Ostpreußenblatt Juli 1955, Folge 29, Teil 2

Seite 10 Allenstein-Stadt
Gesucht werden aus Allenstein-Stadt:
Kurt Kirchner, Oberkirchenstraße, Fahrradhandlung und Fuhrgeschäft.
Otto Assmann, Langemark 1/2
Konrad Hüttche
Bruno Krüger, Horst-Wessel-Straße 23
Anna Schreiber, Königsberger Straße 6
Erich Waipuski, Warschauer Straße
Frau Käte Ponto, Kopernikusstraße 45
Familie Otto Mionska, Treudankstraße, Ecke Kleeberstraße
Irma Genee, Wadanger Straße
Rosemarie Bogwitz, Ringstraße
Irene Wrobel, Jägerkaserne
Architekt Alfred Scheler
Hedwig Schlegel, Eisenbahnstraße
Frau Adele Zeroch, Kunstmalerin, Langgasse 25
Hans Zerboch, war Unteroffizier beim ostpreußischen Pionierbataillion Fürst Radziwill Nr. 1, 2. Kompanie, letzte Nachricht 10.01.1945
Margarete Zeroch, Langgasse 25
Frau Annemarie Hermann, geb. Thilo
Ehemalige Einwohner aus dem Hause Bahnhofstraße 15
Bartels, Beethovenstraße
Müller, SA-Siedlung
Alma Radzynskik, Kopernikusplatz
Sengbiel, Zimmerstraße
Zimmer, Robertstraße
Erna Symanski, Wagnerstraße
Dipl.-Ing. Frommer
Hubert Holstein und Hedwig Holstein, Masurensiedlung
Frau Irma Just, Bismarckstraße
Maria Wrobel, geb. Tolksdorf, Jägerkaserne, Fam.-Haus I
Frau Hedwig Sawitzki, geb. Bolz, Jägerkaserne, Block Nr. I
Oberleutnant Taube
Familie Klawa
Frau Thea Plewka, Adolf-Hitler-Allee
Frau Gertrud Praß, Beethovenstraße
Frau Marta Wrona, Händelstraße
Angehörige der Barbara Polakowski, geb. Klodzinski, geb. 31.10.1907 in Windken, Kreis Allenstein, früher Allenstein, Kurfürstenstraße 23
Walter Berg, Leiter der orthopädischen Werkstatt in Allenstein, Fischergasse 1
Familie Hiller, Kronenstraße 26 und später Jägerstraße 1
Einwohner aus dem Hause Händelstraße 13
Familie Tschentscher, Roonstraße 83/84
Frau Erna Ostwald, Schubertstraße
Martin Leckczyck
Eheleute Karl Stöhr und Barbara Stöhr, Johannesburger Straße 35
Hugo Seyda, Kreuzstraße 5
Familie Roszek, Porzellan und Geschenkartikel
Margarete Pohl, geb. 19.06.1918 in Wartenburg, Kreis Allenstein, Morgenstraße
Frau Martha Herrmann, Tannenbergstraße

Seite 10 Johannisburg
Gesucht werden:
Josef Behrendt, Obermelker, Drigelsdorf
Martha Hellmann, geb. Frisch, Solengowen
Gustav Meier, Elisabeth Meier und Helmuth Meier (Jegodnen) Berendorf
Ernst Dunin, geb. 15.05.1922, letzte Nachricht Januar 1945 aus dem Felde

Seite 10 Kamerad, ich rufe dich
2. Kompanie, Pionierbataillon 161, Feldpostnummer 18 871. Alle ehemaligen Angehörigen werden gebeten, mir unverzüglich ihre Anschrift mitzuteilen. Es werden die Herausgabe eines Anschriftenverzeichnisses und ein Treffen im Monat Oktober geplant.
Kurt Dietrich, Brühl, Bezirk Köln, Bonnstraße 144.

Gesucht wird Oberfeldwebel Otto Gudszent, geb. 09.09.1917 in Karpfenwinkel, Kreis Schloßberg, letzte Feldpostnummer 22 384 D oder 40 830 B. Gudszent wird seit dem 28.09.1944 bei Bosovici (Rumänien) vermisst.

Seite 10 Bestätigungen
Es werden ehemalige Betriebsangehörige des Festungspionierparks II Königsberg gesucht, die Auskunft geben können, ob Karl Walter, geb. 12.04.1890, in Gudwallen, Kreis Angerapp, von 1920 bis zu seiner Einberufung als Soldat im Jahre 1939, Angestellter oder Arbeiter gewesen ist.

Zwecks Erlangung der Witwenrente werden Angehörige der Stadtverwaltung Bischofsburg, Kreis Rößel, gesucht, die in der Zeit von 1930 bis 1945 dort tätig waren und den Landsmann Andreas Lehnert, geb. 26.01.1886, gekannt haben und Auskunft über sein Beschäftigungsverhältnis geben können.
Schfriftlich mit Begründung an den Unterzeichneten einzureichen. Wagner, Bürgermeister a. D. Vorsitzender des Vereins Kreis Neidenburg e. V. Landshut, Bayern, Postschließfach 2

Seite 11 Landstallmeister Dr. Ernst Ehlert 80 Jahre
Eigentlich müsste es in der Überschrift lauten: Ehlert, Trakehnen, und wenn es heute noch Verleihungen von Namenstiteln gäbe, dann könnte diese mit Fug und Recht eine der ersten sein. Denn nicht nur im Sprachgebrauch aller Leute vom Bau, der Züchter edler Pferde, der Turnierreiter und regelmäßigen Besucher der Jagdstallauktionen in Trakehnen wurde dieser Beiname geprägt, sondern weit über diesen Kreis hinaus war es gewissermaßen der Ehrentitel, den alle diesem letzten Pfleger und Heger des herrlichen Hauptgestütes Trakehnen in züchterischer Anerkennung und Bewunderung und in menschlicher Anerkennung und Bewunderung und in menschlicher Verehrung gaben, die ihn kannten. Sie zählten weit über die Grenzen Ostpreußens hinweg bis in viele fremde Länder hinüber nach Tausenden!

