Ostpreußenblatt April 1955, Folge 16, Teil 3

Seite 15 und 16 Todesanzeigen
Von ungestillter Sehnsucht nach der geliebten ostpreußischen Heimat, erfüllt im Glauben an Gott, entschlief heute um 17.15 Uhr, nach schwerem mit großer Geduld und Fassung ertragenem Leiden, unser lieber, unvergesslicher Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwiegersohn, Schwager und Onkel, Bauer Albert Sagorski, früher Dimussen, Kreis Johannisburg, Ostpreußen, im Alter von 61 Jahren. Er folgte seiner am 15. März 1944 verstorbenen, lieben Ehefrau. Im Namen aller Angehörigen: Kurt Sagorski, vermisst 1944 a. d. Balkan. Christel Uebelgünn, geb. Sagorski. Werner Uebelgünn. Gudrun und Olaf, als Enkel. Hamm (Westf.), den 28. März 1955, Langewanneweg 117. Die Beisetzung hat am 1. April 1955 auf dem Südenfriedhof stattgefunden.

Zum zehnjährigen Gedenken. Unvergessen bleibt uns mein geliebter Mann, unser innigstgeliebter und treusorgender Papi, Bruder, Schwager und Onkel, Oberst a. D. Walter Stollenz, Träger des Ritterkreuzes der Hohenzollern und anderer hoher Auszeichnungen, der im 68. Lebensjahre, am 8. April 1945 in Ostpreußen durch Bombenangriff ums Leben kam. Ebenso gedenken wir meines geliebten, tapferen Jungen, unseres lieben guten Bruders und Neffen, Hans-Georg Stollenz, Gefreiter in einem Reiter-Regiment, der aim Alter von 20 Jahren, am 29. Juli 1941 in Russland am Djnepr gefallen ist. Im Namen der Hinterbliebenen: Frau Anna-Maria Stollenz, geb. Langschat. Fischhausen, Ostpreußen. Jetzt: Wissen, Sieg, Steinbruchstraße 2

In Liebe gedenken wir am zehnten Todestag meines lieben Mannes und meines lieben Vaters, Hermann Hädicke, der am 7. April 1945 in Tannenwalde bei Königsberg Pr. gefallen ist. Emmi Hädicke, geb. Liebert. Günter Hädicke. Gerdauen, Ostpreußen. Jetzt: Dortmund, Sonnenstraße 4

Fern der geliebten Heimat entschlief nach langem, schwerem, in großer Geduld getragenem Leiden, am 1. April 1955, unser geliebter, stets treusorgender Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder und Onkel, Bauer Gustav Hoffmann, früher: Pr.-Thierau, Kreis Heiligenbeil, Ostpreußen, im Alter von 72 Jahre. In iefer Trauer, die dankbaren Kinder: Elfriede Czujack, geb. Hoffmann, nebst Gatten und Kindern. Edith Korth, geb. Hoffmann, nebst Gatten. Minna Hoffmann, als Schwester. Schwanden, Post Isny/Württemberg

Nach einem arbeitsreichen Leben, fern seiner ostpreußischen Heimat, verstarb am 05.02.1955 im Krankenhaus Hannover, unser lieber Vater, Schwiegervater und Großvater, der frühere Gutsbesitzer von Königgrätz, Ostpreußen bei Widminnen, Fritz Rathke, im Alter von 73 Jahren. Es trauern um ihn, seine Kinder: Frau Edith Wiele, geb. Rathke nebst Familie. Frau Hedwig Schwohl, geb. Rathke nebst Familie. Frau Irene Maibaum, geb. Rathke nebst Familie. Martha Rathke. Gertrud Rathke, Horst Pubanz. Friedel Rathke nebst Familie. Helmut Rathke nebst Familie

Am 15. März 1955 entschlief in der sowj. bes. Zone, nach kurzem, schwerem Leiden, mein geliebter Mann, unser lieber Vater, Großvater, Bruder, Schwiegervater, Schwager und Onkel, Oberpostinspektor a. D. Karl Hahn, früher Königsberg Pr., im 76. Lebensjahre. In tiefer Trauer, im Namen aller Angehörigen: Lotte Brause, geb. Hahn. Remscheid-Lennep, Rotdornallee 48, I.

