fast nirgendwo konsequent angewandt wird, steht auf einem anderen Blatt. Doch d�rfte sich das leidige Thema durch die moderne Mikrofilm- und Digitalisierungstechnik mittelfristig entsch�rfen lassen - die Mormonen machen es vor. Weiterf�hrendes in dem Artikel "Die Urheimat der Urkunde" von Dr. Klaus NEITMANN, Direktor des Brandenburgischen Landeshauptarchivs in Potsdam, online unter www.mitteleuropa.de/polen01.htm .
Gr��e vom Niederrhein,
G�nther B�hm