Die Stadt Radom in Polen, zwischen Lublin und Lodz, ist gemeint.
Der Zusatz bedeutet nur, dass Anna Christina B. im Gouvernement Radom geboren ist, in vermutlich einem der deutschen Dörfer in der Umgebung und gehörte daher auch wahrscheinlich der evangelischen Kirchengemeinde Radom an.
Tatsächlich gab es den Namen BETKER in versch. Schreibweisen in besagter Gegend.
Standesamtsunterlagen der ev. Parochie Radom befinden sich im Staatsarchiv Radom (Archiwum Panstwowe w Radomiu, ul. Rynek 1, 26-600 Radom). Hier kann nach einer Urkunde gesucht werden.
Auch im Archiv der ev. Kirche in Warschau lagern Unterlagen, allerdings nur die Jahrgänge 1830-1885 und ab 1940 (Konystorz, Kosciola Ewangelicko-Augsburskiego, ul. Miodowa 21, 00-246 Warszawa).
Bilder der ev. Kirche in Radom findet man unter www.radom.pl/?tekst=turystyka_2, www.radom.pl/?galeria=5, http://radom.ws/index.php?s=kewangel .
Der Suchende möge auch per Internet eine Anfrage an die sggee stellen
bzw. nochmal an mich persönlich mit weiteren Angaben, sofern er welche hat.
1895 gehörte Radom zum russ. Reich, angrenzend an Wolhynien (auch russ. Reich) und Galizien (Österr.Ung.)
Gruß! Beate Harbich-Schönert, Forschungsgruppe Mittelpolen/Lodzer Industriegebiet innnerhalb der Agoff
Hi Beate,
als ebenfalls Suchender im Bereich Radom habe ich Detlev Bettker auch schon
geantwortet:
"Bei der �rtlichkeit handelt es sich um das Gouvernement Radom, also so
etwas
wie ein Regierungsbezirk.
Sollte die genannte Person in oder um Radom selbst geboren sein, so haben
Sie gute Chancen auf Erhalt einer Geburtsurkunde direkt vom konfessionell
zust�ndigen Pfarramt in Radom."
Meine eigenen Erfahrungen mit dem Staatsarchiv in Radom waren eher
ern�chternd:
Trotz mehrfacher schriftlicher Anfragen in polnisch mit konkreten Daten
wurde ich genauso mehrfach an das zust�ndige Pfarramt in Radom verwiesen.
Daf�r bekam ich von diesem zust�ndigen Pfarramt umgehend Auskunft und hatte
die erbetene Urkunde nach wenigen Tagen vorliegen !
Bei der Verfolgung des "Wanderweges" meiner eigenen Vorfahren ( Posen+Lodz
~1797/1820 - Radom ~1850 - Wolhynien ~1874/1920 ...) konnte ich einige Male
feststellen, da� "Durchgangsstationen" wie Radom oft eine Schl�sselstelle
f�r weitere Forschungen sind.
Die Erschlie�ung der Kirchenb�cher aus dem heutigen �stlichen Polen halte
ich daher f�r sehr hilfreich - vielleicht eine weitere Herausforderung f�r
die AGoFF ?
Hannes Werner
Remagen
(NSL / OSL / HessenL / PosenL / GerPolVol )
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