IGAL Verschmelzung

Hallo,

ich verfolge mal die Liste mit größerer Sorgfalt aber auch mit Erstaunen.
Meine Frage an Euch was Genealogie Programme vielleicht gerade Legacy
betrifft.

Folgende Tatsache
Sie haben einen Datensatz bzw. Mehrere Datensätze aus verschiedenen Quellen.
Das heißt nun Frau Maria Müller 01.01.1890 in Dorf „A“ geboren
Nun dann Xaver Huber am 05.06.1925 in Dorf „B“ geheiratet welche im Dorf „B“
getauft wurde.
Sie die Frau scheint nun mit den selben Dateneingaben in den Büchern des
Ortes „B“ auf wie im Ort „A“
Die Familie zieht in den Orten umher es werden Kinder geboren welche
seltsamer weise
In den Verschiedenen Orten genau Buchgeführt wurde und die Daten der Eltern
werden genauest
Niedergeschrieben. Das heißt die selben Daten wie in Ort "A"
Sie stirbt aber im Jahre 1940 in Dorf „Z“ wiederum erscheinen nun alle
Daten auf eventuell nur das Geburtsjahr.
Denn hier verbrachte Sie die Zeit ihrer Krankheit bei Ihrem Kinde

Verschiedene Bearbeitern haben die Bücher bearbeitet und man kommt dann
drauf das es sich um die
Selbe Person handeln muß.
Wie verschmelzt man nun diese Datensätze korrekt in diesen Falle?
Ich möchte meinen beim Verschmelzen sollten alle
Orte als einzelne Quellen oder zusätzlich zur ersten Quelle aufscheinen.
Oder liege ich hier Falsch.
Die genannten Daten werden als Gedcom ausgegeben und eingelesen.
Natürlich in den verschiedenen Programmen sonst wäre es ja eintönig oder?

mit freundlichen Grüßen

Heuß Herbert

mailto:58herbert-heuss@aon.at

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Aus dem übrigen Weltall Heuß - Heuss, Heiß - Heiss

Mitglied im Verein für Familien & Wappenkunde Württemberg und Baden
Stuttgart (VW1689)
Mitglied & Obmann-Stellvertreter im Verein IGAL (Interessen Gemeinschaft
Ahnenforscher Lustenau) Österreich
WWW.igal.at
Mitglied im Verein Computergenealogie e. V. (Comgen 1070)
Gast beim Arbeitskreis f.Familienforschung in Leutkirch/Allgäu

Genealogieprogramme im GenWiki:
http://wiki-de.genealogy.net/wiki/Kategorie:Genealogiesoftware

Herbert Heuß wrote:

Wie verschmelzt man nun diese Datensätze korrekt in diesen Falle?
Ich möchte meinen beim Verschmelzen sollten alle
Orte als einzelne Quellen oder zusätzlich zur ersten Quelle aufscheinen.
Oder liege ich hier Falsch.

Zu jedem aufgenommenen Ereignis kann in Gedcom eine Quellenangabe
gemacht werden. Es kommt also vornehmlich auf die Möglichkeiten des
verschmelzenden Programms an. Wenn wir von Gedcom ausgehen, werden alle
aufgenommen Daten und Quellenangaben in einen Datensatz zusammenkopiert.

Das Problem ist im Regelfall das benutzte Programm. Meines kann z.B. nur
eine Quellenangabe pro Ereignis. In diesem Fall könnte man evt.
weitere Quellenangaben in die Bemerkung zur Quelle eintragen. Ich denke
aber, zu einer Person habe ich einen Taufeintrag und somit nur eine
Quelle zur Taufe. Ggf. einen Geburtseintrag (Standesamt) und auch dort
nur eine Quelle. Das mehrere Quellenangaben zu einem Ereignis existieren
ist eher selten (IMHO).
Wenn das Programm allerdings nur eine Quellenangabe zur Person
zulässt, wird es problematisch. Dann muss man schauen, wie man das
dort sinnvoll umsetzt. Dieses Problem tritt generell beim Datenaustausch
zwischen unterschiedlichen Programmen auf.

MfG, Metti.

Genealogieprogramme im GenWiki:
http://wiki-de.genealogy.net/wiki/Kategorie:Genealogiesoftware

Stefan Mettenbrink wrote:

Das mehrere Quellenangaben zu einem Ereignis existieren ist eher
selten (IMHO).