Sie alle gedenken am 16. Juli 1955 dieses Mannes, der nun in Hunnesrück am Solling das mühsam und entbehrungsvoll geborgene Resterbe Trakehnens weiter hegt und pflegt, mit Wünschen, die wirklich von Herzen kommen. Von den achtzig Jahren dieses gesegneten Lebens standen, und stehen heute noch, 47 Jahre im Dienste der Zucht des Edelpferdes. Das ist ein so langer Zeitraum, wie er einem Menschen nie von seinem Lebensalter allein, sondern immer nur von dem Erfolg seiner Arbeit und von seinen menschlichen Qualitäten beschieden wird. Und das ist es auch, was uns dieses Mannes heute an seinem 80. Geburtstage so ganz besonders gedenken lässt. Als Gutsbesitzerssohn aus Wernersdorf im westpreußischen Kreis Marienburg kam Ernst Ehlert schon in früher Jugend mit der Zucht und Aufzucht ostpreußischer Edelpferde auf dem Väterlichen Gut in Berührung. Nach dem Abitur in Elbing wurde er 1896 aktiver Offizier, aber bald wurde hier schon das Pferd zu einem allerdings negativen Anlass, aus dem seine eigentliche Lebensaufgabe erwuchs. Ein Sturz vom Pferde hatte eine so schwere Knieverletzung zur Folge, dass er aus dem aktiven Dienst ausscheiden musste. Gebührte nicht schon diesem Pferd ein besonderes Denkmal der deutschen Züchterschaft? Tatkräftig und mit einem festen Ziel vor Augen studierte Ehlert dann Philosophie und Landwirtschaft in Königsberg und machte 1907 seinen Doktor. Ein Jahr später begann dann 1908 seine Laufbahn in der Pferdezucht als Leiter der Pferdezuchtabteilung der westpreußischen Landwirtschaftskammer in Danzig. Der Erste Weltkrieg rief ihn ins Feld, aus dem er dreimal verwundet heimkehrte, und das Kriegsende erbrachte dann die zwangsweise Auflösung der westpreußischen Landwirtschaftskammer und bald hernach die Übernahme von Ehlert in die Preußische Gestütverwaltung. Hier leitete er zunächst für kurze Zeit das Landgestüt Rastenburg und übernahm 1921 das Landgestüt Labes in Pommern, wo er bis 1930 wirkte. Hier in Labes kamen nun seine besonderen züchterischen Fähigkeiten sehr bald zu überzeugendem Ausdruck. In einer Zeit, in der die Verstärkung der Warmblutzucht zwar unerlässliches Gebot war, aber in den Nachzuchtgebieten des Hannoveraners oft auf Kosten der Harmonie, der wirtschaftlich und züchterisch gebotenen Mittelgröße, des Ausdrucks und der Trockenheit durchgeführt oder zumindest propagiert wurde, schuf er in Labes einen Hengstbestand auf hannoverscher Blutgrundlage, der sich in seiner Ausgeglichenheit ebenso wie in seiner Anpassung an die wirtschaftlichen Erfordernisse der Zucht sehen lassen konnte und wohl die beste Beschälerkollektion innerhalb der Gestütverwaltung war. Um dies zu erreichen, bedurfte es neben züchterischem Können auch noch einer zweiten sehr wesentlichen Eigenschaft und Begabung: der Kunst der Menschenführung, der persönlichen Einstellung zu den Züchtern und der Verbundenheit und Freundschaft mit ihnen. Diese Kunst stand dem großen Züchter Ernst Ehlert auch als Menschen sein ganzes Leben hindurch in seltenem Maße zur Seite. Dafür gibt es wohl keinen schöneren und keinen überzeugenderen Ausdruck, als den Namen, den ihm, entlehnt aus seinem Hause und Familienleben, alle gaben, die ihn näher kannten. Sie alle nannten ihn VÄTERCHEN!

So kam er große Züchter und Mensch Ernst Ehlert nach einer einjährigen Zwischenperiode in Braunsberg nach Trakehnen und übernahm am 1. September 1931 dieses größte und schönste Hauptgestüt der Welt. Was er dort bis zum bitteren Ende, dem Tage der Räumung Trakehnens am 17. Oktober 1944 leistete, lässt sich im Rahmen dieser Würdigung nur andeutungsweise streifen. Wohl trat er das Erbe einer 200-jährigen, von den besten Hippologen betreuten Gestützucht an, wohl übergab ihm sein Vorgänger Graf Siegfried Lehndorff einen Stutenstamm und einen Beschälerbestand, die auch in diesem Hauptgestüt der so schwierigen und durch die unerlässliche Erhaltung des Blutes und des Typs so begrenzten Wandlung und Einstellung auf den Bedarf der Landespferdezucht bereits weitgehend angepasst waren, aber jeder Züchter weiß, wie viel leichter es ist, aufzubauen und noch weiter zur Vollendung zu bringen. Dies aber hat Ernst Ehlert in Trakehnen vermocht.

