Zweiter Weltkrieg: Jüdische Bittbriefe an den Papst als Lehrstoff - religion.ORF.at
Key Takeaways
Forscher haben aus ca. 10.000 Bittbriefen jüdischer Menschen an Papst Pius XII. während des Zweiten Weltkriegs Unterrichtsmaterial entwickelt.
Das Projekt „Asking the Pope for Help“ bietet persönliche Einblicke in die Schicksale verfolgter Juden und schließt eine wichtige Lücke in der Überlieferung.
Die seit 2020 zugänglichen Vatikan-Archive zwingen zu einem Paradigmenwechsel in der Forschung zur Rolle Pius XII. und des Vatikans im Holocaust.
Die Briefe ermöglichen unmittelbare Einblicke in persönliche Erfahrungen der Verfolgten, da Zeitzeugenaussagen bald nicht mehr möglich sein werden.
Das Projekt verknüpft die Briefe der Verfolgten mit Erkenntnissen der Kirchengeschichte und bietet eine einzigartige didaktische Perspektive.
Die neu zugänglichen Akten zeigen die begrenzten Möglichkeiten des Papstes aufgrund von mangelnder Kompetenz und internen Streitigkeiten innerhalb des Vatikans.
Die Forschung konzentriert sich nun darauf, was der Vatikan als Ganzes während des Holocaust tat, nicht nur die Handlungen des Papstes.
Source:
Ochsenhauser in Kriegsgefangenschaft – unfreiwillig auf Weltreise
Key Takeaways
Der Artikel beschreibt die Erfahrungen von Franz Fricker jr. aus Ochsenhausen während des Zweiten Weltkriegs und seiner anschließenden Kriegsgefangenschaft in den USA und England.
Fricker diente als Fahrer und Kfz-Mechaniker, kämpfte an der Ostfront und geriet 1943 in Tunesien in Kriegsgefangenschaft.
Seine Briefe geben Einblicke in den Alltag eines einfachen Soldaten und seine Gefühle während des Krieges.
Nach seiner Rückkehr nach Ochsenhausen 1947 baute er ein neues Leben auf und arbeitete als Lokführer.
Der Artikel betont den Kontrast zwischen den Kriegszeiten und dem Wiederaufbau in der Nachkriegszeit.
Frickers Geschichte dient als Mahnung gegen nationalistisches, rassistisches und kriegerisches Gedankengut.
Die Erlebnisse werden anhand von Briefen und Zeitungsberichten rekonstruiert.
Source:
Suche nach Kriegsopfern: Opa starb im Krieg, wo finde ich sein Grab? | Evangelische Zeitung
Key Takeaways
Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge bietet eine Online-Datenbank zur Gräbersuche an, die rund 5.395.000 Datensätze enthält.
Kriegstote haben ein dauerndes Ruherecht, und ihre Gräber müssen erhalten werden.
Der Volksbund betreut über 830 Kriegsgräberstätten in 46 Staaten mit über 2,8 Millionen Kriegstoten.
In Deutschland gibt es über 12.000 Kriegsgräberstätten mit über 1,8 Millionen Toten.
Als Kriegstote gelten nicht nur Soldaten, sondern auch Kriegsgefangene, Zwangsarbeiter, Flüchtlinge etc.
Der Volkstrauertag hat sich von einem „Heldengedenktag“ zu einem Mahntag für Versöhnung und Frieden gewandelt.
Das Totengedenken umfasst heute auch Opfer terroristischer und anderer Anschläge.
Source:
Digital släktforskning
Frisch im Nationalarchiv – werfen Sie einen Blick auf neu digitalisierte Kirchen- und Gerichtsakten
Key Takeaways
Das schwedische Nationalarchiv hat kürzlich digitalisierte Kirchenbücher, Gerichtsakten und Berichte in seine digitale Forschungshalle aufgenommen.
Neu hinzugekommen sind beispielsweise Hausverhörprotokolle aus Jokkmokk und Strafprotokolle des Berufungsgerichts Göta.
Im digitalen Forschungsraum des Nationalarchivs gibt es einen Bereich mit neu gescannten Bänden, der laufend aktualisiert wird.
Die Webseite bietet direkte Links zu den digitalisierten Dokumenten.
Neben den neuen Digitalisaten werden auch weitere Neuigkeiten aus der genealogischen Forschung geteilt, wie z.B. Informationen zu Online-Glossaren und Veranstaltungen.
Source:
Genealógia
HISTORIA MIGRACIÓN CANARIAS | Revelaciones de genealogía: un alcalde canario en Texas y un bisabuelo en Cuba
Wichtige Erkenntnisse
Die Informationen zu den Genealogien auf Gran Canaria finden Sie auf der Website.
