Guten Abend in die Runde,
ich brauche mal die Hilfe der Liste. In einer Sterbeurkunde von 1946 ist für mich etwas unklar. Der Sterbeort - die stätischen Anstalten in Halle/Saale - sind auch als Wohnort eingetragen obwohl der eigentliche Wohnort weit entfernt ist.
Nun meine Frage, war es früher üblich dass wenn man im Krankenhaus verstirbt dieses auch als Wohnort eingetragen wird?
Danke schon mal an alle die mir Antworten. Ich wünsche noch ein schönes Wochenende.
Gruß aus Duisburg
S.Tiffe
Hallo Herr Tiffe,
mir kamen beide Versionen vor.
Also letzter Wohnort: mal Krankenhaus, mal letzte Wohnadresse.
In Ihrem Fall, vor allem wegen Sterbejahr 1946, kann ich mir denken, das der Verstorbene z.B. schon länger in den örtlichen Krankenhaus war (= letzter Wohnort).
Es kann auch sein, dass zu dieser Zeit es nicht möglich war, seinen letzten Wohnort zu bestimmen, falls der Verstorbene dazu keine Auskünfte geben konnte.
Meines Wissens nach, war seit der Einführung der standesamtlichen Angaben NICHT üblich, dass Sterbeort = letzter Wohnort ist.
Ich vermute, die wussten es nicht besser, da zum Sterbezeitpunkt wahrscheinlich der gewöhnliche Wohnort des Verstorbenen nicht bekannt war.
Eventuell melden sich Personen, die sich besser auskennen
Gruss Christina_L
Hallo Christina_L
danke für die Erklärung. Es klingt einleuchtend.
Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag.
VG
S.Tiffe
Hallo Siegfried,
als Antwort gibt es vielfältige Möglichkeiten. Stammt er aus den verlorenen Ostgebieten, war seine Wohnung weg, er könnte auch ausgebombt sein, ohne eine neue Wohnung bezogen zu haben bevor er ins Krankenhaus kam. Evtl. konnte man nicht mit ihm kommunizieren, weil er verwirrt oder aus sonstigen Gründen nicht ansprechbar war. Er könnte auch sterbenskrank eingeliefert worden sein, daß es gar nicht mehr möglich war seine Herkunft zu recherchieren.
Grüße aus Hünfelden
Wolfgang St..