Wer die Entwicklung der Hengstjahrgänge verfolgte, die Trakehnen unter seiner Leitung den Landgestüten übergab, der sich naturgemäß auch die Qualität der aus der Zucht ausgemusterten Trakehner, d. h. der Auktionspferde für die große Öffentlichkeit des Turniersportes und der Reiterei anpasste, dem wurde, und wird heute rückblickend noch mehr, offenbar, welch großer Züchter hier seines ihm anvertrauten Amtes waltete. Die Namen der großen Hauptbeschäler seiner Zeit, eines Pythagoras, der das Blut von Tempelhüter und Dampfroß in sich vereinigte und der wohl 100 Landbeschäler zeugte, eines Pilger, Poseidon, Hyperion, Hirtensang, Termit, Polarstern, Hannibal und eines noch bis vor kurzem in Celle wirkenden, Semper idem, prägen sein Werk und seine Erfolge und überliefern sie dem Ohr des Züchters und Pferdemannes, dem sie in Trakehnen zu schauen nun für immer verwehrt ist.

Und was von all dem nach der Flucht und nach dem Abtransport des Restbestandes durch die Russen aus Berlin in Mecklenburg an Wenigem noch geborgen werden konnte, das betreut nun seit acht Jahren der gleiche Ehlert-Trakehnen in Hunnesrück am Solling, wo das Land Niedersachsen der Trakehner Zucht und ihrem getreuen Paladin eine zweite Heimat schuf. Zu diesem Getreuen des Trakehner Edelpferdes, zu diesem großen Züchter und zu diesem so gütigen und edlen Menschen gehen nun heute an seinem achtzigsten Geburtstag die Gedanken und Wünsche aller derer, die das edle Pferd lieben und denen der Trakehner die Verkörperung des Edelpferdes bedeutet, und grüßen ihn, als ihr Väterchen, und danken ihrem Ernst Ehlert-Trakehnen für sein großes Werk in der Heimat in Trakehnen und in der Fremde des Sollings, und wünschen ihm Gottes segnende Hand für seinen weiteren Lebensabend in der Arbeit an unserem herrlichen Trakehner Pferd.

Seite 13 Amtliche Bekanntmachungen
Aufgebot
Herr Erich Graetsch in Braunschweig, Fasanenstraße 13, hat beantragt, seine Mutter, die Witwe Pauline Henriette Graetsch, geb. Krause, geb. am 5. Mai 1885 in Katzendorf, Kreis Mohrungen, zuletzt wohnhaft in Wormditt, Kreis Braunsberg, Ostpreußen, Elbinger Straße 17, die seit 1945 vermisst wird, für tot zu erklären.
Die bezeichnete Vermisste wird aufgeforder, sich bis zum 30. September 1955 bei dem hiesigen Gericht zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen kann.
An alle, die Auskunft über Leben oder Tod der Vermissten geben können, ergeht die Aufforderung, dem Gericht bis zu dem angegebenen Zeitpunkt Anzeige zu machen.
Braunschweig, den 30. Juni 1955. 32 II 63/55 Das Amtsgericht

Das Amtsgericht Offenburg, den 2. Juli 1955
UR II 29/55 Aufgebot
Frau Eva Tondera, geb. Schimkus, Offenburg, Hildastraße 53, hat beantragt, ihre Mutter, die Magdalena Maria Schimkus, geb. Frank, geboren am 16.05.1900 in Ostwalde, Kreis Tilsit, zuletzt wohnhaft in Paschen, Ostpreußen, vermisst seit 1946, für tot zu erklären.
Es ergeht hiermit die Aufforderung:
a) an die Verschollene, sich spätestens bis zum 12. September 1955, vorm. 9.00 Uhr, beim Amtsgericht, Abt. III, 2. Stock, Zimmer 9, zu melden, widrigenfalls sie für tot erklärt werden kann:
b) an alle, die Auskunft über die Verschollene geben können, dem Gericht bis zu dem genannten Zeitpunkt Anzeige zu machen.

Seite 14, 15, 16 Familienanzeigen
Rudolf. In dankbarer Freude zeigen wir die Geburt unseres Sohnes an. Christa Tarrach, geb. Zanke und Otto Tarrach. Grieswalde bei Benkheim, Ostpreußen. Jetzt: Wuppertal-Cronenberg, Berhauser Straße 94

Als neuer Erdenbürger grüßt unser Sohn, Detlef. Dies zeigen hocherfreut an, Elfi Balda, geb. Pohl und Karl-Eugen Balda. Gehlenburg, Ostpreußen. Jetzt: Öflingen-Brennet, Baden-Württemberg, Weckertsmatt 359. 7. Juli 1955

Gabriele, 05.07.1955. Die grlückliche Geburt unseres ersten Kindes zeigen in Dankbarkeit und Freude an, Edith Hemmerling, geb. Brenneisen und Hellmut Hemmerling. Beutnerwalde, Kreis Schloßberg. Jetzt: Hamburg-Blankenese, Hein-Kröger-Straße 6

Als Verlobte grüßen, Renate Auerswald, Königsberg Pr., jetzt: Stocksee, Kreis Segeberg und Arno Brenneisen, Beutnerwalde, Kreis Schloßberg, Ostpreußen. Jetzt: Kalübbe, Kreis Plön, Holstein

Wir haben uns verlobt. Helga Baller, stud. päd. Kiel, Ringstraße 57. Früher: Schwiebus und Winfried Rockel, cand. phil, Kiel, Schillstraße 22. Früher: Ortelsburg, Ostpreußen. Kiel, den 10. Juli 1955

Ihre Vermählung geben bekannt. Gerhard Pfeiler, früher: Jägerndorf, Sudetengrau und Christa Pfeiler, geb. Iwohn, früher: Königsberg Pr., Gartenstadt, Westend, beide jetzt: Villingen (Schw.) Lorettostraße 1

Ihre Vermählung geben bekannt. Klaus-Jürgen Matthes, Dipl.-Ing., München, Schedelstraße 3 und Reintraut Matthes, geb. Albrecht, früher: Insterburg, Althöfer Weg Nr. 24. München, den 9. Juli 1955, Emanuelstraße 5/IV

