[PAF-User] Sichern

Hallo liebe PAFler!

Bei Euch wurde mir noch immer geholfen, auch wenn ich meißtens
nur die Beiträge lese.

Meine Frage:

In unserer Gegend wurde schon öfters eingebrochen, usw.

Was tue ich am besten, daß meine Daten nicht verloren gehen?
Wenn der PC weg ist, na gut!, aber die Daten, die Zeit, die damit
verbunden ist ist weg.

Also, was tun?

Alles Gute an Alle
Gerhard

Hallo PAF ler !

Auch ich könnte mal Hilfe brauchen. Wie erstelle ich eine GedCom-Dateil , sowe eine Nachfahrentafel.

schöne Grüsse Johann K.

Hallo Gerhard,

ich maile eine exportierte PAF.datei regelmaessig an meine Schwester, die in einem anderen Land lebt.

Falls du ein Bankschliessfach hast, kannst du in regelmaessigen Abstaenden deine Daten auf DVD brennen und dort einlagern.

Schoene Gruesse

Gerda Rainer

Brenne die Daten auf eine CD-ROM, am besten auf mehrere, überprüfe dann
die Dateien auf der CD-ROM, ob sie in Ordnung sind, und deponiere die
CD-ROMs an verschiedenen Orten, z.B. bei Freunden, Verwandten,
Bekannten, im Banksafe oder wo auch immer.

Hallo Gerd Kvapil.

Nach jeder �nderung an meinen PAF Dateien mache ich eine t�gliche
Sicherung auf eine externe Festplatte. Es gibt kleine handliche Modelle,
die �ber eine USB Schnittstelle mit Spannung versorgt werden (5 V)
und kein Netzteil brauchen. So schiebe ich �ber den Befehl "sende an"
t�glich die ver�nderte PAF Datei auf diese externe Festplatte, die man
bequem auch mitnehmen kann. Wer besondere Anspr�che an Sicherheit
hat, kann in k�rzeren Zeitabst�nden (evtl. w�chentlich) eine Sicherung auf
CD machen. Da eine PAF bzw. Gedcom Datei nicht gro� ist, muss es keine DVD sein.
Zus�tzlich evtl. noch auf USB Stick. Wer etwas f�r die Ewigkeit sichern m�chte,
sollte eine gedruckte Chronik in Erw�gung ziehen, denn wer wei�, was in 20
Jahren ist. Vielleicht haben sich die Formate von Daten gravierend ge�ndert
bzw.die Software, um die Daten zu lesen. Wie man sieht, haben derzeitige Ger�te
kein Diskettenlaufwerk mehr. CDs/DVDs gibt in ein paar Jahren vielleicht auch nicht
mehr.

Lieber Johann,

aus PAF: Datei > Exportieren > Sonstige GEDCOM 5.5.
Falls Du diakritische Sonderzeichen in Deiner Datei verwendet hast > UTF-8, sonst in aller Regel ANSI w�hlen.

Tafelausdrucke sind einige der wenigen Schwachstellen von PAF. ber falls Du damit zufrieden bist:
Datei > Berichte drucken > Nachkommen von > Layout = Poster.

Ein genereller Tipp: schau mal ins PAF-Handbuch. Zwar nicht alle Feinheiten stehen drin, aber doch die allermeisten.

Gru� aus Bochum
Herbert

Hallo Gerhard,

wie man am es am Besten mag, wei� ich nicht.

Ich habe es auf einem USB Stick.... den ich in meiner Firma auf meinen Computer kopiere, und da wird t�glich eine Datensicherung
gemacht. Und den USB Stick habe ich "am Mann" (in der Jackentasche).

Also doppelt und dreifach gesichert.

Bei mir wurde schon 2mal eingebrochen, und der Laptop war weg..... aber nicht die Daten

Gr��e aus K�ln
Eric (Ludemann)

Der entscheidende Punkt ist, dass man die Datensicherung an einem
anderen Ort aufbewahrt, ob auf CD-ROM, DVD, USB-Stick oder externer
Festplatte ist egal. Solange man sie nur wieder rücksichern kann, auch
auf einen neuen Computer, wenn der alte defekt oder gestohlen ist. Das
sollte man deshalb vorher ein paar mal üben, damit man sicher sein kann,
dass es auch klappt.

