Gremboczyn = Gramtschen

Wer sichtet z. Z. bei den Mormonen die Traubücher der evangelischen Gemeinde
Gremboczyn (Grembotschin) = Gramtschen, Kreis Thorn, und wäre so freundlich,
nach dem Traueintrag meiner Vorfahren

Michael Haak (Hack, Haack, Hark) und Anna Justina Aschmietkat (Aschmetkat)

zu suchen.

Bekannt sind folgende Kinder:
1. Christian Michael Haak, * 27.05.1844 in Richnau, ~ 16.06.1844 in
Gremboczyn
2. Jacob Julius Haak, * 28.07.1845 in Richnau, ~ 07.09.1845 in Gremboczyn

Die Trauung wird also 1843 oder früher vollzogen worden sein.

Herzlichen Dank!

Willi Beutler

Lieber Herr Beutler,

nach wie vor arbeite ich mich durch die KB von Gramtschen und werde selbstverständlich beim nächsten mal in der Forschungsstelle speziell nach dem Traueintrag Ihrer Vorfahren Haak/Aschmetkat suchen. Ich vermute ihn allerdings eher am Lebens- oder Geburtsort der Anna Justina, aber ich sehe natürlich gerne nach den Daten.

Auch noch ganz herzlichen Dank für die Übersendung der Franz-Daten vom 18. d.M. Die unendliche Liedtke/Franz -Geschichte hat sich inzwischen insoweit geklärt und ich im Namensverzeichnis von Thorn den Traueintrag fand. Aber leider immer noch nicht den Geburtseintrag ihrer Tochter (meiner Urgroßmutter), den ich hoffe, doch noch in den KB von Gramtschen zu finden. Gegenwärtig fertige ich ein ganz genaues Verzeichnis der KB von Gramtschen an und hoffe bei der Auswertung herauszufinden, ob eventuelle Seiten bei der Verfilmung ausgelassen wurden. Das würde das Fehlen des Geburtseintrages erklären.

Gegenwärtig suche ich den Taufeintrag der Anna Carolina Franz und den Traueintrag ihrer Eltern. In dem allerdings katholischen KB von Zieliniec, LKr Wreschen/Posen -von dort stammt A.C. Franz, habe ich im fraglichen Zeitraum keine Einträge meiner Vorfahren gefunden, die außerdem auch noch in Latein verfaßt sind. Glücklicherweise sitzt neben mir in der Forschungsstelle eine ältere Dame, die sehr gut Latein kann und mir die notwendigen Begriffe erklärt hat, um wenigstens den Film lesen zu können. Zur Nachbearbeitung im Hause steht mir ein kirchliches Lateinlexikon zur Verfügung, das ich allerdings bisher mangels Masse nicht benötigt habe. Möglicherweise haben die "Franzens" der in ca. 10 km entfernt liegenden unierten evangelischen Kirche in Wreschen angehört. Die KB sind leider nicht mehr vorhanden und ich habe eine Anfrage über den Verbleib der KB sowohl an die Vereinigte evangelische Kirche in Berlin und an das Archiv in Posen geschrieben. Das Ergebnis wird wohl noch einige Zeit auf sich warten lassen.

Dafür habe ich bei meiner Suche auch in dem Namensverzeichnis von Thorn den Traueintrag meiner Vorfahren Krüger/Hinke (HInkl) gefunden, nach dem ich eigentlich nicht gesucht hatte. Ich hätte ihn dort auch gar nicht vermutet, da die Braut aus Przlubie/LKr Bromberg stammt. Das betrachte ich dann als gerechten Ausgleich für die bisherige lange Suche nach dem Heirtaseintrag Liedtke/Franz. Es hat sich herausgestellt, dass Johann Krüger aus Schlonsk im Dobriner Land stammt. Auf der Homepage von Jutta Dennerlein gibt es darüber eine von Emil Mielke verfaßte Chronik, die ich mir sofort heruntergeladen und quer gelesen habe. Erstmalig wurde der Name Krüger dort um 1700 erwähnt. Die Bewohner von Schlonsk hatten sich mutig ihre Rechte beim polnischen König erkämpft und durften u.a. in der Thorner Kirche ihre Taufen, Trauungen und Beerdigungen zu den gleichen Bedingungen wie die Thorner Bevölkerung vollziehen lassen. Diese Chronik ist Gold für meine Familienforschung, in der ich viele brauchbare Informationen zu finden glaube.

Bei meinem heutigen Besuch in der Forschungsstelle ist mir übrigens der Name Trenkel (KB Grmatschen) aufgefallen. Wenn Sie glauben, dass er vielleicht mit Treichel im Zusammenhang steht, schreibe ich die Daten heraus. Leider habe ich mich bisher noch für keine neue Digitalcamera entscheiden können, ich sammel gegenwärtig noch Informationen. Allerdings werde ich in der nächsten Woche wohl eine kaufen. Das Abschreiben der Daten ist doch ziemlich mühselig.

Nun wünsche ich Ihnen eine gute Nacht und verbleibe

mit herzlichen Grüßen von Pinneberg nach Köln

Annelotte Karstens

<Pekawebe@aol.com> schrieb: