Liebe Listenleser,
ich habe einen Vorfahren, KÜNNEMANN (Könemann), Mousquetier beim Rgt. von
Linsingen, der 1769 in Burgdorf (b. Hann.) heiratet, dort taufen lässt und
1773 seine 1. Frau beerdigt. 1776 wird die 2. Ehe geschlossen, diesmal ist
mein Vorfahr im Trauregister als Gefreiter vom hochlöblichen Linsingenschen
Rgt. eingetragen, es wird dort 1777 ein Kind getauft, 1787 beerdigt er (als
Invalide) die 2. Frau - alles in Burgdorf, keine weiteren Taufen.
Ich ging bisher davon aus, dass Soldaten diese Familienereignisse bei der
Kirche ihrer Garnison erledigten. Burgdorf war meines Wissens aber keine
Garnisonsstadt. Und ich weiß auch nicht, wo das Rgt. von Linsingen 1769 und
danach stationiert war. Deshalb hoffte ich, im Verzeichnis des
Garnison-Kirchenbuch Hannover 1690-1811 weitere Künnemann/Könemann-Taufen zu
finden, leider negativ. Vermutlich stammt mein Vorfahr aus der Gegend, sein
Vater war Hirt in Röddensen.
Ich würde mich freuen, wenn mir jemand bei der Lösung des Rätsels helfen
könnte, d. h. ob es üblich war, dass Soldaten an ihrem Heimatort heirateten.
Grüße
Brigitte (Schymura)