Forschung nach Abraham Schonfeld

Liebe Listen-Mitglieder!

Ein Ray Schonfeld sucht nach seinen Vorfahren.
Alles, was er offensichtlich hat (die Amis meinen manchmal leider, Deutschland sei sehr klein und datenmäßig leicht zu überschauen :slight_smile: Das meine ich lieb, denn ich habe viele Freunde in Amerika, die ich sehr schätze!) ist
Abraham Schonfeld - born in Germany! about 1800!

Gibt es irgend jemanden, der helfen kann mit Tipps etc.? Ich bin fast sicher, dass es nicht SCHONFELD, sondern SCHÖNFELD heißt!!!
Irgendwo habe ich den Namen schon gesehen (außer in unseren Ahnenlisten, aber soweit sind wir noch nicht zurück!)
Ich habe bei Gedbas geschaut, aber nichts gefunden. Es gab doch noch eine Seite (außer www.familysearch.org), wo man nachschauen konnte?

Danke für eure evtl. Hilfe!

Schöne Grüße!
Rita Hartwig

Suche nach:
HARTWIG FETT KLEMZ LIEDER KOSANKE u.a.

Hallo Rita:
Per WorldFamilyTree #630 ein ABRAHAM SCHONFELD (ohne "E") war zwischen
1860 und 1889 in POLEN geboren und starb 1941 in SAN FRANCISCO. Er war
verheiratet mit einer SARAH KAPLAN (in Litauen geboren). Die beiden
hatten eine Tochter namens FRANCES.
Tschuess !
Karl-Heinz Becker
(American by choice, born in Hamburg/Germany by the grace of God)

Hallo Rita.

Anfang des 19. Jahrhunderts lebte in Waren eine j�dische Familie Hirsch
Salomon, die 1813 den Familiennamen Sch�nfeldt annahmen.Die Familie war
mindestens bis 1823 dort ans�ssig. Um 1825 lebte in Malchow ein Salomon
Sch�nfeldt.

Sch�ne Gr��e
Norbert Francke

Noch eine Erg�nzung.
Auch in Gnoien lebte 1813 ein Schutzjude, der f�r sich und seine Familie den
erblichen Familiennamen Sch�nfeld (diesmal auch nur mit d am Ende) annahm.
Er hie� Jacob Sch�nfeld.
Norbert Francke

Salomon SCHÖNFELDT heiratete 1820 in Parchim Klärchen LILIENTHAL.

Peter Chr. CLEMENS, Schwerin / Mecklenburg
(Meine Familie bis 1900: http://gedbas.genealogy.net/index.jsp oder via
http://www.genealogienetz.de/faqs/gedbas_faq.html )
Ich suche a l l e Nachfahren von
a) lutherisch SUSEMI(E)(H)L ab 1400
(http://www.math.uni-rostock.de/~mfp/forschung/erf_clem.htm )
b) juedisch JOSEPHY/JOSEPHI aus Mecklenburg ab 1700
c) juedisch HENRIQUES-HINRICHSEN ab 1600
= Familientafelgrafik fuer Museen (& jedermann z.B. zum 70. Geburtstag).
= Email dr.clemenspc@p4all.de

Gemäß "Mitmenschen - Juedisches Leben in Waren ..." Schriftenreihe des
Warener Museums- und Geschichtsvereins, A. Benkendorf, D. Rother u. J.
Kniesz, 1999 lebte in dieser Zeit in Waren: Hirsch Salamon/Salomon
Schönfeld (1783 - vor 1858), Ehefrau Suse Wolff (1785 - vor 1858).
Weitere Einzelheiten sind zu diesen beiden oder einer Familie Schönfeld
in diesem Buch nicht zu finden.
Vielleicht lohnt es, einen der Autoren per Adresse:
Stadtgeschichtliches Museum Waren
Postfach 1220
17182 Waren (Müritz)
anzuschreiben.

Wolfgang T. Donner / Koeln
Suche alles zu Juden in Schwerin, Teterow und Waren

Hallo Wolfgang,
f�r dein

Suche alles zu Juden in Schwerin, Teterow und Waren<

kann ich drei Brosch�ren empfehlen.

    Findbuch f�r Judaika in den Kreis- und Stadtarchiven Westmecklenburgs

    Familiennamen der Juden in Mecklenburg

    Schutzjuden in Mecklenburg

K�nnen alle bei mir bestellt werden.
Gru� Norbert

Vielleicht kann ich etwas Näheres über die drei von Dir, Norbert,
empfohlenen Broschüren erfahren (etwa Umfang, Zeitraum, Preis etc.).

Gruß Wolfgang

Hallo Wolfgang

Die drei Brosch�ren sind als "Schriften des Vereins f�r j�dische Geschichte
und Kultur in Mecklenburg und Vorpommern e. V." erschienen.

"Findbuch f�r Judaika in den Kreis- und Stadtarchiven Westmecklenburgs",
N.Francke, K.Hansow, B.Krieger
Auflistung von Aktentiteln, die Informationen �ber j�disches Leben
enthalten. Erfasst wurden die St�dte Boizenburg, Br�el, B�tzow, Crivitz,
D�mitz, Gadebusch, Goldberg, Grabow, Hagenow, L�bz, L�btheen, Ludwigslust,
Neustadt-Glewe, Parchim, Plau, Rehna, Schwerin, Sternberg, Wismar,
Wittenburg mit Orts- und Personenregister.
Schwerin 2001, 48 Seiten, 2,50 Euro

