Hallo Klaus, Wolfgang und alle anderen interessierten Listis!
Klaus schrieb:
[ kann es sein, daß Du mit den mehrseitigen tiff's auf dem "Holzweg" bist?
Ich zitiere aus der Hilfe:
"Tagged Image File Format (.tif)
Hinweis: Viele TIFF- und die meisten GIF-Dateien verwenden die
LZW-Kompression. Dies ist ein gesetzlich geschütztes Kompressionsformat und
wird vom Programm nicht unterstützt." ]
Nein, ich sollte nicht auf dem sprichwörtlichen "Holzweg" sein, denn wenn
man Wikipedia glauben schenkt ... dort steht:
"In einer Datei können mehrere Bilder abgelegt werden (Multipage-TIFF). Das
können z. B. verschiedene Versionen desselben Bildes sein, wie Vorschaubild
(Thumbnail) und Originalbild."
... somit sollte man also mehrere Bilder (also Scans der einzelnen Seiten
bei Urkunden/Dokumenten) in nur eine einzige Datei integrieren können und da
PAF das TIFF-Format ausdrücklich akzeptiert, sollte es ergo möglich sein.
[ Ich habe auch überhaupt keine Idee, wie PAF mehrseitige Dokumente anzeigen
kann - vielleicht hat ja der eine oder andere schon Erfahrungen damit
gemacht? ]
Das werde ich ausprobieren ... in naher Zukunft mal mehrseitige Tiff-Dateien
erzeugen und als Bilddatei in PAF einbinden ... das Testen werde ich dann
aber einen Sehenden überlassen 
Wolfgang schrieb:
[ M.E. wird hier zu viel nach Sonderlösungen gesucht, die wenig zielführend
sind. ]
Daher soll es ja keine "Sonderlösung" sein, wenn das, wie oben geschildert,
mit den mehrseitigen Dokumenten/Urkunden in einer einzigen Tiff-Datei
funktioniert und PAF ja TIF akzeptiert, ist das keine Sonderlösung, sondern
nur der richtige Weg zum Ziel 
[ Angenommen, es wird ein Weg gefunden, PAF zu überreden, einer Person
mehrere Medien zuzuordnen. ]
PAF würde somit nicht "überredet" werden ... und die Aussage, einer Person
mehrere Medienobjekte zuzuordnen, ist ja nicht richtig ... das ist doch
sowieso ohne weiteres möglich und zwar für jedes Ereignis bei der
Quellenangabe, somit kann ich also bei Geburt in der Quelle ein
Bild/Mediendatei zuordnen, bei der Taufe in Quellen ebenfalls und bei Tod
und Bestattung genauso in den Quellen ... ergibt schon mal für 1 Person
insgesamt 4 Medienobjekte ... und dies ließe sich für jedes weitere Ereignis
weiterführen ... aber die 4 von mir erwähnten sind die Wichtigsten, denn da
gibt es ggf. die meisten Dokumente/Urkunden!
[ PAF läuft noch auf den derzeitigen Betriebssystememen, wird aber nicht
weiterentwickelt. Das bedeutet, in absehbarer Zeit müssen wir uns von PAF
verabschieden. ]
Kann schon sein ... aber PAF läuft z. B. unter Win 7 und dafür gibt's noch
Support bis 2022 (wenn ich jetzt richtig liege) ... also noch mind. 8 Jahre.
Zudem gebe ich zu ... ich bin da so ein "Spezialfall" ... PAF läuft super
und ist barrierefrei!!! Kein Entwickler/keine Firma nimmt da auch auf solche
Bedürfnisse von Anwendern Rücksicht ... die vielen neuen Programme sehen
sicherlich toll aus, sind Bedienerfreundlich und haben viele viele
Möglichkeiten ... hab so einige ausprobiert und getestet ... tja, für mich
gehören alle in die berüchtigte Tonne ... aber das hat nichts mit
Genealogie-Programmen zu tun ... das ist bei großen und sog. Renomierten
Konzernen auch nicht besser
... aber das ist mein Problem 
[ Wie sieht es mit der Kompatibilität zu anderen Programmen aus und
Übereinstimmung mit dem Gedcom Standard. ]
Die ist aus meiner Sicht dauerhaft gewährleistet, denn der GEDCOM-Standard
wurde ebenfalls durch die Mormonen eingeführt und PAF hat den "klassischen"
GEDCOM-Standard ... eher umgekehrt wird's evtl. problematischer ... viele
Programme erzeugen zusätzlich ihre eigenen GEDCOM-Tags ... z. B. für die
detailierte Zuordnung von Orten ... in Legacy trägt man die Koordinaten ein
wofür jeweils ein GEDCOM-Tag für Latitude und Longitude erstellt wird; in
GFAhnen wird beim Ort lediglich ein Verweis zu einer seperaten Ortstabelle
(Top-Level-Tag) gegeben, wo sich dann der Ort, Kreis, Bundesland, Staat,
Breitengrad, Längengrad, heutiger Name, etc. befinden; Gramps arbeitet schon
wieder anders damit ... in manchen Programmen kann man z. B. bei Geburt und
Tod auch noch separat die genaue Uhrzeit eintragen ...und das alles ist
eigentlich auch kein GEDCOM-Standard ... heißt also: mal schnell exportieren
und in ein anderes Programm importieren ist nicht zwingend ohne Probleme
möglich.
... und: Wer sagt einem, wie lange das eigene "geliebte" Genealogie-Programm
weiterentwickelt wird? ... sofern es nicht die großen kommerziellen, auf
größtmöglichen Profit ausgerichteten Rund-um-Genealogie-Anbieter sind!
[ Wenn man eine Gedcom erstellt und in das selbe Programm importiert,
bereiten "Benutzerdefinierte Ereignisse" bereits jetzt Schwierigkeiten. ]
Und genau aus diesem Grunde benutze ich, wie Du es auch empfiehlst,
keinerlei "benutzerdefinierte Ereignisse"!!!
So ... viel geschrieben und hoffentlich die Liste damit nicht überlastet 
Euch allen einen schönen Abend
Viele Grüße
vom unbeirrbaren PAF-Nutzer
Frank