Kann ich mich gleich kommentieren. :slight_smile:
Letzte Woche hatte ich einen Traueintrag, in dem nicht viel stand.
Lediglich Braut und Bräutigam und deren Eltern wurden genannt. Wie
sich herausstellte, hat der Pastor der Gemeinde die Trauung
aufgeführt, weil der Bräutigam Gemeindemitglied war. Die Trauung
fand jedoch in der Gemeinde der Braut statt. Dort gab es dann einen
kompletten Traueintrag.
In solch einem Fall habe ich tatsächlich zwei Quellen zur Trauung.

MfG, Metti.

Genealogieprogramme im GenWiki:
http://wiki-de.genealogy.net/wiki/Kategorie:Genealogiesoftware

Stefan Mettenbrink wrote:

Herbert Heuß wrote:
> Wie verschmelzt man nun diese Datensätze korrekt in diesen Falle?
> Ich möchte meinen beim Verschmelzen sollten alle
> Orte als einzelne Quellen oder zusätzlich zur ersten Quelle aufscheinen.
> Oder liege ich hier Falsch.

Wenn das Programm allerdings nur eine Quellenangabe zur Person
zulässt, wird es problematisch.

Von einem solchen Programm sollte man sich möglichst schnell verabschieden.
Eine Quellenangabe pro Person (und nicht pro Ereignis) erfüllt allerhöchstens
geringste Ansprüche an gute Dokumentation.

Jesper

- --
Jesper Zedlitz E-Mail : jesper@zedlitz.de
                  Homepage : http://www.zedlitz.de
                  ICQ# : 23890711

Genealogieprogramme im GenWiki:
http://wiki-de.genealogy.net/wiki/Kategorie:Genealogiesoftware

Jesper Zedlitz wrote:

Wenn das Programm allerdings nur eine Quellenangabe zur Person
zulässt, wird es problematisch.

Von einem solchen Programm sollte man sich möglichst schnell verabschieden.
Eine Quellenangabe pro Person (und nicht pro Ereignis) erfüllt allerhöchstens
geringste Ansprüche an gute Dokumentation.

Das habe ich mich nicht getraut hier zu schreiben :wink:

Auch in meinem Programm gibt es Einschränkungen, die ich aus heutiger
Sicht lieber nicht hätte (keine Konfirmation, keine individuellen
Ereignisse, ...). Das wird sich sicher auch irgendwann ändern. Hier
gestehe ich dem Anwender zu, dass er derjenige ist, der sich das Progamm
nach seinen Bedürfnissen aussucht. Wenn er mit einer Quellenangabe pro
Person icht auskommt, wird er sich überlegen, ob er das Programm
wechselt oder aufgrund anderer Funktionen mit der Einschänkung zu
leben bereit ist.

MfG, Metti.

Genealogieprogramme im GenWiki:
http://wiki-de.genealogy.net/wiki/Kategorie:Genealogiesoftware

Hallo Metti,
nur eine Quelle pro Ereignis ist aber schon dürftig. Die Regel sind doch
mehrere Quellen pro Ereignis. Selbst bei einer Geburt sind da die
Geburtsurkunde, die Unterlagen der Hebamme, des Arztes und des
Krankenhauses, dazu kommt noch die Geburtsangabe bei der Taufe.

Gen_Plus kann zu jedem Ereignis, auch Berufe oder Ausbildung, eine (fast)
beliebige Anzahl Quellen verwalten.

Mit freundlichen Grüssen

Gisbert (Berwe)

Gisbert Berwe wrote:

nur eine Quelle pro Ereignis ist aber schon dürftig. Die Regel sind doch
mehrere Quellen pro Ereignis. Selbst bei einer Geburt sind da die
Geburtsurkunde, die Unterlagen der Hebamme, des Arztes und des
Krankenhauses, dazu kommt noch die Geburtsangabe bei der Taufe.

Streite ich nicht ab.
Bisher habe ich allerdings keine Unterlagen eines Arztes, des
Krankenhauses oder der Hebamme erhalten. Bei meiner Suche habe ich
bisher fast ausschließlich Kirchenbücher. In diesen bekomme ich
einen Taufeintrag. Also gebe ich beim Ereignis Taufe die Quelle an.
Für die Geburt kann ich einen Geburtseintrag des Standesamtes als
Quelle angeben und hätte somit eine 2. Quelle. Vor 1870 ist das sehr
selten.

