Hallo, Steffan und alle anderen interessierten Mitforscher ...
Hallo Freya,
Freya wrote:
Noch heute sch�tzt man die Kuckuckskinder in den zweistelligen Prozentbereich. Ich denke, fr�her, als viele gar nicht so sehr aus
Liebe heirateten oder zumindest nicht nach 'langen Testphasen'
(wo es noch kein Fernsehen und gute Heizungen gab), wird es
diese noch viel mehr gegeben haben. Ich las mal von Sch�tzungen
zwischen 20-40%. Alle unsere v�terlichen Linien sind daher mit
Vorsicht zu genie�en.
Wo ist den diese Horrorstory geBILDet worden?
Also - ich glaub' es nicht, was ich da lese !!!!
Recht so. Seri�se Genforscher, wie Prof. Bryan Sykes, gehen von 3 bis 3,5 % Kuckuckskindern im Laufe der Menschheitsgeschichte aus.
Viele freundliche Gr�sse
Hans(-Joachim Sacher)
Guten Abend !
Herr Sacher hat die Zahlen ins richtige Licht gesetzt und ich erinnere mich an Untersuchungen, die in St�dten (Anonymit�t...) mehr Kuckuckskinder fanden als in D�rfern, wo "jeder jeden kennt".
Das hat aber nichts mit "Schlampen" zu tun.
Es ist einfach so, dass die Damen (bewusst oder unbewusst) eine andere Strategie als die Herren (bewusst oder unbewusst) verfolgen.
"Mater semper certa" ist der Schl�sselsatz.
Und da die Mutter immer weiss, dass sie die wahre Mutter ist, mag sie in diesen 2 - 4 % der F�lle mal entscheiden, dass Giovanni die sch�neren Haare, die ges�nderen Z�hne und die breiteren Schulten hat, w�hrend die Eisenwarenhandlung von Detlef (mit dem sie verheiratet ist) eine sicherere Unterhaltsquelle ist als Giovannis Kellnerjob ....
Der Genetiker nennt diesen Ansatz "gene shopping", also nach "Genschn�ppchen" suchen.
Noch gemischter geht es bei unseren Vettern, den Schimpansen zu, wo bis zu 50 % der Babies NICHT von einem Vater aus der Gruppe der Mutter stammen. Dies war ein sehr �berraschendes Resultat, aber dieses Verhalten dient halt der Durchmischung und Erhaltung der Art.
Eine Rechnung (mit 3,5 % Kuckuckskindern) ergibt, dass man in etwa 15 Generationen praktisch 100 % sicher sein kann, einen "Kuckuck" in der eigenen Familie zu haben.
Also betrifft dies uns alle in gleichem Masse ... und ist damit wieder "normal".
Mit bestem Gruss
Hanno (V.J.Kolbe)
Hallo liebe Freunde k�nnten wir in Zukunft auf den Begriff
Uneheliche Kinder an Stelle von Kuckukskinder einigen
Der Begriff war schon diskriminierent als es �blich war
Uneheliche Kinder so zu bezeichnen .
herzlich Hans J�hner Hannover
Freya schrieb:
......also wenn wir es schon genau und korrekt nehmen wollen:
Uneheliche Kinder werden v o r der Ehe gezeugt,
au�ereheliche Kinder i n der Ehe, aber mit einem anderen Partner! !
Marina
"hans.jaehner@t-online.de" <hans.jaehner@t-online.de> schrieb:
Hallo liebe Freunde k�nnten wir in Zukunft auf den Begriff
Uneheliche Kinder an Stelle von Kuckukskinder einigen
Der Begriff war schon diskriminierent als es �blich war
Uneheliche Kinder so zu bezeichnen .
herzlich Hans J�hner Hannover
Freya schrieb:
Liebe Freunde dieser Diskussionsrunde,
ich glaube da� wohl einige Mitleser den Begriff der "Kuckukskinder falsch
anwenden.
Uneheliche bzw. voreheliche Kinder sind keine Kuckukskinder. Als
Kuckukskinder werden die Kinder einer verheirateten Frau bezeichnet, die
nicht von ihrem Ehemann mit ihr gezeugt worden.
Dies konnte wohl fr�her nur bewiesen werden, wenn der Ehemann als Soldat
oder Kaufmann l�ngere Zeit nicht zu Hause war.
Heute durch DNA-Test kein Problem mehr.
Ein mir bekannte Arzt hat sich einmal dahingehend ge�u�ert, da� man annimmt,
da� trotz "Pille" noch etwa 5-10% der Kinder die geboren w�rden nicht vom
Ehemann stammen. Er k�nne aber dazu keinen Beweis liefern.
Gru�
Werner (Wicke)