Hallo,
welchen GedCom-Tag sollte/muß ich der (kath.) Weihe zum Diakon zuordnen?
Ist das ORDI
Liebe Grüße und Danke
Ulli (Heist)
Hallo,
welchen GedCom-Tag sollte/muß ich der (kath.) Weihe zum Diakon zuordnen?
Ist das ORDI
Liebe Grüße und Danke
Ulli (Heist)
Hallo Ulli,
welchen GedCom-Tag sollte/muß ich der (kath.) Weihe zum Diakon
zuordnen?Ist das ORDI
Prinzipiell möglich, obwohl ORDN wohl besser passen würde.
Viele Grüße
Dirk (Peters)
Hallo Dirk,
welchen GedCom-Tag sollte/muß ich der (kath.) Weihe zum Diakon
zuordnen?Ist das ORDI
Prinzipiell möglich, obwohl ORDN wohl besser passen würde.
In meiner Liste ist ORDN die Priesterweihe.
Der Diakon ist mind. eine Stufe davor.
Liebe Grüße
Ulli
Hallo Ulli,
da wäre zu klären ob ein Diakon schon kirchliche Handlungen wahrnehmen darf,
dann wäre es ORDN, falls nicht ORDI. Da habe ich aber keine Ahnung als
Atheist, welche Aufgaben ein Diakon hat. Klingt aber wichtig ;).
Viele Grüße
Dirk (Peters)
hallo Ulli
Der Diakon ist in Wikipedia sehr gut "beschrieben" :
Zitat:
Diakon
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Römisch-katholischer Diakon, bekleidet mit Albe und Dalmatik
Griechisch-orthodoxer Diakon in der Geburtskirche in Betlehem, der ein Orarion über dem roten Sticharion trägtDer Diakon (altgr. διάκονος, diakonos, „Diener, Helfer“) bekleidet ein geistliches Amt innerhalb der Kirche, den Diakonat. Seine Aufgaben beschränken sich nicht auf die Diakonie, sondern umfassen wie die der anderen geistlichen Ämter auch Verkündigung (Martyria, Zeugnis) und Gottesdienst (Leiturgia, Liturgie). Die Diakone waren ursprünglich Gehilfen der Apostel zur Verwaltung des gemeinsamen Vermögens und zur Leitung der gemeinsamen Mahlzeiten (und wohl damit verbunden auch der Eucharistie).
In der altkatholischen, der römisch-katholischen, den orthodoxen und den anglikanischen Kirchen ist die Weihe zum Diakon die erste Stufe des Weihesakraments (zweite Stufe Priester, dritte Stufe Bischof). Die Eingliederung in die Gemeinschaft der Geistlichen (den Klerus) geschieht durch diese sakramentale Weihe, die durch das vom Bischof gesprochene Bittgebet um die Ausgießung des Heiligen Geistes und die im Amt benötigten Gnadengaben sowie die Handauflegung des Bischofs auf das Haupt des zu Weihenden vollzogen wird.
In der evangelischen – vor allem der reformierten – Tradition wird der Diakon entsprechend Calvins Genfer Kirchenordnung als eines der vier kirchlichen Ämter angesehen. Obliegt den Pastoren die Verkündigung, den Presbytern die Gemeindeleitung und Gemeindezucht sowie den Lehrern die Erziehung, so haben Diakone die Aufgabe, sich um die Armen, Bedürftigen und Kranken zu sorgen und sich um die Verwaltung zu kümmern. So gehörte etwa das Krankenabendmahl im Anschluss an die viermal jährlich stattfindenden Abendmahlsfeiern zu ihren Aufgaben.
Zitat ende ( Rest siehe Wikipedia).
Beste Grüsse
David (Eberle), Balzers LI
Genealogie-Portal Liechtenstein
+41 (0)79 561 20 40 / 00423 384 17 41
Moin.