"Familiennamen der Juden in Mecklenburg", N.Francke, B.Krieger
Verzeichnis aller im Jahre 1767 im Herzogtum Mecklenburg-Schwerin wohnenden
Schutzjuden;
Namen und Wohnorte von �ber 2000 j�dischen Familien aus 53 Orten der
Herzogt�mer Mecklenburg-Schwerin und Mecklenburg-Strelitz aus der Zeit
1813/14;
Orts- und Personenregister.
Schwerin 2001, 74 Seiten, 5,00 Euro

"Schutzjuden in Mecklenburg", N.Francke, B.Krieger
Die Rechtliche Stellung der Schutzjuden in Mecklenburg im 18. und 19.
Jahrhundert. Kurze Beschreibung der h�ufigsten Gewerbebetriebe
(Hausierhandel, Ladenhandel, Produkthandel). Listenm��ig zusammengestellter
Gesamt�berblick zu den Namen und Wohnorten der Schutzjuden in beiden
Mecklenburg von etwa 1700 bis 1870. Orts- und Personenregister.
Schwerin 2002, 131 Seiten, 8,00 Euro

Die Brosch�ren sind im Format DIN A5, kartoniert.
Bestellungen sind �ber N.Francke@gmx.de m�glich.
Postversand, auf Rechnung zuz�glich 1,50 Euro Versandkosten.

Gru� Norbert

Hallo Herr Hartwig,
ich hatte in den letzten Tagen wieder einmal �rger mit meiner
Kommunikationsmaschine (genannt Computer) deshalb erst jetzt eine
Antwort.

Ihre Nachricht:

Ich bin fast sicher, dass es nicht SCHONFELD, sondern
SCH�NFELD hei�t!!!
Irgendwo habe ich den Namen schon gesehen (au�er in unseren
Ahnenlisten, aber soweit sind wir noch nicht zur�ck!)

Unter meinen direckten Vorfahren gibt es eine Katharina SCH�NFELD,
sie hat 1727 Johannes Samuel August KLUDT (*1698, +1746) geheiratet.

Von Katharina SCH�NFELD und ihrem Mann ist mir leider nicht viel
bekannt. �berliefert ist, da� sie in 14 Jahren (also ab 1727) 7 S�hne
und
2 T�chter geboren hat und da� sie einige Jahre vor ihrem Mann
gestorben
ist. Weiterhin ist �berliefert, da� ihre j�ngsten S�hne (Zwillinge
Johann und Karl KLUDT, 1743 geboren sind. Johann ist mein direkter
Vorfahre. Die Namen der anderen Kinder sind nicht bekannt.

Aus diesen Familien�berlieferungen (2 Familienchroniken) lassen sich
weitere Daten ableiten. Ich wei�, da� die hier wiedergegebenen
Fakten und Daten Wiederspr�che enthalten, aber so ist es �berliefert.
Bisher ist es mir noch noch nicht gelungen diese Daten auf ihre
Richtigkeit zu �berpr�fen. �ber Mailing-Listen habe ich aber Hinweise
auf die Gegend um Czarnikau (s�dlich von Schneidem�hl) und auf die
Gegend zwischen Posen und Gnesen (Pudewitz) erhalten. Dort gab es
Sch�nfeld, ob die zu meinen Vorfahren z�hlen kann ich noch nicht
sagen. Konkrete Namen und Daten habe ich noch nicht.

�ber die Eltern von Katharina SCH�NFELD ist ebenfalls nichts bekannt.
Gelebt hat das Paar (Katharina SCH�NFELD und Johannes Samuel August
KLUDT) im Umfeld von Schneidem�hl, Rogasen, Schokken, Posen und
Gnesen, sie waren offenbar bis zum 7j�hrigen Krieg (den K�nig
Friedrich II angezettelt hat) Bauern auf eigenem Hof. Johann KLUDT
(*1743, siehe oben) wurde damals zu Spanndiensten f�r die russischen
Truppen gezwungen und hat als 15j�hriger Junge aus n�chster N�he die
Schlacht bei Zorndorf (25.08.1758) miterlebt. Bis auf die Tatsache an
sich, ist �ber dieses Erlebnis nichts weiteres �berliefert. Schade,
w�re doch recht interessant zu lesen gewesen, wie damals ein Junge
(eigentlich noch ein Kind) so etwas verdaut hat!

Er hat wie fast alle KLUDT Lesen und Schreiben bei seinen Eltern
gelernt, er h�tte es also aufschreiben k�nnen. Die Kunst des Lesens
und schreibens geh�rte bei meinen alten KLUDT schon ab dem 30j�hrigen
Krieg zum R�stzeug f�rs Leben. Offenbar hat es auch alte schriftliche
Aufzeichnungen (vor 1800) gegeben, die sind aber verloren gegangen.
Die erhalten gebliebenen Familienchroniken sind in der Zeit ab 1840
entstanden die alten Original-Handschriften sind noch vorhanden. Die
�ltesten Briefe (die Originale) betreffend der Chroniken sind aus dem
Jahr 1856.

Im Internet habe ich einmal Sch�nfeld gefunden und zwar in und um
Strasburg in Westpreu�en und der weiteren Umgebung. Leider sind mir
diese gespeicherten Internetseiten bei einem Festplattenausfall
verloren gegangen. Ich kann ihnen daher nur empfehlen in einer
Suchmaschine (z.B. GOOGLE) den Namen einzugeben, so habe ich
auch diese SCH�NFELD in Westpreu�en gefunden. Bei Gelegenheit
werde ich diese Suche wiederholen und nach den SCH�NFELD
weiterforschen. Im Moment bin ich mit anderen Namen in Polen
(Wrotzlawek, Kolo, Turek, Dabie und Umgebung ab 1760/80) besch�ftigt.

MfG.
J�rg Brauer aus Berlin