Lieber Herr Zink,
Sie schrieben am 20.12. zu o.g. Thematik an Herrn Wagner folgendes:
Hallo Hr. Wagner,
in meiner kleinen Broschüre "Handwerkerepitaphien auf dem St.
Johannisfriedhof" vom Jahre 1984 hab ich auch den Hinweis auf das Grab
28 im Planquadrat H4 gefunden.
Wie Sie ja bereits geschrieben haben, handelt es sich um SIXT Stegmair
und Georg PREU, als Beruf ist Feintäschner angegeben. Dieses Grab ist
zusätzlich als "bedeutendes Grab und sehenswerte Epitaphien"
gekennzeichnet. Weitere Informationen zu Ihrem gesuchten Grab Nr 29 hab
ich auf die Schnelle noch nicht gefunden,... am Wochenende habe ich
etwas mehr Zeit. Habe auch einen DIN A3 Lageplan, den ich Ihnen im
Format A4 scannen könnte.
Ich selbst habe meine Vorfahren im Grab Nr.1644 liegen. Falls es
vielleicht dazu weitere Informationen gibt würde ich mich über eine
Rückmeldung sehr freuen.
Mit freundlichen Grüßen
Peter Zink aus München
Daher meine Frage:
Ich suche auf dem Johannisfriedhof das Grab (oder eventuell mehrere ?)
meiner
Vorfahren des Familiennamens SEIBERT, welche Regenschirmmacher, Schrift-
schneider bzw. Firmenmaler waren.
Können Sie mir eventuell helfen, fündig zu werden, bzw. mir eventuell einen
Tip
geben, wie ich vor gehen könnte ?
Ich muß allerdings zeitlich nicht so weit zurüch gehen, denn diese Vorfahren
von
mir starben im 19. Jahrhundert.
Vielen Dank bereits vorab und Ihnen, sowie allen anderen Listenangehörigen
ein
glückliches, gesundes und zufriedenes 2008 !
Beste Grüße aus Nürnberg
Christian Lindenberger
Hallo Hr. Lindenberger,
Hallo Hr. Wagner,
leider bin ich bei dem Familiennamen SEIBERT nicht f�ndig geworden. Vermutlich z�hlt der FN SEIBERT nicht zu den bedeutenden Familien und taucht somit leider nicht in dem sp�rlichen Namen - und Sachregister auf.
Ich habe bei meiner Suche nach dem ZINK-Grab gute Erfahrung gemacht, indem ich direkt bei der Friedhofsverwaltung nachgefragt habe. Nach Nennung des Familiennamens und Sterbedatums, wurde mir die Grabnummer sowie der Lageort genannt. Zus�tzlich habe ich noch erfahren, wer die Pflege des Grabes �bernommen hat und den Grabschein besitzt.
Friedhof St. Johannis (Kirchlicher Friedhof) Br�ckenstra�e 9
90419 N�rnberg
Telefon: (09 11) 231 - 22 90
Zu Hr. Wagner seiner Anfrage bzgl. seiner Grabnummer 29 hat Hr. R�ckel ja bereits den Vorschlag gemacht, direkt beim "B�rgerverein St. Johannis- Schniegling" nachzufragen.
B�rgerverein St. Johannis, Schniegling, Wetzendorf
Abteilung Schniegling
c/o Minnameier Wilhelm
Knebelstr. 20
90427 N�rnberg
Tel.: 0911/31 62 58
Vielleicht hilft Hr. Wagner auch der Hinweis weiter, dass der aktuelle �bersichtsplan des St. Johannisfriedhofes vom Bayerischen Landesamt f�r Denkmalpflege M�nchen heraus gegeben wurde. Vielleicht kann das Landesamt dar�ber Auskunft geben warum das Grab 28 nun eine andere Grabnummer hat, bzw. warum das Grab nur 510 nun die Nummer 29 hat.
Bayerisches Landesamt F�r Denkmalpflege
Hofgraben 4
80539 M�nchen
Deutschland
Tel. (089) 2114-0
Telefax 089) 2114-300
Mail info@blfd.bayern.de
Ich w�nsche Ihnen allen einen guten Rutsch ins Neue Jahr
mit freundlichen Gr��en
Peter (Zink)
Ich grüße die Herren Zink und Lindenberger
Ich bin bei meinen weiteren Recherchen zu folgenden - vorläufigen -
Ergebnissen gekommen:
Lt. Auskunft des Landeskirchlichen Archivs haben sich die Grabnummern auf
dem Johannisfriedhof seit 1735 nicht mehr verändert. Einzige Ausnahme: Die
mit einem "E" gekennzeichneten Nummern. Das sind die Gräber südlich von der
Johanniskirche Herr Zink: Auf Ihrem Friedhofsplan sind das sie Koordinaten
D6-F6 (ohne die mit "P" gekennzeichneten Gräber), D5-F5, D4-F4, D3-F3, D2-F2
(ohne die mit "F" gekennzeichneten Gräber.
Das Grab Nr. 29, das meinen Vorfahren gehörte, hat das alte Epitaph nicht
mehr, deshalb konnte ich es nicht ohne weiteres identifizieren. Was das Grab
Nr. 28 anbelangt, so verhält es sich - nach Rücksprache mit dem
Landeskirchlichen Archiv offenbar so, dass das Grab der von Sixt Stegman und
Georg Preu das Grab 510 ist: Das ist auf dem Friedhofsplan unter der
Koordinate I5 zu finden. Die gesamte Literatur bis 1977 (!) - und das ist
nicht wenig - weist auf Grab 510 als Grab von Stegman/Preu hin. Erst in den
ganz neuen Unterlagen vom Johannisfriedhof wird Grab 28 genannt. Ich habe
das Epitaph dort gefunden und fotografiert. Es ist lt. Kirchenbucharchiv
anzunehmen, dass nach 1977 das Epitaph von Grab 510 entfernt und am Grab 28
angebracht wurde. Nachweisen lässt sich das anhand der Eintragungen in den
Friedhofsbüchern von Johannis. Ich werde das bei Gelegenheit mal angehen.
Freundliche Grüße und einen guten Rutsch ins neue Jahr
Wünscht allen Listenteilnehmern
Günter Wagner