Ihre Vermählung geben bekannt. Willi Sadowski und Inge Sadowski, geb. Marowsky, Schackenau, Kreis Insterburg. Broich (Eifel) Nordenburg. Bargstedt, 2. Juli 1955

Ihre Vermählung geben bekannt. Felix Göke, Lehrer und Dorothea Göke, geb. Hantke, Lehrerin. Rastenburg, Ostpreußen, Rheiner Straße 11. Jetzt: Wolfsburg, Laagbergstraße 42

Wir haben geheiratet. Horst Well und Eva Well, geb. Rogge, früher: Königsberg Pr., Luisenallee 80. Zurzeit Weende über Göttingen a. d. Lutter/Ebel, den 16. Juli 1955

Verlobte. Eva-Maria Brauer, Liska-Schaaken, Kreis Samland, Ostpreußen, jetzt Oldershausen, Kreis Harburg und Karl-Heinz Glahn, Luhdorf, Kreis Harburg, zurzeit Ulm, Donau. Pfingsten 1955

Unseren lieben Eltern und Großeltern, Herrn RB-Oberamtmann i. R. Johannes Kramell und Frau Martha Kramell, geb. Jahs, zu ihrer am 18. Juli 1955 stattfindenden Goldenen Hochzeit unsere herzlichsten Glückwünsche. Heinz P. Kramell und Frau Elsa Kramell, geb. Lehmann, sowie Hans-Peter, Karl-Heinz, Volker, Frank und Gisela, als Enkelkinder. Königsberg Pr. Jetzt: Montreal, Kanada

Wir haben geheiratet. Joachim Janofske, Frankfurt/Höchst, Emmerich-Josef-Straße 52 (Görlitz) und Irene Janofske, geb. Epha, Schleswig, Lollfuss 66 (Aulenbach, Ostpreußen). 11. Juli 1955

Ihre Vermählung geben bekannt. Reinhold Schimanski, Altkirchen, Kreis Ortelsburg und Ruth Schimanski, geb. Hinz, Grünwalde, Kreis Ortelsburg. Jetzt: Düddeldorf, Kölner Landstraße 42. Zurzeit Garding, Th.-Mommsen-Straße, den 16. Juli 1955

Ihre Silberne Hochzeit am 10. Juli 1955 geben bekannt. Otto Skrotzki und Frau Auguste Skrotzki, geb. Ziemek, früher: Bischofsburg, Ostpreußen (Brauerei).

Als Vermählte grüßen. Rudi Leichsenring und Frau Adelheit, geb. Skrotzki, früher Bischhofsburg, Ostpreußen (Brauerei). Jetzt: Wildbad, Schwarzw., Hohenlohestraße 45

Wir haben uns verlobt. Gertrud Skrotzki, früher Bischofsburg, Ostpreußen (Brauerei) und Werner Seckinger. Jetzt: Wildbad, Schwarzw., Hohenlohestraße 45

Nach Gottes heiligem Willen, entschlief am 16. Juni 1955, mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater und Großvater, der Landwirt Gottlieb Czygan, Groß-Stürlack, Kreis Lötzen, im 77. Lebensjahre. Er wurde am 18. Juni 1955 in der heimatlichen Erde beigesetzt. Im Namen aller Angehörigen: Martha Czygan, geb. Zimmermann. Sowj. bes. Zone. Hans Czygan. Westfeld Nr. 9 über Hamm, Westfalen.

Den Augen fern, den Herzen immer nah. In banger Ungewissheit, aber noch immer hoffend auf ein Wiedersehen, gedenken wir in siller Wehmut zu seinem 30. Geburtstage am 13. Juli 1955, unseres über alles geliebten Sohnes, Bruders, Schwagers und Onkels, des Gefreiten Georg Schlieszus. Welcher Kamerad oder Heimkehrer hatte die Feldpostnr. 28 381 D und weiß etwas über sein Schicksal? Letzte Nachricht August 1944 aus Rumänien (Bessarabien). Deine Dich nie vergessenden Eltern. Martin und Anna Schlieszus, geb. Jokeit. Meta Draumann, geb. Schlieszus, Schwester. Ernst Draumann, als Schwager und Kl.-Gerhard, als Neffe. Schieszgirren, Kreis Heydekrug, Ostpreußen. Jetzt: Hamburg-Eidelstedt, Pinneberger Chaussee 117

Kein Arzt fand Heilung mehr für Dich, doch Jesus sprach: Ich heile Dich. Am 10. Juni 1955 verstarb mein lieber Mann, Bruder und Onkel, der Fleischermeister Artur Dangeleit, früher Tilsit, Angerpromenade 7a, im Alter von 62 Jahren, in der sowj. bes. Zone. Um stille Teilnahme bittet: Gertrud Dangeleit, geb. Masurat. Max Dangeleit und Kinder. (13a) Neutzenbrunn H 23, Kreis Gemünden am Main.

