Shot form "Anglican Church"?

Hi,

there is a question among german genealogists:

What is the short form (Abkuerzung, abbreviation)
for "Anglican Church"?

Look at this side, we miss it here.

Hallo Herr Vahlbruch,

die Abk�rzung lautet: CE (Church of England)

herzliche Gr��e
Renate Dry

-----Urspr�ngliche Nachricht-----

Hallo zusammen, Dear all

Die Frage kam urspr�nglich von mir und war unscharf formuliert worden.
Gefragt ist die Abk�rzung f�r das *Bekenntnis* nicht die Kirche.

I was raising the question initially but I did not phrase it precise enough.
In question is the abbreviation for the faith not for the Church itself.

Viele Gr��e/regards

Ralf (Jordan)
ahnen@rgjordan.de

Wäre interessant zu wissen was der Unterschied ist.
fred

Hallo Ralf,

hier eine Antwort eines, der es wissen m�sste, eines Anglikaners in England:

your question about abbreviations - the only short form for Anglicanism I've ever seen is >Angl., but it is hardly ever used, people of my faith simply describe themselves as Church of >England, or C of E.

Nun sagt das nichts zu Computerprogrammen, aber ein Anglikaner bezeichnet sich im allgemeinen als 'CoE' in Gro�britannien, das ist sein Religionsk�rzel, nicht die Kirche als Institution.

Liebe Gr��e,
Christiane (Feder)

bist Du heilige römische Kirche, ej, bin ich judentum ... :wink:

gibt's eigentlich -das würde mich dann jetzt doch interessieren- auch ein Kürzel für Atheisten ("gottlose") und Agnostiker ? wo finden sich solche Vereinbarungen ?

Herzliche Grüße,
Günther

W. Fred Rump schrieb:

Hallo

es hei�t r�misch katholisch, bzw.
im Credo (Gro�es Glaubensbekenntnis)
Heilige Katolische und Apostolische Kirche.
von r�misch steht da nichts, weil ja auch die
Orthodoxie diese Formulierung hat.
"Katholisch" bedeutet nicht "r�misch" sondern
"allgemein" oder um es modern auszudr�cken "global"
also nicht eine bestimmte "Ortskirche" = Di�zese
Daher ist - entgegen dem landl�ufigen Sprachgebrauch -
der Gegensatz zu "katholisch" nicht evangelisch, sondern
"Landeskirche"

Viele Gr��e aus dem S�den von einem stockkatholischen
Hohenzollern*.
Heinz E. Hennige**

* Gemeint ist hier ein eingesessener Bewohner der "Hohenzollerischen
Lande" nicht die Adelsfamilie.

``der Familienname ist (als Hennicke) schon 1546 im heutigen
Graben-Neudorf bei Bruchsal nachgewiesen. Von dort ist mein
Spitzenahn Hans MartiN Hennige (H�nnigcke) um 1643 nach
D�rrenzimmern in W�rttemberg gekommen.
Mein Gro�vater zog dann wieder nach Karlsruhe und heiratete
eine Katholikin, die sicher nicht zur Freude ihrer Verwandten
zur evangelischen Landeskirche Baden �bertrat.
Mein Vater war zwar evangelisch, heiratete aber ebenfalls
eine Katholikin, Magdalena Stengel aus Haigerloch in Hohenzollern.
Die Kinder d. h. meine Schwester und ich wurden wie die Mutter
katholisch getauft.
Bedingt durch die Evakuierungen im Oberrheintal kamen meine
Eltern 1939 nach Haigerloch und blieben nach dem Krieg end-
g�ltig in Haigerloch wo ich 1945 geboren bin.

"G�nther Weber" <guenther.weber@h-da.de> schrieb:

Sehr geehrte Damen und Herren,

am ehesten sollte man sich ansehen, wie die Mitglieder dieser Kirchen und Gl�ubige dieses Glaubens es selbst beschreiben:

"Anglican" ist der Glaube,
es gibt eine Gemeischaft anglikanischer Kirchen. Die Church of England ist eine davon ( �brigens eben nur England, vielleicht mit Wales, gewiss nicht Schottland; letzteres wurde beil�ufig erw�hnt bei dem taatsbesuch des Papstes in Gro�britannien, bei dem die K�nigin - Obehraupt der Church of England (!) - den Papst in Schottland empfing - wo sie nicht die Funktion eines Kirchenoberhauptes hat.

Schaue man etwa auf die websites der CoE oder der www.anglicancommnion.org

Zitat aus www.churchofengland.org:
The Scriptures and the Gospels, the Apostolic Church and the early Church Fathers, are the foundation of Anglican faith and worship in the 44 self-governing churches that make up the Anglican Communion.

The Church of England is part of the One, Holy, Catholic and Apostolic Church. It worships the one true God, who is Father, Son and Holy Spirit.

Zitat Ende.

Glaube und Kirche lassen sich nicht in Zwangsjacketts von Computerprogrammen, etwa mit begrenzter Zeichenzahhl f�r Abk�rzungen, pressen.

