Ostpreußenblatt April 1952, Folge 12

Entschuldigung, wie Ihr wahrscheinlich schon festgestellt habt, war die letzte Sendung Folge 11. Nicht wie von mir fälschlicherweise im Betreff angegeben Folge 10. Heute habe ich also Folge 10, 11 und 12 gesendet (April komplett)

Folge 12 vom 25.04.1952

Heute Abend entschlief sanft nach kurzer Krankheit mein lieber Mann, unser gutes Väterchen, Großvater, Schwager und Onkel, Herr Alfred Töpfer, Fabrikbesitzer in Insterburg, im 77. Lebensjahre. In tiefer Trauer: Martha Töpfer, geb. Spornhauer. Vilma Wellhausen, geb. Töpfer. Hilde Uhlig, geb. Töpfer, sowj. bes. Zone. Ilse Töpfer. Rudi Töpfer. Alfred Uhlig. Dorothea Töpfer, geb. Niedziela. Hans-Wolf, Heidi und Elisabeth als Enkelkinder

Einbeck, den 9. April 1952, Bürgermeisterwall 8. Früher Insterburg, Ostpreußen. Nach jahrelangem in Geduld ertragenem Leiden, verstarb heute um 14.30 Uhr mein treuer Lebensgefährte, unser Bruder, Schwager und Onkel, der Lehrer i. R. Franz Schmidtke im Alter von 70 Jahren. Er folgte unserem im Osten gefallenen, einzigen Sohne. In tiefer Trauer im Namen aller Angehörigen. Margarete Schmidtke.

Am 29. März 1952 ist nach kurzer, schwerer Krankheit mein lieber Mann, mein guter, treusorgender Vater, unser lieber Bruder, Schwager und Onkel, fern seiner geliebten Heimat, der Bäckermeister Max Seidenberg aus Rauterskirch, Kreis Elchniederung im Alter von 53 Jahren gestorben. Im Namen aller Angehörigen in tiefem Schmerz: Hilda Seidenberg, geb. Behlau. Margit Seidenberg als Tochter. Rauterskirch, Kreis Elchniederung, Ostpreußen

Fern seiner geliebten Heimat, entschlief sanft und unerwartet am 10. April 1952 mein lieber Mann, unser treusorgender Vater und Großvater, Bäckermeister Otto Schergaut im Alter von 69 Jahren. Im Namen der Hinterbliebenen in stiller Trauer: Margarete Schergaut, geb. Werning. Goldbach, Ostpreußen

Am 7. April 1952 verschied unerwartet nach kurzem Krankenlager im 77. Lebensjahr mein herzensguter Mann, unser treusorgender Vater, Großvater und Schwiegervater, der Stadtoberinspektor i. R. Paul Rogowsky aus Königsberg. In tiefer Trauer: Charlotte Rogowsky, geb. Brandt. Werner Rogowsky und Familie. Dipl.-Ing. Horst Rogowsky, in Triest vermisst. Liselotte Rogowsky, geb. Gollin und Söhnchen.

Am 30. April 1952 jährt sich zum fünften Male der Todestag meines lieben Mannes und Vaters, Ernst Kull aus Königsberg. In stillem Gedenken: Anna Kull, geb. Faust

Fern ihrer geliebten Heimat, verschied am 4. April 1952 nach langer, schwerer Krankheit im Friedensheim in Haan (Rhld.) die Lehrerin i. R. Fräulein Konstanze Bludau, Königsberg. Sie ist in Aprath-Oberdüssel beigesetzt. Allen ihren Kollegen, Freunden, Bekannten, ehemaligen Schülerinnen und Schülern hiermit zur Kenntnis. In tiefer Trauer und dankbarem Gedenken: Frau Johanna Rockel, als langjährige Pflegerin

Am 29. März 1952 entschlief sanft kurz vor ihrem 75. Geburtstag unsere liebe Mutter und Schwiegermutter, Frau Eugenie Baruth, geb. Pempa, Fischhausen, Ostpreußen. Im Namen aller Angehörigen: Frau Irma Westphal, geb. Baruth. Friedrich Westphal, Vermessungsinspektor

Am 12. März 1952 entschlief sanft im 86. Lebensjahre mein geliebtes, gutes Muttchen, die verwitwete Apothekenbesitzerin Frau Elise Reichwald, geb. Berg aus Königsberg, Ostpreußen. In tiefem Schmerz: Grete Meyer, geb. Reichwald. Dr. Richard Meyer, Studienrat. Wolf Dietrich Meyer, Enkel. Franz Berg als Bruder, Studiendirektor i. R.

