Suche "Sift Cöllen"

"Weillen ich in dem 30. J�hrigen Kriege, wie Holtzminden durch die
   ein�scherung totaliter ruiniret worden, unter anderen entsendet und im
   Stift C�llen abwesend gewesen ..."
   F�r Hinweise auf "Stift C�llen" sind andere Forscher und ich dankbar.
   Der Briefschreiber (Johann Tiemann, geb�rtig aus Holzminden) ist 1654
   in Osterorde eingeb�rgert worden war danach Amtmann in Salzderhelden.
   Er ist aller Wahrscheinlichkeit nach nach 1694 in Osterode gestorben.
   Mit freundlichen Gr��en
   Steffen

Hallo, Steffen,

   f�r mich eindeutig STIFT K�LN, d.h. irgend ein ort um K�ln.

   Diese Schreibform kommt im 17. Jahrhundert so vor, auch in den
   G�ttinger B�rgeraufnahmen.

   ... aus dem Stifte C�llen, aius dem Stifte Paderborn usw.

Lieber Herr Freytag,
das Erzbistum K�ln hatte auch im Paderbornischen Besitzungen.
Tsch� Ihr Klaus Kunze

Hallo Liste,
habe heute vom Standesamt Altona zwei Urkunden bekommen, leider komme mit
diesem Text nicht so richtig zurecht.
Kann mir jemand damit behilflich sein?

Die Scans findet ihr unter dem Link:
http://www.peaceoffering.gmxhome.de/Schmidt-Urkunden-Lesehilfe.htm

Vielen Dank im voraus,

Klaus (Schmidt)

Hallo Klaus!
1.
"Pers�nlichkeit nach durch Heirathsurkunde anerkannt"
"und zeigte an, da� von der Catharina Mathilde Berha Schmidt geborene Kr�ger, seiner Ehefrau, evangelischer Religion"
2.
Gaarden, Kreis Kiel
Hamburg, Marienstra�e No. 20
Wandsbek, Feldstra�e No. 42
Arbeiter und Pl�tterin
3.
K�rschner
Hamburg, Schulterblatt - bei der Stra�e bin ich mir auch unsicher, weil ich die Hamburger Stra�ennamen nicht so kenne

Aber vielleicht hilft es ja auch so schon.
Viele Gr��e
Marie

Ja, "Schulterblatt" ist eine Hamburger Strasse.

Klaus

Marie Renken schrieb:

Hallo Klaus, die Straße "Schulterblatt" gibt es noch heute in Hamburg
Herzliche Grüße aus dem schönen Hamburg
Rolf (Schulenburg)

Hallo Klaus!

1.
"Pers�nlichkeit nach durch Heirathsurkunde anerkannt"
"und zeigte an, da� von der Catharina Mathilde Berha Schmidt geborene
Kr�ger, seiner Ehefrau, evangelischer Religion"

2.
Arbeiter J�rgen Friedrich Schmidt
Hamburg, 1. Marienstra�e No. 20
Steinhauer Christian Schmidt
Gaarden
Pl�tterin Catharina Mathilde Bertha Kr�ger
Wandsbek, Feldstra�e No. 42
Arbeiter Hans Hinrich Detlef Kr�ger
Wandsbek

3.
K�rschner Moses Seligmann
Hamburg, Schulterblatt Bl��passage No. 26
Arbeiter Heinrich Kr�ger
Wandsbek, Feldstra�e No. 43

Klaus Schmidt schrieb:

Hallo Klaus,
hier noch ein paar Erg�nzungen aus der Datenbank von Peter D�rling:

WAN400931
Kr�ger Hans Hinrich Detlev * 02.12.1831 vh. 25.12. 1863 Wandsb.
Wandsbek / Arbeiter
geb. im Ksp. Preetz
Eltern: Johann Christian Kr�ger u. Sophie Dorothea geb. D�nemark
Sparr Margaretha Dorothea * 18.03.1838 vh. 25.12. 1863 Wandsb.
aus Wandsbek, geb. in Papendorf Ksp. Siek
Eltern (unehel.): Claus Sparr u. Margarethe Stahmer
Quelle : Ortsfamilienbuch Wandsbek (Manuskript), Br�ggemann / Siegert / D�rling, 1940 / 1980 / 1990

Hallo in die Runde der Forscher im Weserraum,

die Hinweise auf Cöllen = Köln, Stift Köln und das das Erzstift Köln sind sicherlich alle richtig und hilfreich. Aber das ist sicherlich nicht alles, was Steffen Grimme interessiert.

Hier ist ein junger Mann im 30-jährigen Krieg nach der vollständigen Zerstörung seiner Heimatstadt 1640 mit andern in das "Stift Cöllen" geschickt/entsandt worden und dann wieder in den Weserraum zurückgekehrt nach Salzderhelden (Fürstentum Calenberg - Grubenhagen). Von daher ist es durchaus möglich / wahrscheinlich, dass der Johann Tiemann nicht in oder bei Köln war, sondern im weiteren Umkreis seiner Heimatstadt geblieben ist.

- Gibt es Hinweise, was das 1640 für eine "Verschickung" von jungen Holzmindenern gewesen ist?
- Gibt es im Umkreis von Holzminden eine Besitzung des Stifts Köln, die Aufenthaltsort von diesem Johann Tiemann gewesen sein kann und umgangssprachlich im Weserraum als "Stift Cöllen" bekannt war?

Gruß
Ulrich (Küster)