Suche nach Vorfahren oder lebenden Verwandten

Hallo liebe Listenmitglieder,

wir, Gitti und Peter Nickel, beide 60 Jahre, suchen nach Vorfahren oder auch
noch nach lebenden Verwandten meines Mannes.

Mein Mann heißt Peter Nickel und wurde am 07.10.1944 in Ballethen Ostpreußen
geboren. Im Nov. Flüchtete die Familie nach Norddeutschland (Rintekn,Wingst
usw.)

Vater Hans Nickel, Mutter Ursula, geborene Boettcher.

1 Schwester Sabine geb. 1942

Die Mutter meines Mannes starb bereits im August 1945 24 jährig im
Hilfskrankenhaus Wingst in Norddeutschland, wir sind im Besitz der
Todesurkunde. Das einzigste, was wir haben, bzw. wissen und 2 Bilder. (Sie
hatte rötliche /rote Naturlocken) Todesursache:Irgendetwas mit den Lungen,
evtl. auf der Flucht von den Russen angeschossen.

Mein Mann wollte 1965/66 seine Grossmutter (Mutter von Hans Nickel), die
auch mit dem Treck nach Norddeutschlang geflohen waren besuchen und
Familienforschung betreiben, bekam aber die Türe vor der Nase zugeknallt,
ein jüngeres Mädchen stand aber dabei, evtl. eine Kusine meines Mannes ??

Der Vater Hans Nickel ist 1977 gestorben. Wir wissen sowenig über die
Familie und vor allem auch über die Mutter meines Mannes, die er gar nicht
kannte, da er bei ihrem Tod erst 10 Monate alt war, weil der Vater Hand
Nickel noch einmal heiratete und die Vergangenheit totgeschwiegen wurde,
mein Mann durfte nicht nach seiner Mutter fragen.

Wichtig wären für uns vor allem Erkenntnisse über Ursula Boettcher ,
geb. 10.05. 1921 in Ballethen ??)Ostpreußen , gestorben 15. 08. 1945 in
Wingst Norddeutschland,

verheiratet seit 1941 mit Hans Nickel, Landwirt (Gutsverwalter???)

04.02.1942 Tochter Sabine geboren und 07.10.1944 Sohn Peter geboren in
Ballethen, Krs. Insterburg.

Wir wären sehr dankbar, wenn uns jemand weiterhelfen könnte.

Hier unsere E-mail Adresse: nickeline@vr-web.de

Viele Grüße

Brigitte und Peter Nickel

Guten Morgen,

auch ich habe Nickels aus Ballethen in meiner Ahnenliste. Leider stockt es
hier, aber vielleicht kommen wir ja gemeinsam weiter :

Meine Ururgrossmutter : WILHELMINE HEIDEMANN geb PEISZAN *28.11.1846 in
Auxinnen
   verheiratet mit CARL EDUARD NICKEL * 28.12.1857 in Ballethen

Seine Eltern : KARL EDUARD NICKEL * 03.11.1827 in Ballethen +
30.11.1910 Ballethen
        JUSTINE LOCKNER * 27.03.1824 in ?? + 12.11.1906 in Ballethen

Vielleicht kann uns ja noch jemand aus der Liste weiterhelfen.

Lieben Gruss aus Hamburg
Eva Maria Kr�ger

-----Urspr�ngliche Nachricht-----

Sehr geehrte Frau Kr�ger,

zu Ihren Vorfahren kann ich leider nichts beitragen, wohl aber zum Ort Ballethen (hier in Ausz�gen wiedergegeben)

von 1819 - 1828 war Johann Christian Hirsch Pfarrer in Puschdorf, der am 21.5.1777 zu Ballethen geboren und hier 9.1.1820 introduziert wurde, ging 7 Jahre darauf, im Jahre 1828, nach Nemmersdorf wo er 30.9.1827 introduziert wo er 26.2.1830 starb.