Mit freundlichen Gr��en

Dr. Peus.

Sehr geehrte Damen und Herren,

zum Glauben aller Christen, aus der Zeit vor fast allen heute noch aktuellen Spaltungen, geh�rt nicht nur die Geburt Jesu "aus der Jungfrau Maria" ( "ex Maria virgine"), sondern auch:

"credo in .......unam sanctam catholicam et apostolicam ecclesiam". Es ist das weltweit anerkannte nic�no-konstantinopolitanische Glaubensbekenntnis.

Jede ernsthaft christliche Kirche ist von sich der Auffassung, mindestens Teil dieser "einen heiligen allumfassenden und apostolischen Kirche" zu sein. Vgl. etwa www.lutheranworld.org

Wie sie zu definieren sei, wird verschieden gesehen.

1.) Die "katholische" Auffassung, vor allem im Codex Iuris Canonici 1917, war ganz simpel. Es gibt nur die katholische Kirche; ihr geh�rt jeder Getaufte an. ( Die Wirksamkeit der Taufe durchg�ngig aller "normalen" nichtkatholischen Glaubensgemeischaften wurde durchg�ngig anerkannt). Wer sich nicht voll an die Gebote h�lt oder sich anderweitig organisiert, ist H�retiker, Schismatiker, Apostat, je nach dem. Vorsichtig, nicht ganz laut, aber bei ernsthafter Nachfrage wurde die M�glichkeit anerkannt. dass auch solche nichtkatholischen Christen wie auch Nichtgetaufte vielleicht doch das ewige Heil erlangen k�nnten, da ja Gott allm�chtig sei; vor allem, dann wenn man "schuldlos" die Wahrheit des katholischen Glaubens nicht erkenne.

2.) Im II. Vatikanischen Konzil wurde es etwas vorsichtiger ausgedr�ckt, und daran h�lt sich auch der Codex Iuris Canonici von 1983. Die - im Glaubensbekenntnis erw�hnte - Kirche "subsistiert", w�hrt fort und an, in der "katholischen" Kirche, jedenfalls in der Voll- und Reinform. Dass innerhalb der "einen" als weltumspannend gedachten Kirche mehrere Teilkirchen existieren, war schon vor dem II. Vat. anerkannt, insbesondere n�mlich die unierten orthodoxen Kirchen ( die also den Supremat des Papstes anerkennen).

3. Darauf wohl aufbauend werden jetzt auch andere "Kirchen" als solche anerkannt, die in theologisch f�r den Laien schwer erkennbarer Weise irgendwie, aber eben doch nicht ganz zur Kirche ( "der" ) Kirche geh�ren, n�mlich wieder namentlich die ( nicht unierten) Orthodoxen. Dann n�mlich, wenn sie im wesentlichen nur mit Ausnahme der Anerkennung der Suprematie des Papstes alle wesentlichen Glaubenswahrheiten anerkennen, insbesondere die sieben Sakramente, namentlich die Lehre vom besonderen Priestertum / Priesterweihe, durch geweihte Bisch�fe in apostolischer Sukzession und dann wiederum "g�ltige" Eicharistie feiern. ( Der Z�libat ist bekanntlich kein Glaubensinhalt, wird auch in unierten orthodoxen Kirchen nicht verlangt f�r Priester, wohl aber f�r Bisch�fe, so auch bei den Orthodoxen, die nicht uniert sind).

4. Wer insbesondere die Lehre vom Weihepriestertum und der bisch�flichen apostolischen Sukzession nicht anerkennt, daher ( nach katholischer wie auch orthodoxer Auffassung ) nicht wirksam "Abendmahl" bzw. Eucharistie feiert, ist nicht "Kirche" in diesem Sinne. Es ist falsch, so zu tun, als habe erst eine p�pstliche Verlautbarung das um 2000 so neu gesagt - das habe ich als Sch�ler als Lehre des Konzils gelernt. Diese Gruppierungen werden daher im katholisch-dogmatischen Sprachgebrauch als "kirchliche Gemeinschaften" bezeichnet.

Sie kennen gewiss das Bonmot �ber das halb gef�llte Glas Wasser. Der Optimisr sagt, er sei immerhin noch halb voll. Der Pessimist sagt, es sei leider schon halb leer. Die katholische Kirche hat die anderen christlichen Gemeinschaften vor dem Vat. II eher mit dem pessimistischen Blick und eher ung�nstigen Ausdrucksweisen belegt; seit dem II. Vat. eher mit dem positiven optimistischen Blick. Vorw�rtsgewandte Debatten pr�fen gleichssam, ob nicht doch mehr als die H�lfte im Glas ( der Gemeinsamkeiten )drin ist, wenn ich es einmal so salopp sagen darf. Lutheraner (!) haben mit Rom ( um 1999 ) eine gemeinsame Erkl�rung zur Rechtfertigung ( eines von Luthers "Hauptthemen") verfasst und entwickelt - und kaum jemand ist ihnen brutaler "�ber den Mund gefahren" als Reformierte.

