Hallo Petra,
<< Ich finde nicht dass die Auskuenfte aus alten Telefon- und Adressbuechern fuer uns alle uninteressant sind. >>
nein, richtig, jedenfalls nicht für die, die dort um diese gewisse Zeit nach diesem Namen forschen und deshalb um Auskunft bitten.
Wenn Du also nach diesem oder jenen Namen suchst, dann frage an. Völlig sinnvoll und korrekt, aber bitte privat. Falls aber nicht
und für alle anderen ist das eine uninteressante Information.
<< Ich meine, von den gesamten mails ueber diese Liste sind 99% "uninteressant" fuer uns und nur gelegentlich kommt mal eine
Nachricht, die, vielleicht, was mit unserer Forschung zu tun hat. >>
Das ist nun mal die Natur der Listenmitgliedschaft. Genau deshalb aber sollte man alle weiteren, nur persönlich interessanten
Dingeaus der Liste heraushalten, damit nicht auch die noch in jedem unserer Postfächer verbreitet werden. Und im übrigen liegt es
doch an jedem Mitglied selbst, seine Forschungsinteressen zu kommunizieren - s. unten ...
<< Und dazu kann auch ein Name gehoeren, der irgendwann mal unerwartet in einem alten Adressbuch auftaucht. Ich jedenfalls lese die
Antworten zu solchen Telefonbuch-Anfragen immer sehr sorgfaeltig. >>
In diesem Fall könntest und solltest Du doch bei Kerstin diesen für Dich interessanten Namen im betreffenden Ort ganz gezielt selbst
anfragen. Weshalb solltest Du warten müssen, bis es (vielleicht!) mal jemand anderes für Dich tut? Jeder weiß doch, wo ihn
persönlich der Schuh drückt, und wo er zu welcher Zeit nach welchen Namen sucht.
Beispiel: Was in aller Welt nützt es Dir , wenn Du nach dem Namen XYZ in Merseburg suchst, aber jemand an Kerstin die Frage richtet,
ob dieser Name in Celle vorkommt? Das ist doch keine Ahnenforschung, sondern unsystematisches Herumstochern in Eventualitäten. Mein
Name kommt in ganz Deutschland vor, ich weiß aber (und muß wissen), zu welcher Zeit ich wo forschen muß, und FRITSCHE im Adreßbuch
von Dingenskirchen, Celle, Hamburg, München, ..., helfen mir da nicht weiter. Was also sollte ich mit der Information anfangen, es
gäbe im Jahr 1853 zwei FRITSCHE in Celle?
Im übrigen kann ich als langjähriger Moderator von vier Listen und einem Forum feststellen, daß sich - egal in welcher Liste oder
welchem Forum - doch nur ziemlich genau 40% der Mitglieder überhaupt ein oder mehrere Male im Laufe der Zeit aktiv am Mail- oder
Beitragsaufkommen beiteiligen (die könnte ich nach Häufigkeit der Beteiligung auch noch weiter aufschlüsseln), der Rest von knapp
60% (ja, sechzig Prozent!) sitzt jahrelang nur inaktiv und schweigend da und liest mit, was die anderen so schreiben - anstatt seine
eigenen drängenden Fragen und Probleme zu schildern, damit wir anderen ihm/ihr helfen können. Man kann doch wohl nicht im Ernst
glauben, daß bei genügend langem, untätigen Warten einem die Lösungen für nie geäußerte Probleme über den Weg laufen?! Frage:
Weshalb ist man eigentlich Listen- oder Forumsmitglied geworden?
Viele Grüße,
Jürgen