Plötzlich und unerwartet entschlief nach kurzer, schwerer Krankheit mein liebes Frauchen, unsere liebe Tochter, Schwester und Nichte, Lieselotte Kerst, geb. Werner, im blühenden Alter von 34 Jahren. In tiefer Trauer: Karl Kerst. Ernst Werner und Frau. Christel Werner. Dora Werner. Hans Joachim Werner und Verlobte Dora-Thea Jöns. Bruno Danverdt und Frau. Neuendorf-Friedheim, Kreis Pr.-Holland, Ostpreußen

Am 7. März 1952 entschlief nach langer, schwerer Krankheit, fern unserer geliebten Heimat, meine geliebte Frau, unsere herzlich sorgende Mutter, Schwiegermutter und Großmutter, Anna von Schwichow, geb. Buhrke. 14 Tage vor ihrem 66. Geburtstag. Wir haben sie still in Großbottwar, Kreis Ludwigsburg begraben. In stiller Trauer im Namen aller Angehörigen: Fritz von Schwichow, Tischlermeister. Früher Neuhausen, Ostpreußen

Am 25. April 1952 jährt sich der Tag zum siebenten Male, an dem meine geliebte, älteste Tochter, Evamaria Wieczorek, geb. 13.11.1926 in Gr.-Schiemanen, Kreis Ortelsburg, bei einem Bombenangriff auf Salzburg (Österreich) ihr blühendes Leben hingeben musste. Ihrer in stiller Trauer gedenken: Clara Wieczorek, geb. Böttger. Gerhard Wieczorek. Ursula Wieczorek. Helga Wieczorek

Am 28. März 1952 verstarb kurz vor ihrem vollendeten 68. Lebensjahr, fern der geliebten, ostpreußischen Heimat, meine Frau Minna Weihe, geb. Kurlensky. Franz Weihe und Angehörige. Insterburg, Wiechertstraße 16

Ich weiß, dass mein Erlöser lebt. Im Herzen den innigsten Wunsch, in der Heimat die letzte Ruhestätte zu haben, entschlief sanft am 13. März 1952 unsere treusorgende, liebe Mutter, Schwieger- und Großmutter und sehr liebevolle, fürsorgliche Pflegemutter, Henriette Plauschinn, geb. Perkau aus Tilsit, Schlageterstraße 45, im Alter von 85 Jahren. In der Mittelzone mussten wir sie nun, nach einem Leben voller Mühe, Sorge, Liebe und Arbeit für uns, der Erde übergeben. In tiefster Dankbarkeit und Liebe trauern: Mia Perkowski. Gretel Jaksztat. Hans-Dieter Jaksztat. Ewald Jaksztat. Klaus-Wolfgang Jaksztat. Doris-Ursula Jaksztat. Eva-Maria Rutkat. Siegfried-Herbert Lettko und alle, die sie lieb hatten. Königsberg, Lawsker Allee 101

Am 25. März 1952 entschlief meine liebe Frau, Marie Böhm, geb. Pusch im 72. Lebensjahre. Hermann Böhm und Kinder. Legden, Kreis Königsberg

Am 29. April 1948 starb nach dreijähriger Gefangenschaft in Kemerowo (Sibirien) unsere einzige, über alles geliebte, hoffnungsvolle Tochter, Elsa May, geb. 29.09.1927. Ihrer in stiller Trauer gedenkend, die untröstlichen Eltern: Hermann May und Frau Charlotte, geb. Lohrenz. Alt-Gützendorf, Kreis Wehlau, Ostpreußen