5.) Die anglikanische sog. Hochkirche hat(te) mindestens bis vor einiger zeit zur Bischofs- und Priesterweihe im wesentlichen dieselbe Lehre wie die katholische Kirche - zum Leidwesen vieler hat aber der Papst um 1893 die G�ltigkeit der anglikanischen Bischofs- und folgeweise auch Priesterweihen verneint, da die apostolische Sukzession nicht eingehalten sei. Mittlerweile meine manche anglikanische Geistliche, dass jedenfalls mittlerweile sich die anglikanische Kirche von dieser "richtigen" Lehre entfernt habe, insbesondere seit Homosexuelle und Frauen zu Bisch�fen "geweiht" w�rden - und treten zum Katholizismus �ber. Der Vatikan hat das durch die Schaffung sogenannter "Ordinariate" ( ordinariates) erleichtert, derzeit seit 2011 in England und soeben seit 2012 in den USA. Man kann da im Internet viel erfahren.

6.) Die katholische Kirche selbst differenziert sich in die lateinische Kirche ( das ist der gr��te Teil der katholischen Kirche) und die orientalischen Kirchen. Oberhaupt ist der Bischof von Rom als Stellvertreter Christi auf Erden.

7.) Im eher deutschen und auch in manchen L�ndern eher staatlichen Sprachgebrauch ist die Zuordnung als "r�misch-katholisch" aufgekommen, um organisatorisch die zugeh�rigen Gl�ubigen abzuschichten von anderen Kirchen/Gemeinschaftem, die sich auch "katholisch" nennen, namentlich die sog. "Altkatholiken". Das wurde namentlich nach der Abspaltung der Altkatholiken 1870 von Belang.

8.) Bei der Verwendung der Begriffe ist also sorgsam zu scheiden, ob ein "Glaube" gemeint ist oder eher die gruppierungsm��ige Zuordnung zu einer Kirche oder formalisierten Gemeinschaft.

9.) "Normalerweise" erwarten alle Kirchen wohl, dass ihre Mitglieder auch den Glauben der Kirche und damit ihrer Gemeinschaft teilen.Da wir in der sog. Hannover-Liste uns austauschen - in Hannover ist die Landeskirche lutherisch. F�r einen der Neffen meiner Frau gilt: Seine Mutter ist lutherisch getauft ( in der bayerischen Landeskirche), dann zog die Familie in das Gebiet der unierten evangelischen Kirche von Westfalen, sie zog in das Gebiet der reformierten Landeskirche Lippe, der Neffe ist dort reformiert getauft, j�ngst ist er durch Umzug nach Hannover lutherisch geworden. Ich habe dazu den Ausdruck "M�belwagenkonversion" geh�rt. Noch schwerer ist es zu beurteilen, was beim Umzug ins Ausland passiert.

Jedenfalls insoweit haben es Katholiken einfacher: Auf der ganzen Welt gibt es ja nur die eine katholische Kirche, was den Glauben angeht, u d praktisch �berall Gemeinde, Priester und Sonntagsmessen der lateinischen Kirche. Als ich Kind und noch Jugendlicher war, war auch weltweit jeden Sonntag die Heilige Messe bis auf Lesungen und einige Sonderteile w�rtlich (!) dieselbe - eben auf Latein. Man konnte alles mitbeten und singen. Die Italiener sprachen es nur etwas anders aus. Das habe ich erlebt in den Niederlanden ( fast jeden Sonntag, die Bauern im Dorf und damit die ganze Gemeinde sangen immer so sch�n die Missa de Angelis, also Gregorianik ), Italien, England, Finnland ( kann von Ihnen jemand Finnisch? F�r die allermeisten nicht leicht verst�ndlich, um es vorsichtig zu sagen ), sp�ter auch in Frankreich. Zu Hause war man am Sonntag immer. Das ist leider vorbei in der Praxis - mit wenigen Ausnahmen.

Mit freundlichen Gr��en
Dr. Peus.

Hallo G�nther,
ob es ein K�rzel f�r Atheisten und Agnostiker gibt, kann ich Dir leider auch nicht sagen - im Zusammenhang mit Religionszugeh�rigkeit aber wohl nicht - da st�nde dann "keine"
Abk�rzungen bzw. Akronyme finden sich u. a. hier (f�r den englischsprachigen Raum):
CE - Organizations - f�r "Church of England" = CE
COFE - Organizations - f�r "Church of England" = CofE
COE - Organizations - f�r "Church of England" = CoE
es gibt also hier wohl mehrere gebr�uchliche Abk�rzungen f�r die anglikanische Religionszugeh�rigkeit.

Aber auch die deutsche Sprache kennt z. B. f�r "r�misch-katholisch" zwei Abk�rzungen "r.-k." und "r�m.-kath.":

herzliche Gr��e
Renate (Dry)

-----Urspr�ngliche Nachricht-----