Zur Insterburgischen Inspektion geh�rten 21 Kirchen, darunter:
Ballethen. 1599 fundiert . Die ersten Prediger waren: Joh. Kersten, Johann Georg von Dreben

Im ganzen Amte Insterburg waren nur in Insterburg und Georgenburg Kirchen. In beiden wurde nur deutsch oder lateinisch gepredigt, beides den Litauern unverst�ndlich. Markgraf Albrecht lie� unter dem Erbhauptamtmann von Pein den Plan entwerfen, mehrere Kirchen in Litauen zu bauen. In den Jahren 1544 bis 89 wurden gebaut Gumbinnen Gawaiten Kattenau Kraupischken Kussen Nemmersdorf Pillup�nen Stallup�nen Szitkemen Tollmingkemen Zabienen. 1599 Ballethen, 1600 Walterkemen, 1603 Muldsgen. Jedem Dorf stand es frei sich zu welcher Kirche es wollte, zu halten. Lokal begrenzte Kirchspiele gab es nicht. Erst eine 1590 unter dem F�rstlichen Rat Ludwig von Ranter von Herzog Albrecht in Insterburg niedergesetzte Untersuchungs-Kommission, wies jedem Dorf seine Kirche an, zu welcher es sich halten mu�te.

Nach der Einteilung von 1725 geh�rten zum Erzpriestertum Wehlau die Kirchen: Puschdorf und Magistrat der Altstadt K�nigsberg.
Zum Erzpriestertum Insterburg die Kirchen :
Insterburg, Nemmersdorf, Tollmingkemen, Kathenau, Pelleninken, Enzuhnen, Walterkemen, Darkemen, Niebudzen, Istdaggen, Gawaiten, Ballethen, Gumbinnen, Dubeninken, Jodlauken, Kussen, Norkitten Patr. F�rst von Anhalt - Dessau, Muldschen, Dietlauken Patr. General de la Cave, Malidschken, Georgenburg, Kraupischken, Salau, Aulow�hnen, Sadweitschen und Judschen.

Rittmeister Otto Friedrich von Tredewitz, Besitzer von Mentzelswalde hatte die Ansehung auf den L�ndereien des Vorwerks Endwallen. Daf�r wurden ihm 8 Huben, 15 Morgen, 78 Quadratruten von Endwallen in Erbpacht �berlassen f�r 200 Rth Erbstandsgeld von Trinitatis 1805 (9.6.1805) ab und gegen einen Erbpachtzins von dem Wert von 414 Scheffel Roggen und 55 1/2 Scheffel Gerste nach dem Marktpreis von K�nigsberg von 1774 bis 1804 von 1 Rth 15 Sgr. pro Scheffel Roggen 1 Rth 15 Sgr und 78 Sgr pro Scheffel Gerste, macht 96 Rth 18 Sgr Erbpachtzins. Von 30 zu 30 Jahren soll dieser Erbzins nach dem K�nigsberger Durchschnittspreis reguliert werden. Au�erdem soll er j�hrlich 6 Scheffel u. 6 Metz Roggen a�60 gr preu�. an ein K�nigsberger Magazin abliefern. Laut Erbpachtsvertrag vom 4.3.1805. Von Tredewitz verkaufte lt. Vertrag vom 30.9.1806 an den Amtmann Johann Friedrich Kniest von Ballethen f�r 14.100 Rth. Aus dem Hypothekenschein geht hervor, da� 1799 Martin Emanuel Baltzuweit Besitzer von Mentzelswalde war. 1828 wurde es in der Subhastation dem Kaufmann Mathias Vogelreuter aus Darkemen f�r 3600 Rth zuerkannt. Vogelreuter l�ste die Naturallieferung von 6 Scheffel u. 6 Metz Roggen durch Kapitalszahlung von 36 Rth 15 Sgr ab. Laut Anerkenntnis der Regierung in Gumbinnen vom 16.5.1835. Ebenso l�ste er die dem Fiskus zustehende niedere Jagd ab, durch Zahlung von 166 Rth. Mittlere und hohe Jagd blieb dem Fiskus laut Vertrag vom 24.10.1830. Laut Vertrag vom 27.6.1861 wurde der ver�nderliche Kanon im Wert von 414 Scheffel Roggen und 55 1/2 Scheffel Gerste in eine unver�nderliche Grundabgabe von 113 Rth 24 gr 8 Pfg verwandelt die zur H�lfte am 1. Juni und 1. Dezember jeden Jahres f�llig ist.

