ich suche Infos zur Bauern- und Käserfamile Hofmeister aus Hirschbronn/Steinhausen-Rottum bzw. Wirrenweiler/Ellwangen. Ein Zweig führt nach Rißtissen, wo ich eine Todesanzeige von einem Martin Hofmeister gefunden habe.
ich hab mir mal die Ahnenliste, die Steffi verlinkte angesehen. Da haben ja verschiedene Forscher schon drangearbeitet - manche auch hier aktiv. Manche mir völlig unbekannt:
Aber nur Martin in Rißtissen und seine Eltern (Joh. Michael Hofmeister oo1854 Franziska Gaibel) in Wirrenweiler (Ellwangen) waren Käser.
Es geht bei Familysearch fünf Generationen über Martin zurück. Ich habe mir die Spitzen angesehen und etwas ergänzt.
In der Pfarrei Unteressendorf und Winterstettenstadt hab ich schon viel geforscht. Die Einträge im Kirchenbuch recht gut.
Die Spitze bildet jetzt Gregorius Hofmeister, der am 04. Mai 1681 die Witwe Maria Diebold heiratete, die einen Hof in Winterstettenstadt hatte (ihr erster Ehegatte ein Gregorius Schuhmacher) Gregorius Hofmeister ist laut Heiratseintrag in Ingoldingen geboren. (Bis 1810/1814 war Winterstettenstadt der Pfarrei Unteressendorf zugehörig).
Im Buch „Nulla Nichts Undt Bleybt Dar Bey“ findet man diesen Ausschnitt der „Alte Hausnr Besitzer 1732“ - zweite Spalte "Jetzige Hausnr.:
Eine schöne Skizze gibt es auch in dem Buch mit durchnummerierten Häusern.
Müsste also heute Kirchgasse 25 sein (Grünfläche) in Winterstettenstadt (früher nur Winterstetten).
Aber es gibt noch einen Zweig, mit Ingoldingener Herkunft. Und zwar Laurentius Hofmeister heiratete als Witwer (aus Ingoldingen) oo 21. Juni 1693 in Schussenried die Maria Blöd. Kinder gab es in Olzreute, Schussenried.
Die beiden Zweige scheinen zueinander zugehören. Ist aber nur eine Annahme!
Einträge alle bei familysearch.org wie verlinkt. Ist einfachfach zu umfangreich und stumpfsinnig, das ganze abzuschreiben.
Gibt es eine konkrete Frage dazu?
Viele Grüße, Silvia
Nun kann ich die neueren Zusammenhänge in meiner Familiengeschichte ausgehend von meiner Uroma Theresia Hofmeister und ihrem Bruder Martin Hofmeister über Rißtissen bis zur heutigen Unternehmerfamlie Hofmeister herstellen.
Wenn Sie mir Ihre Linie von Theresia Hofmeister zu Ihnen an Frank.Leiprecht@t-online.de mitteilen, kann ich unsere Verwandtschaft berechnen. Ich denke wir sind Cousins 5ten oder 6ten Grades.
auf der Website der Käserei Hofmeister steht unter dem Reiter „1950“ folgendes:
Die Familie Hofmeister übernimmt die 1938 gegründete Molkerei Ostenrieder in Moosburg und benennt sie in Hofmeister Käsewerk um. In Moosburg an der Isar und seit 1992 auch im benachbarten Pfeffenhausen produziert das Werk Schmelzkäse, Edelpilzkäse, Brotaufstrich/Crème für Gastronomie und Großverbrauchende sowie für den internationalen Handel. Auch Walzenvollmilchpulver sowie walzengetrocknete, kundenspezifische Mischprodukte stammen von dort.
1961: Eine neue Generation übernimmt Neue Ära in der Käserei Champignon: Die Gebrüder Josef und Georg Hofmeister übernehmen das Unternehmen. Die Käsekunst liegt ihnen im Blut. Schon ihr Vater, ein Allgäuer Käsemeister, war für seine Käsekunst bekannt. Josef und Georg Hofmeister entwickeln das Unternehmen konsequent weiter: mit unternehmerischem Weitblick, klugen Markenstrategien und großer Motivationskraft. Schon im folgenden Jahr wirbt die Käserei Champignon als erste Käsemarke auch im neuen Massenmedium Fernsehen.
Ich denke, es war der Sohn *1890 Georg Hofmeister (oo1920 Dominika Walser), der in Kempten am 07. Sept 1977 verstarb (hat ein „Axel Speidel“ auf Grundlage von GEDCOM daten eingetragen), 1939 in Krugzell gelebt - ich schätze er hatte zwei Söhne Georg und Josef hatten, die oben in der Historie der Käserei erwähnt sind.
Weiß die Käserei, dass nicht nur dieser Georg (+ in Kempten), sondern auch Martin, Und Joh. Michael Hofmeister oo 1854 Käser waren?
Stimmt meine Annahme?
Hier das Familienregister von Joh. Michael Käser in Würrenweiler (Ellwangen, Leutkirch): „Weber und Käser“ - Screenhot
danke für die info.
Ihre Stammbaumdaten bezüglich der Familie Schöllhorn konnte ich schon öfter nutzen..
Meine Oma ist Theresia Schöllhorn; verheiratet mit Maximilian Musch.
ein Johannes Anton Hofmeister kam nach der Vereinödung 1772-1782 nach Hirschbronn und hat auf der ausgesiedelten Hofstelle
die Hofmeisters heißt gelebt und auch das Weberhandwerk zur kleinen Landwirtschaft ausgeübt.
Der ältere Sohn Martin hat nach seiner Hochzeit 1854 den Hof übernommen und dann um 1900 aufgegeben.
Der jüngere Sohn Michael hat das Weberhandwerk übernommen und in Wirrenweiler eine Käserei angefangen.
Die damals aufstrebende Milchwirtschaft war eine Change für die bisherigen „Taglöhner“.
.. es ging hier arm zu.
Sein Sohn Martin hat dann in Rißtissen als Käser und Wirt gearbeitet und die Käser-Dynastie begründet.
Seine Tochter Theresia, meine Uroma heiratete dann auf einen Schöllhorn-Hof nach Haslach..
So hatte ich das auch bruckstückhaft in meiner Jugend gehört und nun vervollständigt sich das Bild.