ROGALLA - handschriftl. Familien-Chronik

Hallo Frau Dierenfeld!

Gregorius Rogalla, Consul, Lückenfis

Das letzte Wort dürfte richtig Lückensis zu lesen sein; Gregor Rogalla war also Ratsherr in Lyck

Anno 1722, den 28. Septembris bin ich in die Schule nach St. Yohan bey dein
Herrn Conrectore Sartorio gekommen...

An einer Stelle wird der Oberpfarrer von St. Marien genannt.
St.Marien war die evangelische Hauptkirche von Elbing

Auch die von Danzig!

St. Johann wäre noch zu suchen.

Als Ortschaft werden Sie es nicht finden. Der obige Eintrag meint: an die Pfarrschule bei der Kirche St. Johann, wo Herr Sartorius als Conrector wirkte

Insgesamt bin ich etwas enttäuscht. Zu meinen kathol.Rogallas, die ich bis
1709 zurückverfolgen konnte finde ich keine Verbindung. Aber es ist ein
anrührender Text, der ein Baustein sein kann für eine Rogalla-Ausarbeitung.

Der Text sollte in der Tat veröffentlicht werden. Solche alten Familienchroniken sind selten.

15.4.1749 starb der Vater, er wurde 68 Jahre, 2 Monate und 4 Tage, beerdigt
am 22.4. ...hinter der Kantzel, unter dem .... No. 161.

Stein No. 161. Und zwar laut Dorothea Weichbrodt von Tiedemann, Patrizier, Bürger, Einwohner der Freien und Hansestadt Danzig, Bd. IV, S. 80, in St. Marien zu Danzig.

Nach E. Blech: Die St. Maria-Magdalenen Kapelle, in: Zeitschrift des Westpreußischen Geschichtsvereins 44. (1902), S. 225-241, war dieser 1749 verstorbene Matthias Rogalla im Jahre 1734 Ältermann der Kramerzunft in Danzig. Sein gleichnamiger Sohn übte dasselbe Amt im Jahr 1769 aus.

George Friedrich Kofack

Richtige Lesung: Kosack. War 1761-1773 Pfarrer in St. Marien Danzig.

Solle sich jemand finden, zu dessen Familie diese Chronik gehört, so bin ich
auch gern bereit, sie abzugeben.

Der Ortsname Lyck und auch das gehäufte Auftreten des Vornamens Matthias läßt die Mutmaßung zu, daß es sich hier um einen Seitenzweig der Rogalla von Bieberstein handelt. Das könnte Ihnen genau sicherlich der Bibliotheksdirektor Dr. Johannes Rogalla von Bieberstein, Ginsterweg 27, 33818 Leopoldshöhe, sagen, der bereits einiges zu seiner Familie veröffentlicht hat.

Viele Grüße

Carsten Fecker

Hallo Herr Fecker,
das ist ja sehr interessant, was Sie da hinzf�gen konnten.
Ich werde mich mit Herrn Rogalla von Bieberstein mal in Verbindung setzen.
Vielen Dank f�r die Info. Wenn ich etwas Zeit finde, werde ich mal an einer
homepage basteln und die Chronik dann vielleicht dort reinstellen.
Darf man das eigentlich so? Ich meine, es sind alle erw�hnten ja
verstorben....
Einen sch�nen Abend noch
Margot

Der Ortsname Lyck und auch das geh�ufte Auftreten des Vornamens Matthias
l��t die Mutma�ung zu, da� es sich hier um einen Seitenzweig der Rogalla von
Bieberstein handelt. Das k�nnte Ihnen genau sicherlich der
Bibliotheksdirektor Dr. Johannes Rogalla von Bieberstein, Ginsterweg 27,
33818 Leopoldsh�he, sagen, der bereits einiges zu seiner Familie
ver�ffentlicht hat.

Viele Gr��e

Carsten Fecker

betr.
Darf man das eigentlich so? Ich meine, es sind alle erwdhnten ja
verstorben....

Adalbert Goertz responds >>>>>>>>>>>>

Warum nicht? Solange niemand protestiert.