Seit zehn Jahren warte ich auf die Heimkehr und ein Lebenszeichen von meinem lieben Mann und teuren Lebenskameraden, Obersteuerinspektor Max Thiel. Er soll bis August 1945 im Kriegsgefangenenlager am Nordbahnhof (Gerichtsgefängnis) gewesen sein. Wer kann mir über sein Schicksal Auskunft geben? Louise Thiel, geb. Wohlfromm. (21a) Heessen bei Hamm, Westf., Hohebrede 9. Früher: Königsberg Pr., Hans-Sagan-Straße 23a

Zum zehnjährigen Gedenken. Am 7. April 1945 starb den Heldentod unser einziger Sohn und Bruder, Armin Schröder, geb. 29.12.1928. Auf dem Dorffriedhof Moxa (Thüringen) wurde er von seinen Kameraden zur letzten Ruhe gebettet. In tiefer Trauer gedenken seiner: Richard Schröder. Ida Schröder, geb. Gehrmann. Renate Schröder. Brigitte Schröder. (14b) Empfingen über Horb a. Neckar. Früher: Königsberg Pr., Henschestraße 23

Heute entschlief nach kurzem Krankenlager, wohlvorbereitet durch die Gnadenmittel unserer heiligen Kirche, unsere herzensgute Mutter, Schwester, Schwägerin und Tante, Margarete Wobbe, geb. Belau, Witwe des Oberamtsrichters Otto Wobbe aus Braunsberg, Ostpreußen, im 70. Lebensjahre. Ihr Leben war Liebe und Güte. In tiefer Trauer: Edith Wobbe, Studienrätin, Stolberg, Rhld. Erwin Wobbe, Pfarrvikar, sowj. bes. Zone. Ruth Wobbe, med.-techn. Ass., Waldhausen bei Schorndorf, Württbg., Waldstetten bei Schwäb. Gmünd, den 4. April 1955

Am 21. Januar 1955 entschlief, fern unserer ostpreußischen Heimat, nach kurzer, schwerer Krankheit, unsere liebe Mutter und Großmutter, Wilhelmine Hurtig, geb. Warlies, geb. 10.04.1881, aus Goldap, Ostpreußen und unsere liebe Schwester, Frieda Hurtig, geb. 13.03.1903. In stiller Trauer: Eva Hurtig. Rosmart, Kreis Altena

Nach einem lagen Leben, gesegnet mit Freud und Leid, entschlief sanft nach kurzer, schwerer Krankheit, fern der geliebten Heimat, am 21. März 1955, im 79. Lebensjahre, unsere innig geliebte, herzensgute, treusorgende Mutter und Schwiegermutter, unser liebes Omchen, unsere Schwägerin, Tante und Großtante, Witwe Martha Achenbach, geb. Boie, früher: Eydtkuhnen/Ostpreußen. In stiller Trauer: Ludwig Achenbach und Frau Liesel, geb. Kühnen. Charlotte Achenbach. Erna Achenbach, geb. Hoffmann und die Enkelkinder Werner, Claus-Dieter, Erhard. Auf dem Heidefriedhof Sülze haben wir sie zur letzten Ruhe gebettet. Kaufbeuren (Allgäu), Eversen, Kreis Celle. Köln-Deutz, im März 1955

Am 4. April 1955 entschlief nach längerer Krankheit unsere liebe Schwester, Schwägerin und Tante, Maria Bogdahn, im 78. Lebensjahre. In tiefer Trauer: Familie Bogdahn und Kaulbars. Früher: Schwengels bei Zinten. Jetzt: Lübeck, Eichholtz, DRK-Bar. 5