Was mir gerade noch einfällt: Wenn man internetmäßig einigermaßen
versiert ist, kann man die Sicherungsdateien auch auf Webserver
hochladen. Dazu eignet sich der eigene Webspace. Es gibt aber auch
spezielle Dienste dafür. Das hat zudem den Vorteil, dass man von
verschiedenen Orten mit Internetzugang darauf zugreifen kann.

Ich verwende gerne Dropbox. Das kostet nichts und ist einfach zu
bedienen - wenn auch englischsprachig. Wer es mal ausprobieren will:

/Gerd

Hallo Gerd.

Die Frage ist doch m.E. vor was bzw. warum will man seine Daten sichern.
Vor Computerausfall, vor Diebstahl, vor Feuer ?
Es gibt nat�rlich Leute, die tragen G�rtel und Hosentr�ger, es k�nnte ja 'mal...
Selbst einen Webserver w�rde ich nicht bedenkenlos als sicher betrachten.
Wenn es einem Serverbetreiber einf�llt, den Laden dicht zu machen, sind auch
diese Daten futsch. Insbesondere dann, wenn man kostenlose Dienste nutzt,
wo hat man denn einen Anspruch darauf, dass diese Daten jederzeit verf�gbar
sind ? Ich denke, gerade hier sollte man klritisch sein.

Sicher! Darum habe ich auch in meiner ersten Mail zu dem Thema geraten,
mehrere Sicherungskopien anzufertigen, die man an verschiedenen Orten
aufbewahrt.

/Gerd

Hallo liebe Listenteilnehmer,

Dieser Gedanke gefällt mir noch am besten. in dieser Art werde ich meine Datensicherung machen.

Aber was, wenn das Lebensende nahen sollte?
Wo gibt mann dann seine Daten vorher hin, damit nicht ein desinteressierter Verwandter die einfach alles wegschmeißt?!?
In meiner direkten Familie ist das Interesse an Familienforschung eher gering!
Ich möchte aber meine ganze Arbeit nicht "für die Katz gemacht" haben!
Für die "kurzfristige Sicherung" der ganzen Arbeit mag CDROM oder USB-Stick ja gut sein. Für die "langfristige" Speicherung erscheinen mir diese Technologien aber zu vergänglich, in dieser viel zu "bescheuert" schnelllebigen Technologie-Entwicklung! Wer kann heute noch Sicherungen auf Datasetten oder 5 Zoll Floppys lesen und verarbeiten???
Da sind Ausdrucke auf säurefreiem Papier höchstwarscheinlich sehr viel länger lesbar, und unabhängig von dem bescheuerten Entwickeln ständig neuer Dateiformate. Ich habe jetzt schon Probleme Texte und Dokumente zu öffnen und zu lesen, die ich vor zehn Jahren oder länger schrieb, und NICHT auch als ASCII speicherte, sondern in Programm-spezifischen Textformaten. Solange man reine ASCII-Textformate zum speichern von Informationen verwendet, ist die Warscheinlichkeit groß, sie auch in Jahrzehnten mit neuen Computerprogrammen öffnen zu können. Alle binären Textformate sind eigentlich "für'n Arsch".
Zwar kennt ASCII-Text keine besonderen Formatierungen (Schriftart=Font, fett, kursiv, unterstrichen; oder eingebundene Grafik), läßt sich aber dafür zwischen Computer-Welten austauschen. Daher nutzt auch GEDCOM dieses ASCII-FORMAT.

Ich habe fast 15 Jahre mit einem Amiga-System gearbeitet. Schlank, effizient, stabil = gut. doch dann ging mal die Hardware kaputt (PC-IDE-Festplatte) und fast alle Daten waren weg, weil ich nicht alle rechtzeitig auf CD's brennen konnte. So war ich gezwungen auf die fehleranfälligen, absturzfreudigen, "fetten", überladenen, resourcenverschwendenten, = schlechten Windoof-Systeme zu wechseln. Die sind aber nicht in der Lage ordentlich die Rockridge-Formate (32 Zeichen lange Dateinamen in Groß-Kleinschreibung) zu lesen. Alles wird zu GROSZBUCHSTABBEN.
Selbst Cinema4D (ein 3D Programm, daß auf dem Amiga groß wurde und dort das beste war) weigert sich Amiga-C4D-Dateien zu lesen. Ja die Hersteller verleugnen sogar ihre Herkunft vom Amiga inzwischen komplett!?! = Scheiße! Ich muß diese auf dem Amiga erstellten 3D-Szenen umständlich über Imagine- oder Lightwave-Formate ( beide Programme verdienten sich ihre Sporen auch auf dem Amiga!) verlustbehaftet umwandeln!