Die im Besitz des Gutsbesitzers M�ller zu Ballethen befindliche Parzelle der Domaine Rogaischen ist von der Domaine abgetrennt und zum Gemeinde-Bezirk des k�lmischen Gutes Ballethen geschlagen. - Amtsblatt 1868 S. 63 -

Ballethen,
Von Gottes Gnaden wir Johann Siegmund Markgraf von Brandenburg pp. tun kund und bekennen hiermit vor unseren Erben und Erbnehmern und nachkommende Herrschaften, gegen jederm�nniglich insonderheit denen hier daran gelegen und solches zu wissen von N�ten. Nachdem unsere saml�ndischen Haushaltungs-Visitatoren in einer Untersuchung des Amtes Insterburg befunden, da� der Hauptmann daselbst vor der Zeit viel Huben uns zum Besten um ein geringes Kaufgeld und Zins verkauft und ausgetan. Als haben die Visitatoren mit den Leuten welche Huben gekauft, aber um einen Zins angenommen und noch keine Verschrei-bung dar�ber von uns erlangt, fernerer Handlung gepflogen und ihnen die Kauf-Summe und Zins etlicher Ma�en erh�ht. Wie sie denn mit David Gr�neberg und Hans Waitke welche sieben Huben und ein Krugrecht zu Bratrieken und Ballethen vom Christoph Grauen ererbt, sich des Kaufes und Zinses halber verglichen. �ber welche Vergleichung und getroffenen Kauf, so von unseren Haushaltungs-Visitatoren, David Gr�neberg und Hans Waitke einen Abschied erteilt, sie unsere gn�digste Konfirmation gesucht und geb�hren sie welche Vergleichung und gegebenen Abschied. Wir g�tigst gewilligt und denselben hiermir konfirmieren wollen, lautet und unserer s�mtlichen Haushaltungs-Visitatoren Vergleichung und gegebener Abschied des Kaufes und Zinses halber �ber die sieben Huben und das Krugrecht von Wort zu Wort wie folgt.
Demnach zur Haushaltung saml�ndischen Kreises abgeordnete Herrn Visitatoren unter anderem einen Befehl haben, mit den Leutchen in Insterburg welche hintevor Huben um ein geringes Kaufgeld und Zins an sich gebracht und �ber dieselbe keine Verschreibung haben, Handlung zu pflegen, da� sie ein mehreres an Kaufgeld und Zins geben sollen und befunden, da� Christoph Grau seel. gewesener Amts-Schreiber zu Insterburg bei des von der dieselben Zeit, eine Hube �berma� Land zu Bratriken im Matheischen Schulzen Amt liegend von f�nfzig Mark, dieselbe mit drei Mark j�hrlich zu verzinsen den auch in Ballethen in selbigem Schulzen Amt ein Krugrecht vor hundert Mark erborgt, vier Huben jeder vor f�nfzig Mark mit drei mark alle Jahr zu verzinsen uns vom Schank sechs Mark Zapfgeld zu geben, laut einer Abschrift eines ausgewiesenen f�rstlichen Befehls de Anno 1604 erkauft und gezahlt, dieselben f�nf Huben auch nebst dem Kruge ... Grau seel. und nach seinem Tode die Witwe dergestalt gegen Leistung der im Befehl enthaltenen Pflicht nur gehabt, genossen und gebraucht mit welchen Zins aber die Herren Visitatoren nicht allerdings haben k�nnen zufrieden sein. Als ist mit David Gr�neberg gewesenen Korn Schreiber zu Insterburg so des Grauen seel. Witwe geehelicht und den mit dem jetzigen Amts Schreiber zu Insterburg, Hans Waitke, welcher des Grauen Tochter geehelicht wegen der f�nf Huben und Krug-Recht auf gn�digste Ratifikation der Herrschaft folgende Vergleichung geschehen.
Weil Grau etliche Jahre lang treulich gedient und bei solchen seinen Diensten wenig vor sich gebracht, sondern etliche Tausend Mark Schulden hinter sich gelassen davon die Witwe und Erben noch zu zahlen haben, Gr�neberg und Waitke auf etliche Jahre lang der Herrschaft treulich gedient, Waitke auch noch dient und auch noch dienen kann, da� sie des seel. Grauen Erben und Erbnehmern bei dem Kauf der f�nfzig Mark von jeder Hube und erkauften Krugrecht zu Ballethen, nebst Erlegung j�hrlich sechs Mark Zapfgeld bleiben sollen, was aber den Zins anlangt, sind sie in der G�te behandelt da� er hinf�ro auf k�nftige Martini dieses 1615 Jahres anzufangen, jede Hube mit vier Mark j�hrlich zu verzinsen und nach wie vor die Aufsicht bei der M�hle auf die Schleusen, Wasserbett, Graben und anderes zu haben, da� kein Schaden entstehe schuldid sein sollen. Weil �ber dieses alles noch zwei Huben im selbigen Dorf Ballethen des Grauen Erben einger�umt sein, die sie nicht gezahlt sondern nur mit 3 1/2 Mark jede Hube verzinst haben, welches man nicht l�nger passieren haben lassen k�nnen, also ist mit ihnen gehandelt auf Ratifikation der Herrschaft, da� sie jede Hube mit Hundert Mark zahlen und gleich den anderen mit vier Mark j�hrlich verzinsen sollen, wie sie denn die zwei hundert Mark als dann bar ins Amt erlegen m�ssen, dagegen sollen sie die sieben Huben mit samt dem Krugrecht erblich zu k�lmischen Rechten aller Beschwer und aller Pflichten frei zu ihrem Besten inne haben, besitzen, genie�en und gebrauchen und da� Haus Biersch�n-ke entnommen sein, wie sie denn um ihre Verschreibung �ber solche sieben Huben und Kru-grecht bei den Herrn Ober R�ten zu K�nigsberg geb�hrlich anzuhalten hiermit verwiesen werden. Insterburg den 24. Marty 1615.
Andrehs von Kreutzen
Gerlach von Gaudecker
Casper von Lohsau

