Lesehilfe erbeten: Traueintrag Droyßig 1864

Hallo, einen schönen Sonntag in die Runde.

Einmal mehr benötige ich Lesehilfe, vor allem was die Ortsnamen angeht:

Ich lese:

6.

Gustav Julius Peuckert, […] Handarbeiter in Droyssig ev
des Seilermeister Christian Friedrich Peukert in Droyssig ehel. Sohn
26
Vater willigt […]
Junggesell.
Luise Wilhelm aus Greitz schätz? (Königreich Sachsen) ev.
des Gottlob Wilhelm, Einw. u. Sch[…]meister in Gr. eheliche Tochter
26
–
ledig
den Sept[…] und […] in Cöstewitz?? und Droyssig

Ort: Droyßig (https://gov.genealogy.net/item/show/DROSIGJO61AB)

Danke für Hilfe.

Christoph

Hallo Christoph,

was hinter der Einwilligung des Vaters steht, kann ich auch nicht lesen. Ansonsten lese ich:

Gustav Julius Peuckert, künft.[iger] Einw.[ohner] und Handarbeiter in Droyssig ev.
Des Seilermeister Christian Friedrich Peuckert in Droyssig ehel. Sohn.
Vater willigt ??? ???
Junggesell.
Luise Wilhelm, aus Greitzschütz [=Greitschütz] (Königreich Sachsen) ev.
Des Gottlob Wilhelm, Einw.[ohner] u. Schneidermeister in Gr.[eitzschütz] eheliche Tochter.
ledig
Dom.[inica] [=am Sonntag] Septuag.[inta] Sexag.[esima] und Estomihi in Cöstewitz [=Costewitz] und Droyssig

In der letzten Spalte ist vermerkt, wann und wo die Aufgebote stattgefinden haben. Die Sonntage Septuaginta, Sexagesima und Estomihi fielen 1844 auf den 4., 11. und 18. Februar.

Freundlichen Gruß

Klaus (Bailly)

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Dir herzlichen Dank für deine Hilfe, lieber Klaus! Ich hatte mich in der Jahresangabe vertippt -– es war 1864. Da Ort und Prediger nicht angegeben sind: Heißt das, dass das Paar an einem anderen Ort, also wahrscheinlich dem Heimatort der Braut, getraut wurde?

Hallo Christoph,

wenn es im Jahr 1864 war, sind die Aufgebotsdaten der 24.1., 31.1. und 7.2.

Zu deiner zweiten Frage müsste ich die ganze Kirchenbuchseite sehen, um den Eintrag mit anderen vergleichen zu können. Auf den ersten Blick spricht aber nichts dafür, dass die Trauung woanders stattfand, wenn sie im Kirchenbuch von Droyßig eingetragen ist. Welcher Geistliche die Trauung vorgenommen hat, ist in vielen KB nicht vermerkt. Da Bräutigam und Braut aus verschiedenen Gemeinden stammten, wurde das Aufgebot an beiden Orten verkündet (Greitschütz gehörte zur Gemeinde Costewitz). Auch das ist ganz normal. Wenn man ganz sicher gehen will, könnte man natürlich auch noch mal im KB Costewitz nachsehen.

Freundlichen Gruß

Klaus

Vater willigt protokollarisch