Am 22. März 1955 entschlief sanft, nach kurzem Krankenlager, jedoch unerwartet, meine liebe Frau, Tochter, Schwiegertochter, Schwester, Schwägerin, Nichte und Tante, Frieda Sartor, geb. Gudat, früher: Eydtkau, Ostpreußen, im 46. Lebensjahre. Walter Sartor, als Gatte, z. Z. vermisst. Im Namen aller Hinterbliebenen: Karl Gudat und Frau Elisabeth, geb. Lukat. Bahnhof Schilleningken, Kreis Stallupönen. Jetzt: Osnabrück, Neulandstraße 116

Am 2. April 1955 entschlief, nach langem, mit großer Geduld ertragenem Leiden, meine liebe Frau, unsere treusorgende, gute Mutter und Oma, Frau Hedwig Kleefeld, geb. Schmidt, im Alter von 66 Jahren. Robert Kleefeld und Kinder. Jägersheim bei Königsberg Pr. Jetzt: Vogelsdorf über Lütjenburg, Ostholstein

Zum zehnten Male jährt sich der Todestag meines lieben Mannes, unseres lieben, treusorgenden Vaters, Schwiegervaters und Großvaters, des Landwirts Gustav Schwandt, aus Muldau, Kreis Ebenrode, Ostpreußen, der am 15. April 1945, im Alter von 73 Jahren, noch auf dem Treckwagen in Burg/Dithm., Holstein, seine gütigen Augen für immer schloss. Ferner gedenken wir in Liebe und Verehrung meines jüngsten Sohnes, unseres Bruders, Onkels und Schwagers, des Ltn. Hans Schwandt, Revierförsteranwärter, geb. 02.03.1922, vermisst seit Januar 1945, während der Kämpfe um unsere geliebte Heimat. Helene Schwandt, geb. Sodeikat. Georg Schwandt. Margarete Schwandt. A. Singer und Frau Eva, geb. Schwandt, mit Söhnen Rüdiger, Deitrich und Gernot. E. Breyer. Detmold, Falkmannstraße 4. Weilheim, Obb., Steinlestraße 38

Wir bitten um stilles Gedenken an unseren lieben Mann und guten Vater, den prakt. Arzt Dr. med. Joh. Siegfried Jacobi, aus Königsberg Pr., der am 16.04.1945 in Fischhausen, Samland, durch Fliegerangriff umkam. Emmi Jacobi, geb. Brassel, jetzt Berlin-Neukölln, Delbrückstraße 8d. Erwin Jacobi, jetzt Detmold, Elisabethstraße 75. Eva Dumont du Voitel, jetzt Bad Kohlgrub/Obb. Siegfried Jacobi, jetzt Detmold. Margot Krieger, jetzt Schönbeck, Elbe, lutherstraße 50. Charlotte Rohrmoser, jetzt München, Ismaning Großsender. Ruth Witting, jetzt Berlin-Neukölln. Peter Reiner Jacobi, jetzt Berlin-Neukölln. 16 Enkel und 6 Urenkel

Zum Gedenken. Vor zehn Jahren, am 19. April 1945, hat mein lieber Mann und guter Vater, Max Mathews, in den Kämpfen bei Pillau, sein Leben gelassen. In stiller Trauer: Emma Mathews, geb. Bozkowski. Gisela Mathews. Früher: Pagelshof, Kreis Osterode. Jetzt: Kenten-Bergheim/Erft, Erftstraße 23, Bezirk Köln

Zum Gedenken. Seit zehn Jahren ist mein lieber Sohn, Uffz. Werner Napiwotzki, aus Schippenbeil, Ostpreußen, vermisst. In tiefer Trauer: Emil Napiwotzki, als Vater. Marianne, sein Töchterchen. Bruder Hans und Familie. Berlin SW 68, Legiendamm 34

