Hallo, Liste,
nachdem ich nun schon einige Zeit mitlese, m�chte ich mich endlich
vorstellen. Mein Name ist Petra Seidemann-Matschulla und ich lebe im
Ruhrgebiet. Familienforschung betreibe ich schon l�nger, meine Vorfahren
stammen in 1. Linie aus Th�ringenn (Name Seidemann), Brandenburg (Name
Dames) und aus M�lheim an der Ruhr, wo ich auch wohne. Jetzt habe ich mir
vorgenommen, auch die Linie meines Mannes n�her zu erforschen und stosse
dabei gleich an meine Grenzen, da ich mich in Schlesien nicht auskenne.
Mein "�ltester" Name ist
Johann MATSCHULLA * 28.04.1871 SCHMOGRAU + 27.12.1949 Oberhausen Religion
katholisch
oo 01.11.1897 GOLSBERG/NEUSTRELITZ
Constantia Kabot oder Kabat * 02.02.1873 in POLAJEWO + 01.05.1940 Oberhausen
Religion katholisch
Die Eltern von Johann k�nnten sein:
Josef Matschulla * 15.02.1839 SCHMOGRAU + 15.11.1911
Johanna KORTZ * 06.08.1837 SCHMOGRAU + 09.12.1900
die Eltern von Constantia sind
Martin Kabat/Kabot * ca. 1848 + 08/1897 Polajewo
Elisabeth WROMBEL + 12/1905 Polajewo
Zun�chst suche ich weitere Informationen zu Schmograu bzw. zur Heirat in
Golsberg/Neustrelitz und zu Polajewo . Gibt es jemanden in dieser Liste, der
in Schmograu forscht?
Viele Gr�sse aus M�lheim an der Ruhr
Petra (Seidemann-Matschulla)
Hallo Petra,
willkommen in der Liste. Bei www.kartenmeister.com gibt es ein
SCHMOGRAU im Kr. Namslau. Leider ist dort wie auch in GOV niemand
eingetragen, der auch dort forscht.
POLAJEWO gibt es im Kr. Obornik in Posen, GOV weist es dem Kr.
Danzig/Marienwerder zu.
Ist ja nicht viel, aber vielleicht hilfts etwas. Sch�nen Sonntag noch
und viele Gruesse
Monika (Nicolaus)
34266 Niestetal
monika@w-nicolaus.de
hallo Listies,
kennt jemand von den �lteren ein schlesisches Mundart-Gedicht, das im Groben
von folgendem handelt:
Ein Mann der sich bei einer Familien-Feier oder beim Schlachtfest
hoffnungslos �berfri�t und dem dann die Schweine im Traum am Bett
erscheinen. Nachdem er aus dem Bett f�llt ist dann der Spuk vorbei.
Meine Tante fragte dannach und konnte es aber nicht mehr zusammenbekommen.
Gruss
Dirk
Hallo Dirk,
Frank Knorr hatte es mal im Jahre 2001 in die Liste gesetzt:
"Dar biese Troom" von Ernst Schenke
Grusses Schlachtfest woar gewast.
Endlich is der Obend do, olle Kotza wur a groo
und der Kolle kruch eis Nast.
Vullgesackt sei Baeuchla waor, denn a hatte gutt gestuppt
Wellfleisch, Wellwurscht, Plimpelwurscht,
viel getrunka und gesuppt.
Wies halt ies ei sichta Taga, obends leit em olls eim Maaga.
Kolles Maaga dar woar vul und dem Kolle woar ne wuhl.
De Nacht woar schworz wie Pech und Room,
a Kaeuzla uffm Dache rief und wie der Kolle endlich schlief,
do hot ar goar nen biesa Troom:
Ging der Wind eim Ufariehre, kloopt woas on de Stubatiere?
Koama lauter - ees, zwee, drei - lauter fette Schweinla rei,
's woar a ganzes Uufgebote, hoatte lange Masser miete,
lauter Schweinla, lauter fette, koama uff zwee Benn geloofa,
koama olle bis oans Bette, wu dar Kolle und toat schloofa.
Zeigta blanke Masserklinga, finga olle on zu singa:
Kolle, Kolle, Kolle, Kolle, Kolle jitzt werscht du geschlacht'
und aus dir werd Wurscht gemacht.
Jitzt fing doas erschte on zu sprecha:
Nuck, nuck, mer warn a bale stecha.
Und wie doas erschte und hoatta geredt,
do meente doas zweete, ar is hibsch fett,
do daecht icht wull, is waer doas beste,
mer machta Wurscht und zwoar gepresste.
Do sproach doas dritte: sis gutt, surgt ok ver Blutt, surgt ok Ver
Blutt.
Doas erschte sproach: Woas mach denn aber
mit dann Nierlan und mit der Laber?
Do sproch doas zweete: Doas macht keene Miehe,
doas kimmt olles ei de Briehe.
Dann sproch das dritte: Macht kee Gelaerme, macht kee Gelaerme,
surgt ok ver Daerme, surgt ok ver Daerme.
Do finga se olle zu grunze oan, Faerme werd a wull salber hoan.
Do sproch doas erschte: mer wern ins setza,
Masser wetza, Masser wetza.
Und wie se und hoatta de Masser geschliffa,
do meent doas zweete: Jetzt zugegriffa,
hier hilft erscht kee Aber und kee Wenn, mer nahma a baale bei a Benn,
ees nimmt a beim linka, ees nimmt a beim rechta,
wir beede haln a, ihr beede stecht a.
Do wurd dam Kolle Angst und bange,
a loag und woand sich wie ne Schlange.
Ar griff noch dar Lompe, a griff nochm Tochte, a flug ausm Pochte.
Und wie a nabern Bette loag, so wurd a munter und derschroack.
Nee, ducht a, nee, kunnts taelscher sein,
ma kun e jitzt schun Blutwurscht sein.
A griff oan de Uhrn, a griff oan de Beene. -
Nee, Gott sei Dank, ar woar noch keene.
Viele Gr��e
Monika (Nicolaus)
34266 Niestetal
monika@w-nicolaus.de