Am 29. Juni 1955 entschlief nach einem arbeitsreichen Leben, fern seiner geliebten Heimat, unser lieber Opa, Adolf Saffran, aus Mohrungen, Ostpreußen, Töpferstraße 11, im Alter von 81 Jahren. Er folgte unserer lieben Mutter nach 1 ¼ Jahren. In stiller Trauer: Die Kinder. Mechtersen 52, Kreis Lüneburg

Am 25. Juni 1955 ist, fern seiner geliebten Heimat, nach schwerer Krankheit, mein lieber Mann, unser lieber Vater und Opa, Bruder, Schwager und Onkel, eh. Vorkesselschmied R.A.W. Alois Stalinski, nach einem arbeitsreichen Leben heimgegangen. In stiller Trauer, im Namen aller Hinterbliebenen: Elisabeth Stalinski, geb. Rage. Früher: Königsberg Pr., Schönfließer Allee 22. Jetzt: Sunstedt Nr. 21, Kreis Helmstedt

Am 10. Juli 1955, jährt sich zum zehnten Male der Tag, an dem mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater und Großvater, Emil Trosiener, Reichsbahn-Obersekretär, infolge Entkräftung in Königsberg verstorben ist. In stillem Gedenken: Auguste Trosiener, geb. Braun. Kurt Trosiener und Frau Gerda, geb. Klaukien. Charlotte Trosiener. Christel Schmidt, geb. Trosiener und Enkelkinder. Königsberg Pr. Park Friedrichsruh 8. Jetzt: Balingen, Württembg. Stingstraße 62

Du warst so jung, Du starbst zu früh. Wer Dich gekannt, vergisst Dich nie. Am 25. Juni 1955 verunglückte unser lieber Sohn, Bruder, Schwager und Onkel, der Kraftfahrer Ernst Wessel, Garbseiden, Kreis Samland, Ostpreußen, im blühenden Alter von fast 30 Jahren. Er folgte seinem Vater und den vier Brüdern, die im Kriege umgekommen sind. Im Namen der Hinterbliebenen: Fritz Blink und Frau Lisbeth, geb. Wessel. Recklinghausen, Bozener Straße 43c. Wir haben ihn hier zur letzten Ruhe gebettet.

Am 23. Juni 1955 entschlief nach kurzer Krankheit, mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater und Großvater, Gustav Grabowski, im Alter von 76 Jahren. In stiller Trauer: Auguste Grabowski, geb. Christoph, sowj. bes. Zone. Frieda Grabowski, Helmsted, Kreiskrankenhaus. Ewald Grabowski und Frau Maria, geb. Bergmann, Lübeck, Bleckeder Landstraße 70. Ernst Grabowski und Frau Grete, geb. Schönfeld, sowj. bes. Zone. Franz Grabowski und Frau Erna, geb. Köhn, Moers, Landwehrstraße 69. Gertrud Grabowski, geb. Klein, Horst, Holstein, Bahnhofstraße und elf Enkelkinder. Früher: Pr.-Eylau, Ostpreußen, Mühlenweg

Am 29. April 1953 (vielleicht Schreibfehler 1955?) entschlief sanft nach schwerem Leiden, mein geliebter Mann, Verwalter im I.V.A. i. R. Emil Frank, im 73. Lebensjahre in der sowjetisch besetzten Zone. In stiller Trauer: Ida Frank, geb. Jegust. Früher: Königsberg Pr. Henriettenstraße 8. Jetzt: Bad Zwischenahn, Brummerforth 5

Am 3. Juli 1955 verstarb nach schwerem, mit Geduld ertragenem Leiden, unser lieber Bruder, Schwager und Onkel, Herr Carl Janowski, geb. 16.04.1880, im Alter von 75 Jahren. Es war ihm nicht vergönnt, seine überaus geliebte und unvergessene Heimat wiederzusehen. Er ging von uns im Vertrauen auf seinen Erlöser, wohlvorbereitet nach Empfang der heiligen Sterbesakramente. In stiller Trauer, im Namen aller Anverwandten: Familie H. Oldenburg. Dieringhausen, Hindenburgstraße 14

Nach kurzer Krankheit verstarb, fern seiner Heimat, mein lieber Mann, Schwiegervater, Großvater und Bruder, der Fleischermeister Arthur Adomeit, im Alter von 73 Jahren. In stiller Trauer: Charlotte Adomeit, geb. Lucas. Lucie Böhnke, geb. Adomeit. Gerhard Böhnke. Achim und Hans-Peter. Frida Stachow, geb. Adomeit. Königsberg Pr., Ober-Laak 20. Jetzt: Ahrensburg, Holstein, Manhagener Allee 68, den 12. Juni 1955

Am 6. Juni 1955 entschlief nach einem arbeitsreichen Leben unerwartet, mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwieger- und Großvater, Schwager und Onkel, der Altbauer Emil Perplies, früher: Gembern, Kreis Angerapp, im 81. Lebensjahre. In stiller Trauer: Berta Perplies, geb. Bublitz. Familie Hans Perplies. Familie Fritz Bartel. Familie Otto Grinda. Meine, Kreis Gifhorn, im Juli 1955.

Fern seiner geliebten Heimat entschlief nach schwerer Krankheit am 22. Juni 1955, mein lieber Mann, unser guter Stiefvater und Großvater, Bruder, Schwager und Onkel, Polizeiwachtmeister i. R. Otto Raszawitz, früher Groß-Heidenstein, Elchniederung, im Alter von 78 Jahren. Emilie Raszawitz, verw. Itau, geb. Hoppe und Angehörige. Nordleda, Niederelbe. 22. Juni 1955

Am 24. Juni 1955 verschied unerwartet in Bremen, unsere geliebte Schwester, Schwägerin und herzensgute Tante, meine liebe Tochter, Witwe, Frau Margarete Schulz, geb. Bernecker, früher: Goldap, Ostpreußen, Ulanenallee 1, im Alter von 43 Jahren. Sie ruht auf dem Osterholzer Friedhof in Bremen bei ihrem lieben Mann, Kaufmann Gerhard Schulz, der 1946 verunglückte. In tiefer Trauer: Heinz Stanko und Frau Lisbeth, geb. Bernecker. Theodor Kunkel und Frau Dora, geb. Bernecker. Wille Bernecker und Frau. Nichten und Neffen. Friedrich Bernecker, als Vater, sowj. bes. Zone. Cloppenburg i. O. Sevelter Straße 35. Emlichheim, Kreis Bentheim, Staffelstein, Obfr.