Fern der unvergessenen Heimat entschlief nach Gottes unerforschlichem Ratschluss meine geliebte Frau, unsere treusorgende Mutter, Großmutter und Tochter, Freda von Negenborn-Loyden, geb. Gräfin von Schwerin, am 30. März 1955. Hans Werner von Negenborn-Loyden. Ehrentraut von der Decken, geb. von Negenborn. Herwart von der Decken. Christa Heyden, geb. von Negenborn. Wilhelm Heyden. Renate von Negenborn. Freda von Negenborn. Karin Elisabeth von Negenborn. Freda Gräfin von Schwerin, geb. von Bethmann-Hollweg und drei Enkel. Loyden bei Bartenstein, Ostpreußen. Jetzt: Kaiserslautern, Am Specht 5. Die Trauerfeier hat im engsten Familienkreis stattgefunden.

Zum zehnjährigen Gedenken. Am 17. April 1945 verstarb auf dem Hauptverbandsplatz Lochstädt bei Pillau, nach einer schweren Verwundung, mein über alles geliebter Mann, unser treusorgender Vater, Karl May, Bez.-Oberwachtmstr. d. Gend., geb. 26.03.1899. Gleichzeitig gedenken wir meines lieben Sohnes und Bruders, Siegfried, geb. 12.10.1925, der am 13. März in Nettuno, Italien, als Fallschirmjäger, gefallen ist. Wer weiß etwas über ihr Schicksal? In stillem Gedenken: Marta May, geb. Stadie. Dorothea Fuchs, geb. May, nebst Gatten. Hansgeorg und Hartmut. Kruglanken, Kreis Angerburg. Jetzt: Herzogsweiler, Kreis Freudenstadt, Württemburg-Hohenzollern.

Am 18. April 1955 jährt sich zum zehnten Male der Todestag meines lieben Mannes, unseren guten Vaters, Schwieger- und Großvaters, des Schmiedemeisters Franz Müller, gestorben auf der Flucht 1945. Auguste Müller, geb. Loleit und kinder. Kiesdorf, Kreis Schloßberg (Ußpiaunen), Kreis Pillkallen, Ostpreußen. Jetzt: Hannover-Döhren, Heveliusstraße 5

Nach elfjährigem, vergeblichem Warten gedenke ich meines lieben Sohnes und guten Bruders, des Stabsgefreiten Siegfried Strukert, geb. am 10.01.1910, vermisst seit 1944 in Russland. Wer weiß Näheres über sein Schicksal? In stiller Wehmut: Frau Elisabeth Strukert, geb. Wormuth. Bruder: Werner und alle Angehörigen. Königsberg Pr., Sackheimer Mittelstraße 7. Jetzt: Wachtendonk, Kreis Geldern, Mühlenstraße 6

Vor zehn Jahren, am 8. April 1945, fiel in Königsberg Pr. bei unserer Wohnung mein lieber Mann, mein lieber Vater, Obergerichtsvollzieher Max Reichwaldt, im Alter von 54 Jahren. Ihm folgte, 15 Jahre alt, am 13. Dezember 1945, nach Unglücksfall im besetzten Königsberg, unser lieber Sohn und Bruder, Oberschüler Gerd-Ulrich Reichwaldt, in Gottes Ewigkeit. Wir werden unsern guten Papa und unsern Gerd nie vergessen. Frau Lina Reichwaldt, geb. Koloska. Regierungsrat Heinz Reichwaldt mit Frau Erna und Heinz-Peter. Königsberg Pr., Claaßstraße 23. Jetzt: Langenhagen bei Hannover, Am Eichenkamp 1

