Neuheiten in Mac FamilyTree 11

Letztens wurde ja hier über den eigenwilligen Umgang von MFT mit GEDCOM-Tags gesprochen. In der neuesten Version hat MFT 11 jetzt bei den Orten „Markante Plätze“ und bei den Personen „Prägende Personen“ neu eingeführt. Ist das jetzt wieder so ein MFT-Alleingang oder irgendwie mit GEDCOM kompatibel?

An sich finde ich die Idee der „Markanten Plätze“ nicht verkehrt. Ich hatte bisher einzelne Ortsteile oder Adressen, an denen besonders viele Familienereignisse stattgefunden haben, als eigene Orte angelegt. Dadurch blähte sich die Ortsliste aber sehr auf. „Markante Plätze“ scheint ein eleganter Weg zu sein, um dieses Problem zu lösen.

Freundlichen Gruß
Klaus (Bailly)

Moin,

Ich hab mir das mal versucht anzusehen aber nicht verstanden war der Sinn sein soll. Auch habe ich es nicht hinbekommen einen eigenen markanten Platz hinzuzufügen mit eigen Koordinaten. Vielleicht bin ich auch nur zu blöd.

Was ich aber sagen kann es wird immer noch falsche GEDCOm tags benutzt.
Gibt es ein Tool was Fehler in einer GEDCOM auswirft nach dem Motto „das hier ist außerhalb des Standards“ auf dem Mac? Oder kann ich mir nur angucken was Gramps zu einem Import meint von dem ich ja auch nur hoffen kann das es den Standard korrekt umsetzt?

Viele Grüße Christian

Moin,

einen direkten Weg, markante Plätze anzulegen, habe ich auch nicht gefunden. Soweit ich sehe, geht das nur, indem man einen neuen Ort anlegt, dann unten auf „Zu markantem Platz umwandeln“ klickt und ihn einem anderen Ort zuweist. Ziemlich umständlich, wie so manches in MFT. Es ist auch nicht möglich, einen markanten Platz nachträglich einem anderen Ort zuzuweisen; man kann ihn nur löschen und neu anlegen. Da ist noch Luft nach oben.

Den Sinn sehe ich, wie gesagt, darin, dass man genauere Ortsangaben zu einem Ereignis machen kann (die Adresse eines Hauses, eine Kirche, eine andere Institution), ohne sie in den Notizen zu verstecken oder die Ortsliste extrem aufzublähen, und dann auch nach diesen Orten und den damit verbundenen Ereignissen suchen und filtern kann. Bedenken habe ich nur wegen der Kompatibilität. Mit GEDCOM-Tags und den Innereien des GEDCOM-Formats kenne ich mich leider nicht aus. Wie kann man überhaupt feststellen, welcher GEDCOM-Tag einer Angabe in MFT zugeordnet ist?

Freundlichen Gruß
Klaus

Moin,

Tatsächlich gibt es bei den Quellen die Möglichkeit eigene Quellen zu definieren und dort kann man direkt die zu verwendenden Tags angeben oder einsehen. Da sieht man z.B. bei den Vorlagen für die Kirchenbücher das sie für die Kirche ein Tag CHUR verwenden was wenn ich das richtig nachgeschlagen hab kein Tag aus dem Standard ist.

Andere Variante wäre, exportieren und gegen den Standard vergleichen bzw. In der GEDCOM die entsprechenden Einträge raussuchen und prüfen. Was aber sehr aufwändig wäre.

Danke fürs aufzeigen des Wegs mit den markanten Orten

Gruß Christian

Moin,

kann das sein, das die Orts Verwaltung sinnlos aufgebläht wurde?
Es ist ja ganz hübsch, dass scheinbar viele Orte in den nachzuladenden Datenbank drin ist und dass mir gleich ein Wikipediaartikel angezeigt wird, aber wenn ich wie vorher irgendwie bei einer Geburt 1850 in Ebling, Kreis Elbiung, Regierungsbezirk Danzig, Provinz Westpreußen eingeben will, dann erschließt sich mir das nicht.
Stattdessen kann ich ein Provinzbezeichnung auf (ich vermute) Kantonesisch hinzufügen, hab ich wirklich gebraucht…

Und ich hoffe sie meinen das als GEDCOM tag nicht ernst:

Oder gibt es das im GEDCOM Standard?

