Ursprünge und Geschichte
- Entstand aus dem amerikanischen Bürgerkrieg als Reaktion auf die hohe Zahl gefallener Soldaten
- Ursprünglich ein Gedenken von befreiten Sklaven im Süden
- Mai 1865: Große Parade in Charleston, South Carolina, bei der Tausende schwarzer Amerikaner der Unionsgefangenen gedachten
- Die erste Zeremonie wurde von etwa 3.000 Schulkindern angeführt, die Rosen trugen und „John Brown’s Body“ sangen
Offizielle Anerkennung
- 1868: General John Logan forderte einen nationalen Feiertag zum Gedenken an die Gefallenen des Bürgerkriegs
- Lange Zeit als „Decoration Day“ bekannt
- 1967: Der Kongress änderte den Namen offiziell in „Memorial Day“ und verlegte ihn auf den letzten Montag im Mai
Kulturelle Bedeutung und Kontroversen
- Die wahren Ursprünge des Memorial Day sind umstritten
- Die afroamerikanische Geschichte des Feiertags wurde nicht immer anerkannt
- Südstaatler nutzten den Memorial Day zur Förderung ihrer „Lost Cause“-Mythologie
- Frederick Douglass widersprach der Vorstellung, dass beide Kriegsparteien für noble Ziele kämpften
Moderne Beobachtung
- Gefeiert am letzten Montag im Mai zum Gedenken an in amerikanischen Kriegen Gefallene
- Unterschied: Memorial Day ehrt gefallene Soldaten, Veterans Day (11. November) ehrt alle, die in der US-Armee gedient haben
- Heute eines der verkehrsreichsten Reisewochenenden in den USA
Sources:
https://www.hebrewnews.com/article/66981
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