Dir der Frieden, uns der Schmerz, nun ruhe sanft, du gutes Herz. Nach langem, mit großer Tapferkeit getragenem Leiden, verstab kurz vor Vollendung ihres 42. Lebensjahres, meine liebe Freundin, Ilse Düformantel, früher: Königsberg Pr. In tiefer Trauer: Annigret Sabrowski. Frankfurt (M) – Nied. den 5. Juli 1955, Brunnenpfad 31

Du starbst so jung, Du starbst so früh, doch Deine Lieben vergessen Dich nie. Mit Heimweh im Herzen gingst Du zur Ruh, nun ruhe sanft, geliebter Mann und Vater, Du. Am 10. Juli 1955 jährte sich zum zehnten Male der Todestag meines lieben, unvergesslichen Mannes, Vaters, Schwiegervaters, Bruders, Onkels und Opas, Adolf Sommer, geb. 06.12.1900. Er wurde von den Russen verschleppt und starb im Gefangenenlager Manschalinka, Russland. In stiller Trauer, im Namen aller Angehörigen: Erika Newrzella, geb. Sommer. Königsdorf, Kreis Mohrungen, Ostpreußen. Jetzt: Wiesbaden-Kostheim, Bregenzer Straße 5

Am 23. Juni 1955 ging nach scherem, langem Leiden unser lieber, treusorgender Vater und Schwiegervater, Otto Mittendorf, Konrektor i. R., Kantschule Königsberg, von uns in die Ewigkeit. In tiefer Trauer: Elisabeth Brösamle, geb. Mittendorf, mit Gatten. Irmgard Mittendorf, Apothekerin. Tübingen, Christofstraße 1

Plötzlich und unerwartet entschlief meine liebe Tochter, unsere liebe Schwester, Schwägerin, Tante, Nichte und Base, Sekretärin Ursula Wierzbowski, früher: Allenstein, am 7. Juli 1955, im blühenden Alter von 39 Jahren. In tiefer Trauer: Martha Wierzbowski, geb. Ehm, Serkenrode, Westf. Herbert Wierzbowski und Familie, Serkenrode, Westf. Paul Wierzbowski und Familie, Plettenberg, Westf., Kirchstraße 17. Ilse Wierzbowski, Berlin-Reinickendorf, und alle Verwandten. Serkenrode, im Juni 1955

Zum zehnten Male jährt sich der Todestag meiner lieben, guten Frau und herzensguten Muttel, Frau Frida Wittke, geb. Knoblauch, aus Fischhausen, Ostpreußen, geb. 07. Mai 1885, gestorben 18. Juli 1945 in der sowj. bes. Zone. In stillem Gedenken: Paul Wittke, Justizobersekretär i. R., Itzehoe, Feldrain 9. Gerda Keller, geb. Wittke, Wesselburen. Heinz Wittke, Itzehoe. Paul Wittke, Berlin N.

Am 13. Juni 1955 schlief sanft, nach langem, sehr schwerem Leiden, meine liebe Frau, liebe Schwester und Schwägerin, Frau Lotte Niechodz, geb. Kuprat, aus Insterburg, Ludendorffstraße 11, im Alter von 54 Jahren, ein. Fern ihrer Heimat und ihrer schönen Wohnung in Berlin, endete ihr erster Besuch bei uns auf dem Osnabrücker Friedhof. In stiller Wehmut. Emil Niechodz, Berlin-Steglitz, Düppelstraße 67. Toni Brausendorf, geb, Kuprat und Paul Brausendorf, Osnabrück, Mittelstraße 6 III. Ewald Kuprat, Berlin W. 35

Zum zehnjährigen Gedenken. In unaufhörlicher Liebe und tiefem Herzeleid gedenken wir unserer innig geliebten Tochter und Schwester, Erika Haushalter, geb. 19. März 1933, gestorben 16. Juli 1945. In stiller Trauer: Gustav Haushalter und Frau Frieda, geb. Schödwell. Elli Haushalter. Luxethen, Kreis Pr.-Holland, Ostpreußen. Jetzt: Koblenz-Lützel, Mittelweiden 11

Plötzlich und unerwartet verschied nach langer Krankheit, meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Schwiegermutter und Großmutter, Frau Wilhelmine Juckel, geb. Arndt. Früher: Schönfeld, Kreis Heiligenbeil, Ostpreußen, im Alter von 72 Jahren. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen. Otto Juckel. Bönen, den 10. Juni 1955

Am 9. Juni 1955 verstarb nach kurzer Krankheit, im 74. Lebensjahre, unsere geliebte Schwägerin, Tante und Kusine, Fräulein Ella Grau, Reichsbahnsekretärin i. R. früher: Königsberg Pr. In stiller Trauer: Aurelle Aßmann, früher: Schindekopstraße 23. Jetzt: Sowjetzone. Alma Brenke, früher: Labiau, Ostpreußen. Frau Erna Grau und Sohn Fritz, Lippstadt, Westf.

Nach kurzer Krankheit verstarb am 4. Juli 1955, nach soeben vollendeten 80. Lebensjahre, unsere liebe, gute Mutter, Großmutter und Schwiegermutter, Helene Wormit, geb. Farnsteiner, früher in Schloßberg, Ostpreußen. In stiller Trauer: Ministerialrat Dr. Heinz Wormit. Dr. med. Charlotte Cohrssen, geb. Wormit, Newark N. J. Marion Wormit. Herta Wormit-Kisselewsky. Walter Cohrssen, Newark N.J. Bonn, Kreuzbergweg 13

Lebt wohl, lebt wohl, lasst mich voran zur ew’gen Ruhe gehen, bleibt treu, bis euch der Heiland ruft. Lebt wohl, auf Wiedersehen. Am 24. Juni 1955 entschlief sanft, nach schwerem Leiden und einem arbeitsreichen Leben, fern ihrer geliebten Heimat, meine herzensgute, unvergessliche Frau, meine liebe Mutti, unsere Schwester, Schwägerin und Tante, Selma Geidies, geb. Krause, im Alter von 48 Jahren. In tiefer Trauer, im Namen aller Angehörigen: Richard Geidies. Wolfgang, als Sohn. Früher: Königsberg Pr., jetzt: Schleswig, Michaelisstraße 1. Die Trauerfeier fand am 28. Juni 1955 in der Kapelle des Domfriedhofes statt.