Warum trifft der Blitz die Eiche, die stark? Warum nicht Bäume mit morschem Mark? Warum stirbt, wer gerne zum Leben bereit? Warum lebt noch lang, wer dem Tod geweiht? Frage und Klage wird in mir stumm; Gottes Wille kennt kein Warum! Am 20. April 1955 jährt sich zum zehnten Male der Tag, an dem mein unvergesslicher, lieber Mann, unser herzensguter Papi, Stabsintendant der Luftwaffe, Gustav Lörzer, bei Berlin den Heldentod fand. Wir gedenken seiner in Liebe und Dankbarkeit. Frau Martha Lörzer, geb. Borchert, und Kinder: Joachim, Ulrich, Reinhard, Dorothea und Edda. Neuhausen- Tiergarten bei Königsberg Pr., Lerchenweg 7. Jetzt: Lübeck, Szieringhorster Straße 29

Am 6. März 1955 jährte sich zum zehnten Male der Tag, an dem wir unseren geliebten, unvergessenen Sohn und Bruder, Werner Karrich, geb. 11.10.1927, Schüler der Bessel-Oberschule, Königsberg Pr., in Königsberg zum letzten Male gesprochen haben. Er war am 09.04.1945, Tag der Übergabe, gesund und wird seitdem vermisst. Werner Karrich war Pionier der 1. bzw. 2. Komp. Festungspionierbat. Königsberg, Feldpostnr. 36 100 AT. Wer kann über sein Schicksal Auskunft geben? In stiller Trauer: Robert Karrich, Reg.-Insp. Charlotte Karrich, geb. Schroeder. Hans-Joachim Karrich, Dipl.-Volkswirt, und Frau, nebst allen Angehörigen. Königsberg Pr., Straße der SA 18a. Jetzt: Stuttgart-Feuerbach, Helmstettstraße 5

Am 20. März 1955 entschlief, nach kurzer, schwerer Krankheit in Rostken, Kreis Lyck, mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder und Schwager, der frühere Land- und Gastwirt Karl Konietzko, Kleszöwen, Kreis Treuburg, Ostpreußen, im Alter von 76 Jahren. In stiller Trauer: Auguste Konietzko, geb. Stanko, Otto Konietzko, Paul Konietzko, Rosten, Kreis Lyck. Alfred Konietzko, F ort Bragy, USA. Eduard Konietzko und Frau Herta, geb. Schwanenberg, Bremerhaven. Gustav Heitmann und Frau Helene, geb. Konietzko, Astrid und Brigitte, als Enkelkinder und alle Anverwandten. Offelten 43, Kreis Lübbecke, Westf.

Fern seiner geliebten und nie vergessenen ostpreußischen Heimat, ist plötzlich und unerwartet infolge Herzschlag, am 15. März 1955, mein lieber Mann, unser herzensguter Vater, Schwiegervater, Großvater, Schwager und Onkel, Bauer Anton Battki, im 79. Lebensjahre, von uns gegangen. Er folgte seinem einzigen Sohn Otto Battki, gefallen am 14. Juni 1944, in die Ewigkeit. Sein sehnlichster Wunsch, seine geliebte Heimat noch einmal wiederzusehen, ging nicht mehr in Erfüllung. In tiefer Trauer: Maria Battki, geb. Hoppe. Maria Beckmann, geb. Battki. Klara Beckmann, geb. Battki. Otto Beckmann. Angelika Friese, geb. Battki. Karl Friese, in Russland vermiist und drei Enkelkinder. Klackendorf bei Bischofstein, Kreis Rößel, Ostpreußen. Jetzt: Langförden, Kreis Vechta in Oldenburg

Zum Gedenken. Am 6. April 1945 starb an den Folgen seiner Verwundung auf einem Lazarettschiff, mein lieber Mann, unser herzensguter Vater, der Studienrat Eugen Doehring, geb. 09.01.1894, Batterieführer beim Volkssturm, Königsber Pr. Er wurde in Swinemünde beigesetzt. In inniger Liebe gedenken wir seiner. Irene Doehring, geb. Schwarzkopf. Helga Doehring. Felicitas Foerster, geb. Doehring. Gisela Pallus, geb. Doehring und Angelika. Königsberg Pr., Tiergartenstraße 25. Jetzt: Göttingen, Düsterer Eichenweg 35