ORDI ist nur innerhalb der SUBM-Struktur erlaubt, und darf nur "yes" oder "no" beinhalten, ist also als Ereigniskennzeichen völlig unbrauchbar. ORDN hingegen ist ein Ereignis innerhalb der INDIVIDUAL_EVENT_STRUCTURE:
ORDN {ORDINATION}:= (Ordination) Ein religiöses Ereignis, bei dem die Person die Autorität erhält, in religiösen Dingen zu handeln.
(entnommen der inoffiziellen deutschen GEDCOM 5.5.1 Übersetzung)
Abhängig davon, ob eine Diakonen-Weihe eine Ordination darstellt, muss es daher wie folgt heißen:
0 @I@ INDI
1 ORDN
2 TYPE Diakon-Weihe (optional)
...
Oder
0 @I@ INDI
1 EVEN Diakon-Weihe
...
Mit freundlichem Gruß
Jörn Daub
Hallo J�rn Daub,
da werde ich aber hellwach... 
Wo kann ich denn an die inoffizielle deutsche GEDCOM 5.5.1 �bersetzung kommen?
F�r den Tipp danke ich schon jetzt recht herzlich.
Freundliche Gr��e
Fred (Drie�en)
Ich wusste nicht, dass ich solche Schockreaktionen hervorrufe ![]()
Die Übersetzung habe ich im Rahmen der GEDCOM-L vor etwa einem Jahr geschrieben, und wurde von mehreren Listenteilnehmern auch im Zuge der Diskussion gegengelesen. Sie kann zusammen mit anderen Dokumentationen zum Thema GEDCOM unter GEDCOM Dokumentation heruntergeladen werden.
Wo ich jetzt meine Mail nochmal lese... im Falle von "EVEN" sollte es zwecks Kompatibilität wohl wie folgt heißen:
0 @I@ INDI
1 EVEN
2 TYPE Diakon-Weihe
Mit freundlichem Gruß
Jörn Daub
Ich wusste nicht, dass ich solche Schockreaktionen hervorrufe
Hallo zusammen,
vielen Dank für die Erklärungen.
0 @I@ INDI
1 EVEN
2 TYPE Diakon-Weihe
Oder
0 @I@ INDI
1 ORDN
2 TYPE Diakon-Weihe (optional)
Jetzt weiß ich zwar wie es richtig ist, aber eigentlich - mußte ich jetzt feststellen - bringt es mir doch nichts!
In GES-2008 habe ich nur Felder für Geburt, Taufe, Kommunion, Firmung, Tod, Bestattung.
In TNG (unterstützt derzeit nur GedCom 5.5) werden obige Strukturen nicht unterstützt!
In TNG kann ich so viele Level 1 - Events anlegen wie ich will, obiges jedoch nicht!
Liebe Grüße
Ulli (Heist)
Hallo miteinander
Es gibt viele solche Diskussionen dar�ber, wie irgendwelche ausgefallenen Informationen in GEDCOM dargestellt werden k�nnen.
Ich verstehe jedoch noch nicht, warum sie unbedingt in GEDCOM Kennzeichen dargestellt werden sollen. Warum reicht es nicht, sie in Notizen abzulegen?
(Dort landen sie ja eh oft, wenn man in andere Programme migriert.)
Die Speicherung in Kennzeichen ist nat�rlich sinnvoll, wenn man die Informationen irgendwie maschinell auswerten will.
F�r welche Anwendungsf�lle w�rde man denn z.B. die Diakonweihe als eigenes Kennzeichen ben�tigen?
Klaus-Peter Schubert wrote:
Ich verstehe jedoch noch nicht, warum sie unbedingt in GEDCOM Kennzeichen dargestellt werden sollen. Warum reicht es nicht, sie in Notizen abzulegen?
Ich kann (und möchte) nicht für andere sprechen, aber ich kannDir mitteilen, warum ich sowas wissen möchte.