Gen_Plus kann zu jedem Ereignis, auch Berufe oder Ausbildung, eine (fast)
beliebige Anzahl Quellen verwalten.

Das ist der richtige Weg (unabhängig davon, ob ich das benötige oder
nicht). Ich plane ebenfalls in diese Richung.

MfG, Metti.
PS: bei wievielen Ereignissen hast Du denn mehr als eine Quellenangabe
(prozentual zu allen vorhandenen Quellenangaben)?

Genealogieprogramme im GenWiki:
http://wiki-de.genealogy.net/wiki/Kategorie:Genealogiesoftware

Hallo,

nur eine Quelle pro Ereignis ist aber schon dürftig.

Naja, braucht man immer alles??

Die Regel sind doch mehrere Quellen pro Ereignis. Selbst
bei einer Geburt sind da die Geburtsurkunde, die Unterlagen
der Hebamme, des Arztes und des Krankenhauses, dazu
kommt noch die Geburtsangabe bei der Taufe.

Ja, wenn man will kann man das machen. Man kann sogar
zu den Quellen Unterquellen zuordnen. Und diesen Unterquellen
ebenso wieder Unterquellen und so fort.

Und nein, GHome kann nur Quellen und Unterquellen. Warum?
Weil sonst kaum ein Mensch mehr versteht, wie er die Daten
einpflegen soll.
Die Forscher übrigens, die es doch verstehen, die haben meist so
viele Sonderwünsche, dass es kein Programm auf dieser Welt
gibt, das all das abdecken kann! (Erfahrungswert)

Gen_Plus kann zu jedem Ereignis, auch Berufe oder Ausbildung,
eine (fast) beliebige Anzahl Quellen verwalten.

:slight_smile:

Schönen Gruß

Michael (Suhr)

Michael Suhr wrote:

nur eine Quelle pro Ereignis ist aber schon dürftig.

Naja, braucht man immer alles??

Nein. Aber man sollte sich schon fragen, warum man es beschränken soll.
Kaum ein Programm beschränkt (heute noch) die Anzahl der Kinder,
obwohl nur sehr selten mehr als 30 Kinder vorkommen. Eine Einschränung
ist nicht nötig.

Ja, wenn man will kann man das machen. Man kann sogar
zu den Quellen Unterquellen zuordnen. Und diesen Unterquellen
ebenso wieder Unterquellen und so fort.

Es geht ja noch weiter. Woher hast Du die Quellenangaben? Hier ist eine
Herkunftsangabe innerhalb der Quellenangabe sinnvoll (meinst Du das mit
Unterquelle). Hinzu kommt, wo Du die Daten eingesehen? Dazu wäre eine
Adressverwaltung wünschenswert.
...
Sicher kann man das so auf die Spitze treiben. Die wenigsten Anwender
werden das nutzen.

MfG, Metti.

Genealogieprogramme im GenWiki:
http://wiki-de.genealogy.net/wiki/Kategorie:Genealogiesoftware

Hallo,

Kaum ein Programm beschränkt (heute noch) die Anzahl der
Kinder, obwohl nur sehr selten mehr als 30 Kinder vorkommen.
Eine Einschränung ist nicht nötig.

Naja, manchmal denn doch. Man könnte zwar alles dynamisch
machen, so dass beliebig viele Objekte zuzuordnen wären. Aber
das ist ja auch viel Arbeit für nur wenig mehr Komfort.

Es geht ja noch weiter. Woher hast Du die Quellenangaben? Hier
ist eine Herkunftsangabe innerhalb der Quellenangabe sinnvoll (meinst
Du das mit Unterquelle).

Ja, das könnte man so definieren. Oder aber, man findet im Archiv
in Mainz ein Buch mit Daten. Dann ist die Quelle das Buch und die
Unterquelle das Archiv.

Hinzu kommt, wo Du die Daten eingesehen? Dazu wäre eine
Adressverwaltung wünschenswert.

Ach was, man kann ja einfach eine Unterquelle als Adresse nehmen. :wink:

Sicher kann man das so auf die Spitze treiben. Die wenigsten
Anwender werden das nutzen.