Ebenso kann es uns mit allen Dateiformaten gehen, die wir derzeit auf den PC's nutzen. Irgendwann gelten die als "veraltet" und werden von neuerer Software kaum oder gar nicht mehr unterstützt!
Daher sind Überlegungen, wie man seine Arbeits=Forschungsergebnisse "langfristig haltbar" machen kann, auf jeden Fall berechtigt.
Ich denke man sollte jedes Dokument mit textlichen Informationen gleich neben dem binären auch als ASCII-Text.txt abspeichern. Damit bliebe zumindest der Informationsinhalt erhalten. Egal ob auf CD, DVD, USB-Stick, SD-Karte oder noch moderneren Speichermedien.
RTF = RichTextFormat ist auch ganz gut geeignet, weil ASCII-basierend. Nur das darin eben auch Textauszeichnungen (fett, kursiv, unterstrichen, Textgröße) gespeichert werden. XML ist ebenso ein ASCII-Format, das Textauszeichnungen speichern kann. Selbst im Ungünstigsten Falle bleibt der #text zwischen den Formatbefehlen auch später mit ganz anderen Programmen lesbar, die diese Formatierungsbefehle nicht mehr verstehen. Eingebundene Grafiken können aber mit Sicherheit verloren gehen, und werden zu "Zeichensalat".
Auf (säurefreiem) Papier gedrucktes wird aber mit Sicherheit jedes Digitale Format zeitlich überdauern können.

Meine Überlegungen gehen also deswegen in die Richtung, meine Forschungsergebnisse in gedruckter Form, mit beiliegender CD, mal rechtzeitig vor meinem Tode einem Archiv zu überlassen.
Nur wie bereite ich so eine Akte am besten auf, daß sie von einem Archiv akzeptiert wir?

MfG
Ronald (Schmiers)

Hallo Roland,
ich habe nicht vor in den n�chsten Jahren zu sterben, mit aber doch auch dar�ber Gedanken gemacht.
Meine Tochter "interessiert" sich zwar f�r das fertige Produkt (Familiengeschichten und Chroniken, Stammb�ume usw.)
wenn es gedruckt ist. Aber die anderen Informationen auf dem Computer gehen in der Tat dann "in die Tonne".

Ich habe gesagt, das meine Unterlagen nach meinem Tod an den Arbeitskreis Familienforschung des Bergischen Geschichtsverein
gehen sollen, da ein gro� Teil der Familie aus Bensberg ist. Gedruckte "Werke" sind schon dort und dankbar angenommen.

Ich gehe auch davon aus, das weit verbreitete Formate wie ASCII und GEDCOM etc. in andere noch zu entwickelnde Formate
�bertragen werden k�nnen. Es gab ja auch eine Zeitlang PC's mit einem 5/4" Laufwerk und einem 3-1/2" Disketten.

Alles wird gut!

Gr��e aus K�ln
Eric (Ludemann)

Guten Morgen Ronald,

ich mu�te so manchesmal �ber Deine (teilweise) drastische Ausdrucksweise
schmunzeln :wink:
Aber : im Grunde hast Du nat�rlich recht !

Auch ich habe mich schon so manchesmal �ber Betriebssysteme und Programme /
Anwendungen ge�rgert.
Wir brauchen gar nicht so sehr weit zur�ckzugehen - Amiga und DOS - damit
kann ohnehin die j�ngere Generation nichts mehr anfangen : "Wat is dat
dann?" Wenn man dann noch sagt, dass man in den 1980er Jahren mit
Speichergr��en von einigen 100 KiloByte gearbeitet hat - und schon stolz
darauf war - ich glaube, dann lachen die sich tot - bei den heutigen
Speichern im TeraByte-Bereich.
OK - ist ja auch ok - die Weiterentwicklung. Blo� so manchesmal denkt man
doch: 'Man - geht das alles schnell ' .
Es war schon ein Riesenschritt von DOS zur WINDOWS-Technik. Und eine
h�llische Umgew�hnung.
Mittlerweile sind wir bei Weiterentwicklungen soweit, dass fast jedes Jahr
ein Update oder sogar ein Upgrade herauskommt.