Nach langem, geduldig, ertragenem Leiden, starb heute früh mein innig geliebter Mann, bester Schwiegervater, Bruder und Schwager, Victor Lingk-Gallehnen, Ostpreußen, im Alter von 66 Jahren, gestärkt durch die Gnadenmittel unserer hl. Kirche. Er war einer der treuesten Söhne seiner ostpreußischen Heimat. Im Namen aller Hinterbliebenen: Maria Lingk, geb. Ammon

Am Sonnabend, dem 15. März 1952 erlöste Gott meinen geliebten, unvergesslichen Mann, unseren treuesten, liebevollen, guten Vater, Dipl.-Ing. Wilhelm Hassenstein, Oberregierungsrat und Mitglied des Reichspatentamtes Berlin, Inhaber der Rettungsmed. a. B., des Eisernen Kreuzes II. Kl. 1914/18 des Schlesischen Adlers, des Kreigserdienstkreuzes 1914/18, und der Dienstauszeichnung für 40 Jahre als Reichsbeamter, on seinem schweren, mit unendlicher Geduld und stiller, ergebener Bescheidenheit getragenen Leiden. - In treuem Pflichtbewusstsein und mit größtem Verantwortungsgefühl, diente er seinem Beruf. Sein Leben war Treue, sein ganzes Denken galt den Seinen. Ihm folgte drei Wochen später nach schwerer Krankheit mein lieber, letzter Bruder, unser guter Onkel, Herr Arno Gesecus, Berlin. In tiefer Trauer: Erna Hassenstein, geb. Gesecus. Waltraut, Sieghild, Ursula.

Das Haupt unserer Familie, mein liebster Mann, unser geliebter und verehrter, immer gütiger und hochherziger Vater und Ovati, Hauptlehrer und Kantor i. R. in Alt-Ukta, Kreis Sensburg, bis 01.04.1932, Ludwig Randzio, geb. 01.01.1870, gest. 21.03.1952, ist nach kurzem Krankenlager in den ewigen Frieden eingegangen. Sein Kampf um unser Ostpreußenland wird unvergessen bleiben. Der Tod nahm ihm die Feder aus der Hand; bis in seine letzten Tage hinein bewegte ihn die Sorge um die verlorene Heimat. Wir werden sein Werk fortsetzen. Und wir danken Gott für allen Segen, der durch sein gnadenvolles, reiches und langes Leben auf uns gekommen ist. Lydia Randzio, geb. Klimmeck. Ida-Martha Beckmann, geb. Randzio. Dipl-Hdl. Reinhold Randzio und Frau Charlotte. Ing. Willi Randzio und Frau Toni. Enkelkinder und Verwandte

Meine Zeit steht in Deinen Händen. Am 1. März 1952 ist nach kurzer, schmerzensreichem Krankenlager, unser innig geliebter, einziger Sohn, Bruder und Neffe, Erhard Rädel, im blühenden Alter von 22 Jahren heimgegangen. In tiefem Leid: Erich Rädel. Emma Rädel, geb. Rudzio. Edeltraut und Helga als Geschwister und Anverwandt. Königsber, Alter Garten 24 - 25

Am 1. Mai 1952 jährt sich zum zweiten Male der Todestag meines über alles geliebten Mannes Ernst Panzig im 57. Lebensjahre. Er war mein treuer Lebenskamerad in Glück und Leid. Seiner in stiller Trauer gedenkend im Namen aller Angehörigen. Anna Panzig, geb. Mehling. Tilsit, Luisenallee 5

Am 2. April 1952 entschlief nach schwerem, mit großer Geduld ertragenem Leiden, mein lieber, unvergesslicher Mann, mein guter, treusorgender Vater, unser Bruder, Onkel und Vetter, Vermessungsinspektor a. D. Friedrich Migge im 65. Lebensjahr. In tiefer Trauer: Frieda Migge, geb. Ehnimo. Hertha Migge und Verwandte. Königsberg, Hermann-Allee 4a

