Mich vorstellen bzw. eine Bitte um Hilfe

Hallo Ahnenforscher,

habe mich in der Liste angemeldet in der Hoffnung, hier Hilfe finden zu können.
Ich bin Manfred HAYNA, Jahrgang 1943, verheiratet, habe einen Sohn 34 J., verh., eine Tochter 32 J., n. verh. und leider noch keine Enkel die ich so vermisse.
Wohne in Rheinland-Pfalz (Vorderpfalz). Zur besseren Orientierung wo ich wohne; Mannheim 30 km, Karlsruhe 55 km und Kaiserslautern 33 km.
Diese drei Städte sind weitaus bekannter als meine Heimatstadt, Neustadt an der Weinstr.
Soviel zu meiner Person.

Folgende Stämme habe ich erfolgreich in den letzten zehn Jahren erforscht:
HAYNA bis 1629; PLATZ bis 1680; LÖB/LOEB bis 1700; RIEDLINGER bis 1705; BERWIND bis 1741;

Nun versuche ich schon seit geraumer Zeit an die Ahnen der Mutter meiner Frau heran zu kommen, die Mutter war eine geb. "BAHN".
Meine Frau ist eine geb. "BERWIND".
Doch dieses Unterfangen gestaltet sich schwieriger als ich angenommen habe, daher wende ich mich an die Liste. Eventuell sucht noch ein Ahnenforscher nach dem Familiennamen "BAHN".

Mein Problem ist, die Schwiegermutter war aus Krosigk in Kaltenmark. Alles was meine Frau noch über die Familie der BAHN bekannt ist, stammt von ihrer Mutter bzw. dem Heiratsbuch und das ist leider recht bescheiden. Der Kontakt zwischen den Geschwistern meiner Schwiegermutter, war situationsbedingt, sehr schlecht. Weshalb ist der nachfolgenden Darstellung zu entnehmen.
Erschwerend kommt hinzu, daß die Eltern meiner Frau recht früh verstorben sind. Ich, habe zu diesem Zeitpunkt noch nicht im Entferntesten an Ahnenforschung gedacht. Zu dieser Zeit, waren wichtigere Prioritäten in unserem jungen Leben vorrangig .
Doch nun komme ich zu dem, was ich an Daten anbieten kann.

Die Eltern meiner Schwiegermutter waren Friedrich Karl BAHN * ?, + ? und Auguste Minna HAUENSTEIN * ?, + ? sie wohnten in Krosigk.
Geheiratet haben sie in Plötz in Küsseln, am 29. Juli 1902, Stdnr. 16/1902.
Soweit sich meine Frau noch erinnern kann, hatte ihre Mutter von 13 oder gar 14 Geschwistern gesprochen. Davon sind zwei oder drei schon als Kinder verstorben.
Die nachfolgende Aufzählung mag in der Reihenfolge zwar nicht stimmen, sicher ist aber, ihre Mutter war das drittälteste Kind in der Familie.
Minna war die Älteste das ist auch sicher. Sie hat ihre Schwester einmal mal im Westen (damals) besucht, das war im Jahr 1966. Meine damalige Freundin Helga, war ganze 18 Jahre alt.
Die weiteren Geschwister, soweit diese noch in Erinnerung sind.
Minna, Anna, Margarethe meine Schwiegermutter, Marta, Maria, Fritz, Willi, Walter und Elsa BAHN.

Margarete BAHN, * 09. Juni 1923 in Krosigk in Kaltenmark, + 23. Juni 1970 in Deidesheim/Pfalz. Sie lebte schon vor 1945 in Halle, Hindenburgstr. 17.
Sie war in Halle als Hausangestellte tätig, wo ist nicht bekannt.
Nikolaus BERWIND, * 29. Juli 1918 in Albig, + 11. Juni 1963 in Deidesheim. Er war vor 1945 als Unteroffizier bei einer Ausbildungseinheit stationiert.
Albig liegt in der Nähe von Alzey, Mainz ist nicht all zu weit entfernt.
Margarete und Nikolaus lernten sich irgend wann, 1943/44 in Halle kennen. Sie heirateten am 26. November 1945 in Roitzsch. Angeblich wohnten sie nach der Heirat noch einige Zeit in Halle, das auch plausiebel scheint. Nach dem Krieg war Nikolaus Lokführer beim Braunkohleabbau in Bitterfeld, dort sie dann auch gewohnt haben.
In Bitterfeld, wurde 1948 auch noch meine liebe Frau Helga, als zweites Kind geboren, insgesamt drei.
Wie bekannt ist, war zu diesem Zeitpunkt dort sowj. Besatzungszone. Die damaligen gravierenden politischen Veränderungen, waren nicht mit dem neugewonnen Freiheitsdenken eines Nikolaus BERWIND zu vereinbaren.
Aufgrund sich ständig wiederholenden, systemabträglichen Äußerungen auf der Arbeitsstelle sowie auch privat gegenüber den damaligen Machthabern, wollte man den "freiheitsliebenden Pfälzer" aus dem Verkehr ziehen. Er sollte verhaftet werden. Er wurde auf der Arbeitsstelle von Kollegen darauf hingewiesen, daß er nicht mehr nach Hause gehen solle, seine Frau sei unterrichtet usw.. So flüchtete er Anfang Januar 1951 direkt nach Dienstschluß, quer feldein mit einem Kinderwagen (die jüngste Tochter war am 07.Januar geboren worden), und der Familie in die amerikanische Zone. Wo ging er hin, natürlich in seine Heimatgemeinde Albig, zu seinem Bruder. Dort konnte die junge Familie natürlich auch nicht lange bleiben, denn sein Bruder mußte in dieser Zeit selbst sehen, wie er seine Familie ernähren konnte. Ein Zufall (er ist bekannt) wollte es, in Deidesheim bekam er eine Arbeitsstelle. So kam die Familie in die Vorderpfalz und ich einige Jahre später, zu meiner Frau.

Nun, das ist meine Geschichte von der Familie BAHN/Berwind:

Sollte es ein Forscher geben, welcher ebenfalls nach dem Familiennamen BAHN forscht oder zumindest in dem Umfeld eine gewisse Einsicht hat, wäre ich für weiterführende Hinweise sehr dankbar. Sollten für diverse Einsichtnahmen Unkosten (nach Rücksprache) anfallen, werde ich diese natürlich ersetzen.
Sollte ein Forscher aus Sachsen-Anhalt, im Vorderpfälzischen nach Altvorderen suchen müssen, bin ich auch gerne bereit soweit es mir möglich ist, zu helfen.

Auch eine bilaterale Verständigung ist akzeptiert.
Meine Adresse: manfred@hayna.net

Viele Grüße aus der schönen Pfalz
Manfred H.