Mich beschleicht im Moment das Gefühl, es gibt ein leben ohne MFT…

Moin Christian,

man kann ja unter „Einstellungen > Inhalte“ drei verschiedene Ortsdatenbanken herunterladen: „Englische, deutsche und französische Ortsnamendatenbank“, „Standard geografische Datenbank“ und „Komplette geografische Datenbank“. Ich war vorsichtig und habe mir nur die erste und kleinste heruntergeladen (auch wegen der enormen Größen von mehreren GB). Die reicht mir voll und ganz. Schau mal in der Einstellung nach, welche bei dir heruntergeladen ist. Ich vermute, die zweite oder dritte, und dann wird man mit zusätzlichen fremdsprachigen Ortsnamen zugeschüttet.

Was die geografischen Einteilungen betrifft, gehe ich davon aus, dass es im Grunde nur die sechs Verwaltungsebenen gibt, die in der Vorlage „Generisch - 6 Ebenen“ enthalten sind. Bei den anderen generischen Vorlagen wird nur deren Anzahl reduziert, während bei den Landesvorlagen die jeweiligen nationalen Verwaltungseinheiten auf die sechs Ebenen gemappt werden, so dass dann zum Beispiel in Deutschland Ort - Gemeinde - Landkreis - Regierungsbezirk - Bundesland - Land herauskommt und in Frankreich Ort - Canton - Arrondissement - Département - Région - Land. Ich vermute mal (ohne es zu wissen), dass in GEDCOM nur „Verwaltungsebene 1“ bis „Verwaltungsebene 6“ enthalten sind. (Eine Landplage sind übrigens auch automatisch übernommene Daten aus FamilySearch mit selbstgestrickten Ortsnamen oder falsch eingetragenen Verwaltungsebenen, die man dann alle wieder händisch reparieren muss.)

Gruß Klaus

Guten Abend,
die Datenbanken habe ich mir nicht runtergeladen, sie waren mir zu groß.
Da die „alten“ Koordinaten beim Überspielen auf MFT 11 übernommen wurden, trage ich die Koordinaten, die ich jetzt bei neuen Orten habe, per Hand ein.
Bisher klappt es gut
Da ich das Glück habe, dass meine Ahnen hauptsächlich aus dem Norden Deutschlands und Dänemark sind, komme ich mit den Ortsvorlagen gut zurecht. Die Koordinaten hole ich mir dann von google o.ä.
In meinem Fall finde ich die Ortsvorlagen dadurch sogar besser, da ich gut eintragen kann, wenn ich ein kleines Dorf habe, zu welcher Gemeindet etc es gehört, das hat mir vorher oft gefehlt.
Natürlich muss ich das jetzt bei den „alten“ Orten korrigieren.
Aber habt Ihr sonst noch etwas Auffälliges, das sich verändert hat? Im normalen Gebrauch ist mir bisher nichts aufgefallen.
Eine gedcom werde ich hoffentlich nie erstellen müssen, das tut mir leid für gedbas, aber das ist mir ein zu großer Aufwand.

Habt einen fröhlichen Abend.
Liebe Grüße
Inga

Hallo Forscherfreunde,

der direkte Weg einen markanten Platz hinzuzufügen wäre über:
Orte – Markante Plätze – Hinzufügen

Das macht aus meiner Sicht aber nur dann Sinn, wenn man bereits im Vorfeld weiß, dass es Einträge zu solch einem markanten Platz geben wird. Ich habe den markanten Platz eher so verstanden, dass man bei einem (neuen) Eintrag (z.B. Sterbeintrag in Haus Nr. 388 oder an einer Hinrichtungsstätte) diesen markanten Platz mit den genauen Koordinaten markiert.