Zum Gedenken! Am 21. April 1949 starb in Hannover mein guter Mann und treusorgender Vater, Kaufmann Ernst Rehm im Alter von 55 Jahren. Im Namen aller Angehörigen: M. Rehm und Sohn Bernhard. Früher Königsberg, Hindenburgstraße 55

Am 22. April 1952 jährte sich zum neunzigsten Male der Geburtstag unseres unvergesslichen Vaters, Großvaters und Urgroßvaters, Carl Ludwig Bocksnick, Lehrer in Dmussen: I. R. Lyck, Bismarckstraße 41, geb. 22.04.1862, gest. am 8. November 1944 in Ostpreußen.
Bei dieser Gelegenheit gedenken wir mit ganz besonderer Liebe unserer durch die Kriegs- und Nachkriegsereignisse dahingegangenen nächsten Angehörigen: Olga Bicksnick, Lyck, gestorben 01.06.1945 in Sonderburg (Dänemark). Karl Bocksnick, Bartenstein, gestorben September 1945 in Sachsenhausen. Elfriede Karsten, geb. Bocksnick, Dünen, verschollen seit 1945. Ernst Karsten, Lehrer in Dünen, Kreis Johannisburg, gestorben Frühjahr 1946 in Russland. Max Bylda, Hauptlehrer in Drigelsdorf, gefallen Februar 1943 in Russland. Albert Kuhrau, Oberschullehrer a. D. in Bartenstein, gestorben 1947 in Neusalza-Spremberg. Anna Kuhrau, Kreuzburg, seit 1945 vermisst. Sie alle bleiben mit der geliebten Heimat unvergessen.
Hedwig Kuhrau, geb. Bocksnick, Bartenstein, Heidelberg, Grahamstraße 16. Frieda Bocksnick, geb. Lemke, Bartenstein, Bremen, Busestraße 14. Gertrud Bylda, geb. Bocksnick, Drigelsdor, Lampertheim (Hessen), Römerstraße 38. Paul Bocksnick, Drigelsdorf, Büdelsdorf-Rendsburg, Neue Dorfstraße 42. Christa Karsten und Geschwister, Dünen, Heidelberg, Grahamstraße 16. Herta Riemke, geb. Bocksnick, Alt-Dollstädt, Wesselburgen, Schülperstraße 11

Zum Gedenken! Zum siebenten Male jährt sich der Todestag unseres geliebten Sohnes, unseres einzigen Bruders, des Masch.-Ob.-Gefr. Gerhard Matschuck, geb. am 14.06.1925. Er fiel am 30. April 1945 in südamerikanischen Gewässern. In stillem Gedenken im Namen aller Angehörigen. Familie Otto Matschuck, Wehlau, Ostpreußen, Klosterplatz 4

Fern der geliebten Heimat verstarb am 11. April 1952 in Pegau (Sachsen) mein lieber Bruder, Schwager und Onkel, der Bauer Johann Krauledat aus Malissen, Kreis Stallupönen im 69. Lebensjahre. Ferner gedenken wir unserer Toten. Es starben auf der Flucht 1945 vor Erschöpfung oder durch Feindeinwirkung meine lieben Schwestern, Fräulein Anna Krauledat aus Malissen im 51. Lebensjahre; Frau Helene Reiner, geb. Krauledat aus Gallkehmen, im 50. Lebensjahre; mein Schwager, der Bauer Mathes Reiner aus Gallkehmen, im 63. Lebensjahre; Frau Marie Olschewski aus Wenzlowischken. In tiefem Schmerz im Namen aller Angehörigen: Frau Maria Schleicher, geb. Krauledat, früher Eydtkuhen. Jetzt Lütjenburg (Ostholstein), Neverstorfer Straße 12

