Liebe Yvonne, liebe Gisela,
Ein J�ngling namens Oskar Briggen (*1874, +1945)...
in der "Q" ist der FN BRIGGEN leider nicht enthalten,
aber der FN BEWERNICK. Allerdings dieser nicht in
Deinem angegebenen Ort.
in der Kartei Quassowski kommt aber in Band B der Name BRIGER vor.
Auf Seite B743:
BRIGER
- B. 1441 einer d. beid. Stadtk�mmerer z. Saalfeld, Ostpr. (Deegen,
Saalfeld, Urkundenbd. S. 38). Nikolaus BR�GER besa� sp�ter das Haus zu
Saalfeld, das 1408 dem Jakob ARNOSTORF geh�rt hatte u. nach BR�GER
SWGBICZER besa� (ebd. S. 27).
BRIGGEN oder BRIGER �kann durchaus sein.
...sogen. Oberschweizer t�tig.
...Wer weiss mehr zu den Profi-Melkern aus der Schweiz, oder gar zu
einer
der aufgef�hrten Personen?
Ein Schweizer oder Oberschweizer muss nicht unbedingt ein
Melker, Kuhknecht oder Profi-Melkergewesen sein. Als
"Schweizer" wurden auch Personen genannt, die als Kolonie-
bauern der Soziet�t der Schweizer zugeh�rig waren und nach 1710
in Ostpreu�en eingewandert sind.
Eine dritte Bedeutung ist "T�rh�ter" - Aufseher an katholischen
Domen. Die Bedeutung des Berufes als Melker ist erst im 19. Jh.
entstanden.
Ausf�hrlicher als im Buch "Was waren unsere Vorfahren?" �Band 18 der
Sonderschriften unseres Vereins f�r Familienforschung in Ost- und
Westpreu�en e. V.,
wird �ber SCHWEIZER im Buch von Johann Heinrich Barth
"Genealogisch-ethymologisches Lexikon Lexikon" Band 1 Deutsch,
berichtet:
SCHWEIZER.
1. Helvetii (lat), un suisse (frz), schweyzer, ein B�rger der Schweiz.
2. Die T�rh�ter, die sehr oft aus der Schweiz kamen. Sp�ter die
Schweizergarde des Vatikans. 16. Jahrh.
3. Ein Kirchenaufseher, Domschweizer.
4. Ein S�ldner (der Schweizergarde). Ber�hmt wurden die Schweizertruppen
der ehemaligen franz�sischen K�nige, gardes Suisse, cent gardes Suisses
du corps du Roi. Die Leibtrabanten, Leibw�chter, T�rh�ter der vornehmen
Personen.
5. Norddeutschland: Schweizer oder Schweizer B�cker, eine Bezeichnung
mancher Konditoren, weil eben manche Konditoren aus den franz�sisch
sprachigen Kantonen der Schweiz kamen. Eine unbestimmte Bezeichnung.
6. Ein Knecht f�r das Milchwesen. In den n�rdlicheren deutschen Gegenden
wurden �hnliche Milchwirtschaften "Holl�ndereien" genannt.
7. Die Personen, die die Viehzucht und die Molkerei nach Schweizerart
betrieben, wurden Schweizer genannt, obwohl sie nicht aus der Schweiz
kamen. Ein Schweizer, ein Beaufsichtiger der K�he in den Meiereien, kann
aber auch ein Melker sein. Schweizereien.
8. Auch einige Tierbezeichnungen und ein verschnittener zahmer Eber.
Bei dem genannten Oberschweizer handelt es sich aber sicher um einen
Vorarbeiter bzw. Aufseher von Melkern oder Knechten der Milchwirtschaft,
siehe 6. und 7.
Das es bei den Personen die selbst�ndige Viehzucht betrieben einen
"Oberschweizer" gab, ist mir nicht bekannt.
Viele Gr��e
Heinz (Muhsal)
�brigens sollte man beim Zitieren immer die Quelle angeben!
"Die Kartei Quassowski" wird in der Reihe "Quellen, Materialien und
Sammlungen zur altpreu�ischen Familienforschung (QMS)" vom "Verein f�r
Familienforschung in Ost- und Westpreu�en e. V." herausgegeben.
Der Verein freut sich �ber neue Mitglieder oder auch Spenden.
Siehe:
www.VfFOW