Präsentiert wurden die Geschichten von Kanariern, die im 18. Jahrhundert nach Texas und Louisiana auswanderten, und eine kubanische Journalistin, die kanarische Vorfahren entdeckte.
Ein Vortrag behandelte die Geschichte von zehn kanarischen Familien, die 1730 nach Texas auswanderten, wo einer von ihnen der erste Bürgermeister von San Antonio wurde.
Sagen
Die Veranstaltung hob die interdisziplinäre Natur der Genealogie hervor
Die Veranstaltung wurde von der Royal Economic Society of Friends of the Country gefördert und basiert auf der Idee von Tomás Van de Walle.
Die Veranstaltung bot unveröffentlichte Arbeiten von Forschern und förderte den Austausch von Informationen zur kanarischen Migrationsgeschichte.
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Familiensuche in der Mall del Sol
Key Takeaways
FamilySearch veranstaltete eine erfolgreiche Gemeinschaftsaktion in der Mall del Sol in Guayaquil, Ecuador, mit dem Ziel, Menschen dabei zu helfen, ihre Familiengeschichte zu entdecken und zu dokumentieren.
Über 6.400 Besucher nahmen teil, und über 1.300 kostenlose FamilySearch-Konten wurden erstellt, was die ursprünglichen Ziele übertraf.
200 Freiwillige, darunter Missionare und Mitglieder der Kirche Jesu Christi, unterstützten die Veranstaltung und boten persönliche Beratung an.
Die Veranstaltung umfasste interaktive Stände mit Anleitungen zur Nutzung der FamilySearch-Plattform, einschließlich der Erstellung von Stammbäumen und der Suche nach historischen Aufzeichnungen.
Zusätzlich fand eine Andacht über Tempelarbeit und Familiengeschichte statt, an der 350 Personen teilnahmen.
Ein Treffen mit Archivaren wurde abgehalten, um die kostenlose Konservierung und Digitalisierung historischer Archive zu fördern.
Eine weitere Veranstaltung ist für März 2025 in der Hauptstadt Ecuadors geplant.
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Краеведение
Патриотизм через краеведение: педагог Павлово-Посадского техникума принял участие в областной конференции — Администрация Павлово-Посадского городского округа
Key Takeaways
Inna Andreevna Kosova, eine Lehrerin der Technischen Schule Pawlowo-Possad, nahm an einer regionalen Konferenz zum Thema patriotische Bildung teil.
Ihr Vortrag behandelte die Nutzung lokalhistorischen Materials zur Förderung staatsbürgerlich-patriotischer Bildung im berufsbildenden System.
Kosova betonte die Bedeutung lokaler Geschichte für die Entwicklung von Patriotismus und bürgerschaftlichem Engagement bei Schülern.
Sie präsentierte methodische Ansätze zur Integration lokalhistorischer Inhalte in den Unterricht und praktische Beispiele für die Arbeit mit historischen Materialien.
Das Studium lokaler Geschichte fördert das Zugehörigkeitsgefühl, das Interesse an Geschichte und Kultur und die Entwicklung aktiver Bürger.
Die Konferenz fand online auf der Grundlage der Odintsovo Technical School statt.
Source:
Rodokmeň
Familienwappen und Stammbaum: Ein bleibendes Geschenk, das Generationen überdauern wird - SITA.sk
Key Takeaways
Das Unternehmen DYNASTIC bietet genealogische und heraldische Dienstleistungen an, darunter die Erstellung von Stammbäumen und Familienwappen.
Die Kenntnis der Familiengeschichte gewinnt an Bedeutung und bietet ein Gefühl von Zugehörigkeit und Stolz.
DYNASTIC verwendet historische Aufzeichnungen und Archive, um detaillierte Stammbäume zu erstellen, die auch als wertvolle Geschenke dienen können.
Familienwappen repräsentieren die Werte einer Familie und können auf verschiedenen Gegenständen verewigt werden, insbesondere im Geschäftsleben.
Die genealogische Forschung gewinnt an Dringlichkeit, da historische Ressourcen gefährdet sind.
DYNASTIC erstellt Wappen nach heraldischen Regeln und sorgt für deren Eintragung im Wappenregister.
Stammbäume und Wappen werden als einzigartige und wertvolle Geschenke für Familien und Geschäftspartner angesehen, die Werte und Traditionen repräsentieren.