Nach schwerem und mit sehr großer Geduld getragenem Leiden, welches er sich in russischer Kriegsgefangenschaft zuzog, starb am 18. Januar 1952 in Berchtesgaden mein lieber guter Bruder, Schwager und Onkel, Paul Käding, geb. 30.06.1911. Er folgte meinen unvergesslichen lieben Angehörigen, meinem Bruder, Herbert Käding, gefallen 17.10.1943 in Italien; meiner Mutter, Berta Käding, geb. Herbst, gestorben 26.01.1946 in Pr.-Eylau; mein Vater, Gustav Käding, wird seit Einzug der Russen in Königsberg vermisst. Im Namen aller Angehörigen in stiller Trauer: Elsbeth Rufenbach, geb. Käding. Erich Hufenbach. Eberhard Hufenbach. Königsberg, Hippelstraße 1/II. Jetzt 2252 Regent A. N. D. G., Montreal P.Q. Canada

Mein lieber, herzensguter Vater, Ernst Küssner, geb. 08.10.1879 ist nach schwerem Leiden am 5. April 1952 sanft entschlafen. Er folgte meiner unvergesslichen Mutter, Elise Küssner, geb. Neumann, geb. 31.01.1881, gestorben 18.02.1949 in die Ewigkeit. Beide haben ihre Ruhestätte in Böel, Kreis Schleswig. In stiller Trauer: Christa Küssner. Gr.-Lindenau, Ostpreußen.

Am 27. März 1952 entschlief sanft und gottergeben unser geliebter Vater, Schwieger- und Großvater, Post-Betriebsassistent i. R. Anton Gross aus Heilsberg, Ostpreußen, kurz vor der Vollendung seines 80. Lebensjahres. Er folgte unserer lieben Mutter, Berta Gross, geb. Wein in die Ewigkeit. In tiefer Trauer: Familie Hans Schink. Berta Klaus, geb. Gross. Bruno Gross und Frau. Familie Kurt Gross

Fern der lieben Heimat, starb am 6. März 1952, nach schwerem Leiden, mein lieber Mann, unser lieber Vater und Schwiegervater, Stellwerksmeister i. R. Ernst Sagowski, Insterburg-Gerdauen im 71. Lebensjahr. Er folgte seiner Tochter, Lotte Knorr, geb. Sagowski, gest. am 1. Juni 1950 in Brandenburg a. H., im 47. Lebensjahr; seinem Schwiegersohn, Albert Knorr, gest. am 16. Oktober 1945 in Brandenburg a. H. im 45. Lebensjahr; seinem Schwiegersohn, Oberleutnant Karl Grabow, gefallen am 26. Mai 1945 in Pillau, Ostpreußen, im 37. Lebensjahr, früher Ortelsburg. Im Namen der Hinterbliebenen. Frau Helene Sagowski

Fern seiner geliebten, ostpreußischen Heimat, entschlief am 12. April 1952 nach kurzem, schwerem Leiden, mein lieber Vater, Schwiegervater und Großvater, Bruder, Schwager und Onkel, der Landwirt Franz Becker aus Petershausen, Kreis Schloßberg, Ostpreußen, im 83. Lebensjahr. Er folgte seiner lieben Frau, unserer guten Mama, Emma Becker, geb. Hardt, gestorben 19.08.1949 in Bremerhaen, uns seinem Sohn Herbert, gefallen am 30. September 1944 in Litauen, in die Ewigkeit. In Liebe gedenken wir ihrer: Kurt Becker. Eva Becker, geb. Schweissing. Hans-Georg Becker, als Enkel, Einum 1 bei Hildesheim. Frida Becker, geb. Platzeck und 9 Enkel, im poln. Bes. Ostpreußen

Am 22. März 1952 erlöste Gott von seinem langen, schweren Leiden meinen lieben Mann, meinen, lieben Bruder, unseren Schwager und Onkel, Reg.-Inspektor i. R. Richard Lampe aus Lötzen, Ostpreußen, im Alter von 68 Jahren. In tiefer Trauer: Marie Lampe, geb. Neubert. Ernst Lampe

