Suche nach Wiegel in der Altmark

Ich suche nach Kindern der Eheleute:
Johann Heinrich Friedrich Wiegel *15.06.1839 in Uthmöden (Altmark) und Dorothea Elisabeth Bismark *15.03.1839 in Trüstedt (Altmark), als Eheleute wohnhaft in Trüstedt.

Von folgenden Kindern dieser Eheleute Wiegel sind mir jeweils nur die Geburtsdaten (alle in Trüstedt geboren) sowie die Konfirmationsdaten (alle in Trüstedt konfirmiert) bekannt:

Friederike Louise Elisabeth Wiegel *16.10.1865
Marie Dorothee Wilhelmine Wiegel *21.10.1867
Friedrich Wilhelm Wiegel *22.09.1872
Friedrich Heinrich Hermann Wiegel *27.02.1875
Carl Otto Wiegel *24.02.1878

Kann jemand Hinweise geben, an welchem/n Ort/en diese Personen jeweils ihr weiteres Leben verbracht haben? Kennt jemand Ereignisse und/oder Lebensdaten dieser Personen?

MfG Klaus (Klaus-Dieter Wiegel)

Hallo Klaus,

nachfolgend Wiegel in ALU-Nr. 3005

Gruß
Andreas (Meininger)

Hallo Andreas,

vielen Dank für Deine umgehende Antwort.

Hast Du auch irgendwelche Daten und Ereignisse aus dem Leben der von mir genannten Geschwister Wiegel, von denen mir, wie angegeben, jeweils nur Geburt, Konfirmation und der bei diesen Ereignissen aktuelle Wohnort (Uthmöden) bekannt sind? Wo haben sie ihr weiteres Leben verbracht?

Zu Deinen Angaben möchte ich 2 Anmerkungen machen:

Zu Alma Dorothea Emma Wiegel, * in Uthmöden. Sie ist nach meinen Unterlagen am 04.04.1874 geboren (kann dafür aber zur Zeit keine sichere Quelle angeben.)

Zu Johann Joachim Wiegel, * in Uthmöden. Personen genau gleichen Namens gab es ja etliche in diesem Ort. Der Johann Joachim Wiegel, der mit Katharina (Catharina) Elisabeth Hoppe verheiratet war (kirchliche Heirat am 20.11.1810 in Satuelle), wurde geboren am 22.06.1783 in Uthmöden und starb ebd. am 04.06.1842 (Beleg: Familienbuch Uthmöden, 2024, Nr. 1159.)

Gruß
Klaus

Man kann leider nicht soweit reinzoomen, wie ich es mir wünschen würde, aber diese Karte gibt einen Überblick, wo der Name überhaupt existierte: Namensverbreitungskarte - Verein für Computergenealogie
Man könnte auf der Basis die entsprechenden Kirchenbücher zu Rate ziehen.

Hallo,
ich gehe lieber auf die Internetseite von Geogen bzw. Christoph Stöpel, wenn ich etwas
zur Verteilung des Namens wissen will.
Hier der Link mit meinem Namen: PECHSTEIN - Geogen
Sehr aussagefähig.
Beste Grüße
Gerd

Ja, die Seite finde ich auch gut, sie hat aber nur die gegenwärtige Verteilung, während die NVK auch die Verteilung ca. 1890 hat.

Sehr geehrter Herr Gaius,

Nach meinen langjährigen Erfahrungen reicht aber die Geogen-Stöpel -Karte allemal um die Tendenz der Herkunft einer Familie zu sehen. Denn trotz aller Mobilität von heute (Umzüge durch Arbeit, Flucht, Auto, Flugzeug) sind die allermeisten Menschen doch extrem standorttreu, über Jahrunderte. Wir in Bayern sagen bis heute „Dahoam is dahoam“ (Zuhause ist zuhause). Oder auch die erste Zeile des Blödelsongs „An der Nordseeküste, am plattdeutschen Strand“ („Damals vor unendlich langer Zeit, da machten wir Friesen am Wasser uns breit.“)

Und diese Standorttreue spiegelt sich bis in die heutigen Tage in den Telefonbücheren wider.

Soweit meine Erfahrungen als Hobby-Onomast, der sich schon ca. 20 Jahre mit der Bedeutung und Herkunft von deutschen Familiennamen beschäftigt.

Allzeit viel Forschererfolg wünscht nebst einem schönen Wochenende

Mit freundlichen Grüßen

Alexander Peren

Hallo Herr Peren und Herr Pechstein,

gebt mal KEMPKA bei NVT von genealogy.net ein. Die Herkunft des Namens wird bei Geogen doch sehr verfälscht.
Gruß Monika

sollte NVK heißen

Sehr geehrte Frau Gramzow-Ding,

Es ist halt die Frage nach der Datenbasis. Die Karten von genealogy.net zeigen nach ihren Quellen ganz Europa, Stöpel nur Deutschland bzw. Österreich. Stöpel verwendet die Telefonbücher, die Quellen von genealogy.net sind mit Sicherheit viel dünner als die Telefonbücher der 1980er Jahre. Daher ist der Stöpel sicher das deutlich genauere als das genealogy.net, aufgrund der viel größeren Datenbasis.

Alles nur eine Sache der Perspektive. Ich halte von genealogy.net bei der Namensverteilung viel weniger als vom Stöpel.

Allzeit viel Forschererfolg wünscht nebst einem schönen Sonntag

Mit freundlichen Grüßen

Alexander Peren

Die Standorttreue vieler Familien aus dem Gebiet der alten BRD mag gegeben sein.

Aber für die Millionen Nachfahren der Geflüchteten und Vertriebenen ist die NVK mit ihrem Vergleich ~1890 versus heute eine gute Hilfe.

Bezogen auf die DDR kommt man im übrigen mit Adress- und Telefonbüchern nicht weit.

Die NVK verwendet auch ein Telefonbuch als Datengrundlage, von 1996.

Telefonbücher aus den 80er Jahren wären für Ostdeutschland eine schlechte Quelle, da es dort kaum Telefone gab.