das ist eine vage Suche, ich weiß, aber anders geht es nicht.
1949 ist Elisabeth Kossin geb. Hundertmark, geb. in Ostpreußen (s.u.) nach Island ausgewandert; sie lebte zuvor mit ihrem Mann in Lübeck; vor der Auswanderung hatte sie sich scheiden lassen. In Island hat sie erneut geheiratet, ist aber früh verstorben. Ihre Tochter und Enkelin suchen jetzt - wie auch viele andere Nachfahren der nach Island ausgewanderten deutschen Frauen - nach ihren deutschen Verwandten. Ich versuche zu helfen - wobei ich weiß, dass es schwierig bis aussichtslos ist.
Elisabeth hatte mehrere Schwestern, von denen derzeit nur die Vornamen, nicht die Ehenamen bekannt sind, und in Deutschland auch einen Sohn. Das sind die einzigen Ansatzpunkte.
Ich habe alle üblichen Datenbanken etc. abgeklappert, ohne Erfolg, deshalb frage ich nun hier.
Die Daten:
Elisabeth Hundertmark
Eltern: Gustaph Julius Hundertmark und Margarethe Martha Plehn, *19. Juli 1923 Kommau/Kistenjowka
Ehemann: Erich Karl KOSSIN, Heizer, Heirat in Lübeck, soll nach der Scheidung mit zweiter Ehefrau in Essen gelebt haben (Erich ist der Rufname)
Sohn: Klaus Kossin, geb. in den 1940er-Jahren, höchstwahrscheinlich in Lübeck, blieb in Deutschland (zumindest als Kind)
Schwestern: Herta, Erna, Sigrid, es gab weitere Geschwister; Wohnorte: Kassel, Kürte und Österreich (Sigrid)
Anfragen an das Friedhofsamt in Essen und an die AgoFF werden auch gestellt.
konkret kann ich nicht weiterhelfen, aber vielleicht ein paar Hinweise geben.
In Island sollten die Nachfahren bei der entsprechenden Einwanderungsbehörde nachfragen, ob dort Unterlagen über die Einwanderung vorliegen.
Aufgrund der sonstigen Angaben wäre eine Suche nach der standesamtl. Heirat in Lübeck sinnvoll. Die Heirat hat ja auf jeden Fall nach 1938 stattgefunden, daher enthält die Heiratsurkunde (Familienbuch) ausführliche Angaben zu den Eltern der Brautleute und den in der Ehe geborenen Kinder. Auch die Scheidung ist darin vermerkt und, falls der Ehemann mittlerweile verstorben ist, auch dies.
Auch wenn die Heirat schon außerhalb der 80-Jahre-Frist liegt, gibt es manchmal Probleme, dass das zuständige Archiv die Urkunde nicht vollständig herausgeben will, vor allem wg. Angabe zu noch lebenden Kindern. In dem Fall sollte eine Vollmacht der Nachkommen vorgelegt werden.
Ansonsten könnte für Essen ein Kontakt zur FaZiT-Gruppe hilfreich sein.
die Universitäts-Frauenklinik in Königsberg in Preußen zeigte an, daß von der Margarete HUNDERTMARK geborene PLEHN, Ehefrau des Kämmerers Gustav HUNDERTMARK, wohnhaft in Krummteich, Kreis Königsberg i. Pr. beim Ehemann, zu Königsberg i. Pr. in der Universitäts-Frauenklinik am 11. Juni 1935 ein toter Knabe geboren worden sei.
Aber ich möchte nochmal betonen, dass ich nach den Schwestern der
ausgewanderten Frau bzw. deren Nachfahren nach 1945 suche. Das ist ja
das Schwierige an der Sache.