Am 2. April 1952 ist mein geliebter Mann, unser guter Bruder, Schwager, Onkel und Vetter, der Landwirt und Besitzer der Mühle Bahnan, Kreis Heiligenbeil, Benno Patschke im 63. Lebensjahre für immer von uns gegangen. In tiefem Leid: Frieda Patschke, geb. Stolt

Am 5. April 1952 erhielten wir die traurige Nachricht, dass am 21. November 1945 in Frankfurt (Oder) mein lieber Schwager und Onkel, Reg.-Bauinspektor Otto Steputat aus Pr.-Holland im 40. Lebensjahr verstorben ist. Ferner verstarb am 13. November 1950 meine liebe, gute Schwiegermutter und Oma, Witwe Frau Johanna Steputat, geb. Krüger aus Neuhäuser im 72. Lebensjahr. In stiller Trauer: Baumeister Fritz Steputat, vermisst seit 28.01.1944. Elisabeth Steputat, geb. Klein. Marianne und Hans-Ulrich. Königsberg-Maraunenhof, Drumannstraße 7

Am 2. Mai 1952 jährt sich zum siebenten Male der Todestag meines lieben, treusorgenden Mannes, des Vaters seines im Osten vermissten Sohnes, unseres lieben Bruders, Onkels, Schwagers, des prakt. Arztes Dr. med. Max Boettger aus Schwalbental, Kreis Insterburg. Er starb im Alter on 65 Jahren, fern der Heimat im Internierungslager in Kopenhagen. Die Todeserklärung meines lieben einzigen Sohnes, des Stabsarztes Hans Boettger erfolgte im Februar 1952. In treuester Pflichterfüllung setzte er sein Leben ein und wird vermisst seit dem 14. Februar 1943 bei den Kämpfen in Boldyrewka bei Rostow. In stillem Gedenken: Marta Boettger

Am 7. April 1952 ist mein lieber Mann, unser guter Vater, Wilhelm Goldbeck, Baumeister in Gumbinnen, Ostenburg und Quelle, geb. am 10.03.1884, nach schwerer Krankheit heimgegangen. Trotz harter Schicksalsschläge ungebrochen und tätig bis zum letzten Tage, hat er den Erfolg seines hier begonnenen Wiederaufbauwerkes nicht erleben dürfen. In Dankbarkeit erfüllen wir seinen letzten Wunsch, sein Unternehmen in seinem Sinne weiterzuentwickeln. Martha Goldbeck, geb. Wölbing. Dietrich Goldbeck, Dipl.-Ing. Lore-Marie Reuter, geb. Goldbeck. Gumbinnen, Prof.-Müller-Str. 3

Am 3. März 1952 entschlief, fern der lieben Heimat, im Alter von 70 Jahren, mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwieger- und Großvater, Bruder, Schwager und Onkel, der Tischler Hermann Vogelgesang, Brittanien, Ostpreußen, Kreis Elchniederung. In tiefer Trauer: Klara Vogelgesang, geb. Markschat, sowj. bes. Zone. Hedwig Karras, geb. Vogelgesang. Willi Vogelgesang, vermisst. Alfred Vogelgesang und Frau, sowj. bes. Zone. Heinz Vogelgesang und Frau. Herbert Vogelgesang, sechs Enkelkinder und alle Angehörigen

Mein geliebter Mann, unser guter Vater und Schwiegervater, August-Karl Fouquet hat nach kurz vollendetem 78. Lebensjahr am 29. Februar 1952 in Hildesheim seine letzte Ruhestätte gefunden. In tiefer Trauer: Karoline Fouquet, geb. Böhm. Lisbeth Fouquet, Gewerbeoberlehrerin. Rechtsanwalt Egon Fouquet und Frau Gerty Fouquet. Königsberg, Hans-Sagan-Straße 78

Im April - Mai jährt sich zum siebenten Male der Todestag meines lieben Mannes, unseres herzensguten Vaters, Bruders, Schwagers und Onkels, des Obersteuerinspektors Otto Meyke, Oberleutnant der Res. Er fiel bei den letzten Kämpfen um Berlin-Spandau. In stiller Trauer: Minna Meyke, geb. Andreas. Hildegard und Otto-Karl und Verwandte. Johannisburg, Ostpreußen, Posten (Warthe)