Konfirmieren und best�tigen demnach hiermit aus Kurf�rstlicher Macht und Obrigkeit vor uns unsere Erben und Erbnehmern und nachkommende Herrschaften oben einverleibt unserer saml�ndischen Haushaltungs - Visitatoren Vergleichung und gegebenen Abschied �ber sieben Huben und das Krugrecht zu Ballethen und Bratriken im Amt Insterburg im Matheischen Schulzen Amt, gebieten und wollen, da� hinfuro von unseren Beamten zu Insterburg und m�nniglich in allen Punkten und Klauseln stets fest und unverbr�chlich gehalten werde. Urkundlich mit unserem Kurf�rstlichen Sekret bekr�ftiget. Gegeben K�nigsberg den 18. Februar 1619.
Fabian Grf. zu Dohna
Hans Truchses zu Wetzhausen
Hans Albrecht Bork Kurf�rst Friedrich Wilhelm erteilte durch Urkunde K�nigsberg den 28. M�rz 1645 seinem Landrat und Hauptmann zu Insterburg Friedrich von Dobeneck auf sein Ansuchen die Erlaubnis im Dorf Gr. Ballethen einen Krug an der Kirche anlegen zu d�rfen, legte ihm auch eine Hufe Landes dazu nebst notd�rftiges freies Brennholz ohne Entgeltung, ausgenommen j�hrlich 6 Mark Zapfengeld, alles zu k�lmischen Rechten. Dieser Krug kam sp�ter an das Gut. - Pr. Arch. 1791. 498-

Durch Urkunde vom 23. April 1638 verlieh Georg Wilhelm dem Kr�ger Albrecht Stangenwald zu Gr. Ballethen drei w�ste Huben im Dorf Gro� Ballethen zu k�lmischen Rechten. Stangenwald gab f�r jede Hufe 80 Mark Kaufgeld und zu Michaelis jeden Jahres 6 Mark Zins von der Hube.
Was auf allgemeinen Landtagen laudiert und bewilligt wurde, Kontribution, Scho�, Kirchen-dezem und solche Landbeschwerden deren sich niemand entbrechen kann, mu�te Stangen-wald mit �bernehmen, von allen anderen Verpflichtungen und Scharwerk war er frei.