Unsere liebe, treusorgende, unvergessliche Mutter, Schwiegrmutter, Großmutter und Urgroßmutter, Marie Alexander, Lyck, Ostpreußen/Stradaunen, ist heute im 79. Lebensjahre, sanft entschlafen. In tiefem Leid: Hedwig Marquardt, geb. Alexander, Ludwigsburg. Hildegard Scholl, geb. Alexander, White Plains, USA. Bruno Alexander, Ludwigsburg. Hans Alexander, Ludwigsburg. Margot Zeisig, geb. Alexander, Itzehoe. Alfred Alexander, Godesberg. Gertrud Alexander, geb. Seeger, Itzehoe, nebst Familie. Ludwigsburg, Württ., den 2. Juli 1955, Danziger Straße 58

Am 3. Juli 1955 ging unsere liebe Mutter und Oma, Luise Steinke, geb. Pawlick, aus Königsberg Pr., im Alter von 65 Jahren, zur ewigen Ruhe. In tiefer Trauer: Albert Pawlick und Frau Ingeburg, geb. Fritz. Rosemarie, als Enkel. Königsberg Pr., Georgstraße 14. Jetzt: (22a) M.-Gladbach, Hofstraße 55

Am 7. Juli 1955 verstarb nach kurzer Krankheit, infolge Schlaganfalls, meine liebe Frau, unsere treusorgende Mutter und Großmutter, Frau Anna Plohmann, geb. Metze, früher: Mehlsack, Kreis Braunsberg, im 78. Lebensjahre. In tiefer Trauer und Liebe gedenken ihrer, Anton Plohmann, Friseurmeister, Oberkollwangen. Edith Knorr, geb. Plohmann, und Tochter Gisela, Calw. Helmut Plohmann und Familie, Wimberg. Friedel und Gertrud Siegmann und Tochter Karin, Osnabrück, sowie alle Anverwandten. Die Beerdigung fand am Samstag, dem 9. Juli, nachmittags 14 Uhr, in Oberkollwangen statt.

Vor zehn Jahren beendete der Hungertyphus in Königsberg Pr. ein blühendes Menschenleben, das der Kunst gehörte. Es verschied nach qualvollen Wochen, meine innigstgeliebte Schwester, Liebgard Thiele, im 35. Lebensjahre. Sie folgte meiner unvergesslichen Mutter, Maria Thiele, geb. Wassel, die auch viel zu früh, im 49. Lebensjahre, verstarb. Wieder zehn Jahre später, am 10. Juni 1955, verließ mich nun auch mein herzensguter Vater, Hans Thiele, 80 Jahre, dessen ausgefülltes Leben an Erfolgen und Auszeichnungen reich und voll steter Sorge für die Seinen war. Im Herrn vereint in Ewigkeit! Doch lautlos weint mein Herz. Frau Margot Krumm, geb. Thiele, Gewerbeoberlehrerin i. R. Königsberg Pr., Dahlerau (Wupper), Nürnberg-Stein

Fern unserer geliebten Heimat ist am 28. Juni 1955 unsere gute Mutti und Omi, Frau Bertha Dombrowski, geb Froese, zuletzt wohnhaft in Bad Rauschen, Kreis Samland, von uns gegangen. Dieses zeigt an, im Namen der Hinterbliebenen: Elfriede Kabjoll, geb. Dombrowski. Achim, Bezirk Bremen, Mühelnstraße 22

Zum Gedenken unseres lieben, guten Vaters, Ehemannes, Bruders, Schwagers, Onkels, zum 72. Geburtstag. Postsekretät und Leiter des Postamtes Norkitten, Rudolf Sewczyk, geb. am 15. Juli 1883, seit dem Kriegsjahr 1945 in der lieben Heimat vermisst und ohne Nachricht. In tiefer Trauer: Hedwig Sewczyk, als Ehefrau, Rheda. Karl Sewczyk, als Bruder, mit Familie, Ing., Berlin. Gusti Moll, geb. Sewczyk, als Schwester, mit Familie, Hameln. Georg Sewczyk, als einziger Sohn, Polizei-Oberwachtmeister und alle Anverwandten. (21a) Brackwede, Goethestraße 84, den 15. Juli 1955

Am 20. Juni 1955 entschlief nach einem schweren Herzanfall, im Alter von 62 Jahren, mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater und Großvater, Franz Freytag, früher: Heiligenbeil, Wehrmachtkantine. In tiefer Trauer: Frieda Freytag, geb. Wegner. Lieselotte Hessling, geb. Freytag. Dr. Bernhard Hessling, Medizinalrat, Ennepetal-Milspe, Holthausen. Gertraud Wingenfelder, geb. Freytag. Heinrich Wingenfelder, leimen, Friedrichstraße 1 und Enkelkinder. Leimen bei Heidelberg, Rohrbacher Straße 43

Offb. Joh. 14, 13 Am 20. Juni 1955 verschied nach langer, schwerer Krankheit, doch plötzlich und unerwartet, unser lieber Onkel, guter Bruder und Schwager, der Landwirt Erich Schellhammer, im 63. Lebensjahre. In tiefer Trauer: Betty Gehrke, geb. Wenger. Leonhard Gehrke. Betty Woelk, geb. Schellhammer, und Kinder. Arthur Schellhammer. Emmi Schellhammer, geb. Tennigkeit. Ernst Schellhammer und Kinder. Ernstwalde, Kreis Insterburg, Ostpreußen. Jetzt: Hameln, Brahmsweg 5

