GRUNEWALD aus der Pfalz?

Liebe Listenfreunde,

bin gerade für meine amerikanische Verwandte am Suchen rund um Bas-Rhin und die Pfalz.

Nicht weiter komme ich mit Johann Grunewald und seiner Frau Maria Anna Behl, beide so geboren um 1805 -

kann mir jemand hierzu weiterhelfen?

Frdl. gruß

Gabriele (Wiechert)

Sehr geehrte Frau Wichert !

Bis 1870 ist doch im Census das deutsche Herkunftsland (Baden, Württemberg, Bavaria usw.) angegeben, da müßte man doch ohne Mühe feststellen können, ob die beiden aus der bayerischen Pfalz oder aus dem Elsaß (damals Frankreich) kamen.

Bei solchen Frage ist es stets ratsam, anzugeben:
- die Religion
- das Jahr der Auswanderung
- ob ledig oder verheiratet, ob mit Kindern ausgewandert, und wenn ja, wie hießen diese?
- ist der deutsche Name nachgewiesen (z. B. durch eine Unterschrift) oder lediglich rückübersetzt?

Ihre Chancen, daß jemand die Herkunft nachweisen kann, vergrößern sich so?

Haben Sie schon die Einbürgerungsurkunde nachgesehen? Die ist sogar noch glaubhafter als der Census, weil der Antragsteller dort erklärte, seine Loyalität zu seinem früheren Herrscher (der oft mit Namen angegeben ist) aufzukündigen.

Träger seltener deutscher Vornamen nannten sich in den USA oft John. Ich hatte kürzlich einen Fall, da lief ein Valentin Schneller in der Nähe von St. Louis als Charles Schneller. Da kein Geburtsdatum vorlag, konnte ich die Identität nur durch eine notarielle Vollmacht nachweise, in der er einen Bekannten mit dem Verkauf von drei geerbten Grundstücken beauftragte. Die Vollmacht fand sich unter den Grundbuch-Beilagen.

In einem anderen Fall entpuppte sich ein Oliver Hoover als Alois Huber.

Auch Nachnamen wurden mitunter amerikanisiert: Mergenthaler zu Americandollar, Beutelsbacher zu Bell, wobei wir wieder bei Ihrer Anfrage wären.

Mit freundlichen Grüßen, Friedrich R. Wollmershäuser

Hallo Gabriele,

Kennst Du http://www.birkenhoerdt.net?

In der Pfalz gibt es Grünewald. Ist hier ein Zusammenhang herstellbar?

VG aus Bayern

Frank