Gostomski / Dullak

Hallo Andrea,

ganz lieben Dank für deine Mitteilungen deiner hochinteressanten Gostomski /Dullak Daten vom 30.05. und die von heute in aller früh....

Bin erstaunt über deine stattliche Sammlung , muß ich mir wohl noch mehrmals durchlesen und auf jeden Fall zu meinen Gostomski / Dullak´s dazulegen.

Ja , du hast schon Recht , in dieser Linie einen klaren Durchblick zu bekommen, ist nicht so einfach....

Muß sagen , dass meine Catharina 10 Jahre älter als Johann v. Gostomski gewesen ist, ist mir beim ersten Mal durchlesen auch sofort aufgefallen.

Diese Daten bekam ich freundlicherweise von einem Herrn von Gostomski aus Bremen zugeschickt. Er ist sehr nett und ein wandelndes Geschichtsbuch.

Wenn Catharina als Witwe den Johann geheiratet hätte , müßte dies doch dann auch im Kirchenbuch angemerkt worden sein. Mit 28 Jahren als Frau zu heiraten war ja damals wirklich recht ungewöhnlich , so auch , dass Johann wiederum

schon mit 18 Jahren vor dem Traualtar stand.

Zu der von dir erwähnten Thekla v. Gostomski , meine beiden Johann und Catharina haben auch eine Tochter THEKLA V: GOSTOMSKI , sie ist die Zweitälteste , geb. am 19.05.1815 in Zurromin und gestorben

am 12.02.1855 in Gollub.

THEKLA heiratete am 30.01.1832 in Stendsitz JOHANN LEIJEK oder LEYK geb. um 1799 , gestorben um 1850.

Werde mich mit Herrn v. Gostomski demnächst wieder in Verbindung setzen, vielleicht bekomme ich ja noch so einiges heraus.

Nochmal herzlichen Dank für deine große Mühe .

Wünsche einen wunderschönen Nachmittag´, bis dann...

Jutta Fellmann

Hallo Jutta,

ich denke festzuhalten waere hier, dass man es allein nicht schaffen kann. Dieses Umherziehen in den Kirchspielen erfordert den Willen zu teilen. Schnell kommen zu nur Dulak und Gostomski zahlreiche andere Familien dazu, denn um den Adelsstand zu erhalten war der Besitzstand ein muss. Mein "Reichtum" entstammt dem Fleiss anderer.

Dadurch dass der Besitz gerade in unserer Gegend stark zerplittert wurde, was die Forschung natuerlich noch schwieriger macht, muss man Kirchspiel-uebergreifend arbeiten. Ich habe bisher in unserem "schwachen" Kirchspiel ganz grosse Hilfe von Herrn von Kistowski, Herrn Kerntopf, Herrn Schulz, Herrn von Domaros und den amerikanischen Gruchallas erhalten. Das gilt auch fuer die fleissige Sigi hier im Forum, bei der ich mich leider noch nicht revanchieren konnte. Bis zum Transfer der Kirchenbuecher nach Danzig habe ich auch von kaschubischen Verwandten in Polen Hilfe erfahren.

All das ersetzt natuerlich die eigene Quellenforschung nicht. Nach dem Archiv in Regensburg bin ich bereit fuer ein positives Erlebnis. Vielleicht wird es bei den Mormonen besser. Es wird mir eine grosse Freude sein, nach deinen Dulaks und Gostomskis Ausschau zu halten, denn die Sperrfrist fuer europaeische Forscher empfinde ich als diskriminierend.

Gruss,
Andrea