Ich selber programmiere ein Genealogieprogramm. Die dortigen möglichkeiten möchte ich per Gedcom austauschbar machen. Auch wenn ander Programme irgendwelche Möglichkeiten nicht bieten, so soll doch der Austausch generell funktionieren. Sonst könnte man sich ein Genealogieprogramm generell sparen und eine Textverarbeitung oder Tabellenkalkulation nutzen.
MfG, Metti.
Lieber Klaus-Peter Schubert,
in meinen Datenbanken benutze ich die Notizen nur für solche Daten,
die ich NICHT exportieren möchte. Das kann man in PAF entsprechend
einstellen. Wenn ein Programm anbietet eigene Ereignisse zu
entwerfen, ist das eine ganz grundsätzliche, allerdings ebenfalls
GedCom-konforme, Entscheidung des Programmentwicklers. Er erspart
sich damit die äußerst komplizierte Abstimmung über die Verwendung
benutzerdefinierter tags (diejenigen, die mit dem Unterstrich
anfangen). Diese Abstimmung ist dann auch noch für jedes einzelne
dieser tags erforderlich.
Auch wenn ich selber kein Programmentwickler bin sehe ich in der
Verwendung von benutzerdefinierten Ereignissen ein großes Potential
ein Programm zu vereinfachen. Ich jedenfalls probiere bei einer mir
zugeschickten GedCom-Datei jedes Mal, ob ich sie so editieren kann,
daß aus einem benutzerdefinierten tag ein benutzerdefiniertes
Ereignis wird. Das ist zwar immer viel Arbeit, zumal die sich oft
nicht lohnt. Leider kann ich auch PEARL nicht. Damit ließe sich das
Editieren von Hand automatisieren.
Mit schönen Grüßen aus Landsberg am Lech,
Reiner (Kerp)
im web: http://reiner-kerp.de
Hallo,
Ich verstehe jedoch noch nicht, warum sie unbedingt in GEDCOM
Kennzeichen dargestellt werden sollen.
Alle Ereignisse werden bei TNG in der Lebensreihenfolge angezeigt.
... und da wollte ich es richtig eintragen.
Warum reicht es nicht, sie in Notizen abzulegen?
... weil diese dann nicht in o.g. Auflistung an der richtigen Stelle sind!
(Dort landen sie ja eh oft, wenn man in andere Programme migriert.)
... da man die Programme jedoch nicht so oft wie die Unterwäsche wechselt und die Diakonen-Weihe nicht so oft vorkommt, kann man das dann von Hand korrigieren. ![]()
Liebe Grüße
Ulli
Metti,
das verstehe ich. Die Genealogieprogramme sollten nat�rlich alle GEDCOM-Kennzeichen verarbeiten k�nnen.
Meine Frage zielte darauf, warum Benutzer auch solche Information in Kennzeichen packen wollen, die sie gar nicht maschinell auswerten und die u.U. andere Programme nicht verstehen.
Ulli
Ich tausche mit verschiedenen Familienforschern Dateien aus, die verschiedene Programme benutzen.
Au�erdem benutze ich selbst auch verschiedene Programme, da sie unterschiedliche St�rken haben.
Daher vermeide ich, ausgefallene Konstruktionen zu benutzen.
Klaus-Peter Schubert wrote:
das verstehe ich. Die Genealogieprogramme sollten natürlich alle GEDCOM-Kennzeichen verarbeiten können.
Meine Frage zielte darauf, warum Benutzer auch solche Information in Kennzeichen packen wollen, die sie gar nicht maschinell auswerten und die u.U. andere Programme nicht verstehen.
Informationen, die als Getrennte Daten vorliegen, kann man getrennt verarbeiten (sofern das Programm das mitmacht). Einmal alles zusammen iin einer Bemerkung und es kann nicht wieder vereinzelt werden. Somit sollte man die Daten so gut es geht trennen.
MfG, Metti.