Source:
Genealogy
Vorschau auf das Texas Book Festival 2024 – Eine Familiengeschichte, die die Mythenbildung in Texas kompliziert: Jessica Goudeau entwirft mit „We Were Illegal“ eine restaurative Genealogie – Kunst – The Austin Chronicle
Key Takeaways
Jessica Goudeaus neues Buch „We Were Illegal“ untersucht die Familiengeschichte der Autorin und hinterfragt die gängige Sichtweise auf Legalität und Einwanderung in Texas.
Goudeau verfolgt ihre Familiengeschichte zurück zu den ersten angelsächsischen Siedlern und deckt dabei eine Geschichte von Gewalt, Ehrgeiz und Gesetzesbrüchen auf, die die Vergangenheit ihrer Familie mit der von Texas verbindet.
Das Buch hinterfragt die Annahme, dass nur bestimmte Gruppen als „Einwanderer“ gelten, und zeigt, dass auch die vermeintlich „legalen“ Einwohner oft selbst illegale Handlungen begangen haben.
Goudeau bietet einen restaurativen Ansatz der genealogischen Arbeit, der die oft vergessenen Opfer von Unterdrückung und Kolonisierung in die Erzählung einbezieht.
Das Buch befasst sich mit sechs verschiedenen Phasen des Extremismus in Texas und den USA und untersucht, wie sich das Gefühl, „nie hier gewesen zu sein“, von Generation zu Generation verändert.
Goudeau hofft, dass ihr Buch zu differenzierteren Gesprächen über die Vergangenheit und Gegenwart der USA führt und das Schwarz-Weiß-Denken aufbricht.
Das Buch wird am Texas Book Festival vorgestellt.
Source:
Genealogie
Die Geschichte der Lilie, Nachkommen von Sklaven, wurde dank Masken entdeckt
Wichtige Erkenntnisse
Vergessene Gipsmasken von 1846, die afrikanische Sklaven darstellen, wurden im Schloss Blois wiederentdeckt und ermöglichten die Rückverfolgung von Fami
Die Masken wurden von Eugène Huet de Froberville im Rahmen einer ethnographischen Studie angefertigt, in der er auch Notizbücher mit Interviews und Informationen zu deportierten Personen führte.
Die Historikerin Karine Boyer-Rossol enthält die Manuskripte und Masken sowie Notizen auf den folgenden Seiten
Am Ende des Tages finden die ersten Sportveranstaltungen, die letzten „Lily“-Nächte, statt.
Die Studie beleuchtet die tragische Geschichte der afrikanischen Sklaverei und die anhaltenden Auswirkungen von Kolonialismus und Rassismus.
Source:
généalogie
Die Yvelines-Archive haben einen neuen Bau online gestellt | Die französische Genealogie-Rezension
Key Takeaways
Die Archive der Yvelines haben den Terrier des Schlosses Hanneucourt in Gargenville online gestellt, ein digitales Grundbuch aus dem Ancien Régime.
Dieser Terrier enthält Pläne und Register, die Grundstücke und deren Besitzer beschreiben und für Genealogen von Interesse sind, da sie Informationen über die Landbesitzverhältnisse unserer Vorfahren liefern.
Die Digitalisierung ist Teil einer größeren Initiative zur Inventarisierung und Online-Veröffentlichung herrschaftlicher Archive im Departement Yvelines.
Terrier wurden regelmäßig erstellt (vorwiegend vom 15. bis 18. Jahrhundert) und enthielten detaillierte Informationen über Landbesitz, Abgaben und Dienstbarkeiten.
Nicht alle Terrier sind in Archiven erhalten; viele befinden sich noch im Privatbesitz.
Die Initiative der Yvelines-Archive, Terrier zu digitalisieren und zugänglich zu machen, ist vorbildlich und sollte in anderen Departements fortgesetzt werden.
Terrier liefern wertvolle Informationen für Ahnenforscher zur Identifizierung bäuerlicher Vorfahren und deren Landbesitz.
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BAnQ stellt Konferenzreihe vor
Key Takeaways
Das Bibliothèque et Archives nationales du Québec (BAnQ) präsentiert seine Ressourcen und startet eine Reihe von Online-Konferenzen zur Genealogie.
Die Konferenzreihe „Meine Familiengeschichte“ soll die Genealogie einem breiten Publikum zugänglich machen und bietet Unterstützung bei der Familienforschung.
Die erste Konferenz findet am 25. November 2024 online statt und behandelt die Grundlagen der genealogischen Forschung in Quebec.
Die Teilnahme an den Online-Konferenzen ist kostenlos nach Registrierung auf der BAnQ-Website.
BAnQ bietet Software, Datenbanken und weitere Ressourcen zur genealogischen Forschung an.