In der Blüte der Jugend, in der Fülle der Kraft, hat Dich die Feindeskugel dahingerafft. In tiefer Trauer gedenken wir unseres einzigen, unvergesslichen Sohnes und Bruders, Uffz. Helmut Kerkau, geb. 20.10.1920, gefallen 19.04.1945 in Pillau. Die untröstlichen Eltern: Paul Kerkau und Frau Emma, geb. Skrebutat. Edith Kerkau. Gerda Podßus, geb. Kerkau. Horst Podßus. Staggen, Kreis Tilsit-Ragnit. Jetzt: Hamburg-Bahrenfeld, Dammweg 73

Wir konnten Euch nicht sterben sehn, auch nicht an Eurem Grabe stehn. Zur zehnten Wiederkehr des Jahrestages unserer Vertreibung, 14.04.1945, gedenken wir in ungestillter Sehnsucht unserer lieben Heimat und in stiller Wehmut unserer Lieben, die dort den Tod fanden. Stellmachermeister Franz Jäckel, Fischhausen, gestorben 24. Mai 1945 in Klein-Dirschkeim, Samland; Schneidermeister Adolf Jäkel, Neuhäuser, gestorben 27. Mai 1945 in Fischhausen; Johanna Jäkel, Fischhausen, gestorben im November 1945 ebenda. Wir gedenken ihrer in Liebe und Dankbarkeit. Im Namen aller Angehörigen: Martha Hömke, geb. Holstein. Germau, Samland. Jetzt: Niederbieber über Neuwied am Rhein, Am Brunnen 3

Unseren lieben Eltern zum Gedenken. Kaufmann Georg Kühl, geb. 22.09.1871 in Osterode, Ostpreußen, gestorben 08.05.1945 in Königsberg Pr., an Hungertyphus; Marta Kühl, geb. Boettcher, geb. 14.05.1874. Über ihr Schicksal ist uns leider nichts bekannt. Wir gedenken unserer beiden Lieben in stiller Wehmut: Egon Kühl und Frau Ruth, geb. Ebert. Königsberg Pr., Hans-Sagan-Straße 46. Jetzt: Hamburg 33, Habichtsweg 6 III

Nach einem schweren Herzleiden erlöste Gott meinen lieben Mann, unseren fürsorglichen Vater, unseren lieben Schwieger- und Großvater, den Zahnarzt Bruno Meyer, im vollendeten 65. Lebensjahre. Sein Leben war erfüllt von Arbeit und Streben. 25 Jahre wirkte er beruflich in Rastenburg, Ostpreußen, und hing mit großer Liebe an seiner ostpreußischen Heimat. In tiefer Trauer: Frida Meyer, geb. Koeppen. Klaus-Peter Meyer und Frau Gisela, geb. Fieser, Celle. Werner Meyer und Frau Dorothea, geb. Stritzel, Ludwigshafen am Rhein. Friedrich Zang und Frau Lore, geb. Meyer, Celle und 4 Enkelkinder. Schulenberg, Leine, Hauptstraße 60, den 21. März 1955. Früher: Rastenburg, Ostpreußen

Du kamst, du gingst mit leiser Spur, ein flücht’ger Gast im Erdenland. Woher? Wohin? Wir wissen nur: aus Gottes Hand, in Gottes Hand. Wir gedenken in Liebe und Dankbarkeit unseres tapferen, ältesten Sohnes und Bruders Dieter Schulz, ROB. In einer schw. Mot. Artl.-Einheit, der am 23. März 1955, vor 10 Jahren, erst 18jährig, seine Treue für uns und seine ostpreußische Heimat in Pillau mit seinem Herzblut besiegelte. In stiller Trauer, ihn niemals vergessend: Lehrer Arthur Schulz und Frau. Ulrich und Lothar. Bischofsburg, Ostpreußen, Markt 10, II., Jetzt: Kiel, Hofholzallee 58, I.