Ich habe z.B. einige Heiratseinträge mit dem direkten Verweis auf die entsprechende Kirche (=markanter Platz) vermerkt, oder den Geburtseintrag mit der genauen Adresse. Zu der Adresse kann man dann eben auch die Koordinate auf Hausebene mittels des markanten Platzes hinzufügen. Dadurch kann sowohl der Ort wie auch der markante Platz jeweils mit einer eigenen Koordinate unabhängig voneinander markiert werden.


(Hier 28 Einträge in markanten Platz und 508 Einträge im Ort)

Hier z.B. einen der Heiratseinträge:

Allerdings ist das nachträgliche Einpflegen oder Korrigieren von bereits eingetragenen Adressen doch recht aufwändig - natürlich in Abhängigkeit der Größe der Datenbank.

Bester Gruß
Ralf (Schmand)

Hallo und Moin zusammen, ich kann wohl mit Fug und Recht behaupten, das ich wohl als Intensivbenutzer von MFT gelte. Mein Forscherleben bezieht sich nicht nur auf meine direkte Blutlienie, sondern umfaßt u.a. auch die Familiennamenderivate zu meinem Familiennamen SKIBBE. ( SKIBA, SKIBBA, SKIEBE, SCRIBE, uv.m ) Zur Größen von DB kann ich folgendes beitragen. Personen 9.533, Orte 2583, Quellen 833. Die Zahlen sollen hier nur verdeutlichen, das man auch mit einigen mehr Personen umgehen sollen kann. Bei der Zugriffe auf meine Medien ( 11.093 ) kann es schon einmal ein bisschen länger dauern. ( wg. Performance stehe ich mit Synium in Verhandlung ). So genug der Fakten … Markante Orte, hat mich jetzt auch überrascht und bin mit dem Ansatz aber auch sehr zu frieden. Ich kann wenn ich alle Möglichkeiten nutze , die entprechenden Koordinaten zuordnen, das mir eine bessere die Orientierung ermöglicht. Das anlegen von markanten Orten ist aus mehreren Masken möglich. Eine präferierte habe ich nicht. Ich lege diese gern aus dem Ereignis an, wenn es sich um z.B. alte Bezeichnugen handelt, die Apple Maps nicht kennt, lege ich diese per „Eigenen markanten Platz hinzufügen“ an. Die Möglichkeit habe ich dann aber erst wenn ich einen Ort eingefügt habe, dann kann ich rechts neben Ort den „Markanten Platz“ über das Pulldown Menue erreichen. Leider hat dieser „Neue Markante Platz“ auch seine Nachteile, ich bin bei der Masse an Daten auch eine umfangreiche Suchmöglichkeit angewiesen, diese kann man bei MFT nicht als sehr rühmlich umgesetzt bezeichnen. Auch hier bin ich mit Synium im „Gespräch“.

So, ich wollte doch auch nur mal was zu MFT beitragen.

VG. Thomas ( SKIBBE )

PS: Achja Hardware, ich habe mir vor ein paar Tagen einen neuen M4 Mini gegönnt. Aber auch bei dem hapert es bei der MFT Performance.

Im August kam die Version 11.1 und ich habe mal wieder versucht, das Programm zu nutzen. Ich kriege es nicht hin. Synium war in den letzten Jahrzehnten immer darauf bedacht, zahlreiche Einstellungen in MacFamilyTree unterzubringen, mit denen Oberfläche/Ausgaben etc. angepasst werden konnten. Leider lässt sich damit kein Ansichtsmodus herstellen, der dem bis zu Version 9 nahe kommt. Seit Version 10 braucht alles sehr viel Platz. Man konnte in Version 9 zwei Dutzend „Ereignisse“ schön ausgerichtet in der Tabelle der Bearbeitenansicht auf einer Bildschirmhöhe haben. Um die gleichen Informationen (nun nicht mehr in Spalten ausgerichtet) anzuzeigen, muss ich nun drei Bildschirmseiten scrollen. Die kleinen Spalten für vorhandene/nicht vorhandene Quellen, Notizen, Etikette sind weg. Bei den Vorfahren werden heutige Verwaltungsstrukturen und bunte Flaggen angezeigt. Alles braucht viel Bildschirmplatz.