Ernst Assmann, Kaufmann und Fabrikant, geb. 06.06.1883, gestorben 03.12.1954. Nicht verloren, nur vorangegangen. Hechingen, Hohenz., Schloßstraße 17, den 6. Juli 1955. Frau Charlotte Assmann, geb. Matschuck, namens aller Angehörigen. Ehem. Königsberg Pr., Sattlergasse 13

Am 26. Juni 1955 entschlief nach schwerer Krankheit, mein lieber, guter Mann und Vater, mein einziger Sohn, unser Bruder und Onkel, der Zahnarzt Walter Mathiscik, Allenstein, Liebstädter Straße 49/50, im Alter von 53 Jahren. In tiefer Trauer: Margarete Mathiscik, geb. Klingner. Klaus-Jürgen Mathiscik. Lina Mathiscik, geb. Bitterkleit. Hertha Mathiscik, Studienrätin. Margarete Mingo, geb. Mathiscik, und Kinder. Annemarie Müller, geb. Mathiscik, und Kinder. Neuß (Rh.), Bergheimer Straße 433 und Wiesbaden, Neue Straße 1

Im blühenden Alter von 23 Jahren, nahm Gott, der Herr, zu sich unseren Liebling, unsere einzige Tochter und Schwester, unsere liebste Nichte und Enkelin, Barbara Wormit, geb. in Rettauen, Ostpreußen. Im Namen aller Angehörigen. Fritz Wormit. Frau Ursula, geb. Wenk und die drei Brüder. Hohenfelde bei Schönberg, Kreis Plön, Holstein, 1. Juli 1955

In Wehmut, Liebe und Dankbarkeit gedenken wir unserer Eltern und Schwiegereltern, des Hausmeisters an der staatlichen Oberschule für Jungen zu Königsberg Pr., Emil Wisotzki und seiner Ehefrau Liesbeth Wisotzki, verw. Szallies, geb. Gergaut, früher: Königsberg Pr., Hufenallee 38/42. Beide sollen nach der Besetzung Königsbergs gemeinsam im Sommer 1945 aus dem Leben geschieden sein. Dr. Hellmut Szallies, Amtsgerichtsrat und Frau Gerda, geb. Stroemer. Früher: Bartenstein, Erich-Koch-Straße 12. Jetzt: Dortmund, Kronprinzenstraße 136

Statt Karten. Schmerzerfüllt geben wir die traurige Nachricht, dass mein lieber Mann, unser guter Vater, lieber Opa, Bruder und Schwager, Adolf Foerster, Oberstabsintendant a. D., heute im Alter von 64 Jahren, sanft entschlafen ist. In stiller Trauer: Die Gattin: Meta Foerster, geb. Jurklies. Die Tochter: Christel Stängle, geb. Foerster mit Gatten, Hans und Kindern, Peter und Eva und Verwandten. Heidenheim (Brenz), den 1. Juli 1955, Am Radkeller 10. Früher: Insterburg, Ostpreußen, Fliegerhorst

Fern seiner geliebten Heimat ist mein lieber, unvergesslicher Mann, unser guter Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder und Onkel, Julius Chudziak, Uhrmachermeister, nach einem schweren, arbeitsreichen Leben und einem mit großer Geduld ertragenem Leiden am 21. Juni 1955, heimgegangen. In tiefer Trauer: Marie Chudziak, geb. Krischik. Max Chudziak und Frau Irmgard, geb. Becker. Kurt Chudziak und Frau Hildegard, geb. Wetz. Willy Pfeil und Frau Anna, geb. Chudziak. 2 Enkelkinder und alle Anverwandten. Willenberg, Ostpreußen. Jetzt: Butzbach, Hessen

Gott, dem Allmächtigen, hat es gefallen, am Donnerstagnachmittag meinen lieben Mann, unseren guten Vater, Sohn, Schwiegersohn, Bruder, Schwager und Onkel, Paul Kielich, nach kurzer, schwerer Krankheit, im Alter von 51 Jahren, zu sich in die Ewigkeit zu nehmen. In tiefer Trauer: Anni Kielich, verw. Coopmann, geb. Krüßmann. Siegrun Kielich. Hannelore Kielich. Axel Coopmann. Inge Coopmann. Wilhelmine Kielich, geb. Maletzki, als Mutter. Anni Krone, geb. Kielich. Otto Kielich. Allenstein. Jetzt: Duisburg-Meiderich, den 1. Juli 1955, Heisingstraße 39

Gott, der Herr, in dessen Händen unsere Zeit steht, nahm meinen lieben Mann, unseren guten Vater und Opa, Zugrevisor i. R. Gustav Emil Bergen, im 79. Lebensjahre, zu sich. In stiller Trauer: Frau Anna Bergen. Herta Budak, geb. Bergen. Dr. Peter Budak. Klaus-Helmut Budak. Lötzen, Ostpreußen, jetzt: Darmstadt, den 27. Mai 1955, Bordenbergstraße 8

Am 2. Juli 1955 jährte sich zum zehnten Male der Tag, an dem mein innigstgeliebter Vater, Albert Schweiger, Bankdirektor i. R. nach tapfer ertragener Flucht, in der sowj. bes. Zone, im 82. Lebensjahre, von uns ging. In tiefer Dankbarkeit, seine Tochter, Gertrud Wolff, geb. Schweiger. Königsberg Pr., Goethestraße 4. Jetzt: Stuttgart, Lindenspürstraße 13 a