Kirchenbücher im Bistum Hildesheim

Liebe Liste!

Das Bistumsarchiv Hildesheim
(http://www.bistum-hildesheim.de/bho/dcms/sites/bistum/bistum/generalvikariat/bistumsarchiv/index.html)
ist dabei in Zusammenarbeit mit Familienforschern die Kirchenbücher abschreiben zu lassen und auch zu Ortsfamilienbüchern verarbeiten zu lassen. Im Bereich Untereichsfeld gibt es zahlreiche Bearbeiter(-innen) für die dortigen KB. In anderen Bereichen ist Zahl der Bearbeiter wesentlicher "dünner".

Wer sich also dafür interessiert, möge bitte mit dem Archiv direkt Kontakt aufnehmen. Für Fragen vorab stehe ich ebenfalls zur Verfügung.
Der Bereich des Bistums Hildesheim ist auf der folgenden Website zu sehen:
http://www.bistum-hildesheim.de/bho/dcms/sites/bistum/seelsorge/pfarreien/index.html

Möge es nützen!

Bernd (Siebert)

Sehr geehrter Herr Siebert

ich wei� nicht mehr ob wir schon Kontakt hatten,
es geht um ein Ehepaar Heinrich (geb. um 1807) und Dorothea (geb. um
1809) M�vers
mit den T�chtern Dorothea (Dora), geb. um 1836, Caroline (geb. um 1843)
und Elisabeth
geb. 25. 3. 1844. die allesamt um 1846 aus dem K�nigreich Hannover in
die U.S.A. aus-
wanderten. Laut census von 1850 lebte die Familie in New Orleans, zehn
Jahre sp�ter war die
�lteste Tochter in Louisville, KY verheiratet und die beiden j�ngeren
Schwestern lebten in
ihrem Haushalt.

Es gibt zwar von Seiten des Bistumsarchivs Hildesheim die Vermutung,
dass diese Familie evangelisch war, aber alle drei T�chter haben
in den U.S.A. katholisch geheiratet. Von der �ltesten und der j�ngsten
liegen mir Kopien aus den Eheregistern der
Pfarreien St. Martin von Tours und St. Boniface in Louisville KY. vor,
wobei nirgends ein Hinweis
vorhanden ist, dass es sich um eine Mischehe handelt oder dass die Braut
zuvor zur katholischen
�bergetreten ist.

Bereits fr�her hatte ich die Vermutung dass die Familie aus dem
Untereichsfeld stammen k�nnte, bin aber nicht weitergekommen.
Frage: Sehen Sie eine M�glichkeit etwas herauszufinden?
Der Name taucht in Deutschland und noch mehr in den U.S.A. in den
verschiedensten Schreibformen auf, was die Suche nat�rlich
noch mehr erschwert.

Zum Schluss noch der Hinweis: Elisabeth (in den U.S.A. Elizabeth, Eliza,
Lizzie) heiratete den David Stengel aus Stetten bei Haigerloch,
(Zollernalbkreis, Baden-W�rttemberg) einen Bruder meines Urgro�vaters
Augustin Stengel. Mein Stengel-Zweig l�sst sich in Stetten nahezu 400
Jahre zur�ckverfolgen.
Bis Dez. 1849 geh�rte das Oberamt (Bezirk) Haigerloch zum F�rstentum
Hohenzollern-Sigmaringen, von 1850 bis 1945 zum K�nigreich Preu�en.
Der Ehemann der Dor(othe)a, Paul Schaefer stammte aus Bayern, der
Ehemann der Caroline, Charles Eith, aus W�rttemberg.

Es w�re sehr interessant zu erfahren wie sich diese Eheleute verst�ndigt
haben, Der Unterschied zwischen den im Kgr. Hannover gesprochenen
Dialekten und bairisch bzw. schw�bisch
ist ja ein sehr gro�, es sind, wenn man so will verschiedene Sprachen
und doch alles deutsch.

