Hallo, Mitforscher,
ich habe mich immer an der Mitgestaltung des "Tag der Heimat" in
Espelkamp beteiligt.
Im letzten September ist mir jedoch der Kragen geplatzt. Ein Referent
(ganz prominent) forderte die Ostgebiete zurück bzw. Entschädigung
dafür, ein Mahnmal in Berlin sowie einen Gedenktag im Jahr.
Diese alten Männer, die um ihren Posten fürchten, lesen jedes Jahr an anderer Stelle das gleiche (so auch, dass wir durch die Wiedervereinigung den 17. Juni als Gedenktag hätten).
Ich hatte ein schlechtes Gefühl bei dieser Feier, bin aus dem BDV ausgetreten.
Ich selbst habe Flucht und Vertreibung (ein Jahr später) als Kind erlebt.
Wir hatten im Westen gute Jahre - Wirtschaftswunder, Fortschritte auf vielen Gebieten. Meine Eltern sind tot, an deren Leiden - zwei Weltkriege - fühlte ich mich verpflichtet zu denken.
Vielleicht sollten wir auf die Jugend vertrauen, die ja wirklich einiges bewegt, natürlich muss gegen solche Gruppen, wie erwähnt, angegangen werden.
Dies nur ganz kurz, viel mehr will ich gar nicht ausführen.
Grüße
Anita Rogge