Ich habe in den Vorversionen hunderte Personen aus schriftlichen Aufzeichnungen in das Programm überführt und es ging einigermaßen schnell. Das geht auch nicht mehr. Anstelle bspw. das Ereignis Geburt mit Geburtsdatum und -ort einzufügen, öffnet sich ein Panel, wo rechts ausgerichtet das Datum einzutragen ist, dann auf einer neuen Zeile sich Zeit, Beschreibung und „Grund“ finden, dann kommt links in einer neuen Zeile „Behörde“. Hier bleibt die Tab-Taste stecken. Dann kommen Etiketten (wenn man welche festgelegt hat, zeigt das Programm nicht beim Drüberfahren an welche, sondern man muss wieder in ein Untermenü einsteigen, wie bei den nachfolgenden Einträgen auch), Notiz, Ort, markanter Platz, Quellenzitat. Was ist das wesentliche für so ein Ereignis? Datum, Ort, Quelle.

Hat einer von euch Einstellungen gefunden, mit denen sich die Ansicht, mit denen das Programm lange Jahre gut bedient war, wieder einigermaßen herstellen lässt?

Danke und Grüße

Hallo,

wirklich helfen kann ich dir leider auch nicht. Ich kann dir nur zustimmen, dass sich die Benutzeroberfläche von Version 9 auf Version 10 massiv verschlechtert hat. Die Darstellung der Angaben war in 9 durch die einfache Tabellenform erheblich platzsparender und übersichtlicher als die jetzigen „Inseln“; die Eingabe einer größeren Anzahl von Personen aus derselben Quelle ging schneller, weil die automatischen Vorgaben sinnvoller waren und man weniger Mausklicks benötigte. Von 10 auf 11 hat es sich wieder ein bisschen verbessert, aber Synium achtet generell zu wenig darauf, dass man Routineaufgaben mit so wenigen Mausklicks wie möglich erledigen kann, sondern schickt den Benutzer stattdessen durch unnötige Aufklapp- und Untermenüs. Statt auf einen möglichst reibungslosen Workflow konzentriert man sich lieber auf optische Gimmicks und unendliche Einstellungsmöglichkeiten, die den normalen Benutzer eher überfordern. Die hochkomplizierten Suchfunktionen zum Beispiel, die jetzt neu eingeführt wurden, machen vielleicht Sinn, wenn man Zehntausende von Einträgen statistisch auswerten will; für meinen Stammbaum mit mehr als 4000 Personen habe ich noch nie eine davon gebraucht.
Der einzige praktische Tipp, den ich geben kann, besteht darin, in den Einstellungen unter „Bearbeiten“ die einzelnen Kategorien durchzugehen, alles zu deaktivieren, was man nicht benötigt, und die restlichen Elemente so übersichtlich wie möglich anzuordnen. Ich habe zum Beispiel in „Person bearbeiten“ auf der linken Seite nur „Name und Geschlecht“ und „Ereignisse“ stehen. Dadurch gewinnt man bei einer etwas größeren Zahl von Ereignissen an Überblick. Wenn es sich um ganz konkrete Verbesserungsvorschläge für einzelne Funktionen handelt, ist es auch sinnvoll, dem Support von Synium zu schreiben. Nutzervorschläge, die nicht allzu schwierig umzusetzen sind, werden dort durchaus aufgegriffen.