Nehmen wir nur mal Betriebssysteme - und dabei nur WINDOWS und MAC OS X.
Bei WINDOWS wurden in relativ kurzer Zeit diverse Updates und auch Upgrades
auf den Markt geworfen.
Zuletzt waren das WINDOWS XP, WINDOWS Vista - dann WINDOWS 7.
Das WINDOWS Vista habe ich (zum Gl�ck) "�bersprungen". Aber an WINDOWS 7 ging
nun kein Weg mehr vorbei.
Au Backe - - damit ging's dann los. Wo waren blo� die liebgewonnenen
bisherigen Funktionen geblieben?
Aha - erstmal Betriebsanleitung tagelang lesen und ausprobieren.
Von "richtiger" Ahnenforschungsarbeit war zun�chst keine Rede mehr.

Ok - jetzt noch die Programme / Anwendungen f�r die Ahnenforschung mit dem
neuen Betriebssystem zum "Laufen" bringen.
Ging bei manchen nicht so ohne Weiteres. Also erstmal die neuesten Versionen
dieser Programme aus dem Internet runterladen und installieren.
Auch da waren ja Ver�nderungen vorgenommen worden.
Kaum hatte man sich so richtig eingearbeitet - kam wieder ein Update - ja
sogar das eine oder andere Upgrade heraus.

Ok - dachte ich so manchesmal : ""Die Programmierer / Herausgeber wollen ja
auch verdienen ;-)) "

Und so hatte man fast mehr mit der Neuinstallation / Updates / Upgrades , als mit der urspr�nglichen Arbeit der 'Familienforschung am Rechner', zu tun ;-(

Man k�nnte dies Thema wesentlich ausweiten - so im Hinblick auf verbesserten
Datenschutz / Viren / Datenklau usw. usw.
Aber bis hier sollte es dazu erstmal reichen :wink:

Hallo Ronald und PAF-User,

zu meiner eMail von heute Morgen noch ein Nachtrag im Hinblick auf
Datensicherheit, Langzeitspeicherung und Speichermedien.

Wie ich bereits andeutete, findet man �ber dies Thema im Internet
reichhaltige Beitr�ge - mit weiteren Verweisen .

1. Langzeitarchivierung – Wikipedia

2. Bei Eingabe der Stichworte "Langzeitarchivierung von Daten" in Google
o.�. werden �ber 860 Verweise aufgelistet !

Man kann dort einmal nachlesen, was bei diesem Thema f�r Problematiken
aufscheinen :
- Erwartete Lebensdauer von Tr�germedien;
- schneller Wechsel der Datenformate;
- urheberrechtliche Beschr�nkungen (z.B. beim Kopieren von Daten);
- Fehlerfreiheit von Daten sowie absichtliche Verf�lschung von Daten;

Also :
Es gibt sicherlich M�glichkeiten der Langzeitarchivierung - auch von
Bildern, Fotografien usw.
Doch ist alles mit einem erheblichen Aufwand - und nat�rlich damit
verbundenem finanziellen Aufwand - verbunden.
Zudem mu� man - wenn man seine Daten an ein Archiv gibt - seine Anspr�che
ans Urheberrecht ein wenig aufgeben.

Dies alles m��te man vorher mit dem zur Auswahl stehenden Archiv einmal
kl�ren.
Auch so Dinge wie Rechte der Erben (soweit welche vorhanden sind) m��ten
gekl�rt und schriftlich fixiert werden.
Denn was n�tzt es, wenn man mit dem Archiv alles festgelegt hat und die
Erben erheben Anspr�che auf Herausgabe, um die Archivalien letzlich doch "in
die gelbe Tonne zu hauen" ;-))

Das wollte ich nur noch mal zu bedenken gegeben haben.

Viele Gr��e

Heinz (Schlutow)