Kalender von 1787

Hallo liebe Listenteilnehmer,

eigentlich gehört meine Frage nicht zum Thema Generalogie, aber vielleicht kann mir jemand etwas dazu sagen:

Ich habe ein Kalenderbuch von 1787 in dem Maße von Schrot und Korn in Verbindung mit Silber angegeben werden.

wo zu war so ein Kalender gut, wer brauchte ihn. Für eine Info wäre ich sehr dankbar.

Laurenz Kortenbreer

Hallo zusammen,
   hab bei wikipedia folgendes dazu gefunden:

   Der Ausdruck Schrot und Korn ist ein Begriff aus der [1]Numismatik.

   Der Begriff Schrot steht für das Gesamt-
   oder [2]Raugewicht einer [3]edelmetallhaltigen [4]Münze, einschließlich
   der nicht edelmetallischen Anteile,^[5][1] und Korn für den Edelmetall-
   oder [6]Feingehalt der Münze,^[7][2] der früher für
   den [8]Münzwert bedeutend war.

   Etwa bis zum [9]Ersten Weltkrieg entsprach der Edelmetallgehalt
   zumindest in der Theorie dem aufgeprägten Wert der
   Münze ([10]Kurantmünze). In der Praxis wurde jedoch schon früh
   versucht, den Edelmetallgehalt zu reduzieren und das so gewonnene
   Edelmetall anderweitig, etwa für die [11]Prägung weiterer Münzen, zu
   verwenden ([12]Scheidemünze, eine Münze, die "nicht ihr Material wert
   ist"). Die hierfür notwendigen Techniken wurden beispielsweise während
   der [13]Kipper- und Wipperinflation (1618 bis 1623) entwickelt und
   angewendet. Sämtliche Münzpächter der [14]Kippermünzstätten, die kurze
   Dauer ihrer Pacht voraussehend, beeilten sich, die größtmöglichen
   Vorteile aufs Schleunigste zu erlangen, ohne sich auch nur entfernt um
   Schrot und Korn ihrer Münzen zu kümmern.

   "Von echtem (oder nach altem) Schrot und Korn" ist also: "Das wert, was
   daraufsteht".

und
Als Feingewicht (auch Nettogewicht oder Korn) bezeichnet man
die [15]Masse des in einer [16]Legierung enthaltenen [17]Edelmetalls, vor
allem bei [18]Münzen oder [19]Schmuck. Sie wird in einem üblichen Massemaß,
zum Beispiel [20]Gramm, angegeben.

   Die Gesamtmasse einschließlich der nicht edelmetallischen Anteile
   (häufig [21]Kupfer) heißt Raugewicht (ältere Schreibweise Rauhgewicht,
   auch Bruttogewicht oder Schrot).^[22][2]

   Das Verhältnis von Fein- zu Raugewicht nennt
   man [23]Feingehalt.^[24][3]

   Bei Münzen war früher allein das Feingewicht des
   verwendeten [25]Silbers oder [26]Goldes ausschlaggebend für den Wert
   von [27]Kurantstücken. Fein- und Raugewicht wurden durch
   den [28]Münzfuß bestimmt.

   Hartmut Kampmann
   Medien Technik Kommunikation

References

   1. Numismatik – Wikipedia
   2. Fein- und Raugewicht – Wikipedia
   3. Edelmetalle – Wikipedia
   4. Münze – Wikipedia
   5. Schrot und Korn – Wikipedia
   6. Feingehalt – Wikipedia
   7. Schrot und Korn – Wikipedia
   8. Münznominal – Wikipedia
   9. Erster Weltkrieg – Wikipedia
  10. Kurantmünze – Wikipedia
  11. Münzprägung – Wikipedia
  12. Scheidemünze – Wikipedia
  13. Kipper- und Wipperzeit – Wikipedia
  14. Kippermünzstätten (Kursachsen) – Wikipedia
  15. Masse (Physik) – Wikipedia
  16. Legierung – Wikipedia
  17. Edelmetalle – Wikipedia
  18. Münze – Wikipedia
  19. Schmuck – Wikipedia
  20. Gramm – Wikipedia
  21. Kupfer – Wikipedia
  22. Fein- und Raugewicht – Wikipedia
  23. Feingehalt – Wikipedia
  24. Fein- und Raugewicht – Wikipedia
  25. Silber – Wikipedia
  26. Gold – Wikipedia
  27. Kurantmünze – Wikipedia
  28. Münzfuß – Wikipedia