Freundlichen Gruß
Klaus (Bailly)

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P.S.: Derselbe übertriebene Perfektionismus zeigt sich jetzt auch wieder in den neuen Datumsfunktionen. Ein Datum gibt man ein und fertig – zum Glück geht das auch immer noch, und das Tolle dabei ist, dass das neue Dateneingabefeld auch Eingaben wie „Mai 1610“, „ca. 1900“ oder „zwischen April 1814 und 5. 12. 1814“ ohne Weiteres richtig erkennt. Wer aber mit Klick auf das Kalender-Icon im „Datum auswählen“-Dialog landet, der kann sicher sein, dass er mit dieser Menü- und Klick-Orgie ein Vielfaches der Zeit brauchen wird, die er für eine einfache Datumseingabe benötigt hätte. Es gibt sogar ein eigenes Aufklappmenü, um zwischen „vor Christus“ und „nach Christus“ zu wechseln – als ob irgendein Benutzer Vorfahren hätte, die vor Christus gelebt haben! Und damit wirbt Synium auch noch in seinem Newsletter. Dabei wäre der wirkliche Knüller: „Sie können das Datum in jeder beliebigen Form eingeben, es wird automatisch richtig erkannt.“ Das wird aber im Newsletter gar nicht deutlich herausgestellt, stattdessen präsentiert man den Monster-Dialog.

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Hallo Klaus, vielen Dank für deine Ausführungen, ich teile deine Beobachtungen weitgehend.

Über viele Jahre habe ich immer wieder Fehlermeldungen an Synium mitgeteilt. Das war immer ein recht erbaulicher Austausch, da die Themen vom Support auch nachvollzogenen werden konnten und zumeist behoben wurden. Seit Version 10 hatte ich zweimal mit Beispielen (und selbstverständlich der geboten Sachlichkeit/Freundlichkeit) Nachteile der überarbeiteten Programmoberfläche angesprochen, diese Mails blieben unbeantwortet.

Das Programm zeigt – wie jedes Genealogie-Programm – den Inhalt einer Datenbank an, der Charakter der Inhalte rückt dabei m.E. aber immer mehr in den Hintergrund. Vielleicht macht das ganze ja für jüngere Menschen mit der Kernfamilie und ein paar Anverwandten (Augenfarbe, Geschichten, Fotos …) mittlerweile mehr Spaß, als wenn da fünfhundert Jahre Familiengeschichte abgebildet werden. Es ist doch völlig geschichtsvergessen, wenn zu Ereignisses nicht existente Flaggen, Länder und Verwaltungsstrukturen angezeigt werden. Würde Synium in der nächsten Version das Feld „Lieblingsautomarke“ einführen, wäre ich weniger überrascht, als wenn man sich um verschachtelte Menüs, vergeudeten Bildschirmplatz, zähe Dateneingabe, GEDCOM-Probleme kümmern würde.

Vielleicht ist „biedere“ Genealogie quantitativ keine relevante Zielgruppe für Synium mehr. Ein Großteil der Benutzer im AppStore zeigt sich begeistert vom Programm. Bei hunderten Bewertungen fällt es mir nur schwer zu glauben, dass sich bspw. niemand an der umständlichen Dateneingabe stört oder den unübersichtlichen Einstellmöglichkeiten an allen Ecken und Enden des Programms, aber offenbar ist es so.

Die Frage für mich ist: Wohin mit den Daten unter macOS? Nach bald 20 Jahren MacStammbaum/MacFamilyTree lässt mich diese Frage ratlos zurück und hat in den letzten Jahren meine Forschung auch merklich erlahmen lassen.