Vor zehn Jahren, am 11. April 1945, rissen die Russen mir meinen lieben Mann, unseren guten, treusorgenden Vater und Opa, den Fleischermeister Robert Albien, Königsberg Pr., Weidendamm 8, von meiner Seiter, und ich habe nie mehr etwas von ihm gehört. Wer weiß etwas von ihm? Gleichzeitig gedenken wir meines lieben Mannes, guten Papis, Schwiegersohnes und Schwagers, Leutnant Rudolf Vogel, geb. 25.01.1914 Königsberg Pr., Cranzer Allee 143, gefallen in Russland 1945. Im August 1952 starb ganz unerwartet, mein lieber Mann und guter Vati, Schwiegersohn und Schwager, Kaufmann Richard Horstmann, geb. 25.01.1898, Allenstein, Ostprueßen, Kleeberger Straße 22. In treuem Gedenken: Anna Albien, verw. Schippel, geb. Schewski. Ing. Joh. Schippel und Familie, Hofheim, Taunus, Hattersheimer Straße 28. Gretel Schippel. Elly Vogel, geb. Albien, und Kinder. Erna Horstmann, geb. Albien. Horst, Peter Jürgen und Klaus Michael als Söhne. Berlin-Steglitz, Birkbuschstraße 36 B

Am 24. März 1955 entschlief sanft, nach kurzem, schwerem Leiden, fern der Heimat, mein geliebter Mann, mein lieber Vater, Schwiegervater, Großvater, Schwager und Onkel, der Ziegeleibesitzer Gustav Erdmann, früher: Kl.-Lenkuk, Kreis Lötzen, kurz vor Vollendung seines 76. Lebensjahres. In stiller Trauer: Lina Erdmann, geb. Trutinat. Ilse Schmeichel, geb. Erdmann. Ida Trutinat, sowjetisch besetzte Zone. Gerhard Schmeichel, Kreuztal, Westf. Margarete Schmeichel. Meta Packhäuser, geb. Trutinat. Familie Schulz, Braam, Westf. Der Entschlafene hat in der sowjetisch besetzten Zone seine letzte Ruhestätte gefunden.

Unser geliebter Vater, Schwiegervater, Groß- und Urgroßvater, der Schneidermeister Friedrich Noetzel, aus Braunsberg, Ostpreußen, Poststraße 21, ist am 15. März 1955, im Alter von fast 86 Jahren verstorben und in Belg, Kreis Zell-Mosel, beerdigt worden. Wir gedenken zugleich unserer guten Mutter, Berta Noetzel, geb. Fischer, die im Alter von 80 Jahren, am 6. August 1952 in Hamweddel, Kreis Rendsburg, verstarb und in Rendsburg ihre letzte Ruhestatt fand. Im Namen aller Hinterbliebenen: Erich Noetzel, Lehrer in Belg. Erna Lambek, geb. Noetzel, in Rendsburg, Hoheluft 8

Am 17. März 1955, nahm Gott, der Herr, meinen lieben, treusorgenden Mann, unseren lieben Vater, Schwiegervater und unseren lieben Opa, Max Dannenberg, Landwirt und ehemaliger Bürgermeister von Oberschwalben, Ostpreußen, im Alter von 77 Jahren zu sich in sein ewiges Reich. Nie an die Rückkehr in die Heimat zweifelnd, sehnte er sich mit allen Fasern seines Herzens nach der väterlichen Scholle. Er folgte seinen beiden im Kriege gefallenen Söhnen. In tiefer Trauer: Antonie Dannenberg. Richard Dannenberg und Familie. Erna Petroschka, geb. Dannenberg. Bruno Petroschka. Marianne, Ute, Horst, als Enkel. Oberschwalben, Ostpreußen. Jetzt: Braunhausen, den 17. März 1955, Kreis Brilon