Genau. Die meisten wollen doch nur ihre Familie schön dokumentiert
auf dem Rechner haben. :o)

Bida

Michael (Suhr)

Michael Suhr wrote:

Kaum ein Programm beschränkt (heute noch) die Anzahl der
Kinder, obwohl nur sehr selten mehr als 30 Kinder vorkommen.
Eine Einschränung ist nicht nötig.

Naja, manchmal denn doch. Man könnte zwar alles dynamisch
machen, so dass beliebig viele Objekte zuzuordnen wären. Aber
das ist ja auch viel Arbeit für nur wenig mehr Komfort.

Hängt sicher auch mit der verwendeten Programmiersprache und der
Datenbank ab. Wenn ich eine beliebige Anzahl (z.B. Kinder) zulasse,
liegt die Beschränkung bei den Zugriff durch eine 32-bittige Zahl das
sind dann ca. 2 Milliarden. Hier lohnt es derzeit (aus meiner Sicht)
nicht, auf 64 Bit umzusteigen.

Es geht ja noch weiter. Woher hast Du die Quellenangaben? Hier
ist eine Herkunftsangabe innerhalb der Quellenangabe sinnvoll (meinst
Du das mit Unterquelle).

Ja, das könnte man so definieren. Oder aber, man findet im Archiv
in Mainz ein Buch mit Daten. Dann ist die Quelle das Buch und die
Unterquelle das Archiv.

Hinzu kommt, wo Du die Daten eingesehen? Dazu wäre eine
Adressverwaltung wünschenswert.

Ach was, man kann ja einfach eine Unterquelle als Adresse nehmen. :wink:

Ich würde die Adresse des Archivs in eine Adressverwaltung eingeben
wollen.

Sicher kann man das so auf die Spitze treiben. Die wenigsten
Anwender werden das nutzen.

Genau. Die meisten wollen doch nur ihre Familie schön dokumentiert
auf dem Rechner haben. :o)

Eben.
Denen würde es reichen, eine bunte Ahnentafel mit 5-6 Generationen
auszudrucken. Wenn man sich anschaut, wieviele auf Steinadler und
Konsorten reingefallen sind. Hätten solche Anwender auch gern eine
Option, nicht gefundene Daten automatisch aufzufüllen :wink:

Das hat dann aber nichts mehr mit Genealogie zu tun.

MfG, Metti.

Genealogieprogramme im GenWiki:
http://wiki-de.genealogy.net/wiki/Kategorie:Genealogiesoftware

Also ich glaube, zu einem Ereignis müssen beliebig viele Quellen zugelassen
sein. Denken Sie an einen Todesfall: Eintrag im Sterbebuch der Kirche,
Totenschein des Standesamtes, Partezettel, Nachruf in der örtlichen Zeitung,
u.s.w.

MfG
Heinrich Fleischer

Hallo,
man kann auch sagen: "Das ist der Unterschied zwischen einem
guten Genealogieprogramm und einem sehr guten Genealogieprogramm.

Mit freundlichen Grüssen

Gisbert (Berwe)

Hallo,

man kann auch sagen: "Das ist der Unterschied zwischen einem
guten Genealogieprogramm und einem sehr guten Genealogieprogramm.

:slight_smile:
Stimmt schon, eigentlich ist heutzutage eine dynamische Speicherverwaltung
mit nahezu beliebig vielen Einträgen - für was auch immer - durchaus
möglich.

Schönen Gruß

Michael (Suhr)

Michael Suhr wrote:

man kann auch sagen: "Das ist der Unterschied zwischen einem
guten Genealogieprogramm und einem sehr guten Genealogieprogramm.

-)

Stimmt schon, eigentlich ist heutzutage eine dynamische Speicherverwaltung
mit nahezu beliebig vielen Einträgen - für was auch immer - durchaus
möglich.

Als ich mit meinem Programm anfing, wollte ich auf Limitierungen
verzichten. Wie sich herausgestellt hat, ist die Limmitierung bei mir im
Kopf gewesen. Ich habe manches einfach nicht gewusst und dadurch
unbewusst ein Limit eingebaut. Es wäre damals deutlich einfacher
gewesen mehr als eine Quellenangabe zuzulassen als es jetzt
nachzureichen.

MfG, Metti.

Genealogieprogramme im GenWiki:
http://wiki-de.genealogy.net/wiki/Kategorie:Genealogiesoftware