Grüße, Christoph

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Hallo,
Dem kann ich mich voll und ganz anschließen. Umständliche Dateneingabe (z.B. mehrere Personen mit gleicher Quelle) oder die überbordende Suche ( ich bräuchte eine Suche mit der ich ein bestimmtes Wort über alle Einträge, Ereignisse oder auch Namen hinweg suchen kann). Vor 10 Jahren hat mich die intuitive Oberfläche, die nicht nach einer grauen Datenbank aussieht, begeistert und mich bei der Ahnenforschung gehalten. PS: mir erschließt sich auch nicht der Mehrwert der Ansicht „virtueller Baum“.
Viele Grüße Jens

Hallo Christoph,

bei der „Lieblingsautomarke“ musste ich schmunzeln – genau so ist es.
Als mögliche Alternative unter Mac OS fällt mir eigentlich nur Heredis ein. Ich habe auch schon mit dem Gedanken gespielt, es mal zu testen. Aber noch ist mein Frust mit MFT noch nicht so groß, dass ich mir den Stress der Einarbeitung in ein ganz neues Programm ohne Not antun möchte.

Herzlichen Gruß
Klaus

Hallo Jens,

aus meiner Sicht war der „Virtuelle Baum“ schon immer eine Spielerei ohne jeden praktischen Wert.

Freundlichen Gruß
Klaus

Liebe Macuser,
Ich bin ähnlicher Meinung — MacFamilyTree 11 hat zwar einige schöne Anbindungen zur Onlinerecherche, kommt aber ansonsten verspielt und mit viel „Schnickschnack“ beladen daher. Heredis habe ich zwar neuerdings auch aber leider noch nicht genügend getestet. Ich arbeite daher immer noch am liebsten mit Reunion (derzeit 14). Mir gefällt dort die klare „iTunes“-ähnliche Oberfläche im schlanken Design. Leider scheint wohl die GEDCOM-Kompatibilität nicht vollständig gegeben zu sein.

Mit freundlichen Grüßen
Jan-Michael Lange

Hallo in die Runde,

die letzten Tage habe ich mich gefragt, ob ein Upgrade zur neuen Version sinnvoll ist (arbeite aktuell mit 10.4.), mich hat die sichere Eingabe von Datumsangaben interessiert, die ganzen schickimicki-spielkam-Features interessieren mich nicht.

Aber ich überlege auch, ob ich parallel und zusätzlich die kostenfreie open-source-Anwendung ‚Gramps‘ installiere:
https://www.gramps-project.org/wiki/index.php/De:Hauptseite
Plattformübergreifend und vom open-access-Gedanken getragen. Ich vermute, dass gute Englischkenntnisse hilfreich, aber möchte das Programm als mögliche Alternative testen und auch fragen, ob andere Nutzende schon den Versuch gemacht haben, insbesondere in Hinblick auf die Übertragung der Gedcom.

Ich weiß, dass in der Windows-Welt einige Forschende auch zwei Programme installiert haben, weil einfach ein Programm nicht alle möglichen Auswertungen und Ansichten bietet.

Viele Grüße

Corinna

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Moin,

Das ist es gerade was mich bei MFT frustriert. Mir war nie bewusst das die wunderschönen Quellen Angaben mistig sind und die meisten Vorlagen nicht GEDCOM entsprechen…

Viele Grüße Christian

Für mich ist das Thema MFT durch, ich werde jedenfalls bei 10.4 stehen bleiben und noch auf ggf Sicherheitsupdates hoffen (ja ich bin unverbesserlicher Optimist, was bei Synium eigentlich nicht angesagt sein darf).

Jedenfalls geht mir dieses ganze zu einem Tik-Tok für Pseudogenealogen verhunzte Programm mit jedem dahingehenden Update mehr auf die …

Anstatt sich hier einmal von Grund auf mit einer intuitiveren, schnelleren Dateneingabe resp. Personenanlage und der Beseitigung der GEDCOM-Probleme zu beschäftigen, scheinen die Entwickler die ursprüngliche Klientel vollständig aus den Augen verloren zu haben. Ich hatte schon einmal die Wette ausgesprochen, dass dort bei Synium kein einziger Hobby-Genealoge am Programm entwickelt…

Wie auch immer, brauchbare OSX-Alternativen sind rar, dass weiss man dort, also wird es so weitergehen…

Good night
Peter