CompGen wurde der PDF-Ausdruck eines mit ca. 350 Familien nicht besonders großen, ehemals als Datenbank online zugänglichen OFBs angeboten. @Hermann.Hartenthaler und @Junkers wissen vermutlich, welches ich meine. Die Rechte scheinen geklärt. Neben den Minimalangaben sehe ich auch Quellen, Berufe, Benennungen einzelner Höfe, Paten, Trauzeugen, Wohnorte. Wirkt insgesamt sehr strukturiert.
Wie sieht ein sinnvoller Workflow aus, um so etwas (ich denke mit KI) in eine GEDCOM-Datei umzuwandeln? Wer kann das, oder wo ist das beschrieben?
Hallo Georg,
erledigt: 365 Familien → 1.360 Personen / 656 Familien als GEDCOM 5.5.1. Gramps findet keine Fehler. Fundstelle und Originalwortlaut des Autors hängen an jedem Ereignis. Quellen, Paten, Berufe und Hofnamen sind übernommen.
Der Weg: PDF-Text mit Seitenposition lesen → feste Regeln zerlegen Familien, Personen und Daten → Mengenabgleich PDF gegen Datenbank (0 Differenzen) → die Verweise des Autors „(108.3)“ verknüpfen → Plausibilitätsprüfung. Die KI hat die Programme geschrieben, die Daten liest sie nicht.
Zum Anschauen: https://ofb-schwelm.bgg-home.de. Die GEDCOM-Datei lädst du dort unter „GEDCOM“ mit dem Schlüssel aus meiner PN.
1. Die Datenbank stammt nicht von Gisbert Berwe. Gisbert war der Programmierer von GEN_PLUS, mit dem offenbar das PDF erstellt wurde.
Der Einreicher des PDF gibt an, dass es auf dem „auf dem Grewe Ausdruck“ basiert.
Martin Wörmer hat mir 2019 angekündigt, dass er an einem Online-OFB Schwelm arbeitet. Ich habe ihn jetzt angeschrieben, on das weiterhin sein Plan ist.
Ich möchte nicht bremsen, aber darum bitten, im Vorfeld etwas mehr zu recherchieren, um Ärger zu vermeiden. Offenbar ist auch Günter @Junkers in dieses Vorgang involviert.
Kurze Korrektur: In meinem Entwurf stand Gisbert Berwe als Bearbeiter. Das hatte ich aus den Metadaten des PDF übernommen. Er ist aber, wie Juling schreibt, der Programmierer von GEN_PLUS und nicht der Autor des OFB. Danke für den Hinweis! Die Seite ist offline, bis Bearbeiter und Rechte geklärt sind. VG Thomas
Überall wird Gisbert Berwe als Autor genannt. Er ist auch Programmierer von GEN_PLUS. Wegen des Zeitrahmens (OFB Schwelm 1654-1700) vermute ich, dass er die Trau- und Totenbuch-Abschriften von Emil Böhmer (unvollständig) ausgewertet hat. Siehe auch: https://wiki.genealogy.net/Schwelm,_OFB und hier: Genealogie
Die genannte PDF-Datei mit den 365 Familien fand ich hier: Wayback Machine
Es war die Musterdatei zum Demonstrieren der OFB-Ausgabe aus seinem Programm mit Quellenangaben aus den Böhmer-Büchern. (Zitiert auch als Quelle für Schwelmer Familien bei https://www.heidermanns.net/ z.B. bei Braselmann). Die PDF-Datei dürfte also ein Auszug aus dem größeren OFB sein.
Danke, Günter, damit ist die Herkunft der Daten wohl geklärt: als Musterdatei. Ob der größere Datenbestand noch existiert, bliebe zu recherchieren.
Laut Heimatkunde-Website gibt es von Emil Böhmer:
Das älteste Traubuch der luth. Gemeinde Schwelm. 1654 - 1670
sowie
Das älteste Totenbuch der luth. Gemeinde Schwelm. 1652-1687
beide „verfügbar in der Bibliothek des VFH“.
Auf der Website dazu auch noch: Zweites Traubuch 1672-1700 (nur als Druckfahne, nicht als Buch erschienen) hier.
Wenn die Angaben hier und hier stimmen, dann beruht das Gesamt-OFB nur auf den Daten aus den Böhmer-Büchern. Die Originale sind bei Archion greifbar, teilweise sehr schlecht lesbar. Für die Taufen der Lutheraner scheint es (bei Archion) erst ab 1700 Kirchenbücher zu geben. Für die Zeit nach 1700 gibt es dann auch nicht wenige FamilySearch-Indexierungen. Zu beachten ist, dass es in Schwelm alle drei Konfessionen mit jeweils eigenen Kirchenbüchern gab. Ein richtiges OFB zusammenzustellen wäre eine größere Sache.