Nach fast siebenjähriger Ungewissheit, erhielten wir nun die Nachricht, dass unser lieber, guter Vater, Schwiegervater und Großvater, Lehrer i. R. Hermann Bolz aus Heiligenbeil acht Tage nach seinem 78. Geburtstage am 12. April 1945 in Kopenhagen verstorben ist. In stiller Trauer: Rudolf Bolz und Frau Käthe, geb. Bolz. Emil Johs. Guttzeit und Frau Anna, geb. Bolz. Bruno Wenk und Frau Lina, geb. Bolz. Albert Reich und Frau Elli, geb. Bolz. Willy Bolz und Frau Elfriede, geb. Janke. Fritz Bolz und Frau Hedwig, geb. Jahn, und 6 Enkelkinder

Am 1. April 1952 entschlief nach längerem Leiden mein lieber Mann, Vater, Groß- und Urgroßvater, Friedrich Petrulat aus Ostseebad Rauschen, Ostpreußen, kurz vor Vollendung seines 77. Lebensjahres, jetzt Ostzone. Auguste Petrulat, geb. Machowius, z. Zt. Ostzone. Käte Padberg, geb. Petrulat. Heinrich Padberg. Otto Petrulat. Heinz Jürgen Padberg, Leutnant, vermisst in UDSSR. Margot Dagmar Evers, geb. Padberg. Ernst Ludwig Evers und zwei Urenkel, Ostzone

Nach jahrelanger Ungewissheit, immer noch hoffend auf ein Wiedersehen, erhielt ich jetzt die traurige Nachricht, dass mein lieber, unvergesslicher Sohn, Gerhard Nickel, geb. 25.12.1924 schon im Februar 1945 in Italien gefallen ist. In tiefem Schmerz im Namen aller Angehörigen: Hedwig Nickel, geb. Bienkowski. Allenstein, Ostpreußen

Fern seiner geliebten, ostpreußischen Heimat, entschlief am 26. März 1952, infolge Gehirnschlag, mein lieber, guter Mann, unser guter Bruder, Vetter, Schwager, Onkel und Großonkel, Kaufmann Paul Kummetat, geb. am 04.03.1888 aus Königsberg, Walsche Gasse 4. In stiller Trauer: Anna Kummetat, geb. Weichert

Nach einer schweren Operation, entschlief unerwartet am 22. März 1952 meine liebe, gute Schwester, Schwägerin und Tante, Ida Rogge, geb. Wogeriechowski im 61. Lebensjahre. Sie folgte ihrem lieben Mann nach 16 Monaten, dessen plötzlicher Tod sie nicht überwinden konnte, Fleischermeister Hans Rogge, gest. 25. November 1950 im 58. Lebensjahre, aus Cranz (Ostseebad). In stiller Trauer: Frieda Falk, geb. Wogeriechowski. Ulstrup, den 8. April 1952. Ihr Wunsch, ihren lieben Vater, der 91 Jahre alt ist, und noch in Sensburg, Ostpreußen lebt wiederzusehen, ist nicht in Erfüllung gegangen. Wir haben die liebe Entschlafene am 25. März 1952 an der Seite ihres lieben Mannes in Munkbarup zur letzten Ruhe gebettet.

Unser liebes Omchen, Frau Marie Thimm, geb. Schultz aus Memel ist in ihrem 88. Lebensjahre am 13. März 1952 sanft entschlafen. Ihr Leben war treue Liebe und Sorge um uns. Für die Hinterbliebenen: Hilde Kuhtz, geb. Thimm. Memel

Unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Omi, Schwägerin und Tante, Frau Marie Wohlgethan, geb. Schirmacher ist im 78. Lebensjahr sanft entschlafen. Die trauernden Kinder. Heiligenbeil, Ostpreußen