Mit freundlichen Gr��en aus dem "Wilden S�den"

Heinz E. Hennige

"Bernd H. Siebert" <mailto:berndhsiebert@t-online.de> schrieb:

Sehr geehrter Herr Hennige!
Leider kann ich nicht erkennen, wie ich Ihnen helfen kann. Südniedersachsen ist ein "Nest" des Namens Henniges, das ist aber schon der einzige Hinweis. Im katholischen Untereichsfeld gibt es den Namen im Bereich Krebeck, Bodensee und Bilshausen.
Im Staatsarchiv Niedersachsen befinden sich Auswandererakten, die Sie online recherchieren können - nicht lesen! Suchen Sie auf der Website

Mit freundlichen Grüßen
Bernd Siebert

Sehr geehrter Herr Siebert,

meine Suche hat nichts mit der Hennige* Linie zu tun!
Es geht um den Namen M�vers. Wie ich Ihnen geschrieben hatte, wanderten
die
drei �ltesten Br�der meines Urgro�vaters Augustin Stengel im 19. Jh. in
die U.S.A. aus und
lie�en sich in Louisville, Kentucky nieder. Der j�ngste dieser drei,
David Stengel, heiratete
am 19. Nov. 1867 die Elizabeth (Lizzie) M�vers - wobei dieser
Familienname in x Varianten erscheint.
z. B. Mavers, Mefers, Mayfors, Meffers und und und. Es geht mir also
darum ob es m�glich ist
den Geburtsort der Elizabeth herauszufinden.
Im census von 1870 erscheint f�r David Stengel "Hessen Darmstadt" als
Herkunftsland, was absolut
absurd ist (Korrekt w�re "Prussia", da das F�rstentum
Hohenzollern-Sigmaringen - im heutigen Baden-
W�rttemberg gelegen - von 1850 bis 1945 zu Preu�en geh�rte) so dass
ich auch bei Elizabeth nicht
sicher sein konnte ob die Herkunft aus "Hanover" was ja als Kgr.
Hannover zu verstehen ist, stimmt.

Ich habe dann versucht �ber die bei der Taufe der Kinder von David und
Lizzie Stengel genannten,
mir namentlich nicht bekannten Paten etwas herauszufinden. Es hat sich
ergeben dass es sich bei den dort
genannten um Verwandte der Elizabeth handelt. wobei sich dann der
Hinweis auf das Kgr. Hanover
ergab.

Leider kann ich bei meinen Verwandten in Louisville, Ky.
auf nicht allzuviel Unterst�tzung rechnen. Hier waren die
grundlegendsten genealogischen Informationen
innerhalb der Stengel-Familien in Louisville Ky. (Herkunft und
Verwandtschaftsverh�ltnisse) bereits vor
50 Jahren verloren gegangen und was erhalten blieb (eventuell aus den
census records) stimmt nicht.

*�Meine Hennige-Vorfahren kann ich namentlich neun Generationen (bis
1643) im n�rdlichen W�rttemberg zur�ckverfolgen.
Der diesbez�gliche Spitzenahn kam den KB von Brackenheim-D�rrenzimmern
zufolge "aus Graben in
der Durlachischen Markgrafschaft" das ist das heutige Graben-Neudorf in
der N�he von Bruchsal,
wo "Hennicke" bereits 1546 nachgewiesen sind. Eine genaue Filiaition
l�sst sich dort aber wegen der fehlenden KB
hicht herstellen. Wie sie sicher selbst wissen, gab es vor der
allgemeinen Einf�hrung ziviler Standes�mter 1875/6
keine amtlich festgelegte Vorschrift wie der Name einer bestimmten
Familie zu schreiben ist. Jeder Pfarrer, oder
Zivilbeamte schrieb den Namen so wie er es f�r richtig hielt,
Umsomehr haben dann in den U.S.A. englischsprachige Zivilbeamte Namen
so geschrieben wie sie es h�rten und diese Laute dann in der im
Englischen �blichen Form niederzuschreiben, was dann die
Schreibvarianten zum Namen M�vers ergab.

Mit freundlichen Gr��en.
Heinz E. Hennige

"Bernd H. Siebert" <mailto:berndhsiebert@t-online.de> schrieb: