Standesamtliche Urkunden BARTEN

Hallo

   ich komme gerade von einem interessanten Heimaturlaub zur�ck und fand
   die Anfrage. Nun meine leidvollen Erfahrungen mit dem Standesamt
   Barten. Wir waren bis September 1947 nach unserer Vertreibung im M�rz
   1945 aus Baumgarten Kirchspiel Barten in Barten. Meine Mutter hat die
   Standesamtsunterlagen von Barten auf der Stra�e liegen sehen. Die
   Soldaten der Roten Armee hatten sie aus dem Fenster auf die Stra�e
   gekippt. Ich habe Anfang der 80'ziger in Ostpreu�en geheiratet. Das
   einzige Dokument, das meine amtliche Existenz best�tigte, war eine
   Geburtsurkunde, die mein Vater im Soldbuch durch die Wirren des Krieges
   gerettet hatte. Da ich aber im heutigen Polen geheiratet habe, mu�te
   ich eine Geburtsurkunde neueren Datums vorweisen. Die polnische
   Botschaft in K�ln bedeutete mir, das sie mir diese besorgen w�rde.
   Meinen Einwand, dass das dieses wahrscheinlich nicht m�glich w�re wurde
   nicht akzeptiert. Nach einer Wartezeit von 8 Wochen bekam ich eine
   Nachnahme in H�he von DM 25 von der polnischen Botschaft. In dem Brief
   war die lapidare Erkl�rung, das keine Unterlagen vorhanden w�ren. Das
   wu�te ich bereits vorher. Mit Hilfe des Chefs des hiesigen Standesamtes
   wurde dann vom Standesamt II Berlin best�tigt, das ich exestiere.

   Mein Fazit: Es gibt keine Standesamtunterlagen von Barten Kreis
   Rastenburg, da sie 1945 vernichtet wurden, nur Kirchenb�cher. Da ich
   aber erst 1947 im Fl�chtlingslager in Sonneberg / Th�ringen getauft
   wurde, bin ich im Kirchenbuch Barten auch nicht existent.

   gruss Bernd (Kazperowski)