Der M�ller Siegfried Haupt zu Ballethen erhielt durch Erbverschreibung vom 30.1.1783, cf. Berlin 27. Februar 1783, die im Besitz habenden 15 Morgen oletzkoisch erb- und eigent�m-lich �berschrieben. Er hatte dieselben 1753 von dem Scharwerksbauer Caspereitis aus Balle-then angenommen, desgleichen die ihm seit undenklichen Zeiten zugeh�rige im Dorf Ballethen belegene 1 Hufe oletzkoisch auch erb- und eigent�mlich gegen 20 Rth 59 gr 6 Pf jeden Jahres an das Amt Gudwallen zu Martini zu zahlenden Zinses.

Die Vererbpachtung des Amts Gudwallen mit seinen Vorwerken war durch Kabinettsorder vom 7.8.1803 und 10.10.1804 genehmigt. Ein Abschnitt vom Vorwerk Ragaischen von 6 Hu-ben 23 Morgen 28 Quadratruten magdeburgisch Weideland kam an den Besitzer von Balle-then Kondukteur Rade und die Dorfschaft Ballethen in Erbpacht, welche Meistbietende ge-blieben mit einem Einkaufsgeld von 700 Rth und einem Erbpachtzins der f�r die n�chsten 30 Jahre auf 31 Rth 58 gr 15 Pf (1/4 in Gold) bestimmt war, laut Erbverschreibung Gumbinnen 7.6.1805 cf. Berlin 6.10.1806. Die Erbpacht begann Trinitatis 1805 (9.6.1805). Der Zins bestand in 13 1/2 Scheffel Roggen und 18 1/2 Scheffel Gerste Wert, nach dem K�nigsberger Marktpreis, soll alle 30 Jahre reguliert werden.

Zum Gut Ballethen geh�rten bis 1814 zwei Kr�ge, deren einer in jenem Jahr abbrannte und nicht wieder aufgebaut wurde.
5 Eigenk�tner aus dem Dorf zahlen an das Gut a 3, 3, 2, 1 und 1 Rth Grundzins weil sie bei der Separation auf L�ndereien angesetzt die ehemals zum Gut geh�rten.
Das ganze Gut brannte 1814 ab und wurden damals s�mtliche Geb�ude neu erbaut.
Die Gebr�der Simon Gotthard und Ludwig Ferdinand Hellenstein erstanden Ballethen in notwendiger Subhastation lt. Adjudikation vom 7.6.1825 f�r 12000 Rth. 14000 Rth standen damals f�r verschiedene milde Stiftungen unter Verwaltung des Magistrats in K�nigsberg, auf Ballethen eingetragen, davon gingen 2000 Rth verloren. Der Besitzer von Ballethen war 1.6.1798 Amtmann Spaeth.

Nach der Urkunde vom 15.10.1827 erwarb Ludwig Ferdinand Hellenstein das alleinige Eigentum an Ballethen. Oberamtmann Cramer besa� Ballethen vor 1820. Gustav M�ller kaufte von Ferdinand Hellenstein f�r 28000 Rth lt. Vertrag vom 1.11.1849. Dieser entsagte der Frei-Brennholz-Gerechtigkeit aus der Verleihungsurkunde vom 28.3.1645 gegen Erla� von 10 Rth 24 gr Domainenzins lt. Reze� vom 24.5.1852. Er kaufte ferner lt. Vertrag vom 17.5.1865 das Grundst�ck Ballethen 31 f�r 130 Rth.

Ballethen wurde dem General von Dobeneck von Friedrich dem Gro�en geschenkt. Die M�hle kaufte M�ller erst wieder an. Der Gutshof war fr�her Pfarrhof und umgekehrt, der Tausch soll bei der Separation stattgefunden haben damit jeder seinen Hof auf seinem Land h�tte.

Der Bischof Kettler von Marug lag als Husaren-Offizier sechs Wochen lang beim Superintendenten Kr�ger in Ballethen in Quartier, als F�hrer eines Remonte- Kommmandos. Er diskutierte damals schon gern �ber Theologie, was ihn aber nicht abhielt, sich im Kruge zu Warnascheln zu besaufen.

Herzliche Gr��e
Ihr