Hallo,
der Beitrag (Siehe auch Spiegel-Online) ist natürlich für uns
Familienfortscher "Humbug" hinsichtlich der Tasache, dass sich Max
Planck eben Max Planck nannte (Bis auf die Tatasache das der
Taufeintrag "Marx" lautet).
Ich hab´dazu auch etwas im Spiegel-Forum geschrieben:
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Marx Planck - Max Blanck ? Jedem nur halbwegs erfahrenen
Familienforscher ist die ständig wechselnde Schreibweise von Vor- und
Familiennamen vor der Zeit der Standesämter in Deutschland (Je nach
Region um 1870-1875) bekannt. Insofern handelt es sich hier um Viel
Lärm um Nichts.
Bei Personen, die vor der Standesamtzeit geboren und danach noch
gelebt haben, zählen einzig hinsichtlich der Schreibweise die später
gefertigten amtlichen Urkunden anlässlich Heirat, Tod etc. Auch im Falle
von Max Planck gilt als korrekte Schreibweise die, die in seinem ersten
amtlichen Dokument, wahrscheinlich seine Heiratsurkunde, aufgeführt
ist.
Vor Einführung des staatlichen Meldewesens im heutigen Deutschland wurde
Taufe, Trauung und Beerdigungen einzig in den Kirchenbüchern
dokumentiert (Ausnahme Zivilstandsregister in der recht kurzen
napoleonischen Zeit). Da es im heutigen Sinne keine Ausweise und/oder
Urkunden gab, sondern lediglich den eigentlichen Eintrag im Kirchenbuch,
kam es mehr als häufig zu unterschiedlichen Schreibweisen von Vor- und
Zunamen. Schließlich konnte der Anmeldende, bei einer Taufe meist der
Vater oder ein Pate, dem Pastor oder dem Kirchenbuchführer kein Dokument
vorlegen, sondern die Namen des Täuflings nur vokal vortragen. Der
Pastor schrieb dann die Namen so ein, wie er es gerade vokal aufnahm,
meist nicht einmal im reinen hochdeutsch. Die Frage Wie schreibt sich
dass blieb immer aus. Wer konnte schon schreiben ? So ist es keine
Seltenheit, das Vor- und auch Familiennamen einer Person ständig in der
Schreibweise wechselten (Zum Beispiel Planck, Plank, Blank, Blanck).
Fast jeder heute lebende Deutsche würde bei Nachforschungen mit größter
Wahrscheinlichkeit feststellen, dass sich bei seinen agnatischen
Vorfahren vor der Standesamtzeit, also etwa ab Urgroßvater rückwärts,
die Schreibweise seines heutigen Familiennamens anders darstellt
(Schmidt, Schmid, Schmied, Schmitt usw.) Niemand käme auf die daraus
folgernde Idee, seinen heutigen Namen in frage zu stellen.
Die Frage, warum im Falle eines "Promis" ein derartig normaler Vorgang
nur derartig jounalistisch aufgebläht wird, möge jeder für sich
beantworten.
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