Liebe Ursula,
die Auswanderer in dieser Zeit mussten ihre Überfahrt plus geld für die
erste Zeit selbst aufbringen. Wenn das nicht möglich war und eine Gemeinde an der
Auswanderung interessiert war (weil sie sonst auf Dauer deren Versorgung
übernehmen musste) gab man ihnen "Unterstützung". Das konnte sein, z.B.
Kleidung, die Schiffspassage oder auch Geld.
Ich vermute also, daß in den Ortsbüchern von Mutterstadt/Frankenthal
sicherlich etwas Entsprechendes zu finden sein.
Habe diese Info entnommen aus "Die Auswanderungen aus Leimen/Hdbg) von Ernst
Etzler.
Wenn nötig, kann ich das Ganze auch übersetzen.
Mit freundlichem Gruß
Hans-Dieter (REINHARD)